Kann mir jemand Eselsbrücken zum Fotografieren mit einer mechanischen Spiegelreflexkamera geben.
Sie verfügt nicht über keine ELektronischen Hilfsprogramme wie eine für die heutige Zeit gewöhnliche voll elektr. Spiegelreflexkamera.
Da ich sie zum ersten Mal benutzen möchte , wären ein paar Tipps super.
Danke im Vorraus
Hi
wenn du etwas mehr Infos zur Kamera und zu den Optiken geben könntest, wüsste man, was sie kann, und könnte mehr als „Wenn Sonne lacht nimm Blende 8“ dazu sagen…
A
hallo
„Wenn Sonne lacht nimm Blende 8“
ich kenne die „Sunny Sixteen Rule“
diese besagt, dass die Belichtungszeit im Sonnenlicht und bei Blende 16 der Filmempfindlichkeit in ASA entspricht, also rund 1/125 Sekunde bei 100 ASA.
über deren wahrheitsgehalt habe ich aber keine erfahrungen . . .
grüsse
Hallo,
Typische Eselsbrücken sind im Fotobereich kaum zu finden. Besser wäre, wenn Du Dich mit den Grundlagen der Fotografie in einem geeigneten Buch informierst. Es gibt dabei allgemeine Literatur, die über Basics wie Blende, Belichtungszeit, Tiefenschärfe, Brennweiten, Kameratechnik Verschlusstypen, Filmformate, Filmempfindlichkeit, Belichtungsmessung, Blitzlicht, Kunstlicht, Farbtemperatur und weitere Grundlagen geschrieben ist. Dann gibt es modell- oder markenbezogene Bücher sowie Literatur über bestimmte Bauformen wie SLR (Einäugige Spiegelreflex-Camera). Genaueres ist wie oben mit mehr Wissen über die verwendete hardware möglich zu sagen.
Gruss
von Julius
Hallo,
wenn du etwas mehr Infos zur Kamera und zu den Optiken geben
könntest, wüsste man, was sie kann, und könnte mehr als „Wenn
Sonne lacht nimm Blende 8“ dazu sagen…
Ich denke hier sind grundlegende Zusammenhänge gefragt, die ziehmlich unabhängig von der konkreten Kamera sind.
Deine Eselsbrücke, die ich noch nicht kannte, ist doch schon ein guter Anfang.
Dass frau/mann das Bild durch den Sucher scharf stellt, dürfte kein Geheimnis sein.
Dann merkt man sich, dass es bei der Blende „verkehrt zugeht“, d.h. kleine Zahl = große Öffnung, also viel Licht, also kurze Verschlußzeit.
Wenn man dann weiß, dass eine Blendenstufe eine Verdopplung der Blende, also auch der Lichtmenge, bedeutet und somit die Belichtungszeit halbiert werden muss, kommt man schon recht weit.
Ich habe lange nicht mehr fotografiert und auch keine Kamera in meiner Nähe, es könnte sein, dass es bei der Blende Zwischenstufen gibt. Also nur jede zweite Stufe die Verdopplung realisiert.
HTH
Gruß Volker
Hi
Na, obs ein Blendenautomat ist oder ein Zeitautomat, ob Original-Optiken oder Adapierungsbasteleien… ob TTL Messung oder andere vorhanden oder komplett manuell zu bedienen…
Was ist daran so schlimm die Kamera preiszugeben?
Wenn es um Bildkomposition gehen sollte ist die Frage etwas komisch gestellt…
A
Hallo Aniki,
einverstanden, es ist nicht schlimm die Kamera mit ihrem Zubehör hier preiszugeben. Ich meinte nur, dass hier wohl grundsätzliche Zusammenhänge gefragt sind, die sind aber von der Kamera unabhängig.
Wenn ich bei einem Blendenautomat die Verschlußzeit verändere und die Blende entsprechend nachgesteuert wird, ok. Damit habe ich aber immer noch nicht das Verständniss weshalb!
Wenn man dann die Zusammenhänge zwischen Filmempfindlichkeit, Blende und Verschlußzeit verstanden hat, kann man auch mal anfangen sich über Schärfentiefe, verschiedene Objektive also Tele, WW Gedanken machen und die verschiedenen Perspektiven kennlernen.
Gruß Volker
Ja, aber man muss ja nicht Sachverhalte erklären, die bei der relevanten Kamera gar nicht zutreffen… wer weiss, vielleicht hat sie ne Kiev 6x6 mit Lichtschacht…
Aber egal, ich wart erstmal ab bevor ich in den Wind rede.
A
Hallo,
trotz vieler Tipps und gezielten Fragen an Dich hast du keine Antworten gegeben.
Ich verstehe dich so, daß du eine mechanische Spiegelreflexkamera ohne Belichtungsmesser etc. hast.
Wenn dem so ist, benötigst du als erstes einen Belichtungsmesser - ohne den hat es keinen Sinn zu fotografieren, schade um den Film; und die Fotomotive werden ja nicht immer bei strahlender Sonne sein.
Wenn du also eine solche manuell zu bedienende Kamera hast, kaufe dir zuerst einen 21 DIN Film, der ist für die meisten Zewcke einsetzbar. Aber bevor ich und andere sich weiter den Kopf zerbrechen, wäre es hilfreich, wenn du genauere Angaben machen würdest.
Gruß Heinz
Hallo!
Was hast du denn für eine Kamera?
Ich weiß jetzt nicht wieso hier offenbar alle davon ausgehen, dass da kein Belichtungsmesser drinnen ist. Mechanische SLR haben üblicherweise schon einen Belichtungsmesser, es sei denn es ist eine Mittelformatkamera oder ein sehr altes Modell. Da muss das nicht unbedingt der Fall sein.
Gute Idee übrigens mit so einer Kamera zu fotografieren. Mechanische Kameras sind zuverlässig und robust. Ich fotografiere fast nur mit mechanischen Kameras.
Ich hab aber deine Frage noch nicht ganz verstanden, was möchtest du jetzt genau wissen?
Gruß
Tom
Hallo,
Ich glaub auch, dass du gute Chancen hast, dass da zumindest ein Belichtungsmesser drinnen ist. Meine erste SLR war eine mechanische Pentax, das einzige elektronische war der Belichtungsmesser, der im Sucher über rote, gelbe und ein grünes Licht gezeigt hat ob die Belichtung passt. Klassisch würde ich die Blende damit dann nach gewünschter Bildwirkung (Schärfentiefe) wählen und dann mit dem Belichtungsmesser die Belichtungszeit festlegen. Nur wenn letztere in einen Bereich geht wo du Verwackeln würdest, dann musst du bei der Blende wohl einen Kompromiss eingehen.
Sonst brauchst du, auch wie ein Vorschreiber schon gesagt hat, halt einen eigenen Belichtungsmesser. Keine Ahnung ob es Leute gibt die genug Erfahrung haben um das ohne zu machen. Ich glaube aber eher nicht, mich selbst überrascht es immer wieder wieviel das menschliche Auge und Hirn da unbewusst ausgleicht.
Schöne Grüsse, Robert
Schöne Grüsse, Robert