Hallo zusammen,
ich hoffe, mir kann hier mal einer weiterhelfen. Ich hatte am 16.08 in einer „fast“ Not-OP die Gallenblase per Lapraskopie entfernt bekommen, nachdem ich in der Nacht zu Montag eine schlimme Kollik hatte. Ich wusste bis dato nicht mal, dass ich überhaupt was an der Galle hatte. 5 Tage Post-OP bin ich aus der Klinik entlassen worden, ab dem 1. Tag post-op bin ich schon wieder gelaufen. Nach genau 14 Tagen nach der OP habe ich wieder gearbeitet. Ich arbeite - muss ich dazu sagen - viel im Außendienst und in der Seminarbranche.
Mein Problem ist jetzt das Essen. Meine Verdauung ist völlig normal, ich habe keinen Durchfall.
Der Chirurg sagte mir, ich soll ALLES essen, bloss nicht fettarm oder Diät. Wenn ich Beschwerden beim Essen kriegen sollte, macht er eine Magenspiegelung. Dann soll ich mich melden.
Ich kann aber nur winzige Portionen essen, mit extrem langem Abstand an Stunden. Jedes Essen verursacht bei mir Magendruck, Völlegefühl und Brennen unterhalb des linken Rippenbogens. Mir ist übel, was sich manches Mal bis hin zum Brechreiz steigert. Ständig muss ich aufstossen, allerdings habe ich kein Sodbrennen oder Reflux.
Mein Kreislauf hängt völlig daneben, ich habe noch nie solche Probleme gehabt. Ich fühle mich schlapp und müde.
Mein Hausarzt hat dann eine Magenspiegelung im Krankenhaus gemacht, angeblich hätte ich Heliobakter Pylori, der Gastritis auslöst. Aber er sagt, ich hätte keine Gastritis, da das Bakterium nicht „im Test reagiert“ hat.
Ich habe jetzt Säureblocker bekommen, die überhaupt nicht helfen.
Ich weiß nicht mehr weiter. Bis jetzt habe ich seit der OP über 5 Kilo abgenommen. Das ist zwar ein „netter Nebeneffekt“, da ich eh ein paar Kilos zuviel drauf habe, aber ich bin halt in den Wechseljahren.
Kann mir jemand weiterhelfen? Oder hat ähnlich Erfahrungne gemacht in diesem Bereich und konnte sein Problem lösen?
Für jede Zuschrift sage ich jetzt schon Danke!
Silvia