Hallo,
Erstmal ein fröhliches neues Jahr wünsche ich.
Ebenso.
Ich versaue es mir gleich mal indem ich versuche meine
Hausaufgabe über die Ferien zu erledigen.
Ach was. Ich habe heute auch ein Essay fertiggeschrieben. So schlimm fand ich das gar nicht.
Ich soll einen Essay schreiben, mit Einleitung, Hauptteil und
Zusammenfassung.
Mein Essay war über die „Aktion Reinhard“. Da habe ich in der Einleitung erst einmal geschrieben, warum das „Aktion Reinhard“ hieß und was man mit diesem Ausdruck genau bezeichnete.
Dann kam der Hauptteil des Essays, und meine Zusammenfassung bestand aus einem Satz: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Errichtung von Vernichtungslagern nicht nur der Umsetzung der NS-Rassenpolitik diente, sondern auch eine nicht zu vernachlässigende Einnahmequelle darstellte.“ Und fertig.
Es kommt natürlich auch ein bisschen darauf an, wie lange dein Essay sein soll. Zehn Seiten wird man wohl nicht in einem einzigen Satz zusammenfassen.
Google doch einfach mal nach „Essay“ und lies dir ein oder zwei Beispiele durch. Es ist ja völlig egal, zu welchem Thema die sind.
Ich weiß jetzt überhaupt nich wie ich das aufbauen soll mit
pro und contra.
Ich würde das so aufbauen, dass ich selber Position beziehe. Das wäre in meinem Fall contra. Dann könnte ich mir z.B. so einen Absatz vorstellen:
„Die Befürworter gentechnisch hergestellter Nahrungsmittel sehen in dieser Technik eine Möglichkeit, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Tatsächlich aber wird Gentechnik vor allem in den Industrieländern eingesetzt, und zwar von großen Konzernen. In Kanada beispielsweise … und in den USA … auch in Brasilien … Dort setzt man gentechnisch veränderte Pflanzen auch vor allem zur Gewinnung von Bio-Ethanol ein. In Brasilien besteht der Kraftstoff zu 40% aus Bio-Ethanol. Zur Bekämpfung des Hungers leistet das keinen Beitrag. So leben dort etwa 20% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.“
Die Zahlen und so habe ich jetzt natürlich frei erfunden. Aber du siehst, was ich gemacht habe, oder? Ich habe zuerst das Argument der Befürworter gebracht (Hunger in der Welt), um es dann durch zahlreiche fleißig von mir gesammelte Fakten zu widerlegen. Es sind beide Seiten dargestellt.
Soll ich Die argumente immer abwechselnd bringen,
also immer zusammenpassende beider seiten nebeneinander,
oder nach diesem Sanduhrprinzip wie man im deutschen auch eine
Erörterung schreibt?
Wie du das tun sollst, weiß ich nicht. (Habt ihr darüber in der Schule nicht gesprochen?) Ich weiß nur, wie ich es machen würde, wenn es keine Vorgabe gäbe.
Das ist ohnehin sehr gut, wenn es nicht zu viele Vorgaben gibt. Dann kann man nämlich schreiben, was man will. 
Schöne Grüße
Petra