Etwas provokant aber

Hi
ich les ja seit langem hier mit und geb hie und da meinen Senf dazu.
Nun aber häufen sich hier in letzter Zeit die Fragen rund um den Hund welche mich zu einer einzigen Frage kommen lassen.

WARUM kaufen sich Menschen ohne Sinn und Verstand einen HAUSWOLF???
Ich sage nicht daß die Menschen von Sinnen sind sondern daß ich glaub heutzutage eine Art der Mentalität im Umlauf ist welche mich auch hier im Forun oft genug das Grausen bekommen läßt.

Beispiele: Heute… Kastration Rüde
Hund bellt bei Kirchenläuten
Hund jagt Katze
Hund verbellt Menschen am Tor
Hund jagt ist aber aus Spanien/Türkei/ Griechenland etc,
soll ich es weiter führen.

Kann mir mal einer ganz ehrlich erklären wieso wir ach so tierlieben Deutschen, Hunden das antun?
Ein Hund ist ein domestizierter Wolf, mehr nicht. Was aber hier im Forum auffällt… der Hund soll ein perfektes Lebewesen ohne Fehler sein.
Wie soll das gehen solange wie es nicht mal schaffen Programme ohne Seele von Fehlern zu befreien(Microdoof als Beispiel)

Wie kann man Menschen dazu bekommen erst zu denken dann zu kaufen…
Der Fall heute fand für mich zu wenig Beachtung in Punkto… Hochhaus 8.Stock!!! Da gehört ne Meersau hin und kein freiheitsliebender täglich an die frische Luft wollender Hund. Mit 2 Stunden Gassigehen ist es da nicht getan, ein Hund gehört meiner Meinung nach in eine Wohnung mit Gartenanschluss oder ein Familie die mit ihm am Tag 3 Stunden mindestens aktiv! raus geht(net blos laufen, spielen toben Aktion pur). Dann hat der Hund keinen Frust und muss nicht aggressiv sein.

So ich hoffe Myriam löscht es nicht sofort sondern läßt die Fragen beantworten…

Oh zum Schluss noch ein Beispiel aus der Praxis…
Hund hyperaktiv, kommt zum Training… Verhaltenstherapie.
Wie lange wird mit ihm raus gegangen? Morgens mittags und abends ne Viertel Stunde. Es war ein Huskymix.
Gibt es kein Gesetz das sowas verbietet? NEIN
Es steht meines Wissens nirgends geschrieben wie lange Hunde täglich raus gehen müssen.

Daher meine Bitte an alle hier!
Helft mit daß weniger Hunde
a) gekauft werden
b) eingeführt, wir haben genug eigene und brauchen keine Einwanderer
c) beratet die Menschen so lange ihr könnt und so gut ihr könnt daß Hunde nicht einfach gekauft werden und dann so enden.

Steffen(dank Job Hundehalter gefrustet)

Off topic, MOD: zur Löschtaktik
Hallo Steffen,

So ich hoffe Myriam löscht es nicht sofort sondern läßt die
Fragen beantworten…

ich würde mich freuen, wenn Du diese ständigen Hinweise darauf, dass Deine Postings hier oft gelöscht werden, unterlassen würdest. Deine Postings werden i.d.R. dann gelöscht, wenn sie keine Frage oder keinen sinnvollen Diskussionsansatz enthalten.

Ich könnte hier jeden Tag 10 Berichte aus ungarischen Tierheimen posten, wo Hunde gequält oder vernachlässigt werden und dann fragen „Warum tun Menschen so etwas, kann mir jemand das erklären?“. Das ist aber kein sinnvoller Diskussionsansatz, aus dem sich eine Diskussion entwickeln könnte, die der allseitigen Wissensvermittlung dient.

Es gibt genug Foren, wo man auf diese Weise posten kann, w-w-w gehört nicht dazu.

Ich lasse das Posting stehen, Du wirst ja sehen, ob Du befriedigende Antworten erhältst.

Gruß,

Myriam
Moderator „Haustiere & Nutztiere“

WARUM kaufen sich Menschen ohne Sinn und Verstand einen
HAUSWOLF???

Hi
Ich kann deine Wut halbwegs nachvollziehen - aber gerade der Hund ist in sehr vielen Dingen das beste Haustier, was ein Mensch haben kann. Kaum ein anderes Haustier ist seit vielen tausend Jahren so auf den Menschen hingezüchtet worden - kein Wolf der Welt, selbst wenn er als Welpe von Menschen großgezogen wurde - wird so angepasst sein wie der Hund!
Katzen sind auch sehr alte Haustiere, aber sie haben es in der ganzen Zeit nicht geschafft (was sicherlich in ihrer Natur begründet ist) sich so gut anzupassen. Nach dem Motto: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.

Beispiele: Heute… Kastration Rüde
Hund bellt bei Kirchenläuten
Hund jagt Katze
Hund verbellt Menschen am Tor
Hund jagt ist aber aus Spanien/Türkei/ Griechenland etc,

Jeder Hund hat ne Macke, genau wie jeder Mensch ne Macke hat. Es heißt ja nicht automatisch, dass wenn man mit einer Macke des Hundes noch nicht klargekommen ist, dass der Hund wer weiß wie leidet.

Kann mir mal einer ganz ehrlich erklären wieso wir ach so
tierlieben Deutschen, Hunden das antun?

Viel schlimmer find ich, wenn nichtmal mehr in nem Forum gefragt wird, wie man ein gewisses Verhalten abgestellt werden kann.

Ein Hund ist ein domestizierter Wolf, mehr nicht. Was aber
hier im Forum auffällt… der Hund soll ein perfektes
Lebewesen ohne Fehler sein.

Das tolle an Hunden ist ja gerade ihre Flexibilität. Man kann mit Erziehung so unglaublich viel erreichen - und solange der Hund seinem Herrchen dienen darf, ist er auch glücklich! (Natürlich, soweit das ohne Gewalt abläuft)

Wie kann man Menschen dazu bekommen erst zu denken dann zu
kaufen…

Geht nicht. Menschen kaufen halt das, was sie grade wollen. Hunde haben da m.E. noch Glück, denn sie können dem Menschen zeigen, wenn es ihnen schlecht geht (Möbel kaputtmachen etc.) Dann wird der Hund im Zweifelsfall ins Tierheim gegeben und darf auf einen neuen Besitzer hoffen. Viele andere Heimtiere, Vögel, aber auch „Exoten“, leiden still vor sich hin, bis sie elendig krepieren. Schonmal einen Leguan gesehen, bei dem die ganze Bauchseite entzündet war?

Der Fall heute fand für mich zu wenig Beachtung in Punkto…
Hochhaus 8.Stock!!! Da gehört ne Meersau hin und kein
freiheitsliebender täglich an die frische Luft wollender Hund.

Es gibt halt nicht DEN perfekten Lebensraum für ein Haustier. Theoretisch bräuchte das Meerschweinchen ne Wiese mit frischem Gras. Wer täglich mit dem Hund Gassi geht - wo ist das Problem? Ich habe selbst im Moment einen Pflegehund, der mit dem Besitzer in einer WG wohnt. Also für den Hund und das Herrchen ein Raum zum leben. Der Hund bekommt täglich ausreichend Bewegung und Erziehung und es ist ein ideales Zusammenleben!
Stell dir vor, du würdest nie wieder Hunde in deiner Umgebung haben dürfen, nur weil du eine kleine Wohnung hast!
Da sehe ich das Zeitproblem eher als einen Faktor, wenn der Hund stundenlang alleine bleiben muss - da kann das Haus und der Garten noch so groß sein.

Dann hat der Hund keinen Frust und muss nicht aggressiv sein.

Hunde sind so verschieden wie die Besitzer. Es gibt durchaus auch Hunde, die so faul oder alt sind, dass denen eine kleine Runde pro Gassigehen genügt. Sie sind nicht automatisch dadurch unglücklich.

Gibt es kein Gesetz das sowas verbietet? NEIN
Es steht meines Wissens nirgends geschrieben wie lange Hunde
täglich raus gehen müssen.

Das Tierschutzgesetz ist sowieso ein einziger großer Schwamm. Da gibts echt größere Probleme, als Hunde rausgehen zu lassen.

Daher meine Bitte an alle hier!
Helft mit daß weniger Hunde
a) gekauft werden

Geb ich dir recht, es sollten mehr Tierheimhunde genommen werden.

b) eingefüht, wir haben genug eigene und brauchen keine
Einwanderer

Man sollte lieber Geld spenden, damit Kastrationen durchgeführt werden können.

Übirgens: ich finde es durchaus ok, wenn arme Länder die Überpopulation an verwilderten Haustieren mit Tötungsstationen etwas reduzieren! Sie können sich nicht anders helfen. Man kann argumentieren, dass diese armen Tierchen alle ein Recht zum Leben haben - aber woher soll das ganze Geld kommen? So grausam das klingt: ehe die Tiere dort auf den Straßen verrecken und Seuchen verbreiten, sollte man sie lieber töten, wenn von sonstwoher keine andere Hilfe kommt.

Helft lieber den Tierärzten, die "Massen"kastrationen vornehmen!

Grüße

Laralinda

…leider eine Tatsache…
Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu:
Ich befürchte, dass die Menschheit gerade den normalen Bezug zum Haustier verliert.
Man beschäftigt sich vor der Anschaffung mal kurz oberflächlich mit dem Tier (und die Rassebeschreibungen in manchen Hunde/Pferdebüchern sind auch echt zum schreien) und wenn der Labrador dann nicht kinderfreundlich ist oder das Shetland Pony beisst, ist guter Rat teuer…ABER DA STAND DOCH IN DER RASSEBESCHREIBUNG, DASS DER KINDERLIEB IST…diesen Satz habe ich auch schon über diverse Ponyrassen gehört. Wir sagen inzwischen allen Eltern, die ihre Kinder bei uns zur ersten Reitstunde abliefern, dass unsere Ponies brav und gut ausgebildet sind aber dass Reiten ein gefährlicher Sport ist und auch beim Umgang mit dem Pferd Unfälle passieren können…
Das Ergebnis: Schreckensbleiche Eltern…Haben die wirklich geglaubt, dass es Reitautomaten gibt?
Hier ein paar Erlebnisse, die mir noch im Nachhinein die Haare zu Berge stehen lassen:
Ein Mann kommt mir im Wald mit seinen drei kleinen Hunden entgegen. Ich rufe meinen Hund zurück und leine ihn an. Der Mann ruft nach seinen Fiffis, aber die rennen los - auf meinen zu…der Mann brüllt mir zu: Die tun nix - ich brülle zurück: aber meiner!!! (meiner ist ein unkastrierter 45 kg schwerer Cane Corso Rüde, der sich nicht besonders gut mit anderen unkastrierten Rüden versteht) Der Mann ruft: Kein Problem, dat wird schon juut jeehn…ich bin total begeistert, lasse meinen Hund abliegen und versuche die drei Viecher wegzujagen, was mir zum Glück gelingt. Herr, schmeiss Hirn vom Himmel…
Wenn ich meinen Hund in die Stadt mitnehme, passieren immer die tollsten Sachen: Es kommen mir ständig Leute mit Flexileinen entgegen, die, sobald sie meinen Hund sehen, den Flexileinenloslassknopf drücken damit ihr Yorkshireterrier oder West Highland White Dingsda meinen Cane Corso in der Fußgängerzone begrüßen darf… ist das nicht putzig? Inzwischen sind Leute mit Flexileinen mir unheimlich und ich ergreife die Flucht…
…Oder noch besser: Ein Kind stürmt auf meinen Hund (der angeleint neben mir geht) zu und umarmt ihn. Ich versuche meinen Hund zu befreien, die Mutter lacht nur und findet das total niedlich. Ich bitte die Mutter, ihrem Kind sowas zukünftig zu untersagen, da nicht jeder Hund eine solche Begrüßung schätzt, die Mutter hat null Verständnis dafür und sagt, der Hund würde doch so gutmütig ausschauen. Dazu ist mir echt nix mehr eingefallen…
Ist das noch normal?

Hi

Wie kannst du deinen Job noch machen wenn du dich so oft aufregst?

Ich hab mal Pferdewirtin gelernt und auf 2 Gestüten für Vollblutzucht gearbeitet und dann den Zweig aber an den Nagel gehängt weil mir der generelle grobe und unbedachte Umgang vom Mensch gegenüber dem Pferd nicht gefällt (reiten und fahren hab ich auch aufgegeben), dabei sind diese Zuchtbetriebe oft besser dran als die üblichen Reitbetriebe mit Pensionsstall (von denen ich auch ein paar kennen lernte).

Deine Vorwürfe beschränken sich nicht auf den Hund, andere Tiere werden auch nicht artgerecht gehalten.

Die Antwort der Industrie wäre Wirtschaftlichkeit und private Halter ignorieren bestimmte Bedürfnisse aus Bequemlichkeit oder sind einfach nur unwissend oder verstehen nicht die Wichtigkeit, haben die falschen Prioritäten (ihre eigenen Bedürfnisse > Tier).
Denke aber Unwissenheit und Bequemlichkeit sind die Hauptgründe.
Aus der Unwissenheit kommt der Gedanke das man sich nicht vorher informieren muss weil das kann ja nicht so schwer sein.

Bei vielen dient das Tier als Ersatz für irgendwas. Hab da schon paar Interessante Artikel gelesen, z.B. über Halter die sich nur freuen wenn ihr Tier krank ist und sie es pflegen können (entweder pflegen sie es krank oder schaffen sich ein krankes Tier an [um ihm zu helfen, aber eigentlich befriedigen se damit nur ihr eigenes Bedürfnis]).
Na wenn das nicht krank ist ^^

Gesetzesauflagen kommen hier früher oder später wie in der Schweiz auch.
„So müssen angehende Hundebesitzer künftig vor der Anschaffung eines Hundes eine theoretische Ausbildung absolvieren, damit sie über die Bedürfnisse eines Hundes informiert sind und die Sprache des Hundes verstehen. Nach dem Erwerb des Hundes ist dann sofort ein eintägiges praktisches Training für Hund & Hundebesitzer Vorschrift, in dem verschiedene Alltagssituationen geübt werden.“

Musst nur warten und dich ein bisschen weiter ärgern.

So, nu wünsch ich mir so ne Auflage aber eher für Menschen bevor se sich reproduzieren :wink:
Wenn ich die Eltern sehe die ihre Kinder zuqualmen (und während der Schwangerschaft auch) dann bringt mich das mehr auf die Palme als n Husky der 23h am Tag in der Wohnung sitzt.

MfG
Lilly

Hallo Maja,
Du meinst, du gehts mit deinem nicht ungefährlichen und großen Hund durch die Stadt, bzw. irgendwo hin, wo Kinder sind?

Also, wenn wir schon mal dabei sind, der Hund ist ein gezähmter Wolf und nicht jeder ist ein Kuscheltier, das für das Leben in unserer vom Menschen geprägten Kultur geeignet ist.

Auch wenn dein Hund super gehorcht, auch wenn du ihn anleinst - wenn dein Hund dann aggressiv reagiert, nur wenn ein Kind auf ihn zurennt oder ihn streichelt, dann gehört er nicht in die Öffentlichkeit.

Klar sollten Kinder lernen, vom fremden Hunden Abstand zu halten - aber Kinder sind neugierig und gehorchen nicht immer. Und wenn Dein Hund so groß und aggressiv ist wie du schreibst, ist er für Kinder eine ernsthafte Gefahr.
Solche Tiere kann man in unserer Gesellschaft nicht artgerecht halten.
Gruß von Anita

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Hallo Steffen,

Sei doch bitte mal so nett und kläre mich über die Menschen auf, welche ihre Hunde bei dir im „Hundehotel“ abgeben!

Als Gegenzug bekommst Du von mir eine PN, in der ich mich ganz ausführlich vorstellen werde! Um mal den Troll aus dem Weg zu schaffen.

Gruß Bernd O.

Hallo Maja,
Du meinst, du gehts mit deinem nicht ungefährlichen und großen
Hund durch die Stadt, bzw. irgendwo hin, wo Kinder sind?

Hallo Anita,
Mein nicht ungefährlicher großer Hund??? Da haben wir es ja wieder…genau das meinte ich in meinem Artikel…Ich habe nie gesagt, dass mein Hund gefährlich ist, ich habe nur angemeckert, dass heutzutage von Hunden, Pferden und sonstigen Haustieren verlangt wird, dass sie jeder Zeit, immer, egal was man mit ihnen anstellt, perfekt zu funktionieren haben. Ich kann dich allerdings beruhigen, mein Hund hat alle Programmpunkte aus dem Wesenstest für „gefährliche Hunde“ bestanden. Musste ich nicht machen - hab ich aus Spaß mit unserem Trainer aus der Hundeschule gemacht. Der Hund ist also quasi offiziell „sicher“. Oh je…

Also, wenn wir schon mal dabei sind, der Hund ist ein
gezähmter Wolf und nicht jeder ist ein Kuscheltier, das für
das Leben in unserer vom Menschen geprägten Kultur geeignet
ist.
Auch wenn dein Hund super gehorcht, auch wenn du ihn anleinst

  • wenn dein Hund dann aggressiv reagiert, nur wenn ein Kind
    auf ihn zurennt oder ihn streichelt, dann gehört er nicht in
    die Öffentlichkeit.

Waaaaaaaaaaaaas? Habe ich etwa gesagt, der Hund hätte aggressiv reagiert? Genau das hab ich gemeint…du hast echt meinen Artikel nicht verstanden…Mein Hund hat noch nie auf ein Kind aggressiv reagiert, er hat sich schon von einem kleinen Kind einen Finger ins Auge stecken lassen (ich konnte nicht schnell genug reagieren…) und hat gar nichts gemacht (ausser dumm zu gucken) und er findet Kinder eigentlich ganz prima.
Übrigens ist das Kind dem Hund um den Hals gefallen, es ist nicht einfach hingelaufen und hat gestreichelt. Hätte das Kind mich gefragt, ob es den Hund streicheln darf, hätte ich es ihm sofort erlaubt. Sämtliche Kinder in unserem Bekanntenkreis lieben unseren Hund.
ABER: ICH MÖCHTE NICHT DAS IRGENDWELCHE LEUTE/KINDER UNGEFRAGT MEINEN HUND STREICHELN, UMARMEN ODER AUF DEN SCHOß NEHMEN. Es ist ein Hund - keine Puppe, kein Tamagochi und auch kein Alleinunterhalter!

Klar sollten Kinder lernen, vom fremden Hunden Abstand zu
halten - aber Kinder sind neugierig und gehorchen nicht immer.

Ich dreh deinen Satz jetzt mal um.
Wenn das ein Hundebesitzer zu dir so sagen würde: Klar Hunde sollten lernen, vor fremden Kindern Abstand zu halten, aber Hunde sind neugierig und gehorchen nicht immer…
du würdest verlangen, dass der Hund sofort entsorgt wird - da höchst gefährlich und unkontrollierbar! Aber Kinder dürfen alles - und der Hund hat stillzuhalten - arme Gesellschaft…

Und wenn Dein Hund so groß und aggressiv ist wie du schreibst,
ist er für Kinder eine ernsthafte Gefahr.

Wie kommst du denn auf diesen Unsinn??? Ich habe nirgendwo gesagt, dass der Hund aggressiv ist.
Du hast natürlich allgemein betrachtet nicht ganz unrecht. Jeder Hund kann für Kinder und auch für Erwachsene eine Gefahr sein. Mein Hund z. B. kann mit seinen 45 kg ein Kind versehentlich beim spielen verletzen - ohne es böse zu meinen. Deswegen lasse ich auch keine kleinen Kinder mit ihm spielen. Mal davon abgesehen ist ein Hund ist ja auch kein Kinderspielzeug, wie von vielen Menschen fälschlicherweise angenommen wird.
Du bist ja auch der Meinung, Hunde hätten perfekt zu funktionieren - ganz ehrlich -Leuten, die so denken wie du, erzähle ich tatsächlich inzwischen, unser Hund sei gefährlich, um den Hund vor grobem Unfug zu schützen (rät unser Hundetrainer inzwischen jedem, der so seine Erfahrungen mit der Hundmussjederzeitperfektfunktionierenfraktion gemacht hat)
Kind/Mensch behandelt Hund falsch - Hund beisst - Hund schuld…toll…

Solche Tiere kann man in unserer Gesellschaft nicht
artgerecht halten.

Unsere Gesellschaft vermenschlicht Tiere.
Du hast wirklich nichts verstanden…

Gruß von Anita

Verzweifelten Gruß, Maja
(der Untergang des Abendlandes naht…)

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Hi Anita

Ich bin zwar nicht Maja. aber…

Du meinst, du gehts mit deinem nicht ungefährlichen und großen
Hund durch die Stadt, bzw. irgendwo hin, wo Kinder sind?

Sie schrieb doch explizit

@Ich bitte die Mutter, ihrem Kind sowas zukünftig zu untersagen, da nicht jeder Hund eine solche Begrüßung schätzt,

Ihrem Hund macht es nichts aus, aber nicht jeder Hund ist so gutmütig.

Auch wenn dein Hund super gehorcht, auch wenn du ihn anleinst

  • wenn dein Hund dann aggressiv reagiert, nur wenn ein Kind
    auf ihn zurennt oder ihn streichelt, dann gehört er nicht in
    die Öffentlichkeit.

Nein, solche Eltern gehören nicht in die Öffentlichkeit. Ich würde es nicht lustig finden wenn fremde Kinder meinen Hund begrabschen.

Klar sollten Kinder lernen, vom fremden Hunden Abstand zu
halten - aber Kinder sind neugierig und gehorchen nicht immer.
Und wenn Dein Hund so groß und aggressiv ist wie du schreibst,
ist er für Kinder eine ernsthafte Gefahr.
Solche Tiere kann man in unserer Gesellschaft nicht
artgerecht halten.

Das hat sie doch nicht geschrieben.

Wenn ein Hund (zurecht) nach ihnen schnappt, dann haben die Kinder hoffentlich die Lektion gelernt, wenn die Eltern unfähig waren denen das beizubringen.

Gruss

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Sorry Maja

ich habe gepostet bevor ich Deine Antwort las.

Liebe Grüße
Siân

Nochmal für Anita

Kind/Mensch behandelt Hund falsch - Hund beisst - Hund
schuld…toll…

Damit nicht gleich wieder behauptet wird mein Hund sei aggressiv:
NEIN-mit dieser Aussage habe ich nicht meinen Hund gemeint.
Mein Hund hat noch nie jemanden gebissen. Das war eine ganz allgemeine Feststellung, die nicht auf meinen Hund bezogen war.

Ich hoffe, dass war jetzt verständlich…

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Danke, hier sind ja anscheinend auch noch vernünftige Menschen :smile:

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Aufklärung:
Ich nehme alle Hunderassen und Mischlinge auf.
fängt also beim Chihuahua an geht über die Standardrassen wie Retriever, Ausssi und Co zu Pit Bull und Doggen oder auch Akita, Rottweiler etc.
Und nach inzwischen bald 14 Jahren Hundetrainer und Betreuungsarbeit erlaube ich mir ein Bild aufzuzeigen welches genau so schlimm geworden ist.
Ein weiteres Bild von heute…
Live erlebt.
Junge Frau hat Welpen gekauft. als ich ihr sagte meine Hunde haben heute ein Reh aus dem Revier bekommen welches durch Auto zu Tode kam und nicht mehr verkaufsfähig war, meinte sie:
Daß bekommt mein Hund nie, niemals bekommt er Fleisch… aber Trockenfutter und sonst nix…
Hurrrraaaaaaaaa.
Schafft den ganzen Tag, lebt allein und hat nen Welpen der nie Fleisch sehen wird, bei anderen Hunden auf den Arm kommt etc etc.
Wozu dann einen Hund???

Ich sag nix gegen Hundehaltung aber bittte erst denken dann kaufen

Steffen

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Hallo,

leider hast Du recht. In Deutschland muß man für eigentlich alles eine Prüfung oder einen „Führerschein“ machen. Nur für Haustiere (fast alle; außer ein paar Exoten) und Menschenkinder nicht.

Wir haben schon immer Hunde gehabt. Seit ich mit meiner Frau zusammen bin haben wir auch nur „Problemhunde“ gehabt. Wir hatten einen „gebrauchten“ Hovawart, der folgende „Probleme“ haben sollte:

  • keinen Respekt vor Frauen
  • Angst vor Männern mit Hut
  • Angst vor Männern mit Stock
  • Angst vor Alkoholisierten
  • mag keine Katzen
  • stark übergewichtig
  • starke HD
  • Leckekzem an beiden Vorderläufen (der hatte da kaum noch Fell und richtig tiefe offene Wunden)
  • andere unkontrollierbare Ausfallerscheinungen
  • 11 Jahre alt, davon 9 Jahre in Tierheimen

Der Hund hatte also einen richtig fetten Schaden.

Hier muß man halt ein klein wenig von Wölfen / Hunden wissen. Der Hund mag keine Frauen? Dann muß halt die Frau im Haus das Alphatier werden. Der Hund leckt sich dauernd an den Vorderläufen? Dann muß man halt den Kreislauf Frust -> Lecken -> zum Ablenken gibt es Futter durchbrechen.

Nachdem der Hund seinen Platz im Rudel (damals 2 Menschen und zwei Katzen) eingenommen hatte, war er ein treuer und lieber Begleiter. Es steht außer Frage, dass der Hund das rangniedrigste Tier war, da die Katzen sich im Ernstfall nicht sonderlich gut hätten verteidigen können.

Unser derzeitiger Hund ist auch ein „Gebrauchter“. Hier hat die Eingewöhnung in das Rudel leider etwas länger gedauert. ein großes Problem war, dass unsere Katzen (jetzt sind es drei) das Wasser aus dem Hundenapf viel lieber mögen, als das aus dem Katzennapf. Jemand der an des Hundes Fressen oder Wasser geht ist eigentlich reif für eine Keilerei. Unser Hund hat gelernt, dass er Abstand zu halten hat wenn die Katzen an seinem Futter und Wasser rumhängen.

Mittlerweile hat unser Hund auch etwas mit unserer jüngsten Katze. Die sind ein richtiges Pärchen.

Aber wehe im Garten taucht eine fremde Katze auf, die ist auf jeden Fall fällig.

Solche Erfahrungen kann man nicht von jetzt auf gleich ansammeln. Natürlich kommen dann auch mal „blöde“ Fragen von Neulingen. Hin und wieder fragt man sich schon, ob die vorher wußten, dass ein Hund so seltsame bellende Laute von sich gibt. Viele bedenken auch nicht, dass ein Hund eigentlich so etwas wie ein Kind ist, also ein richtiges Familien / Rudelmitglied. Haben Hund und Mensch das verstanden, gibt es eigentlich keine Probleme mehr.

Es ist aber gut, dass der unerfahrene Hundehalter / Tierhalter sich wenigstens Gedanken macht und nachfragt. Für den „Profi“ sind das etwas befremdliche Fragen. Der „Profi“ sollte sich aber auch überlegen, ob er schon immer das perfekte Alphatier war…

Gruß
Kuddenberg

Du meinst, du gehts mit deinem nicht ungefährlichen und großen
Hund durch die Stadt, bzw. irgendwo hin, wo Kinder sind?

auch kinder sollten lernen: nicht alles ist zum liebhaben geeignet.
zur relativierung und als denkanstoß:

http://auto.freenet.de/contentblob/87726/teaserImg22…

e.c.

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aber Kinder sind neugierig und gehorchen nicht immer.

Kinder sind neugierig. Ja. Aber man kann und muss Kindern ganz früh bestimmte Dinge beibringen, wenn sie gefährlich sind / sein können.

Ein lebendiger Hund (Katze, Maus…) ist kein Kuscheltier sondern ein Lebewesen! Von daher hat ein Kind genau so davor ganz früh schon Respekt zu lernen. Punkt um. Genauso wenig, wie ich mir - auch schon von einem Kleinkind - „ungestraft“ in die Augen stechen lasse, gilt das für egal welches andere Lebewesen (und mit „ungestraft“ ist jetzt nicht die Alternative zurückkloppen gemeint).

Ein lebendiger Hund kann ein sehr lieber Genosse sein. Aber er ist ein Lebewesen, dass auch anders sein kann. Deshalb ist ungefragtes drauf losrennen und in den Arm nehmen und am Schwanz ziehen und sonstiger Blödsinn genau so Tabu wie die heiße Herdplatte und Feuer. Das ist ganz einfach. Es gibt in den ersten Lebensjahren keinen Kontakt zu irgendeinem Tier, so nicht Rücksprache mit dem Besitzer (oder dem begleitenden Erwachsenen erfolgt). Das kann man beibringen, das ist einfach. Bei uns gab es da nie nicht Probleme…

LG Petra, Hundehalterin und Mutter.

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Der „Profi“ sollte sich
aber auch überlegen, ob er schon immer das perfekte Alphatier
war…

Das ist für mich ein ganz wichtiger Schlüssel in solchen Diskussionen wie dieser hier. Ja. Ich rege mich auch über viele Hundehalter auf. Aber genau so kann ich mich über die „Profis“ aufregen, die sich darüber aufregen, dass Hundebesitzer den perfekten Hund erwarten - aber auf der anderen Seite den perfekten Hundehalter fordern.

Ein Hund braucht keinen perfekten Hundehalter. Weil es den perfekten Hundehalter genau so wenig gibt, wie es den perfekten Hund gibt.

Einen Hundehalter zu „verdammen“ weil er dem Hund Trockenfutter gibt? (Wir sind offenbar sche* Hundehalter). Ein Hund, der nicht jeden Tag 3 Stunden aktiv draußen gefordert wird? (Man schicke den Tierschutz direkt zu uns.) Hund nur mit Gartenanschluß? (Nehmt schon mal die Strafanzeige auf, wir leben in einer Mietwohnung in der Stadt - ohne Garten)

Das Beispiel mit dem Kirchenläuten… war ja nun wirklich kein Bespiel eines unfähigen, überforderten Hundehalters! (ich hatte ebendort geschrieben, dass unserer bei bestimmter Musik den Blues bekommt… müssen wir ihn jetzt abgeben?)

Und wenn für den Hund gilt, dass er immer noch als domestizierter Wolf gesehen wird, dann sind wir mit der gleichen Logik Affen. Und von einem Affen kann man nicht mehr erwarten. Dann darf aber auch kein einziger Affe Hunde halten!

Ich vermute mal, der Diskussioneröffner schiebt aus welchen Gründen auch immer einen gewaltigen Frust. Und haut mal eben mit einer dicken Keule ganz gewaltig um sich. Nicht sehr konstruktiv, auch im Zweifel zu nix führend. Außer, dass er genau das Gegenteil von dem erreicht, was er erreichen will: Die „Idiotenhalter“ lassen sich durch so etwas nicht abschrecken. Die fragen im Zweifel noch nicht einmal hier in so einem Forum, gucken noch nicht einmal rein. Aber wenn ich als gut gewillter, lernbereiter und noch unerfahrener Hundehalter hier ne Frage stelle und so abgekanzelt werde, dann stell ich die Frage einfach nicht mehr - und wurschtel weiter vor mich hin. Und das bringt dann allen was (das war ironisch!)

Meine Empfehlung: mal 2 Wochen Urlaub an einem Ort machen, wo es keine Hundehalter gibt. Und im Zweifel hilft immer kalt duschen.

LG Petra

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Ich dreh deinen Satz jetzt mal um.
Wenn das ein Hundebesitzer zu dir so sagen würde: Klar Hunde
sollten lernen, vor fremden Kindern Abstand zu halten, aber
Hunde sind neugierig und gehorchen nicht immer…
du würdest verlangen, dass der Hund sofort entsorgt wird

nein, nicht dass er „entsorgt“ wird. Sondern dass er von Kindern fern gehalten wird. Und zwar auch von Kindern, die vielleicht mal auf ihn zugehen.

Aber Kinder dürfen

alles - und der Hund hat stillzuhalten - arme Gesellschaft…

auch das stimmt nicht. Ich habe von artgerechter Haltung für Hunde gesprochen. Und große „aggressive“ Hunde (man könnte statt aggressiv auch sagen, Hunde mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt, wenn dir das besser gefällt)kann man in unserer Gesellschaft genau so wenig artgerecht halten wie Wölfe oder Löwen. Darum sollte man sich solche nicht anschaffen. Nur, dass viele selbsternannte Hundefreunde, die sich mit großem Hund neben sich stark fühlen, nicht einsehen wollen.

Wenn Dein Hund nicht aggrssiv ist, ist es ja super - aber du hattest selbst geschrieben, dass du andere Hundehalter vor deinem warnst.

Trotz drohendem „Untergang des Abendlandes“ (ich glaube, du misst diesem Forum doch ein bisschen viel Gewicht bei:wink:) grüßt
Anita

alles - und der Hund hat stillzuhalten - arme Gesellschaft…

auch das stimmt nicht. Ich habe von artgerechter Haltung für
Hunde gesprochen. Und große „aggressive“ Hunde (man könnte
statt aggressiv auch sagen, Hunde mit ausgeprägtem
Beschützerinstinkt, wenn dir das besser gefällt)kann man in
unserer Gesellschaft genau so wenig artgerecht halten wie
Wölfe oder Löwen. Darum sollte man sich solche nicht
anschaffen. Nur, dass viele selbsternannte Hundefreunde, die
sich mit großem Hund neben sich stark fühlen, nicht einsehen
wollen.

Ok, ich verstehe. Du unterstellst mir also, dass ich einen Cane Corso (großen, bösen, gefährlichen & aggressiven Hund) halte, um mein Selbstbewusstsein aufzupolieren. Ebenso unterstellst du mir, dass ich seinen Schutztrieb nicht im Griff habe. Du kennst weder mich, noch den Hund und entschuldige bitte - du hast die typischen Vorurteile und die typische Bildzeitungslesermeinung über diverse Rassen und deren Halter.
IRONIE AN:-Ich kann dich aber evtl. ein bisschen beruhigen. Ich lebe mit diesem Untier auf dem Land, mit großem Grundstück und dünner Bevölkerungsdichte. „Die Gesellschaft“ ist halbwegs sicher vor mir und meinem Hund. -IRONIE AUS.
Bei uns im Dorf hat es bis jetzt einen einzigen Beisvorfall mit einem Hund und einem Kind gegeben: Das war ein Golden Retriever (Rassebeschreibung: familientauglich, kinderlieb usw.)…

Wenn Dein Hund nicht aggressiv ist, ist es ja super - aber du
hattest selbst geschrieben, dass du andere Hundehalter vor
deinem warnst.

Ich kann mich nur wiederholen: Du hast meinen Artikel entweder nicht richtig gelesen, oder du hast wirklich überhaupt keine Ahnung von Hundeverhalten. NOCHMAL: Ich habe geschrieben, dass unser Hund ein unkastrierter Rüde ist und sich nicht besonders gut mit anderen unkastrierten Rüden versteht. Ich habe diesen anderen Hundehalter gebeten, seine drei kleinen Hunde zurückzurufen, weil mein Hund nicht jeden unkastrierten Rüden mag, ich nicht hellsehen kann was mir da entgegenrennt und ich keine Lust auf Hundekloppereien habe. Damit du evtl. mal verstehst worauf ich eigentlich hinaus wollte: Das Verhalten des anderen Hundebesitzers war total unbedacht. Sowas macht man nicht bei Hundebegegnungen, weder im Wald noch in der Stadt. Man lässt seine Fiffis nicht einfach auf einen anderen, fremden Hund losstürmen und geht dann mal in aller Seelenruhe hinterher.
UND: Hier war NIE NIE NIE von aggressivem Verhalten gegenüber Menschen die Rede.
Und jetzt erzähl mir bitte nicht (ich befürchte es nämlich schon), dass Rüden, die andere Rüden nicht leiden können, auch automatisch ein Aggressionsproblem mit Menschen haben…
Und unterstell mir auch bitte nicht, dass ich das Machoverhalten meines Hundes gut finde. Ich habe getan, was ich tun konnte um sein Verhalten gegenüber anderen Rüden zu verbessern. Kein Theater an der Leine bei Begegnungen, problemloses Zurückrufen aus dem Freilauf usw. Nicht jeder Hund versteht sich mit jedem anderen Hund - egal ob Hund mit Schutztrieb, Hund mit Jagdtrieb, Hütehund oder Chihuahua - und das hat nichts mit seinem Verhalten gegenüber Menschen zu tun!!!

Gruß, Maja

4 „Gefällt mir“

WARUM kaufen sich Menschen ohne Sinn und Verstand einen
HAUSWOLF???

Hallo Steffen,

dazu eine kurze und einfache Erklärung:

Es stimmt schon, dass viele mit ihrem Hund das eine oder andere Problem haben, kann man ja u.a. hier nachlesen. Aber verglichen mit den Problemen mit anderen Menschen fällt das doch überhaupt nicht ins Gewicht…

Gruss Reinhard