[ESt] Frage zum Jahreswagenkauf als Selbständiger

Hi,

Ich empfehle die 30 Cent-Pauschale aus
Vereinfachungs- gründen und nicht um Steuern zu hinterziehen.

und

Ich denke man muß als Unternehmer praktisch denken und sich gegen das :oft zeitraubende Steuerrecht wehren, damit man noch Umsatz erzielen :kann.

und

Hier tummeln sich mehr kleine Fische, die auf einfache Weise ihre :Fälle selbst erledigen wollen.

es gibt keine rechtliche Möglichkeit, sich das Steuerrecht aus Vereinfachungsgründen so zurechtzubiegen, wie es angenehm ist

Steuerhinterziehung wäre es,

Steuerhinterziehung ist mit Wissen und Wollen (=Vorsatz) der Finanzbehörde über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben zu machen, siehe
http://www.steuernetz.de/gesetze/ao04/p370.html

genau das empfiehlst du aber:

Auch dann ist es eine gute Strategie, die einfache Methode erstmal :anzuwenden und erst bei Aufforderung durch das Finanzamt zu wechseln.

Was
verbreitest du eigentlich für Ängste hier,

nein, das sind Tatsachen, keine Ängste
Übrigens braucht man gegenüber dem Finanzamt keine Angst zu haben, wenn man sich korrekt verhält.

wenn du bei ganz
harmlosen Fällen gleich von Straftaten sprichst, nur weil
einer empfiehlt die oft absurd komplizierten Regeln im
Steuerrecht nicht immer mitzumachen um sich Arbeit zu
ersparen.

genau das ist rechtlich nicht abgedeckt

Aber da du dein Geld damit verdienst, bist du in
dieser Angelegenheit befangen und deine Meinung ist mit
Vorsicht zu genießen, weil sie nicht immer zum Vorteil des
Kunden führt.

„Berater“, die nur den finanziellen Vorteil des „Kunden“ im Auge haben, sind mit Vorsicht zu genießen. Es ist kein Selbstzweck, Steuern zu sparen. Aber das sieht man erst nach der Betriebsprüfung…

noch eine Anmerkung zu

und auch daß der Satz vom wer-weiss-was-Team eingestellt wurde. Nur :auf wessen Veranlassung? Ist jetzt der Groschen gefallen?

Die Belehrung vor Einstellen eines Artikels und unter jeden Artikel erfolgte, um dem Rechtsberatungsgesetz genüge zu tun. Einzelne Forumsnutzer haben damit nichts zu tun.

Viele Grüße
C.

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Hier tummeln sich mehr kleine Fische, die auf einfache Weise ihre :Fälle selbst erledigen wollen.

es gibt keine rechtliche Möglichkeit, sich das Steuerrecht aus
Vereinfachungsgründen so zurechtzubiegen, wie es angenehm ist

Es gibt gute Gesetzte und schlechte Gesetzte, das Steuerrecht gehört zur zweiten Kategorie. Wer bißchen Zivilcourage zeigt und nicht so obrigkeitshörig ist, weil er solche Gesetzte nicht bis ins Detail folgt, ist für mich kein Krimineller.

Steuerhinterziehung wäre es,

Steuerhinterziehung ist mit Wissen und Wollen (=Vorsatz) der
Finanzbehörde über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige
oder unvollständige Angaben zu machen, siehe
http://www.steuernetz.de/gesetze/ao04/p370.html

Ein echter Experte sollte in der Lage sein die Absicht eines Gesetzes in eigenen Worten wiederzugeben und nicht einfach auf irgendwelche Quellen verweisen.

Was
verbreitest du eigentlich für Ängste hier,

nein, das sind Tatsachen, keine Ängste

Eine Tatsache ist, daß seit einigen Jahren gerade einmal 2% aller Steuerfälle mit Gesamteinkünften bis 75.000 € intensiv geprüft werden.

Aber da du dein Geld damit verdienst, bist du in
dieser Angelegenheit befangen und deine Meinung ist mit
Vorsicht zu genießen, weil sie nicht immer zum Vorteil des
Kunden führt.

„Berater“, die nur den finanziellen Vorteil des „Kunden“ im
Auge haben, sind mit Vorsicht zu genießen. Es ist kein
Selbstzweck, Steuern zu sparen.

Sag das einem Kunden und du kriegst einen Tritt in den Hintern und kannst zusehen wie du deine Brötchen verdienst.

Gruß
Denis

Courage vs. Selbstjustiz

Es gibt gute Gesetzte und schlechte Gesetzte, das Steuerrecht
gehört zur zweiten Kategorie. Wer bißchen Zivilcourage zeigt
und nicht so obrigkeitshörig ist, weil er solche Gesetzte
nicht bis ins Detail folgt, ist für mich kein Krimineller.

Hallo,

dann sind Cirwalda & Showbee einer anderen Meinung. Man muss nicht strikt rechtspositivistisch sein, aber man kann auch nicht aus einer Laune raus das Gesetz umgehen. Wenn man meint, eine Norm vestößt gegen höheres Recht oder ist nicht Gerecht (was ist das überhaupt), dann steht es in Deutschland jedem frei, sich auf legale Weise dagegen zur Wehr zu setzen. Gerade im Steuerrecht besteht diese Möglichkeit umfassend und unproblematisch. Ich mache eine abweichende Angabe in der Steuererklärung. Schreibe daneben, dass ich § sowieso EStG nicht einschlägig halte und warte nach Einspruchsverfahren die Einspruchsentscheidung der Finanzverwaltung ab. Dann kann man zum Finanzgericht gehen, ggf. beschäftigen sich Bundesfinanzhof, Bundesverfassungsgericht oder sogar Europäischer Gerichtshof mit der Sache. Das wäre der korrekte und legale Weg.

Eine Norm einfach zu umgehen, weil sie einem persönlich nicht gefällt oder „zu teuer“ erscheint (im Steuerrecht) ist und bleibt Steuerhinterziehung und das ist Strafbar und gehört auch bestraft! Das ist nichts anderes als Selbstjustiz und die ist in einem Staat wie Deutschland nun wirklich nicht nötig, oder?

Mfg vom

showbee

Hallo Denis,

Es gibt gute Gesetzte und schlechte Gesetzte, das Steuerrecht
gehört zur zweiten Kategorie.

Das sind „Gesetze“, nur zur Klarstellung. Und selbst wenn es sich um ein Schrott-Gesetz handelt, ist es gültig und zu befolgen. Natürlich kann man den Rechtsweg -den Showbee ja schon beschrieben hat- bemühen, um dieses Gesetz auszuhebeln.

Wer bißchen Zivilcourage zeigt
und nicht so obrigkeitshörig ist, weil er solche Gesetzte
nicht bis ins Detail folgt, ist für mich kein Krimineller.

aha, du siehst dich also nicht als Kriminellen…

Steuerhinterziehung wäre es,

Steuerhinterziehung ist mit Wissen und Wollen (=Vorsatz) der
Finanzbehörde über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige
oder unvollständige Angaben zu machen, siehe
http://www.steuernetz.de/gesetze/ao04/p370.html

Ein echter Experte sollte in der Lage sein die Absicht eines
Gesetzes in eigenen Worten wiederzugeben und nicht einfach auf
irgendwelche Quellen verweisen.

lol
„ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung“. Deshalb geht man zunächst vom Gesetzestext aus, bevor man zur Auslegung schreitet. Meine Quelle war keine „irgendwelche“ Quelle, sondern der passende § im Gesetz.

Was
verbreitest du eigentlich für Ängste hier,

nein, das sind Tatsachen, keine Ängste

Eine Tatsache ist, daß seit einigen Jahren gerade einmal 2%
aller Steuerfälle mit Gesamteinkünften bis 75.000 € intensiv
geprüft werden.

na und, ein Grund mehr, mehr Betriebsprüfer zu beschäftigen. Die bringen mehr als sie kosten. Irgendwann wird das auch der Staat verstehen. Bisher sind die Steuerbehörden in Landeshoheit und die sind an höheren Einnahmen nicht wirklich interessiert, solange es den Länderfinanzausgleich gibt.

„Berater“, die nur den finanziellen Vorteil des „Kunden“ im
Auge haben, sind mit Vorsicht zu genießen. Es ist kein
Selbstzweck, Steuern zu sparen.

Sag das einem Kunden und du kriegst einen Tritt in den Hintern
und kannst zusehen wie du deine Brötchen verdienst.

Strukturvertrieb für Steuersparmodelle???

Viele Grüße
C.

…verschwindet dieser fred bald im archiv

es gibt hier immer wieder user, die denen, die hier unentgeltlich seit jahren versuchen nach bestem wissen und vor allem gewissen steuerlichen volllaien zu helfen, versuchen ans bein zu pissen…

aber das gute ist, dass diese trolls nach ein paar tagen wieder verschwinden, wenns ihnen zu langweilig wird

danke fürs gespräch und gruß vom inder

ach ja, ich bin übrigens einer von den deppen die keine ahnung vom steuerrecht haben und totzdem beim steuerberater auf die mandatschaft losgelassen werden… ein gehilfe ohne dunst und schimmer :smile:

…verschwindet dieser fred bald im archiv

Ruuuhig, erstmal tief durchatmen, das wird schon!

ach ja, ich bin übrigens einer von den deppen die keine ahnung
vom steuerrecht haben und totzdem beim steuerberater auf die
mandatschaft losgelassen werden… ein gehilfe ohne dunst
und schimmer :smile:

Ich habe nur aus Erfahrung gesprochen.

Gruß
Denis

Das sind „Gesetze“, nur zur Klarstellung. Und selbst wenn es
sich um ein Schrott-Gesetz handelt, ist es gültig und zu
befolgen.

So denken nur Schafe.

Natürlich kann man den Rechtsweg -den Showbee ja
schon beschrieben hat- bemühen, um dieses Gesetz auszuhebeln.

Das ist es gar nicht wert!

Gruß
Denis

dann sind Cirwalda & Showbee einer anderen Meinung. Man muss
nicht strikt rechtspositivistisch sein, aber man kann auch
nicht aus einer Laune raus das Gesetz umgehen.

Laune? Das muß ein Scherz sein. Die Unternehmer da draußen müssen schon schwer kämpfen um ein wenig Umsatz zu erzielen, die haben keine Zeit für unnötigen Steuerschwachsinn. Lebst du auf dem Mond?

Wenn man meint,
eine Norm vestößt gegen höheres Recht oder ist nicht Gerecht
(was ist das überhaupt), dann steht es in Deutschland jedem
frei, sich auf legale Weise dagegen zur Wehr zu setzen.

Was für eine Doppelmoral. In der email begründest du noch das Kuschen vor der Steuerberaterkammer mit wirtschaftlichen Zwängen und hohen Kosten bis zum eigenen Recht und dem kleinen Mann empfiehlst du diesen Aufwand.

Eine Norm einfach zu umgehen, weil sie einem persönlich nicht
gefällt oder „zu teuer“ erscheint (im Steuerrecht) ist und
bleibt Steuerhinterziehung und das ist Strafbar und gehört
auch bestraft!

Erstmal Amen!
Ich denke, der Deutsche ist schon ein doofes Schaaf, wenn er sich ein solches Steuerrecht aufbürden läßt, in anderen Ländern wo die Leute bißchen mehr Courage haben, hätte man sowas längst korrigiert. Die desolate wirtschaftliche Lage spiegelt solche Mißstände nur allzugut wider. Andere Länder vergeuden für sowas kein Geld. Aber das ist alles allgemein bekannt und in jeder Wirtschaftszeitung nachzulesen.

Gruß
Denis

Hallo,

wenn wir uns schon auf dieses Niveau begeben:

Laune? Das muß ein Scherz sein. Die Unternehmer da draußen
müssen schon schwer kämpfen um ein wenig Umsatz zu erzielen,
die haben keine Zeit für unnötigen Steuerschwachsinn. Lebst du
auf dem Mond?

Nein, in Berlin. Am Zentrum der „bösen Macht“. Jeder bekommt das, was mehrheitlich gewählt wurde. Wem das nicht gefällt, der kann ja in die Schweiz oder nach Liechtenstein ziehen…

Was für eine Doppelmoral. In der email begründest du noch das
Kuschen vor der Steuerberaterkammer mit wirtschaftlichen
Zwängen und hohen Kosten bis zum eigenen Recht und dem kleinen
Mann empfiehlst du diesen Aufwand.

Welcher Aufwand? Einspruch = 3 Zeilen aufs Papier, Klage FG geht mitunter schon per Formular im Internet (FG Brandenburg bspw.). Auskennen… wer sich so gut auskennt um Normen für „Mist“ zu befinden, der wird wohl auch einen Einspruch resp. eine Klage zumindest mündlich im Amt oder bei Gericht begründen können, oder?

Ich denke, der Deutsche ist schon ein doofes Schaaf, wenn er
sich ein solches Steuerrecht aufbürden läßt, in anderen
Ländern wo die Leute bißchen mehr Courage haben, hätte man
sowas längst korrigiert. Die desolate wirtschaftliche Lage
spiegelt solche Mißstände nur allzugut wider. Andere Länder
vergeuden für sowas kein Geld. Aber das ist alles allgemein
bekannt und in jeder Wirtschaftszeitung nachzulesen.

Ich sag ja, wander aus. Es zwingt dich keiner in Deutschland zu bleiben. Die Mauer ist seit über 16 Jahren weg, Visa bekommt ein Deutscher für fast alle Staaten problemlos. Ich würde es mir dennoch überlegen. Kostenlose Schule, Studium? Gesetzliche Krankenversicherung? Kostenfreie Autobahn? Gutes Schienennetz? Funktionierende Gerichtsbarkeit? Welches Land empfiehlst du zum auswandern? Sag jetzt nicht Schweden, Norwegen, Dänemark oder Finnland, deren Steuer- und Abgabenquote ist sehr viel höher! Du wirst bei weitem kein Land finden, welches diesen Standart jedem Bürger bietet (also SGB II, Rente, ALG …) und so wenig Steuern kassiert. Oder?

Augen auf in einer politischen Diskussion!

Gruss vom

showbee