Etwas zu leichtfertige Ratschläge

Hallo,

immer wieder liest man in diesem Forum den Rat:
„da ist eh nichts zu holen, also lass es.“

Aber es kommt doch sehr auf den Einzelfall an.
Immerhin kann man mit einem vollstreckbaren Titel dem Schuldner ich glaube 30? Jahre auf den Füßen stehen.
Und das wird sich mancher doch sehr überlegen.
Und weiss man, ob der in der Zeit nicht doch zu Geld kommt??
Wie gesagt, hängt halt sehr davon ab, wie man die Situation einschätzt

Gruß
Peter

Wenn der Einzelfall gut geschildert wird, kann man sicherlich aufgrund eigener Erfahrungen oder Rückmeldungen von Forumbesuchern, diesen oder ähnlichen Rat geben.

Es gibt manchmal Fälle, wo einfach die Erfahrung gezeigt hat, dass die Nerven, das Geld und die Zeit, die man in durchaus einem zustehende Forderungen steckt, einfach den Streitwert als solches übersteigen.

Sicherlich, wenn es jemanden ums Prinzip ginge, sollte er diese oder jene Forderung vorantreiben. ABer z. B. wegen eines CD-Brenners als Deutscher in den Niederlanden bei einem Handelsgericht einen Exekutionstitel gegen eine (vielleicht schon in Konkurs befindliche…) Firma zu erwirken, wird wohl Kosten-Nutzen-Verhältnis sprengen (ist ein Beispiel - bezieht sich nicht auf eine konkrete Anfrage im Forum).

Grüsse
Peter

Hallo Peter,

Immerhin kann man mit einem vollstreckbaren Titel dem
Schuldner ich glaube 30? Jahre auf den Füßen stehen.

Wieso 30 Jahre? Die 30 Jahre beginnen jedesmal neu zu laufen, wenn Du nachweislich versuchst, die Schuld einzutreiben! Nur wenn Du 30 Jahre nichts unternommen hast, ist’s rum! :wink:

cu rainer