[ESt] Kosten einer Operation außergew. Belastung?

Hallo,

eine kurze Frage:

Angenommen eine Person hat in einem Jahr eine schwere Operation. Diese lässt sie in einer Privatklinik ausführen, die viel Geld verlangt (mehr als die Versicherung zahlt). Die Person legt dafür rund 4.000 Euro aus eigener Tasche auf den Tisch.

An Einkünften hatte die Person in diesem Jahr fast gar nichts (unter 2.000 Euro).

Wären die selbst gezahlten OP-Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend machbar?

Was ist, wenn sich dadurch insgesamt ein negatives zu versteuerndes Einkommen ergibt, wäre dann ein Verlustvortrag möglich?

Vielen Dank!

Frank

hi,

warum soll denn die exorbitante private klinik „zwangsläufig“ sein? die hürde muss man schon meistern und das wird wohl nur mit viel argumentation gehen. und verlustvor-rücktrag kann man nur mit negativen einkünften erzeugen, das geht mit agB auch nicht!

mfg vom

showbee

Hallo,

danke für Deine Antwort!

Argumentation ginge, weil die OP sehr kompliziert war.

Aber wenn eh so wenig Einnahmen gegenüberstehen und kein Vortrag möglich ist, dann braucht sich derjenige ja den Aufwand nicht zu machen :smile:

Viele Grüße
Frank