Etwas provokant aber

Danke Steffen,

du hast ja so unglaublich recht.

Es ist sogar nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern, schlimmer noch, mal wieder ein typisches Deutschenproblem.

Als Hundehalter hätte ich gern die Möglchkeit in Frankreich zu leben.

Deinem Beitrag kann, muss und darf man nichts hinzufügen, erst recht keine Beispielgeschichtchen; nur eine Kritik kann ich mir nicht verkneifen.

Dieser Rundumschlag wird wahrscheinlich dazu führen, dass kurzfristig keine, oder weit weniger Fragen zu „Problemen“ mit dem Hund (was zweifelsohne meistens Probleme mit sich selbst sind) gestellt werden.
Nicht, weil die Leute mehr in sich gehen und mal versuchen einen klaren Menschenverstand zu finden, sondern weil sie sich nicht mehr trauen.

Das vermeintliche Problem wird bestehen bleiben, totgeschwiegen werden, weitere mit sich bringen, bis zum Anleinen des Hundes am Tierheim. Mit etwas Glück sucht sich der unerfahrene und hilflose Tierhalter einfach nur ein anderes Forum, eventuell ein weniger kompetentes, mit Sicherheit eines ohne dein Wissen.

Ich würde bevorzugen, wenn du hier und da die Faust ballst, und mit deinen immer von Wissen geprägten Ratschlägen hilfst, auch wenn es genau so oft wenig einfühlsam geschieht. Der ein oder andere wird sich darum erschrocken von deinen Tipps abwenden, aber diejenigen, die verstehen, sind es wert.

Danke,
und vergraule weniger oft, als du Augen öffnest.

CI,
formular known as… ;O) Nenee, vielleicht kommst ja selbst drauf. ;O)

Aber Kinder dürfen alles - und der Hund hat stillzuhalten - arme :Gesellschaft…

Keine arme Geseschaft aber eine Gesellschaft die ihr Kindeswohl über
das Hundewohl stellt.

Stefan

auch kinder sollten lernen: nicht alles ist zum liebhaben
geeignet.
zur relativierung und als denkanstoß:

http://auto.freenet.de/contentblob/87726/teaserImg22…

Ich stoße mal mit…

Dann gehe ich mit meinem Kind dahin wo diese Dinger nicht fahren wie
z.B. einen Spielplatz und gut, nur mal so als Stoß.

Stefan

Hi
ich hab extra geschrieben:
Etwas provokant…

Wer damit sich selber angegriffen fühlt… wer sich auf den Finger haut schreit laut, und hier haben sich einige verflucht auf den Finger gehauen.
Nur bei meiner nachweislichen Erfahrung im Hundebereich musste ich einfach mal den Mund aufmachen und hier ebenso wie im Kundenbereich hinterfragen was die Menschen eigentlich denken wenn sie einen Hund sich anschaffen.
In ca. 2 Wochen fange ich mit professioneller Jagdhundausbildung in allen Bereichen an. Also Bau, Fläche, Fährte etc im dann eigenen Revier an. Derzeit arbeite ich einen Patterdale(4Mo) auf den Bau ein und einen Deutsch Drahthaar auf die Fläche.
Rat mal was der DD gerade gestern machte. 100m lange Jagd auf Fasan(gewünscht!), Fasan geht hoch, Trillerpfiff und Hund liegt flach im „Down!“
Bitte liebe Kritiker… nachmachen. Dann mich versuchen fertig zu machen.Vorher… nachdenken und lesen.

Wenn ich die Kommentare hier lese, deiner und mal 2 andere ausgenommen… ich hatte verflucht recht.
Nur hab ich niemand namentlich oder sonst wie direkt angegriffen sondern aktuelle Beispiele genannt die für mich fern der Realität waren in Bezug auf Hunde.
Ich habe niemand beleidig, was aber im Umkehrschluss passierte und sogar Sternchen dafür verteilt wurden. Auf das Niveau lass ich mich nicht herab. Sorry.

Wie heißt es so schön… wer mit großen Hunden spielen will sollte erstmal das Bein heben lernen.

In diesem Sinne.
Ob ich hie und da hier noch Tipps geben werde nach den teilweise komplett aus der Spur geratenen Kommentaren… keine Ahnung.

Steffen

3 „Gefällt mir“
  • wenn dein Hund dann aggressiv reagiert, nur wenn ein Kind
    auf ihn zurennt oder ihn streichelt, dann gehört er nicht in
    die Öffentlichkeit.

Nein, solche Eltern gehören nicht in die Öffentlichkeit.

Meinst du das Ernst oder hast die Ironie Tags vergessen?

Man könnte ja ein generelles Anleingebot für Kinder bis 6 Jahre
einführen und natürlich das allein draußen spielen nur wenn das Kind
irgendwie festgebunden ist.

Kinder müssen draußenbleiben steht dann demnächst am Metzger, auch nicht schlecht.

Sprachlos
Stefan

Lieber Steffen!
Du sprichst mir aus der Seele…Bin mit Hunden großgeworden (und du willst nicht wissen, was meine Altvorderen alles verbockt haben und heute noch verbocken…unbelehrbar…die Altvorderen, nicht die Hunde!!!)
Fühl dich sternigedrückt
Bicy
(die aus eben diesen Gründen Meerli-Halter ist…)

Aber Kinder dürfen alles - und der Hund hat stillzuhalten - arme :Gesellschaft…

Keine arme Geseschaft aber eine Gesellschaft die ihr
Kindeswohl über
das Hundewohl stellt.

Es geht hier nicht darum, Hundewohl über Kindeswohl zu stellen. Das Zitat ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

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Hi Steffen,

bin vielleicht noch provokanter: es gibt keine „artgerechte“ Haltung für Hunde! (und nicht nur für die…).

Gruß,

Anja

Hi Anja
so verallgemeinern… nein
Ich denke daß man an den Optimalfall ran kommt wenn die Hunde
a)jagen dürfen
b) im Rudel leben
c) zwar Kastriert aber sie können ihr Sexualverhalten ausleben
d) du eine gewisse Rudelstruktur simulierst in dem du nicht am Anfang ein großes Rudel anbietest sondern nach uns nach über Jahre hinweg die Altersstruktur aufbaust.
e) die Hunde ausreichend Platz zum Bewegen haben, großer Hof o.ä.

Dann kann man nach meinen Überlegungen von realtiv guten Bedingungen ausgehen.
Daß dies nur selten möglich ist… keine Frage aber ein Gar nicht gibts sicher nicht.
Bei mir versuch ich wenigstens es zu erschaffen… aber ich bin noch ein gutes Stück vom Optimum entfernt.

Steffen

Hi,

Dann kann man nach meinen Überlegungen von realtiv guten
Bedingungen ausgehen.

Das steht außer Frage. Aber wer kann das schon. Ich hab’ ja auch einen Hund und versuche, ihrem (weil Mädchen *g) Wesen und ihren Bedürfnissen so gerecht wie möglich zu werden. Aber ich sehe halt auch, dass das - auch bei bestem Willen - an vielen Dingen scheitert.

Ich könnt’ jetzt Romane darüber schreiben - will es aber dabei belassen.

Dir ein gutes WE
wünscht
Anja

Mir unverständlich …
Hi Steffen,

es scheint mir so, dass Du meinst, nur die Bedingungen, die Du Deinen Hunden bietest, seien gut.
Übernimmst Du dich da gerade nicht ein wenig bei deinen „Anforderungen“? Bei Punkt „E“ stimme ich Dir teiweise zu, der Rest ist einfach nicht allgemein gültig und wohl mehr im Jagdhundbereich/Wildhundbereich beheimatet.

Gerade bei Punkt „A“ weiß ich jetzt echt nicht, was Du dir bei so einer Aussage denkst, um sie an normale Hundebesitzer (wie wir hier wohl sind) weiterzugeben. Dies ist ja kein Fachforum für Hundetrainer.

Mir ist auch nicht ganz klar, was Du mit deiner Liste bezwecken möchtest. Mach doch einfach so, wie Du es für richtig hälst und versuch nicht, anderen ein ungutes Gefühl rüberzureichen, wenn es dafür keinen speziellen und individuellen Anlass gibt.

Ich denke daß man an den Optimalfall ran kommt wenn die Hunde
a)jagen dürfen
b) im Rudel leben
c) zwar Kastriert aber sie können ihr Sexualverhalten ausleben
d) du eine gewisse Rudelstruktur simulierst in dem du nicht am
Anfang ein großes Rudel anbietest sondern nach uns nach über
Jahre hinweg die Altersstruktur aufbaust.
e) die Hunde ausreichend Platz zum Bewegen haben, großer Hof
o.ä.

Dann kann man nach meinen Überlegungen von realtiv guten
Bedingungen ausgehen.
Daß dies nur selten möglich ist… keine Frage aber ein Gar
nicht gibts sicher nicht.
Bei mir versuch ich wenigstens es zu erschaffen… aber ich
bin noch ein gutes Stück vom Optimum entfernt.

Steffen

Mit Grüßen, Sonja

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