Hallo,
der Begriff Eselsbrücke wird ja weitläufig als Hilfestellung oder als Erinnerungseffekt genutzt. Aber wo kommt der Ausdruck her?
Gruß
Peter
Hallo,
der Begriff Eselsbrücke wird ja weitläufig als Hilfestellung oder als Erinnerungseffekt genutzt. Aber wo kommt der Ausdruck her?
Gruß
Peter
Hallo, Peter,
na ganz einfach: weil über diese Brücke auch Esel, also Dummköpfe, sich wichtige Sachen merken können.
Fritz
Hallo Peter,
Der Esel ist bekannt als störrische Art der Unpaarzeher. So weigert sich das Tier auch meist beharrlich selbst die kleinsten Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man früher häufig kleine Brücken, um mit den Eseln trotzdem ans Ziel zu gelangen.
Heute meinen wir mit einer ‚Eselsbrücke‘ ein kleiner Spruch oder Reim, der dem besseren Merken von Daten und Fakten dient. Man geht also einen kleinen Umweg, um ans Ziel (dem Merken) zu gelangen. Beispiel: „Wer nämlich schreibt mit „h“ - ist dämlich!“
(© blueprints Team)
Quelle: http://www.etymologie.info/~e/_n/in-plan11.html#Esel…
Grüße
Wolfgang
Hallo Peter!
Und hier etwas über den „Erfinder“ der Eselsbrücke :
Buridan, Jean, franz. Philosoph, geb. um 1300 zu Béthune in Artois, gest. nach 1358, Schüler Occams in Paris und wie dieser Nominalist, ward um 1350 Lehrer der Philosophie und Theologie daselbst, soll später nach Wien geflohen sein und die Stiftung der dortigen Universität veranlaßt haben. Er schrieb Kommentare zu Aristoteles, ferner »Summa de dialectica« (Par. 1487) und »Compendium logicae« (Vened. 1489). Bekannter als durch seine Schriften ist er durch Buridans Esel. B. neigte nämlich dem Determinismus zu, und um die ursachlose Willensentscheidung als eine Täuschung darzutun, soll er das Beispiel vom Esel gebraucht haben, der zwischen zwei ganz gleiche Heubündel gestellt, von beiden gleich stark angezogen werden und so verhungern müßte. Von diesem Beispiel ist aber in seinen Schriften nichts zu finden. Auch die Eselsbrücke (pons asinorum) wird auf ihn zurückgeführt. Man versteht darunter eine Anweisung, auch für Stumpfsinnigere, zur Auffindung des Mittelbegriffs, um das syllogistische Verfahren zu erleichtern; dann allgemein Hilfsmittel, die dem Schüler das Nachdenken ersparen.
[Lexikon: Buridan, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 100: Meyers Großes Konversations-Lexikon, S. 28240 (vgl. Meyer Bd. 3, S. 635 ff.)]
Gruß Max
Hallo Wolfgang,
Beispiel: „Wer nämlich schreibt mit „h“ - ist
dämlich!“
am genannten Beispiel wurde uns schon vor mehr als fünf Jahrzehnten etwas Rechtschreibung beigebracht. Allerdings hiess der Satz damals vollständig
„Wer nämlich und dämlich mit ‚h‘ schreibt,
ist nämlich dämlich.“
Arnica
(© blueprints Team)
Quelle:
http://www.etymologie.info/~e/_n/in-plan11.html#Esel…Grüße
Wolfgang