Hallo,
ich würde gerne wissen, mit wieviel Prozent Rendite man beim Besitz einer Eigentumswohnung rechnen kann:
- Die Wohnung ist 13 Jahre alt (solange auch in Besitz) und bezahlt.
- Beim Finanzamt ist da ja nicht mehr viel abzusetzen.
- Steuern für Mieteinkünfte müssen bezahlt werden.
- Reparaturen, Instandhaltung werden über die Jahre anfallen.
usw… Wahrscheinlich fällt mir jetzt nicht alles ein, was zu beachten ist.
Wieviel Prozent der Mieteinnahmen bleiben einem somit im Schnitt über die Jahre hinweg gesehen? Gibt es da einen Annahmewert?
Gruß, Ute
Moin,
also es kann ja sein, dass ich Deine Frage falsch verstehe, aber in meinen Augen sollte das doch für Dich kein Problem sein:
Du besitzt die Wohnung schon seit 13 Jahren, weisst also genau, wieviel Hausgeld im Jahr anfällt und weisst auch einigermaßen, was wohl in den nächsten Jahren noch an Reparaturen etc. anfallen wird.
Wenn es nicht die erste und einzige Wohnung im Haus ist, die vermietet werden soll, kann man auch recht einfach herausfinden, was man so an Mieteinnahmen erwarten kann. Ansonsten muss man nach Vergleichsmieten in der Umgebung suchen.
Damit hast Du doch alle Zahlen beieinander, die Du brauchst. Jetzt noch zusammenrechnen, einen Angstabschlag für Unvorhergesehenes - und Du weisst einigermaßen, was übers Jahr gerechnet „übrigbleibt“.
Gruß
Stefan
So ganz ist es nicht:
Ich hab die Wohnung seit 3 Jahren vermietet, d.h. ich weiss, was ich an Miete bekomme.
Die Wohnung war bei Bezug vor 13 Jahren ein Neubau, d.h., am Anfang war bei Reparaturen noch Garantie drauf und danach hatte ich nie etwas reparieren/austauschen/sanieren usw. lassen müssen.
So geht das aber sicherlich auf die nächsten 30-40 Jahre nicht weiter. Ich muss ja mit Reparaturen rechnen wie neuer Boden, neues Bad, Komplettrenovieren, Fenster, irgendetwas am Haus usw. Und da wüßte ich gerne, ob man da einen Prozentsatz der Miete nehmen kann, um auf einen Pauschalbetrag zu kommen, was mich so über die Jahre hinweg im Durchschnitt erwartet. Zudem kommt noch das Versteuern der Mieteinnahmen hinzu.
Hab ich mich jetzt so ausgedrückt, dass ich verstanden werde?
Wäre dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Gruß, Ute