Meine alte elektrische Espresso-Kaffeemühle gibt auf. Der Motor läuft zwar noch an, dreht aber nur noch ohne Kraft mit ca. 100 Umdrehungen/Min. Die Motorachse dreht sich von Hand leicht, es ist also nichts verstopft oder verklemmt. Im Gehäuse ist offensichtlich ein Kondensor eingebaut, auf dem ich jedoch keine Daten erkenne (zylindrisches Bauteil mit Aluminiumgehäuse, ca. 5 - 6 cm lnag, ca. 2 cm Durchmesser). Der Hersteller des ca. 10 kg schweren Gerätes ist unbekannt, das Typenschild gibt den Namen „bellaroma“ an und folgende Daten: 220 V, 174 W, 50 hz.
Meine Fragen: kann es sein, daß der Kondensor (?) defekt ist, wenn ja, nach welchen Kriterien kaufe ich einen Neuen?
Hi
Der KondenSATor wird ein Entstzörkondensator sein und an deinem Motorproblem nichts ändern.
HH
Hallo,
zu deiner Beruhigung, es gibt auch einen Kondensor, aber das ist ein optisches Bauteil, bzw. optisches System.
Gerhard
Hi
Der KondenSATor wird ein Entstzörkondensator sein und an
deinem Motorproblem nichts ändern.
6cm lang 2cm Durchmesser? Glaub ich nicht.
Hey, der OP spricht von einem 10kg Gerät, da könnte durchaus ein Kondensator-Motor eingebaut sein.
Frage: hat der Motor Kohlen? Wieviel Adern gehen zum Motor?
Wie ist der Kondensator angeschlossen?
Nun habe ich die Maschine fast vollständig auseinandergebaut und sehe etwas klarer. Der Strom fließt vom Ein-/Aus-Schalter offensichtlich zunächst zum Kondensator, dann zum Motor. 3 Adern gehen zum Motor, keine Kohlen, also offensichtlich ein Drehstrommotor. Der offensichtliche Kondensator hat die Maße 40 x 120 mm. Eine Typenbezeichnung fand sich auf der Rückseite: ITALFARAD METFILM, µF 10 ± 5%, 360 V ~ DBHSFM, 400 V ~ AB 50% ED SD 24h HSFH, 450 V~ 50HZ, MP25- 85°C, 500V~ 11440/25
Hilft das den Experten weiter?
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