Etwas zur Verteidigung der Christen

Nru wenuge Gedanken zur Verteidigung der christlichen Geschichte:

  1. Viele Verbrechen, die man heute allein der Christenheit anlastet, sind gesellschaftliche Probleme gewesen, die sich aus der Verknüpfung von politischer und klerikaler Macht ergaben. So zum Beipsiel die Inquisition (mühsam nochmal zu wiederholen, dass das Verfahren formal gesehen ein Fortschritt gegenüber der vorher üblichen Lynchung durch’s Volk war), einige Kreuzzüge, die Eroberung Amerikas usw.
  2. Einige Aktionen, die heute sehr negativ gesehen werden, sind aus kulturpolitischer Sicht durchaus notwendig gewesen, wollte man verhindern, dass die abendländische Kultur vollkommen untergeht. So zum Beipiel die Kreuzzüge zur BEFREIUNG Jerusalems oder die Rückeroberung Spaniens von den Arabern.
    Amen.

Nur wenige Gedanken zur Verteidigung der nationalsozialistischen Geschichte.

  1. Viele Verbrechen, die man heute allein den Nazis anlastet, sind gesellschaftliche Probleme gewesen, die sich aus der Verknüpfung von nationalistischer Weltanschauung und politischer Macht ergaben. So zum Beispiel der Holocaust (mühsam nochmal zu wiederholen, dass das Verfahren formal gesehen ein Fortschritt gegenüber der, vor allem in der UDSSR üblichen Progrome war), einige Feldzüge, die Eroberung Polens usw.
  2. Einige Aktionen, die heute sehr negativ gesehen werden, sind aus kulturpolitischer Sicht durchaus notwendig gewesen, wollte man verhindern, dass die abendländische Kultur vollkommen untergeht. So zum Beipiel der Krieg gegen Polen zur BEFREIUNG Danzigs und Westpreußens oder die Rückeroberung Elsaß-Lothringens von den Franzosen.

Amen.

Nru wenuge Gedanken zur Verteidigung der christlichen
Geschichte:

  1. Viele Verbrechen, die man heute allein der Christenheit
    anlastet, sind gesellschaftliche Probleme gewesen, die sich
    aus der Verknüpfung von politischer und klerikaler Macht
    ergaben. So zum Beipsiel die Inquisition (mühsam nochmal zu
    wiederholen, dass das Verfahren formal gesehen ein Fortschritt
    gegenüber der vorher üblichen Lynchung durch’s Volk war),

Das tröstet die getöteten ungemein! purer Sarkasmus

einige Kreuzzüge, die Eroberung Amerikas usw.

Nur weiter so, alles ist gut!

  1. Einige Aktionen, die heute sehr negativ gesehen werden,
    sind aus kulturpolitischer Sicht durchaus notwendig gewesen,
    wollte man verhindern, dass die abendländische Kultur
    vollkommen untergeht. So zum Beipiel die Kreuzzüge zur
    BEFREIUNG Jerusalems oder die Rückeroberung Spaniens von den
    Arabern.

Mit den gleichen Argumenten könnte jeder Faschist herkommen und die Taten der Braunen rechtfertigen! Volk ohne Raum, Kulturrettung vor den Zinisten etc. Wenn Du das wirklich ernst gemeint hast, kannst Du mir wirklich nur leid tun. Wenn es eine Provokation war, ist es eine ziemlich geschmacklose.

meint

Gandalf

Amen.

und dann auch noch so was (wie gesagt; weia)

Jetzt aber ganz ernsthaft

  1. Viele Verbrechen, die man heute allein der Christenheit
    anlastet, sind gesellschaftliche Probleme gewesen, die sich
    aus der Verknüpfung von politischer und klerikaler Macht
    ergaben.

Dieser Aussagee stimme ich grundsätzlich zu. Aber was dann kommt ist wohl doch ein bisschen überzogen.

So zum Beipsiel die Inquisition (mühsam nochmal zu

wiederholen, dass das Verfahren formal gesehen ein Fortschritt
gegenüber der vorher üblichen Lynchung durch’s Volk war),

Nein, das wohl nicht. Mit Einführung der Inquisition wurde die verfolgung andersdenkender/ andersglaubender perfektioniert, systematisiert, staatlich/kirchlich organisiert. Das ganze erreichte damit erst diese Ausmaße, die es vorher in dieser Art noch nicht gegeben hat und bis zum Holocaust der Nazis meines Wissens auch nicht mehr gab. Keine andere religiöse Organisation oder überhaupt nur religiöse Weltanschauung hat das bisher zustande gebracht. Das laste ich der christlichen, vor allem der katolischen, Kirche an.

einige Kreuzzüge

Die hätte es ohne die katolische Kirche nicht gegeben.

die Eroberung Amerikas usw.

Ja, vermutlich hätte nicht nur ein christliches Spanien sondern auch ein Hotzenplotzliches oder wasweisich Spanien seine Conquistadoren geschickt.

  1. Einige Aktionen, die heute sehr negativ gesehen werden,
    sind aus kulturpolitischer Sicht durchaus notwendig gewesen,
    wollte man verhindern, dass die abendländische Kultur
    vollkommen untergeht. So zum Beipiel die Kreuzzüge zur
    BEFREIUNG Jerusalems …

Ich bezweifle stark, daß die „abendländische Kultur“ untergegangen wäre, hätte man damals die Bevölkerung Jerusalems nicht massakriert.

oder die Rückeroberung Spaniens von den Arabern.

Dann würden die Spanier halt jetzt in die Moschee statt in die Kirche gehen.

Quiquek

Hi Sebastian,

du setzt Christenheit und Amtskirche gleich. „Die Christen“ hat es in dieser Einheit und unter diesem Begriff nie gegeben. Verbrechen in der Größenordnung der Kreuzzüge und der Inquisition konnten sicherlich nur geschehen, weil eine enge Verbindung zwischen Staat und Kirche bestand, aber insbesondere, weil die Betreiber dieser grausamen Vorgänge machtpolitische und wirtschaftliche Interessen im Zeichen des Christentums verfolgten.
Ein klarer Mißbrauch einer Religion, die in ihrem Kern, nehmen wir mal die Bergpredigt Jesu, Gleichstellungen, Minderheitenschutz und Nächstenliebe propagiert.
Gänzlich widersprechen muß ich dir hinsichtlich einer „kulturpolitischen Notwendigkeit“. Das hast du doch nicht ernst gemeint? Möglicherweise würde unsere Kultur heute anders aussehen, hätte es weder Kreuzzüge noch Inquisition gegeben. Aber ob wir kulturell schlechter stünden mit der Weiterentwicklung einer damals auf hohem Niveau stehenden Kultur der Araber (in allen Wissenschaften und Künsten) gegenüber der über Jahrhunderte hinweg knechtenden Hemmung aller wissenschaftlichen Entwicklungen (z.B. Galilei) durch die katholische Kirche?
Wobei ich mich zusätzlich frage, was die Befreiung Jerusalems in diesem Zusammenhang für ein Argument ist? 150 Jahre später war diese Stadt wieder arabisch.

Gruß,
Francesco

Hi du Verteidiger der Christenheit,

  1. Viele Verbrechen, die man heute allein der Christenheit
    anlastet, sind gesellschaftliche Probleme gewesen, die sich
    aus der Verknüpfung von politischer und klerikaler Macht
    ergaben. So zum Beipsiel die Inquisition (mühsam nochmal zu
    wiederholen, dass das Verfahren formal gesehen ein Fortschritt
    gegenüber der vorher üblichen Lynchung durch’s Volk war),
    einige Kreuzzüge, die Eroberung Amerikas usw.

Mag sein, da reden sich mit Sicherheit heute noch Forscher die Köppe heiss. ABER - wenn ich nen Club eröffne der sich bestimmte Regeln setzt (z.B. du sollst nicht begehren…, du sollst nicht töten…) und zufällig Staatsreligion werde, KANN ES NICHT SEIN DAS ICH MEINE Gläubiger einerseits weihe in Namen meines Gründers der sich diese Regeln ausgedacht hat und andererseits Leute abmurkse bzw.das vorantreibe und begünstige, Sünden abkaufe und mich machtbesessen zeige. Dann sollte ich den Club umbenennen oder die Sparte wechseln. Und auf ne Volks-Lynchjustiz zu weisen die es kaum gab, anstatt das die Herren Kleriker mal den Leuten lesen und schreiben beibrachten und sie aufklärten, das hat die CHRISTENHEIT ja auch nicht gemacht. Oder mal die Messe in der Landessprache abhalten, damut die Leute was verstehen.

Das ist völlig daneben alles auf die Gesellschaft zu schieben.

Und aus welchen Quellen du diese „Begründung“ das diese Fehler ja alle auf der damaligen Gesellschaft beruhten auch immer haben magst - es war falsch! Es widersprach und widerspricht den eigenen Regeln und KEINE Bank würde plötzlich Pornos produzieren, nur weil es durch ne gesellschaftliche Veränderung „einfach ins Bild passte“. (ok der Vergleich hinkt)

Und wenn du schon von der Verknüpfung der gesellschaftl. und klerikalen Macht redest - dann hast du es doch auch erkannt.
Wieso mischen sich die Kleriker denn ein?
Sag jetzt nicht die waren alle nur Opfer!

Stinkt dir nur das es immer heisst „Die Christen“?

„Die Christen“ sind alle die sich so nennen, beten, glauben und dieser Kirche (Religion) angehören und wenns die Mehrheit ist dann ist es auch DIE GESELLSCHAFT! Und wenn eine einzige röm. Kaiserin die Christin wurde anordnete alle heidnischen Heiligtümer zu zerstören, nenne ich das auch „DIE CHRISTEN“, denn der eine ist der Vertreter der Gesamtheit.

  1. Einige Aktionen, die heute sehr negativ gesehen werden,
    sind aus kulturpolitischer Sicht durchaus notwendig gewesen,
    wollte man verhindern, dass die abendländische Kultur
    vollkommen untergeht. So zum Beipiel die Kreuzzüge zur
    BEFREIUNG Jerusalems oder die Rückeroberung Spaniens von den
    Arabern.

Ja genau AMEN. Das ist völliger Blödsinn! Sind wir etwas fremdelnd gegenüber FREMDEN?

DIe Kreuzzügler haben mehr Leute (auch Christen) abgeschlachtet bei der „EROBERUNG“ Jerusalems, als es die Araber überhaupt schafften. Unter den Arabern hatten Juden, Christen und Mohamedaner wenigstens alle das Recht ihrer Religion nachzugehen. Deine „guten“ Kreuzzügler waren also im Recht Menschen abzuschlachten OHNE vorher zu fragen „Ey, an wat glaubstn du?“. Die waren im Recht andere Religionen zu verbieten? Weil das ist alles „kulturpolitisch“ okay?

Und bitte sage mir mal welche abendländische KULTUR solle es denn da zu verteidigen geben? Die Kultur von der du sprichst und auf die du dir was einbildest haben vor allem die Araber (Orientalen) erst nach Europa gebracht! Z.B. Minnesang, z.B. Gewürze, Arzneimittel, medizinische Kenntnisse, Astrologie, Astronomie, Mathematik, Poesie, Kunst, Musik, Poetik, Architektur, Kunstschmiedearbeiten, das PAPIER auch - sonst würden wir noch heute auf gegerbten Tierhäuten schreiben.

Und was die Rückeroberung Spaniens angeht…die Höfe in Andalusien waren berühmt für ihre Studien, Bibliotheken, Musik, Poetik, Kunst und Kultur - DAS haben die christl. Befreier zerstört!!!

Aber wenn du meinst das war wichtig weil du sonst Machmut und nicht Hans-Herman heisst - dann soll dir dein Glaube gelassen werden.

Ich nehme an du bist von dieser Meinung eh nicht abzubringen.
Aber tu mir nen Gefallen, informiere dich doch erstmal woher die Kultur kommt und was damals passierte, bevor du sonen Schwachsinn schreibst.

In diesem Sinne: Ex Oriente Lux!

Helena

hallo, Francesco,
es wäre vermutlich mit dem Islam das gleiche passiert, was heute mit der chistlichen Kirche passiert: bedeutungslos.
Oder der islam wäre daran kaputt gegangen.
ich sehe es als Rettung der Islam an.
Grüße
Raimund

nur ein gedanke…

So zum Beipiel die Kreuzzüge zur
BEFREIUNG Jerusalems oder die Rückeroberung Spaniens von den
Arabern.

hmm interessant!

lies doch mal die postings in politik. wenn christen halb palästina ausrotten, ist es eine BEFREIUNG vom islam. jetzt sind wieder europäer dort. die rotten niemanden aus. aber jetzt wollen alle plötzlich den islam vor den bösen europäern BEFREIEN…

*wunder*

Befreiung deswegen, weil in Jerusalem sich natürlich auch damals schon christliche heilige Stätten befanden. Und wenn die Araber den Zugang zu diesen Heiligen Stätten verwehrten, dann war das eine Provokation aller erster Güte und eine Kriegserklärung.

Noch mal was Grundsätzliches zu allen Antworten:

  1. Ich bin schon froh über unsere abendländische Kultur und möchste sie auch verteidigen. Wie man als Frau so für die Araber sein kann, werde ich sowieso nie verstehen. Bei denen geht es den Frauen wohl noch ein ganzes Stück schlechter als bei uns. Aber jedem das Seine.

  2. Man sollte nie mit heutigen Massstäben historische Ereignisse messen. Das ist ganz einfach unredlich!!! Damla hatten die meisten Menschen ein ganz anderes Weltbild, auch ein ganz anderes Bild vom Tod. „Tötet sie alle, Gott wird die Seinen schon finden!“ lautet ja der berühmte Ausspruch. So sah man das irdische Leben eben in erster Linie als Durchgangsstadium. Wenn man dieses Leben verlor, war das bei weitem nicht so schlimm, wie wir es heute sehen!

  3. Wenn man fordert, der Klerus hätte den Leuten mal lieber lesen und schreiben beibringen sollen, klar, ein frommer Wunsch. Nur nicht so einfach umzusetzten, bei den damaligen Produktionsmethoden in der Landwirtschaft. Einen solchen Wunsch so lässig zu formulieren, zeugt schon von einem ganzen Stück Ignoranz.

Salute Francesco, nun, wie hoch stehend die arabische Kultur damals war, sei dahingestellt. Sicher hatten sie in einigen Disziplinen damals etwas die Überhand. Aber das hat ja wohl im Verlauf der nächsten Jahrhunderte unserer Kultur mehr als aufgeholt. Die grossen, heute bedeutsamen wissenschaftlichen Leistungen stammen zu einem guten Teil aus unserer Kultur, oder? Ich verleugne dabei nicht, dass wir auf anderen Kulturen aufgebaut haben.

Insgesamt muss ich doch noch einmal sagen, dass ich ganz ungeniert zu unserer Kultur stehe und froh darüber bin. Entschuldigung.

Ich kann dich beruhigen, es sollte eine Provokation sein. Aber eine ernst gemeinte.

Es scheinen einige durchaus ein Problem mit unserer Kultur zu haben, da kann ich leider nichts für. Fakt, ist, hätte man sich den Muslimen damals und auch später vor Wien nicht entgegengestellt, wäre unserer Kultur untergegangen. Siehe Bosnien! Und ich bevorzuge nun mal die unserige gegenüber der arabischen.

Oh, das Totschlagargument durfte natürlich auch nicht fehlen.
Leider geht der Punkt 2 völlig am Thema vorbei, die Analogie ist vollkommen unzutreffend.

Jaja, wofür der Holocaust alles gut sein soll. Apropos Holocaust: Darüber darf man nicht diskutieren. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass bei allen wissenschasfltichen Untersuchungen am Ende eine Zahl zu stehen hat: 6 Millionen. Abweichungen von bis zu 0,5 Millionen werden gerde noch akzeptiert, siehe Raul Hilberg: „Die Vernichtung der europäischen Juden“. Er wagt es, die Zahl von glaube ich 5,5 Millionen zu nennen.

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kleine Korrektur

Befreiung deswegen, weil in Jerusalem sich natürlich auch
damals schon christliche heilige Stätten befanden. Und wenn
die Araber den Zugang zu diesen Heiligen Stätten verwehrten,
dann war das eine Provokation aller erster Güte und eine
Kriegserklärung.

Hi Sebastian
Irrtum
der Zugang wurde nicht verwehrt!
das ist ein Propagandamärchen gewesen.
Über die Ursache der Kreuzüge wird viel geschrieben, aber darüber sind sich so ziemlich alle Autoren einig.
In Jerusalem gab es immer eine ansehnliche Christliche Minderheit… aber es waren halt z.T „die falschen“ Christen, Monophysisten, Nestorianer usw.
gab und gibt natürlich auch orthodoxe Christen.

Gruß
Mike

Schreibe keinen Schmarrn!

Jaja, wofür der Holocaust alles gut sein soll. Apropos
Holocaust: Darüber darf man nicht diskutieren. Es ist
gesetzlich vorgeschrieben, dass bei allen wissenschasfltichen
Untersuchungen am Ende eine Zahl zu stehen hat: 6 Millionen.
Abweichungen von bis zu 0,5 Millionen werden gerde noch
akzeptiert, siehe Raul Hilberg: „Die Vernichtung der
europäischen Juden“. Er wagt es, die Zahl von glaube ich 5,5
Millionen zu nennen.

Wo steht das?
Wo ist das Gesetz, das die Zahl vorgibt?

Die Leugnung des Holocaustes ist verboten, das stimmt.
Über den Sinn und Zweck dieser Vorschrift darf gestritten werden.
Aber was hat jetzt dein posting zu bedeuten?
bezweifelst du den Holocaust an sich, oder nur die zahlen?

Ich bezweifle die zahlen ebenfalls, allerdings aufgrund der mangelhaften datenbasis.
Möglich ist alles zwischen 5 und 8 Mio (realistisch betrachtet)

Gruß
Mike

Noch mal was Grundsätzliches zu allen Antworten:

  1. Ich bin schon froh über unsere abendländische Kultur und
    möchste sie auch verteidigen. Wie man als Frau so für die
    Araber sein kann, werde ich sowieso nie verstehen. Bei denen
    geht es den Frauen wohl noch ein ganzes Stück schlechter als
    bei uns. Aber jedem das Seine.

Es waäre besser wenn du dich an den Antworten und Argumenten orientierst, anstelle mir mein Geschlecht vorzuwerfen in Verbindung mit dem ABERGLAUBEN das der Islam ne Stelle hat in dem steht das Frauen schlecht zu behandeln sind.

Falls du an einer faktischen Darstellung der Stellung der Muslimin (auch in der heutigen Zeit) interessiert bist (was ich fast bezweifle) dann lies doch mal „Schuld ist nicht der Koran - Schuld sind die Männer“.

Und in dieser Antwort machts du genau das was du MIR dann vorwirfst - du nimmst die heutige Situation der Frauen in moslemischen Ländern und wirfst mir dann vor „pro Araber“ zu sein? Sehr blindfischinger Versuch!

  1. Man sollte nie mit heutigen Massstäben historische
    Ereignisse messen.

Ach nee ? Und was hast du im Argument 1 getan???

Das ist ganz einfach unredlich!!!

Mir kommen die Tränen! Aber du meinst wohl auch das du sowas darfst weils dann redlich ist oder was?

Damla
hatten die meisten Menschen ein ganz anderes Weltbild, auch
ein ganz anderes Bild vom Tod.

DAMALS hatten die Menschena auch mit Sicherheit ganz andere Sorgen als auszuziehen um eine fremde Stadt zu erobern. DAMALS hatten die Menschen mehr Angst das das Neugeborene überlebt, als dem Paffen seinen Zehnten zu geben. DAMALS war das Weltbild das was der Paffe draus machte!!!

„Tötet sie alle, Gott wird die
Seinen schon finden!“
lautet ja der berühmte Ausspruch.

Von wem? Wieso berühmt? Willst du als Christ hier behaupten das dieser Satz „okay“ ist? Und BITTE - dieser Spruch kommt nichtmal aus der Bibel - als „MANMADE“. Das steckt mit Sicherheit das Interesse dahinter alle verfügbaren Menschen in die Schlacht zu hetzen im irren Glauben danach sitzen sie um Gottes Cocktailbar und süppeln den Hostiendrink.

So sah
man das irdische Leben eben in erster Linie als
Durchgangsstadium. Wenn man dieses Leben verlor, war das bei
weitem nicht so schlimm, wie wir es heute sehen!

Das war mit Sicherheit GENAUSO SCHLIMM! Oder willst du mir sagen das wenn der Mann und ein Teil der Kinder starb (aus welchem Grund auch immer) die Angehörigen ein Freudenfest feierten weil alle es jetzt besser haben? Ja uns wird in der Kirche beigebracht das es nach dem Tode schön sein soll - aber wo sind die Beweise? Und wenn das Diesseits beschissen ist - hänge ich trotzdem am Leben. Denn wenn sich alle eingebildet hätten das unser Leben nur eine Haltestelle ist auf dem Weg zum Hauptbahnhof Paradies, hätten sich wesentl. mehr Menschen sofort umgebracht!

  1. Wenn man fordert, der Klerus hätte den Leuten mal lieber
    lesen und schreiben beibringen sollen, klar, ein frommer
    Wunsch.

Passt doch: Klerus und frommer Wunsch oder?

Nur nicht so einfach umzusetzten, bei den damaligen
Produktionsmethoden in der Landwirtschaft.

Ach? Dann erklär mal bitte?

Einen solchen
Wunsch so lässig zu formulieren, zeugt schon von einem ganzen
Stück Ignoranz.

Lässigkeit ist keine Ignoranz! Und wenn du schon über Abendland und Morgenland, über Kultur und Massenmord, Gesellschaftspolitik und landwirtschaftl. Produktionsmethoden redest, dann komm mit Fakten rüber und hist. Quellen.

Wirf mir keine Sachen vor derer du dich hier locker bedienst!

Helena

Wer sich hier bei welchem Thema kundig machen sollte, sollen andere entscheiden. Du bist stolz auf das Abendland, es soll dir gegönnt sein. Und das ich unredliche Frau mich erdreiste „für die Araber“ zu sein, ts ts ts, ich gelobe Besserung.

Aber wenn du mir schon mangelnde Kenntnisse vorwirfst, dann lies bitte auch die anderen Postings aufmerksamer in denen dir die
mangelnde Kenntniss vorgeworfen wird (die du auch zugibst) das du NICHTS über den Orient, das Abendland und die Kulturgüter des Morgenlandes weisst.

Schin mutig dann solch eine Diskussion anzufangen und nur auf „bequeme“ Sachen einzusteigen.

Ex Oriente Lux

Ich kann dich beruhigen, es sollte eine Provokation sein. Aber
eine ernst gemeinte.

Wenn ich mir Deine Antworten weiter oben so anschaue, kann ich das nicht so recht glauben.

Es scheinen einige durchaus ein Problem mit unserer Kultur zu
haben, da kann ich leider nichts für.

Dafür hast Du offensichtlich ein Problem mit anderen Kulturen! Dazu kommt genauso offensichtlich, daß Du Dich nicht, oder nur oberflächlich mit diesen Kulturen auseinandergesetzt hast, sondern vorge"bild"ete Meinungen wiederkaust. Es stimmt schon in einem fundamental islamischen Staat a lá Afganistan möchte ich nicht so gerne leben, aber in einem fundamental katolischen genauso wenig.

Fakt, ist, hätte man
sich den Muslimen damals und auch später vor Wien nicht
entgegengestellt, wäre unserer Kultur untergegangen.

Wenn eine Kultur so schnell untergeht, kann sie keine allzu große Bedeutung haben. Das Fallen oder Bestehen einer ganzen Kultur (oder besser gesagt eines Kulturkreises) hängt von wesentlich mehr ab als von einem einzelnen Ereigniss.

Siehe
Bosnien! Und ich bevorzuge nun mal die unserige gegenüber der
arabischen.

Nun es gibt Aspekte in unserer Kultur, die mir auch sehr gut gefallen und die ich ungern missen möchte, als da sind (maßvoller) Alkoholgenuß und Schweinebraten. Aber z.B. die Tradition der Gastfreundschaft ist in arabisch/muslimischen Kulturen sehr ausgeprägt, was ich als sehr angenehm empfinde.

Außerdem noch etwas zu den Arabern in Spanien. Als die von den Christen vertrieben wurden, geschah das zum Mißfallen der Bevölkerung. Es war nämlich so, daß es eine friedliche Coexistenz zwischen Muslime, Juden und Christen gab. Juden und Christen durften sogar ihre Religion ausüben, was Muslime und Juden in der christlichen Spähre verboten war. Die Kultur stand in weitaus höherer Blüte, praktisch alles Wissen über die Antike haben wir über die Araber erhalten.

Der wissenschaftliche Fortschritt den Du dem christlichen Abendland anrechnest, ist ganz nebenbei gegen den erklärten Willen der Kirche vollzogen worden. Wenn es nach deren Willen gegangen wäre, hätten wir immer noch ein feudal/archaischens System.

Gandalf

2 „Gefällt mir“

Ex Oriente Lux

Befreiung deswegen, weil in Jerusalem sich natürlich auch
damals schon christliche heilige Stätten befanden.

Nebenbei sei bemerkt, daß Jerusalem auch eine der heiligen Stätten des Islams ist (Muchamed fuhr von hier aus in den Himmel).

Und wenn
die Araber den Zugang zu diesen Heiligen Stätten verwehrten,
dann war das eine Provokation aller erster Güte und eine
Kriegserklärung.

Das wurde schon einen Beitrag weiter unten widerlegt. Aber es sei angemerkt, daß zu Zeiten der christlichen Herrschaft den Muslime der Zutritt verwehrt wurde. Weiterhin ist zu bedenken, das Jerusalem stets eine Stadt des semitischen Kulturkreises war und nie eine des abendländischen. Auf die semitischen Wurzeln war das Christentum ansonsten nie besonders stolz, nur wenn es um teritoriale Ansprüche ging, wurden sie hervorgekramt.

Gandalf