Liebe Experten,
Viele Kleinsparer, die ein paar zehntausend Euro auf der Kante haben, kommen wahrscheinlich 2007 in die missliche Lage, Einkommensteuer auf einen Teil der Zinsen zahlen zu muessen.
Habt ihr Tipps, wie das auf legale Weise vermieden werden kann? Lohnt es sich etwa, angespartes Geld ins Ausland zu transferieren, oder wuerde das auch der deutschen Besteuerung unterliegen?
Beste Gruesse
Christoph
Viele Kleinsparer, die ein paar zehntausend Euro auf der Kante
haben, kommen wahrscheinlich 2007 in die missliche Lage,
Einkommensteuer auf einen Teil der Zinsen zahlen zu muessen.
Stimmt.
Habt ihr Tipps, wie das auf legale Weise vermieden werden kann?
Ideen:
a) Anlageformen mit wenig Zins und (möglichst) viel Kursgewinn wählen.
Tja, aber im Moment sind die Kurse schon ziemlich hoch.
b) Anlageformen wählen, bei denen die Zinsen erst später gezahlt werden, wenn andere Einkünfte niedriger sind (Zinsen erst im Rentenalter kassieren)
c) Haus oder Wohnung kaufen und einziehen. Mietfrei wohnen.
d) Kleine Immobilie kaufen und vermieten.
Das Ganze so planen, dass zunächst kein/kaum Gewinn entsteht.
Im Rentenalter wirkt sich der Gewinn dann weniger bei der Steuer aus.
Mal mit einem Steuerberater drüber reden.
e) Gold kaufen und auf Wertsteigerung hoffen.
Lohnt es sich etwa, angespartes Geld ins Ausland zu
transferieren, oder wuerde das auch der deutschen Besteuerung
unterliegen?
Ups!
Dazu schreiben die Anderen sicher noch Genaueres.
Gruß JoKu
Servus Christoph,
es reicht, noch ein Jährchen zu warten, und für dieses eine Jahr in den sauren Apfel der gleichmäßigen Besteuerung aller Einkünfte zu beißen. Für wahrscheinlich schon 2008 ist eine Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen mit einer echten Abgeltungssteuer in der Pipeline; über den Tarif wird noch gebrütet, die Buschtrommeln vermelden 15%. Damit wird das alte Privileg der Privatiers endlich wieder so sein, wie es muss: Wer sein Geld mit Arbeit verdient, wird etwa doppelt so hoch besteuert werden.
Schöne Grüße
MM
über Art 3 I GG meditierend
kann? Lohnt es sich etwa, angespartes Geld ins Ausland zu
transferieren,
Wie wär es denn mit Luxemburg und Schweiz?
Die vielen Sparer sollten darüber nachdenken ihr sauer erspartes ins ausland zu transferieren. vorzugsweise in die so genannten siegermächte, GB, USA, BENELUX. Dort hat es herr steinbrück schwer mit dem zugriff. Und, die freibeträge für sparer sind sehr interressant. Im zweifel hilft ein besuch beim steuerberater, ihres vertrauens.
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Servus,
BENELUX. Dort hat es Herr Steinbrück schwer mit dem Zugriff.
zum Thema „Siegermacht Luxemburg“ hab ich grade einen Fall mit umfangreicher Korrespondenz mit der Firma Steufa auf dem Tisch. Es spielen viele Nullen eine Rolle - das Gemeine ist, dass links davon noch andere Ziffern kommen.
Aber viel ärgerlicher als die Nachforderungen ist die Tatsache, dass es für die Transfers keinen anderen plausiblen Grund außer dem Verschleiern von Einkünften gibt. D.h. um den Vorsatz ist dammich schwer rumzukommen; also Schluss mit OWi…
Schöne Grüße
MM
Damit wird das alte
Privileg der Privatiers endlich wieder so sein, wie es muss:
Wer sein Geld mit Arbeit verdient, wird etwa doppelt so hoch
besteuert werden.
…
über Art 3 I GG meditierend
Hi,
besser 15% von Allen, als 30-50% von Wenigen und 0% von Vielen. Insoweit ist 15% „gleicher“ nach Art. 3 GG, da vor dem GG der Arbeiter und der Multimillionär natürlich gleich sind.
btw.: eine Sparerfreibetragskürzung ist nur Konsequent, wie Joku schon anklingen ließ, dem Staat kommt es auf Sparen in Riester/Rürup an. Also nachgelagerte Besteuerung (Sparen jetzt, Zinsen in Rente). Da ist natürlich die Senkung des SpFB probates Zügel. M.E. ist auch der kommende SpFB von 750 Euro bei angenommenen (guten) 3,5% aufs Tagesgeld macht eine Kapitalsumme von über 21.000 Euro. Das ist schon genug, um von „besteuerungswürdiger“ Leistungsfähigkeit i.S.v. Steuergerechtigkeit zu sprechen, oder? Wenn ich vom Renter ausgehe, der es auf dem ollen SPK Sparbuch anlegt und nur 1,5% anlegt mag ich den Gedanken der Besteuerung noch viel mehr!
Mfg vom
showbee
Ideen:
f) Bausparen, wenn man noch in einem EInkommensbereich liegt, in dem man Prämien bekommt.
ggf. BSP-Verträge auf die Kinder abschließen.
mehr: http://www.klicktipps.de/geldtipps-bausparen_vl.htm
BaföG-empfangende Kinder dürfen aber nur wenig Vermögen auf ihrem Namen haben: http://www.klicktipps.de/bafoeg.htm
g) Riesterrente anfangen - die Fonds-Variante wählen;
vorher noch in Vergleichstet (www.Finanztest.de) gucken!
Lohnt es sich etwa, angespartes Geld ins Ausland zu transferieren,
oder wuerde das auch der deutschen Besteuerung unterliegen?
Die meisten Varianten hierbei sind nicht legal.
Das mehr an ZInsen und „eingesparter Steuer“ steht in keinem sinnvollen Verhältnis zu Aufwand, Nevenbelastung und Risiko.
Über vernünftig gestaltete Testamente in der Familie nachzudenken bringt viel mehr!
(http://www.klicktipps.de/testament.htm)
Gruß JoKu
Hallo,
um es klarer auszudrücken:
Alle Zinsen und Dividenden, wo auch immer das Geld parkt, sind in Deutschland steuerpflichtig. Es wird das Welteinkommen besteuert. Da helfen auch die Doppelbesteuerungsabkommen nicht. Die sichern nur den Anteil des ausländischen Staats vom Steuerkuchen. Verschweigt man die Geldanlage im Ausland, ist dies Steuerhinterziehung. Die Zeiten, wo man sich auf Nichtwissen berufen konnte, sind schon sehr lange vorbei.
Steuerhinterziehung zu empfehlen, ist hier nicht erwünscht.
Schöne Grüße
C.