Essbarer Pilz?

Kann durchaus sein: Egerlingsschirmling - BUND Naturschutz in Bayern e.V.

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Danke. Es ist immer wieder toll, Expertenmeinungen zu hören!

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Getropfter Schleimschirmling (Laminacella guttata) oder Acker Riesenschirmling (Macrolepiota excoriata) oder Seidiger Egerlingsschirmling (Leucoagaricus holosericeus) oder was anderes. Jedenfalls nicht essen !
Udo Becker

Im Übrigen muss man beim Pilze suchen nur 2 besonders gut kennen: Den Knollenblätterpilz und den Pantherpilz. Das sind die einzigen beiden die ich kenne, die tödlich wirken. Alle anderen “Giftpilze” lösen nur üble Körperliche Reaktionen aus. Erbrechen, Bauchweh ect. Oder Rauschzustände.

Solche Faustformeln kann man gerne für sich anwenden, aber sie gehören ganz sicher nicht unkommentiert in ein Expertenforum.

Was eigentlich ziemlich genau der Definition von giftig entspricht. Diese Vergiftungserscheinungen verursachen übrigens auch der Satansröhrling und der Schönfußröhrling. Beide mit Schwamm.

Die einzige Faustformel, die uneingeschränkt gilt, lautet: man esse nur Pilze, die man mit absoluter Sicherheit als Speisepilze identifiziert hat.

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richtig. Am besten mehrmals über Jahre hinweg mit einem der sich wirklich auskennt in den Wald gehen und Pilze suchen. nur so kann man es lernen.

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Nach dem, was Du hier von Dir gegeben hast würde ich niemandem raten, sich bei Dir ausbilden zu lassen.

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Dann mach das auch nicht. Und ich will das auch nicht. Ich habe meine Pilzplätze von meinem Großvater gezeigt bekommen und suche jeden Herbst 1 bis 2 Körbe. die werden dann frisch zubereitet und der Rest getrocknet für die kommenden Jahreszeiten.

Der “kahle Krempling “ sei noch mal erwähnt, weil der sich so langsam auf die Thrombozyten legt, daß er früher sogar als Speisepilz galt. Ich sech nur “Lachsschaumspeise" …

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Der hat Lamellen

hat dir nichts vom Satanspilz erzählt?

Den hab ich bei uns noch nie gesehen. und auch wenn, wäre ich mit der hellen Kappe vorsichtig gewesen und hätte ihn stehen lassen.

oben schreibst Du:

Was denn nun?

Auch das

ist ein wirklich schlechter Rat. Dir wurden schon genannt und ich könnte Dir auch weiter nennen erheblich giftige Pilze, die nicht Pantherpilz oder Knollenblätterpilz heissen. Zumal auch diese noch mitunter leicht verwechselt werden können und verwechselt werden von denen, die auf solche Ratschläge hören und sich einbilden sie nun zu kennen.

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Zumal (ohne “h") es da auch verschiedene gibt, den weißen(giftig), den grünen (giftig) den gelben (ungiftig, aber Verwechslungsgefahr mit dem grünen zu hoch), den Spitzhütigen Knollenblätterpilz,(weißt Du es?) …

*Ein Männlein steht im Walde …*

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Wobei der Genuss von Rubroboletus Satanas zwar nicht tödlich ist, aber doch zu Zuständen führen kann, die ich nur sehr wenigen ausgesuchten Feinden wünsche.

Moral: Hausfrauenweisheiten ersetzen Sachkenntnis manchmal nur bedingt.

Schöne Grüße

MM

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Naja, viele Leute verwechseln den bitterling mit dem Steinpilz. Nicht alles mit schwamm ist genießbar. Aber zumindest merkt man, wenn man einen bitterling zubereitet hat. Und er bringt einen nicht um.

Übrigens wurde mir als Kind strikt verboten, wiesenchampions zu sammeln. Die Standorte sind zwar verschieden, aber die Verwechslungsgefahr mit dem weißen Knollenblätterpilz ist einfach zu groß. Und ich beziehe mich jetzt auf das Bild aus dem alten UP.

Motto: sammle nur Pilze, die du wirklich sicher kennst.

Und ja, man kann dazulernen. (Z.b.schopftintling, den ich früher nie gesammelt hätte). Aber das Risiko ist viel zu groß!!!

Lg

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seltsam - der Unterschied zwischen den beiden, mühelos erkennbar, war das Allererste, was ich als Bub in rebus fungorum gelernt habe.

Hast Du Dir mal die Mühe gemacht, den Schirm von beiden rumzudrehen und die Lamellen von unten anzuschauen? Oder ist Dein kinschdlicher Depp noch nicht auf diese Idee gekommen?

Fragt sich

MM

Nun, mit 8 bis 12 Jahren hat sich meine Mutter nicht auf mein Urteilsvermögen verlassen, wenn mein Vater, der mir alles beigebracht hat, auf Montage war. Einen kindlichen Deppen gab’s damals noch nicht. Und Mama hat nur die Pilze zubereitet, die sie auch selbst sicher kannte. Und sogar mein Vater hat mir eingeschaerft, nur Pilze zu sammeln, bei denen ich mir absolut sicher war. Und dann bringe ich zusammen mit einem Stadtkind plötzlich 5 Kilo wiesenchampions nach Hause, weil dieses Kind meinte, sie kennt sich aus. Nun, meine Mutter hat sie lieber weggeworfen.

Frohe Ostern

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Nun ja - wenn man Dunkelbraun und Weiß nicht auseinanderhalten kann, ist das tatsächlich schwierig mit den Wiesenchampignons.

Welche anderen Pilze sind denn so gefärbt wie dieser?

Schöne Grüße

MM