ESP und andere Fahrhilfen

Hallo Mathias,

in einigen Punkten gebe ich Dir sicher Recht. Andererseits werden hierzulande die Autos dem fahrerischen Können der Nutzer angepasst.
Da machen vielleicht diese Helferlein Sinn. Ich kam jahrelang und komme noch heute sehr gut ohne aus.
Als ich damals meinen FS gemacht habe galten Fahrzeuge mit Heckantrieb (oder gar zusätzlich noch mit Automatik) im Winter als nicht fahrbar.
Trotzdem hatte ich mir einen Commodore-GS (natürlich mit Automatik) gekauft.
Und, oh Wunder, ich hatte auch ohne Zentnerweise Sandsäcke in den Kofferraum zu laden keinerlei Probleme.
Und wenn ich mir vorstelle mein Alfasud hätte ESP gehabt, na Danke.
Selbst einen ordentlichen Käfer hat damals so schnell nichts aus der Ruhe bringen können.
Und im Winter ist ESP nun wirklich hinderlich wenn man etwas fester in einer Schneewehe etwas feststeckt.
Ein grosser Sicherheitsfaktor wäre der Allradantrieb, damit fährt man wirklich fast wie auf Schienen. Warum sich das nur schwach verbreitet verstehe ich bis heute nicht.

Gruss Sebastian

Interessant wäre zu wissen, was du/ihr für Autos fahrt. Front- oder
Heckantrieb, welche Motorisierung?

Meine Erfahrungen beziehen sich auf mehrere Fronttriebler mit völlig unterschiedlicher Motorisierung (75-160PS).
Ein Untersteuern beim Abbiegen auf feuchter Fahrbahn habe ich erst heute wieder gehabt. Und das bei Tempo 30 bei leichtem Gasgeben (75PS-Motor).
Ich gebe zu, meine Vorderreifen sind langsam am Ende. Noch eine Saison schaffen die nicht mehr.

Hi Guido,

Ein Untersteuern beim Abbiegen auf feuchter Fahrbahn habe ich
erst heute wieder gehabt. Und das bei Tempo 30 bei leichtem
Gasgeben (75PS-Motor).

Lass mich raten: ein VW?

Ich gebe zu, meine Vorderreifen sind langsam am Ende. Noch
eine Saison schaffen die nicht mehr.

Das scheint mir dann aber auch der Fall zu sein :wink:

Gruss Sebastian

Hi Philip,

danke erstmal für deine bzw. eure Ausführungen. Interessant
wäre zu wissen, was du/ihr für Autos fahrt. Front- oder
Heckantrieb, welche Motorisierung?

Also Erfahrungen habe ich über die Jahre mit Front-, Heck- und Allradantrieb, Transaxle, mit Motor vorne und hinten oder in der Mitte :wink:
Alles hatte so seine Vor- und Nachteile.

Zur Zeit fahre ich einen Astra Kombi 1.9 CDTI mit 150PS.

Gruss Sebastian

Trotz Vollbremsung (Fzg. ohne
ABS) kaum Verzögerung. Hier hätte ABS definitiv viel gebracht.

Jein. Der Hauptvorteil bei BS ist ja das die Räder lenkbar
bleiben.
Der kürzere Bremsweg ist ja schon in vielen Tests relativiert
bzw. wiederlegt worden.

Lenkbarkeit war in diesem Fall völlig egal, da es geradeaus ging.
Kommt natürlich immer auf den Untergrund an, aber ich denke, meistens ist der Bremsweg ohne ABS kürzer. Aber auf feuchtem Kopfsteinpflaster kann aber ein blockierendes Rad deutlich weniger Bremskraft entwickeln als es mit ABS möglich wäre. Genau wie mein vorangegangenes Beispiel auf Glatteis.

Bei zu schneller Kurvenfahrt hilft Dir aber auch kein ESP.
Wenn die Fliehkräfte zu stark sind hilft kaum Elektronik.
Da wäre es am sichersten auszukuppeln.

Das ist generell richtig. Allerdings war in meinem Beispiel die Geschwindigkeit und damit die Fliehkraft noch relativ gering
Auskuppeln wäre wohl das Beste gewesen. Das war aber einer von den Momenten, bis man da überlegt hat, was man machen soll, ist alles vorbei.

Da ESP die Räder
abbremst ist oft sogar das Gegenteil der Fall, da ein
gebremstes Rad zwangsläufig an Seitenführung verliert.

Das ist zwar auch richtig. Die Seitenführung war aber eh schon weg. Da stellt sich die Frage nach dem geringeren Übel: Selber das Fzg. abfangen oder der Elektronik „die Arbeit tun lassen“.

Hallo Guido,

Lenkbarkeit war in diesem Fall völlig egal, da es geradeaus
ging.

Das ist natürlich ein Argument :wink:

Kommt natürlich immer auf den Untergrund an, aber ich denke,
meistens ist der Bremsweg ohne ABS kürzer. Aber auf feuchtem
Kopfsteinpflaster kann aber ein blockierendes Rad deutlich
weniger Bremskraft entwickeln als es mit ABS möglich wäre.
Genau wie mein vorangegangenes Beispiel auf Glatteis.

Gut. Das hängt aber von sehr vielen Faktoren ab. Ein generelles, allgemeines Plus des ABS ggü. einer Bremse ohne ABS mag ich daraus nicht unbedingt ableiten.

Bei zu schneller Kurvenfahrt hilft Dir aber auch kein ESP.
Wenn die Fliehkräfte zu stark sind hilft kaum Elektronik.
Da wäre es am sichersten auszukuppeln.

Das ist generell richtig. Allerdings war in meinem Beispiel
die Geschwindigkeit und damit die Fliehkraft noch relativ
gering
Auskuppeln wäre wohl das Beste gewesen. Das war aber einer von
den Momenten, bis man da überlegt hat, was man machen soll,
ist alles vorbei.

Wieso? Ich denke das war nicht so schnell? :wink:

Da ESP die Räder
abbremst ist oft sogar das Gegenteil der Fall, da ein
gebremstes Rad zwangsläufig an Seitenführung verliert.

Das ist zwar auch richtig. Die Seitenführung war aber eh schon
weg. Da stellt sich die Frage nach dem geringeren Übel: Selber
das Fzg. abfangen oder der Elektronik „die Arbeit tun lassen“.

Ok. Ich bin halt eher der Freund von selbst handeln. Im Gegensatz zur Elektronik kann ich das nämlich selbst kontrollieren.
Ohne hier trommeln zu wollen, aber nach nun über 25 Jahren Fahrpraxis mit unzähligen Kilometern auf allen möglichen und unmöglichen Fahrzeugen und diversen aberwitzigen Situationen lässt mich das eben zu der og. Erkenntnis kommen.
Als Beispiel: Ich hatte erst einen der ersten Zafira ohne ESP, später den stärkeren Zafira mit ESP.
Auf meiner Hausstrecke A1 HH -> Lübeck warnte mich im neueren Zafira alle Naselang die Kontrolleuchte des ESP das es gerade werkelt.
Auf der gleichen Strecke habe ich mit dem alten Zafira auch ohne ESP nie Probleme gehabt. Da stellt man sich schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit :wink:

Gruss Sebastian

Natürlich wird eine straffe Federung/Dämpfung ehr als
verkaufsförderndes „Sportfahrwerk“ verkauft anstatt zuzugeben
das man sich einen höheren Sicherheitsfaktor durch mangelnden
Komfort erkauft.
Bei den Russfiltern bei Dieseln erwähnt auch kein Hersteller
dass die Version mit Partikelfilter mehr verbraucht :wink:

Das ist ein guter Vergleich!
Lg. Peter

Hi Sebastian,

in einigen Punkten gebe ich Dir sicher Recht. Andererseits
werden hierzulande die Autos dem fahrerischen Können der
Nutzer angepasst.
Da machen vielleicht diese Helferlein Sinn. Ich kam jahrelang
und komme noch heute sehr gut ohne aus.

Klar. Aber dass es in der „uten alten Zeit“ auch deutlich mehr Unfalltote gab, ist eben ein Fakt. Die sind nicht alle im Suff an den Baum gefahren.

Als ich damals meinen FS gemacht habe galten Fahrzeuge mit
Heckantrieb (oder gar zusätzlich noch mit Automatik) im Winter
als nicht fahrbar.
Trotzdem hatte ich mir einen Commodore-GS (natürlich mit
Automatik) gekauft.
Und, oh Wunder, ich hatte auch ohne Zentnerweise Sandsäcke in
den Kofferraum zu laden keinerlei Probleme.

Wo wohnst Du? Solche Autos sind im Winter eine Katastrophe. Ich fahre auch Hecktriebler, aber gerne mit ESP.

Und wenn ich mir vorstelle mein Alfasud hätte ESP gehabt, na
Danke.

Weshalb? Ein erstklassiges Fahrwerk mit ein paar zusätzlichen Sicherheitsreserven kann nicht schaden.

Selbst einen ordentlichen Käfer hat damals so schnell nichts
aus der Ruhe bringen können.

Klar. Ein Verkehrsaufkommen von 50% im Vergleich zu heute erlaubt solche technischen Irrwege wie den Käfer.

Und im Winter ist ESP nun wirklich hinderlich wenn man etwas
fester in einer Schneewehe etwas feststeckt.

Zum Anfahren kann man es bei den meisten Autos ausschalten

Ein grosser Sicherheitsfaktor wäre der Allradantrieb, damit
fährt man wirklich fast wie auf Schienen. Warum sich das nur
schwach verbreitet verstehe ich bis heute nicht.

Weil man ihn selten braucht, er sehr teuer ist und er beim Bremsen nichts bringt.

Grüße,

Mathias

Hi Mathias,

Klar. Aber dass es in der „uten alten Zeit“ auch deutlich mehr
Unfalltote gab, ist eben ein Fakt. Die sind nicht alle im Suff
an den Baum gefahren.

Nun wäre es wirklich Interessant auf welche Innovationen jetzt prozentual ein Rückkang der Unfalltoten zu verzeichnen ist.
Wir haben ja in der Entwicklung von der Sicherheitslenksäule, dem Sicherheitsgurt, der Sicherheitsfahrgastzelle über die Entschärfung des Innenraums bis zu Airbag, ABS, ESP und Co. einiges miterleben dürfen. Auch andere Faktoren spielen da mit rein (bessere Ausbildung etc.).

Wo wohnst Du? Solche Autos sind im Winter eine Katastrophe.
Ich fahre auch Hecktriebler, aber gerne mit ESP.

Nun, ich wohne zwar im norddeutschen Flachland, aber auch hier hiess es das solche Autos im Winter definitiv nicht fahrbar seien.
Und ich gebe auch gern zu das ich im letzten Winter das erste mal mit Winterreifen fuhr.
Ich kenne mich und mein Auto und komme auch ohne Helferlein aus. Sicher kenne ich im Gegenzug auch sehr viele Leute für die diese Helferlein schon nützlich bis bitter nötig sind :wink:

Und wenn ich mir vorstelle mein Alfasud hätte ESP gehabt, na
Danke.

Weshalb? Ein erstklassiges Fahrwerk mit ein paar zusätzlichen
Sicherheitsreserven kann nicht schaden.

Wenn ich wirklich Spass haben will dann ohne ESP :wink:
Ich möchte doch schon selbst entscheiden ob ich die Kurve im leichten Drift nehme oder nicht.

Selbst einen ordentlichen Käfer hat damals so schnell nichts
aus der Ruhe bringen können.

Klar. Ein Verkehrsaufkommen von 50% im Vergleich zu heute
erlaubt solche technischen Irrwege wie den Käfer.

Ob das so ein Irrweg war möchte ich mal bezweifeln. Der Käfer war ein Meilenstein in der Geschichte. Man konnte relativ locker 4-5 Leute von A nach B bringen. Die Technik war zuverlässig und simpel.
Sicher, in die heutige Zeit passt das nicht so rein. Aber ich kann ja heute überhaupt nicht mehr entscheiden, ob und wieviel (teils unnütze) Technik ich beim Kauf erwerbe. Jeder Smart oder Fox ist mit Elektronik nur so vollgestopft.
Ich will damit sagen das nicht alles was neu ist auch gut und sinnvoll
ist (z.B. Zahnriemen, überflüssige Elektronik etc.).
Einiges macht nur faul und nachlässig, einiges ist auch absolut unpraktisch (z.B. das der 911er keinen Ölpeilstab mehr hat).
Warum soll ich überlegen ob ich für die Kurve zu fix bin? Das ESP wirds schon regeln. Wozu die Beleuchtung prüfen? Die MFA bringt ja eine Meldung.
Wenn das alles immer zuverlässig funktionieren würde, ok.
Aber aus eigener Erfahrung ist das definitiv nicht der Fall.
Man verlässt sich also auf die Technik. Und wenn ESP ausfällt kippt die A-Klasse um :wink:

Und im Winter ist ESP nun wirklich hinderlich wenn man etwas
fester in einer Schneewehe etwas feststeckt.

Zum Anfahren kann man es bei den meisten Autos ausschalten

Richtig, aber bei manchen eben nicht ;-(

Ein grosser Sicherheitsfaktor wäre der Allradantrieb, damit
fährt man wirklich fast wie auf Schienen. Warum sich das nur
schwach verbreitet verstehe ich bis heute nicht.

Weil man ihn selten braucht, er sehr teuer ist und er beim
Bremsen nichts bringt.

Naja, was heisst braucht. Das wäre eher ein Punkt für mich. ABS und ESP braucht man auch selten (ich bisher noch nie) :wink:
Man sollte auch berücksichtigen das moderne Bremsen schon von Haus aus deutlich effektiver und besser dosierbar sind, auch ohne ABS.
Teuer ist er nur, weil nicht die entsprechenden Stückzahlen dahinter stehen. Klar bringt er beim Bremsen nichts, dafür bringt Dich ABS beim Anfahren nicht weiter.
Alles eine Frage der sinnvollen Kombination und des dazu passenden Fahrzeugs.

Gruss Sebastian

Hi!

Klar. Aber dass es in der „uten alten Zeit“ auch deutlich mehr
Unfalltote gab, ist eben ein Fakt. Die sind nicht alle im Suff
an den Baum gefahren.

Nun wäre es wirklich Interessant auf welche Innovationen jetzt
prozentual ein Rückkang der Unfalltoten zu verzeichnen ist.

Das ist sehr schwer genau zu sagen, denn verhinderte Crashs erscheinen ja in keiner Statistik.

Wir haben ja in der Entwicklung von der Sicherheitslenksäule,
dem Sicherheitsgurt, der Sicherheitsfahrgastzelle über die
Entschärfung des Innenraums bis zu Airbag, ABS, ESP und Co.
einiges miterleben dürfen. Auch andere Faktoren spielen da mit
rein (bessere Ausbildung etc.).

Klar.

Wo wohnst Du? Solche Autos sind im Winter eine Katastrophe.
Ich fahre auch Hecktriebler, aber gerne mit ESP.

Nun, ich wohne zwar im norddeutschen Flachland, aber auch hier
hiess es das solche Autos im Winter definitiv nicht fahrbar
seien.

Naja, da oben schneit es ja nicht so sehr wie im Süden und es gibt weniger Steigungen. Da fahren ja auch viele im Winter mit Sommerreifen.

Und ich gebe auch gern zu das ich im letzten Winter das erste
mal mit Winterreifen fuhr.
Ich kenne mich und mein Auto und komme auch ohne Helferlein
aus. Sicher kenne ich im Gegenzug auch sehr viele Leute für
die diese Helferlein schon nützlich bis bitter nötig sind :wink:

Wer heute seinen Führerschein macht, kennt es gar nicht mehr anders.

Und wenn ich mir vorstelle mein Alfasud hätte ESP gehabt, na
Danke.

Weshalb? Ein erstklassiges Fahrwerk mit ein paar zusätzlichen
Sicherheitsreserven kann nicht schaden.

Wenn ich wirklich Spass haben will dann ohne ESP :wink:
Ich möchte doch schon selbst entscheiden ob ich die Kurve im
leichten Drift nehme oder nicht.

An diesen Tagen kannst Du das ESP ja abschalten.
Mache ich mit dem Benz im Winter schon auch mal.

Selbst einen ordentlichen Käfer hat damals so schnell nichts
aus der Ruhe bringen können.

Klar. Ein Verkehrsaufkommen von 50% im Vergleich zu heute
erlaubt solche technischen Irrwege wie den Käfer.

Ob das so ein Irrweg war möchte ich mal bezweifeln. Der Käfer
war ein Meilenstein in der Geschichte. Man konnte relativ
locker 4-5 Leute von A nach B bringen. Die Technik war
zuverlässig und simpel.

…und wenn es gekracht hat, war´s das.
Der Tank vorne war ein riesen Fehler.

Sicher, in die heutige Zeit passt das nicht so rein. Aber ich
kann ja heute überhaupt nicht mehr entscheiden, ob und wieviel
(teils unnütze) Technik ich beim Kauf erwerbe. Jeder Smart
oder Fox ist mit Elektronik nur so vollgestopft.

Klar. Und vieles davon macht auch Sinn.
Gerade die gnadenlosen Billigkäufer muss man auch ein wenig vor sich selbst schützen. ESP, Airbags und ABS sind daher auch nur noch selten aufpreispflichtig.

Ich will damit sagen das nicht alles was neu ist auch gut und
sinnvoll
ist (z.B. Zahnriemen, überflüssige Elektronik etc.).

Einverstanden.
Die elektrische Ölstandsmessung ohne Meßstab bei den neuen Benzen ist so eine überflüssige Geschichte.
Aber die Fahrwerkshelferlein machen schon Sinn, finde ich.

Einiges macht nur faul und nachlässig, einiges ist auch
absolut unpraktisch (z.B. das der 911er keinen Ölpeilstab mehr
hat).

Ah, ich hätte das lesen sollen, bevor ich oben antwortete…

Warum soll ich überlegen ob ich für die Kurve zu fix bin? Das
ESP wirds schon regeln. Wozu die Beleuchtung prüfen? Die MFA
bringt ja eine Meldung.

Wer so fährt, nutzt die Systeme falsch.

Wenn das alles immer zuverlässig funktionieren würde,
ok.
Aber aus eigener Erfahrung ist das definitiv nicht der Fall.
Man verlässt sich also auf die Technik. Und wenn ESP ausfällt
kippt die A-Klasse um :wink:

ESP fällt m.W. so gut wie nie aus. Aber klar, Du hast schon recht. Wenn die Kisten dann mal 20 J. alt sind, kann das spannend werden. an anderer Stelle schrieb ich ja bereits, dass ESP kein Ersatz für ein sauber abgestimmtes Fahrwerk sein kann.

Und im Winter ist ESP nun wirklich hinderlich wenn man etwas
fester in einer Schneewehe etwas feststeckt.

Zum Anfahren kann man es bei den meisten Autos ausschalten

Richtig, aber bei manchen eben nicht ;-(

…was schlecht ist.

Ein grosser Sicherheitsfaktor wäre der Allradantrieb, damit
fährt man wirklich fast wie auf Schienen. Warum sich das nur
schwach verbreitet verstehe ich bis heute nicht.

Weil man ihn selten braucht, er sehr teuer ist und er beim
Bremsen nichts bringt.

Naja, was heisst braucht. Das wäre eher ein Punkt für mich.
ABS und ESP braucht man auch selten (ich bisher noch nie) :wink:
Man sollte auch berücksichtigen das moderne Bremsen schon von
Haus aus deutlich effektiver und besser dosierbar sind, auch
ohne ABS.

Wirklich? Was da teilweise auf den Kunden losgelassen wird, gerade im SUV-Bereich, ist bedenklich. Der Jeep Commander z.B. hat Bremswerte wie ein alter Suburban.
Das dann auch noch ohne ABS - ich weiß nicht…

Teuer ist er nur, weil nicht die entsprechenden Stückzahlen
dahinter stehen. Klar bringt er beim Bremsen nichts, dafür
bringt Dich ABS beim Anfahren nicht weiter.

Das stimmt.
Ich mag die Audi Quattros auch. Aber gekauft habe ich keinen. Bin letztes Jahr bei der Schneekatastrophe hier in München zweimal stecken geblieben. Sonst noch nie in den 6 Jahren, in denen ich nun die großen Hecktrieblerkombis fahre. Lohnt sich also nicht für mich.

Alles eine Frage der sinnvollen Kombination und des dazu
passenden Fahrzeugs.

ESP und ABS passen zu allen Fahrzeugen. Allrad nicht, denn viele Stadtfahrer brauchen das einfach nicht.
Wer es will, kann es bei den meisten Herstellern bekommen. Kein Problem.

Grüße,

Mathias

Moin,

Nun wäre es wirklich Interessant auf welche Innovationen jetzt
prozentual ein Rückkang der Unfalltoten zu verzeichnen ist.

Das ist sehr schwer genau zu sagen, denn verhinderte Crashs
erscheinen ja in keiner Statistik.

Naja, Statistiken halt :wink:

Und ich gebe auch gern zu das ich im letzten Winter das erste
mal mit Winterreifen fuhr.
Ich kenne mich und mein Auto und komme auch ohne Helferlein
aus. Sicher kenne ich im Gegenzug auch sehr viele Leute für
die diese Helferlein schon nützlich bis bitter nötig sind :wink:

Wer heute seinen Führerschein macht, kennt es gar nicht mehr
anders.

Stimmt.

Wenn ich wirklich Spass haben will dann ohne ESP :wink:
Ich möchte doch schon selbst entscheiden ob ich die Kurve im
leichten Drift nehme oder nicht.

An diesen Tagen kannst Du das ESP ja abschalten.
Mache ich mit dem Benz im Winter schon auch mal.

Ist eh akademisch, zu Alfasud Zeiten gab es sowas einfach nicht.

Ob das so ein Irrweg war möchte ich mal bezweifeln. Der Käfer
war ein Meilenstein in der Geschichte. Man konnte relativ
locker 4-5 Leute von A nach B bringen. Die Technik war
zuverlässig und simpel.

…und wenn es gekracht hat, war´s das.
Der Tank vorne war ein riesen Fehler.

Relativ. Ich kenne genügend Leute die ihren ersten Käfer geschrottet haben. Verbrannt ist dabei keiner.
Sicher. Aus heutiger Sicht eine Katastrophe.

Sicher, in die heutige Zeit passt das nicht so rein. Aber ich
kann ja heute überhaupt nicht mehr entscheiden, ob und wieviel
(teils unnütze) Technik ich beim Kauf erwerbe. Jeder Smart
oder Fox ist mit Elektronik nur so vollgestopft.

Klar. Und vieles davon macht auch Sinn.
Gerade die gnadenlosen Billigkäufer muss man auch ein wenig
vor sich selbst schützen. ESP, Airbags und ABS sind daher auch
nur noch selten aufpreispflichtig.

Vieles aber auch nicht. Was ich schon an Ärger mit Motorsteuergeräten hatte. Was sowas an dem ´94er Corsa meiner Frau zu suchen hat ist mir schleierhaft. Der Verbraucht nicht weniger als ein alter Kadett-C. Sicher sind die Abgaswerte geringfügig besser geworden, leider aber nicht die modernen Steuergeräte. Du erinnerst Dich an mein Drama mit dem Touran?

Warum soll ich überlegen ob ich für die Kurve zu fix bin? Das
ESP wirds schon regeln. Wozu die Beleuchtung prüfen? Die MFA
bringt ja eine Meldung.

Wer so fährt, nutzt die Systeme falsch.

Richtig. Aber es gibt solche Leute. Natürlich sind diese Leute kein Grund die Helferlein zu verteufeln. Aber es macht immer mehr Leute zusehends nachsichtiger im Umgang mit dem Auto.
Wischwasser wird nicht kontrolliert, Ölstand wird nicht kontrolliert, Bremsbeläge werden nicht kontrolliert…
Man verlässt sich halt auf die zwischenzeitlich erkleckliche Anzahl von Sensoren im Auto.
Ob das von den Konstrukteuren so gedacht war stelle ich mal in Frage, aber das ist halt ein schlechter Nebeneffekt.

Wenn das alles immer zuverlässig funktionieren würde,
ok.
Aber aus eigener Erfahrung ist das definitiv nicht der Fall.
Man verlässt sich also auf die Technik. Und wenn ESP ausfällt
kippt die A-Klasse um :wink:

ESP fällt m.W. so gut wie nie aus. Aber klar, Du hast schon
recht. Wenn die Kisten dann mal 20 J. alt sind, kann das
spannend werden. an anderer Stelle schrieb ich ja bereits,
dass ESP kein Ersatz für ein sauber abgestimmtes Fahrwerk sein
kann.

Das Problem ist ja, das Elektrik- und Elektronikprobleme immernoch auf Platz 1 der Pannenstatistik sind (Uff, schon wieder ´ne Statistik).
Selbst wenn nur bei 190km/h das Steuergerät streikt, der Motor ausgeht und der Drängler vom Thread weiter oben hinter Dir ist…
Oder Du gerade überholen willst, ja, es ist ein bischen knapp für den Überholvorgang…, aber wäre die Elektronik nicht ausgefallen hätte ichs geschafft:wink:
Du verstehst aber auch so worauf ich hinaus will denke ich.
Alles ok wenns zuverlässig ist.

Und im Winter ist ESP nun wirklich hinderlich wenn man etwas
fester in einer Schneewehe etwas feststeckt.

Zum Anfahren kann man es bei den meisten Autos ausschalten

Richtig, aber bei manchen eben nicht ;-(

…was schlecht ist.

Ein grosser Sicherheitsfaktor wäre der Allradantrieb, damit
fährt man wirklich fast wie auf Schienen. Warum sich das nur
schwach verbreitet verstehe ich bis heute nicht.

Weil man ihn selten braucht, er sehr teuer ist und er beim
Bremsen nichts bringt.

Naja, was heisst braucht. Das wäre eher ein Punkt für mich.
ABS und ESP braucht man auch selten (ich bisher noch nie) :wink:
Man sollte auch berücksichtigen das moderne Bremsen schon von
Haus aus deutlich effektiver und besser dosierbar sind, auch
ohne ABS.

Wirklich? Was da teilweise auf den Kunden losgelassen wird,
gerade im SUV-Bereich, ist bedenklich. Der Jeep Commander z.B.
hat Bremswerte wie ein alter Suburban.
Das dann auch noch ohne ABS - ich weiß nicht…

Ausnahmen wird es immer geben. Es gibt nach wie vor Autos wo ABS und ESP nichtmal gegen Aufpreis geliefert werden kann. Sicher, das sind Exoten.

Alles eine Frage der sinnvollen Kombination und des dazu
passenden Fahrzeugs.

ESP und ABS passen zu allen Fahrzeugen. Allrad nicht, denn
viele Stadtfahrer brauchen das einfach nicht.
Wer es will, kann es bei den meisten Herstellern bekommen.
Kein Problem.

Stadtfahrer brauchen generell kein SUV mit Allrad :wink:
Ist halt ein Modegag.

Gruss Sebastian

Hi!

Nun wäre es wirklich Interessant auf welche Innovationen jetzt
prozentual ein Rückkang der Unfalltoten zu verzeichnen ist.

Das ist sehr schwer genau zu sagen, denn verhinderte Crashs
erscheinen ja in keiner Statistik.

Naja, Statistiken halt :wink:

Ja…

Und ich gebe auch gern zu das ich im letzten Winter das erste
mal mit Winterreifen fuhr.
Ich kenne mich und mein Auto und komme auch ohne Helferlein
aus. Sicher kenne ich im Gegenzug auch sehr viele Leute für
die diese Helferlein schon nützlich bis bitter nötig sind :wink:

Wer heute seinen Führerschein macht, kennt es gar nicht mehr
anders.

Stimmt.

Somit werden wir alle uns daran gewöhnen müssen, zumindest dann, wenn der Alfa irgendwann das zeitliche segnet…

Wenn ich wirklich Spass haben will dann ohne ESP :wink:
Ich möchte doch schon selbst entscheiden ob ich die Kurve im
leichten Drift nehme oder nicht.

An diesen Tagen kannst Du das ESP ja abschalten.
Mache ich mit dem Benz im Winter schon auch mal.

Ist eh akademisch, zu Alfasud Zeiten gab es sowas einfach
nicht.

…und eben x-mal mehr Unfalltote. Aber das hatten wir ja schon.

Ob das so ein Irrweg war möchte ich mal bezweifeln. Der Käfer
war ein Meilenstein in der Geschichte. Man konnte relativ
locker 4-5 Leute von A nach B bringen. Die Technik war
zuverlässig und simpel.

…und wenn es gekracht hat, war´s das.
Der Tank vorne war ein riesen Fehler.

Relativ. Ich kenne genügend Leute die ihren ersten Käfer
geschrottet haben. Verbrannt ist dabei keiner.
Sicher. Aus heutiger Sicht eine Katastrophe.

Das meinte ich.
Damals hatte man ja auch nur die Wahl zwischen Käfer, Isetta, Janus und Masserschmitt Kabinenroller. Da war der Käfer natürlich schon sicherer…

Sicher, in die heutige Zeit passt das nicht so rein. Aber ich
kann ja heute überhaupt nicht mehr entscheiden, ob und wieviel
(teils unnütze) Technik ich beim Kauf erwerbe. Jeder Smart
oder Fox ist mit Elektronik nur so vollgestopft.

Klar. Und vieles davon macht auch Sinn.
Gerade die gnadenlosen Billigkäufer muss man auch ein wenig
vor sich selbst schützen. ESP, Airbags und ABS sind daher auch
nur noch selten aufpreispflichtig.

Vieles aber auch nicht. Was ich schon an Ärger mit
Motorsteuergeräten hatte.

So eines hatte schon der Mercedes 280E von 1979…

Was sowas an dem ´94er Corsa meiner
Frau zu suchen hat ist mir schleierhaft. Der Verbraucht nicht
weniger als ein alter Kadett-C. Sicher sind die Abgaswerte
geringfügig besser geworden, leider aber nicht die modernen
Steuergeräte.

Der Kunde will das so und die heute obligatorische Sicherheitstechnik benötigt sie.

Du erinnerst Dich an mein Drama mit dem Touran?

Oh ja. Der meiner Mutter funktioniert aber seit 15 TKM sehr gut.
Mal sehen was noch kommt…

Warum soll ich überlegen ob ich für die Kurve zu fix bin? Das
ESP wirds schon regeln. Wozu die Beleuchtung prüfen? Die MFA
bringt ja eine Meldung.

Wer so fährt, nutzt die Systeme falsch.

Richtig. Aber es gibt solche Leute.

Das ist wohl die Minderheit. Der Großteil fährt ja, zumindest abseits der Autobahn, in D einigermassen vernünftig.

Natürlich sind diese Leute
kein Grund die Helferlein zu verteufeln. Aber es macht immer
mehr Leute zusehends nachsichtiger im Umgang mit dem Auto.

Ich kenne da eigentlich keinen. Die Leute, die ich kenne, fahren alle einigermassen vernünftig, genau wie vor 10 Jahren. Manchmal sogar sehr viel ruhiger als damals (so wie ich…).

Wischwasser wird nicht kontrolliert, Ölstand wird nicht
kontrolliert, Bremsbeläge werden nicht kontrolliert…
Man verlässt sich halt auf die zwischenzeitlich erkleckliche
Anzahl von Sensoren im Auto.
Ob das von den Konstrukteuren so gedacht war stelle ich mal in
Frage, aber das ist halt ein schlechter Nebeneffekt.

Die bei deutschen Autos nach wie vor kurzen Inspektionsintervalle verhindern ja das Schlimmste.
Die nachlässige Wartung allerdings nimmt aufgrund der schlechteren Wirtschaftslage zu. Das sagt ja auch der ADAC.

Wenn das alles immer zuverlässig funktionieren würde,
ok.
Aber aus eigener Erfahrung ist das definitiv nicht der Fall.
Man verlässt sich also auf die Technik. Und wenn ESP ausfällt
kippt die A-Klasse um :wink:

ESP fällt m.W. so gut wie nie aus. Aber klar, Du hast schon
recht. Wenn die Kisten dann mal 20 J. alt sind, kann das
spannend werden. an anderer Stelle schrieb ich ja bereits,
dass ESP kein Ersatz für ein sauber abgestimmtes Fahrwerk sein
kann.

Das Problem ist ja, das Elektrik- und Elektronikprobleme
immernoch auf Platz 1 der Pannenstatistik sind (Uff, schon
wieder ´ne Statistik).

Klar. Hier wurde in letzten Jahren bei den allermeisten Herstellern zu viel Mist eingebaut, der nicht sauber durchentwickelt war. Im Gegensatz zu meinem 29 Jahre alten 123er Mercedes 200 Vergaser hat mein 2001er 320 CDI S210 Benz zwar eine automatische Klimaanlage, eine Sitzheizung und einen CD-Wechsler, aber die Uhr kann man nicht mehr ablesen (Displaydefekt), was beim 123er seit 1977 ohne Unterbrechung (außer zum Batteriewechsel alle 5 Jahre) problemlos funktioniert…

Selbst wenn nur bei 190km/h das Steuergerät streikt, der Motor
ausgeht und der Drängler vom Thread weiter oben hinter Dir
ist…

…dann muss er eben bremsen :wink:
Ich hatte einen solchen Defekt bislang noch nie. Was aber auch spannend ist, ist ein Defekt des Luftmassenmessers während des Überholvorgangs. Spannend, wenn der Motor dann in den Notlauf geht und 40% der Leistung verweigert…

Oder Du gerade überholen willst, ja, es ist ein bischen knapp
für den Überholvorgang…, aber wäre die Elektronik nicht
ausgefallen hätte ichs geschafft:wink:

Ja.

Du verstehst aber auch so worauf ich hinaus will denke ich.
Alles ok wenns zuverlässig ist.

So sehe ich das auch. Nur ist es eben, da stimme ich zu, immer schwieriger, bei den ganzen Spielereien eine hohe Zuverlässigkeit zu erhalten.
Aber die Leute wollen den Spielkram ja unbedingt.
Ich will nur ein supersicheres Auto mit Radio und guter Klimatisierung sowie massenhaft Platz.
So etwas gibt es neu nicht.

Und im Winter ist ESP nun wirklich hinderlich wenn man etwas
fester in einer Schneewehe etwas feststeckt.

Zum Anfahren kann man es bei den meisten Autos ausschalten

Richtig, aber bei manchen eben nicht ;-(

…was schlecht ist.

Ein grosser Sicherheitsfaktor wäre der Allradantrieb, damit
fährt man wirklich fast wie auf Schienen. Warum sich das nur
schwach verbreitet verstehe ich bis heute nicht.

Weil man ihn selten braucht, er sehr teuer ist und er beim
Bremsen nichts bringt.

Naja, was heisst braucht. Das wäre eher ein Punkt für mich.
ABS und ESP braucht man auch selten (ich bisher noch nie) :wink:
Man sollte auch berücksichtigen das moderne Bremsen schon von
Haus aus deutlich effektiver und besser dosierbar sind, auch
ohne ABS.

Wirklich? Was da teilweise auf den Kunden losgelassen wird,
gerade im SUV-Bereich, ist bedenklich. Der Jeep Commander z.B.
hat Bremswerte wie ein alter Suburban.
Das dann auch noch ohne ABS - ich weiß nicht…

Ausnahmen wird es immer geben. Es gibt nach wie vor Autos wo
ABS und ESP nichtmal gegen Aufpreis geliefert werden kann.
Sicher, das sind Exoten.

Aber (relativ) schlechte Bremsen haben der BMW X3, der Lexus GS, der Mercedes R…

Alles eine Frage der sinnvollen Kombination und des dazu
passenden Fahrzeugs.

ESP und ABS passen zu allen Fahrzeugen. Allrad nicht, denn
viele Stadtfahrer brauchen das einfach nicht.
Wer es will, kann es bei den meisten Herstellern bekommen.
Kein Problem.

Stadtfahrer brauchen generell kein SUV mit Allrad :wink:
Ist halt ein Modegag.

So ist es.
Habe letztens mit einer Mutti gesprochen (bei mir um die Ecke ist die Grundschule), die eine solche Kiste fährt. Sie wollte sofort mit mir tauschen. Zu hoch, zu unbequem, hinten zu eng. Und das bei einer neuen Mercedes M-Klasse. Ich habe aber nicht getauscht und lieber sie zum Caffée eingeladen.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

gerade da sehe ich die Probleme:
Die neuen Autos haben immer mehr Elektronik verbaut, wobei selbst viele
Werkstätten damit überfordert sind. Nebenbei halten die Autos immer länger während parallel das Geld für die Wartung immer knapper wird.
Da geht die Schere auseinander.
Und als Scutz der Elektronik vor Ausfall werden keine Sicherheitskomponenten verbaut.
Bei dem Polo meiner Kollegin hat es vor kurzem die Lambdasonde zerlegt und dabei gleich das Motorsteuergerät in die ewigen Jagdgründe befördert.
Bei meiner Frau hatte sich die Zündspule verabschiedet und auch hier war das Steuergerät auch gleich mit im Eimer.
Da Steuergeräte nicht geprüft werden können (zumindest nicht von den Werkstätten) und auch nicht gerade billig sind, kann das nicht der richtige Weg sein.
M.E. darf es nicht sein, das ein Teil für 20,- EUR kaputtgeht und einen Schaden von 700,- EUR nach sich zieht.
Aber auch das scheint der Trend zu sein. Die etwas lockere Türverkleidung des SLK meines Schwagers kann nicht wie früher mit einem neuen Clip für ein paar Cent wieder befestigt werden, nein, die gesamte Türverkleidung muss erneuert werden.
Das ist in meinen Augen kein Fortschritt.
Aber das führt jetzt zu weit und vor allem am ursprünglichen Thema vorbei :wink:

Gruss Sebastian

Hi!

gerade da sehe ich die Probleme:
Die neuen Autos haben immer mehr Elektronik verbaut, wobei
selbst viele
Werkstätten damit überfordert sind. Nebenbei halten die Autos
immer länger während parallel das Geld für die Wartung immer
knapper wird.
Da geht die Schere auseinander.

Klar. Aber wer akzeptiert heute noch ein Auto ohne ABS, ESP, Airbags, Kat, aber dafür mit einem schönen Vergaser…?
Die Lösung wäre, die Elektronikkomponenten einfach vor dem Start des Verkaufes vernünftig zu testen.

Und als Scutz der Elektronik vor Ausfall werden keine
Sicherheitskomponenten verbaut.

Das kann ich nicht ausreichend beurteilen.

Bei dem Polo meiner Kollegin hat es vor kurzem die Lambdasonde
zerlegt und dabei gleich das Motorsteuergerät in die ewigen
Jagdgründe befördert.

Das ist peinlich.

Bei meiner Frau hatte sich die Zündspule verabschiedet und
auch hier war das Steuergerät auch gleich mit im Eimer.

Interessant. Ich hatte noch nie ein defektes Steuergerät. Aber dafür alles andere an Elektronikdefekten…

Da Steuergeräte nicht geprüft werden können (zumindest nicht
von den Werkstätten) und auch nicht gerade billig sind, kann
das nicht der richtige Weg sein.

Ein Steuergerät per se macht schon Sinn. Allerdings sollte ein Austausch zu vernünftigen Preisen möglich sein. Der Herstellkosten sind ja nicht so hoch, also sollte man doch einen VK für ein normales Steuergerät von 80 Euro hinbekommen und einfach ordentlich reserve gleich mit produzieren und die Lagerhaltung den Händlern aufs Auge drücken.

M.E. darf es nicht sein, das ein Teil für 20,- EUR kaputtgeht
und einen Schaden von 700,- EUR nach sich zieht.

Kann man da nicht eine Sicherung zwischenschalten?

Aber auch das scheint der Trend zu sein. Die etwas lockere
Türverkleidung des SLK meines Schwagers kann nicht wie früher
mit einem neuen Clip für ein paar Cent wieder befestigt
werden, nein, die gesamte Türverkleidung muss erneuert werden.
Das ist in meinen Augen kein Fortschritt.

Natürlich nicht. Das ist Sparen auf Kosten des Kunden.

Aber das führt jetzt zu weit und vor allem am ursprünglichen
Thema vorbei :wink:

Möglich. Ist aber auch ein wichtiges Problem bei heutigen Autos, vor allem wenn sie älter werden.

Grüße,

Mathias