HI Leute, vielleicht könnt ihr mir helfen, habe etwas in NL ersteigert. Der Verkäufer gibt seine Kontodaten an, benennt dabei Kontonummer, stadt in der sich die Bank befindet und schreibt dann:
Internationale Bankkontonummer (IBAN)oder SWIFT-Kennung (BIC):
NL14 RABO 0 und dann nochmal die Kontonummer dahinter
Der schreibt oder , wie hab ich das zu verstehen?
Ich habe das mit den Angaben meiner Bank verglichen, die IBAN NR. wird im Formular der Online Überweisung auch akzeptiert aber mir fehlt doch jetzt trotzdem noch die BIC nr, oder? DAs ist doch nicht dieselbe Nr., passt auch vom Platz her gar nicht. Bei meiner online Überweisung muss die BIC notwendigerweise eingegeben werden, oder bin ich blind?
Ich wundere nur, weil das ja bei den anderen Käufern alles ohne Probleme zu klappen scheint!?
Etwas konfus, daher doppelt Danke
Gruß
Jeanny
Also IBAN oder BIC ist falsch formuliert. Es müsste heißen IBAN und BIC. Der IBAN-Code ist sowas wie eine Kontonummer (20 Zeichen) und der BIC-Code (acht Zeichen) sowas wie eine Internationale BLZ.
Mach deinen Verkäufer doch noch mal darauf aufmerksam, dass du beides brauchst. 
LG
Christoph
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Ergänzung
Hallo,
Christoph hat Recht, für die EU-Überweisung zu den neuen Konditionen ab 1.7.03 brauchst Du beides.
Gleichwohl ist das „eigentlich“ redundant. Die BIC (nicht 20, sondern 22-stellig) beinhaltet das Land, die Bank und die Kontonummer, also sind genaugenommen keine weiteren Spezifikationen nötig. In Deutschland ist es immer so aufgebaut : DE (Deutschland) + 2-stellige Prüfziffer + 8-stellige BLZ + 10-stellige Kontonummer.
Meines Wissens nach ist man noch nicht soweit, elektronisch auch in anderen Ländern daraus die Empfängerbank sauber zu ermitteln. Daher wird für den Leitweg der Überweisung noch der BIC-Code gebraucht, dieser entspricht meist dem früheren SWIFT-Code.
Gruss Hans-Jürgen
***
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Hallo,
Die BIC (nicht 20, sondern 22-stellig)
Du verwechselst das nicht vielleicht mit IBAN?
Die in Österreich übrigens maximal 20stellig ist und in den Niederlanden 18stellig. Nur in Deutschland, Grossbritanien und Irland hat die IBAN 22 Stellen.
Der BIC hat die Bezeichnung der Bank, den ISO-Ländercode, die Regionsangabe und eventuell noch ein Identifizierungskürzel drinnen.
LG,
Doris
Hallo Doris,
nein „verwechselt“ (im Sinne von nicht Wissen, wovon ich rede) habe ich es nicht. Ich habe in dem Moment, als ich das über die IBAN geschrieben habe, an den BIC gedacht und schon isses passiert.
So isses eben, wenn man auf die 40 zugeht… 
Mit der Länge hast Du auch Recht. Ich hatte auch mal gehört, dass einige Länder die IBAN (jetzt hats geklappt) auf kürzere Längen standardisiert haben. Ich bin aber vorhin kurz der deutschen Krankheit erlegen, alles an unserem Masstab zu messen…
Vielleicht kann ich mich mit dieser Theorie retten : Grenzüberschreitend müssten in den Zahlungssystemen dann alle IBANs 22-stellig sein, um für alle Länder kompatibel zu sein. Die „kürzeren“ werden dann mit Blanks aufgefüllt. Weiss ich aber auch nicht.
Gruss Hans-Jürgen
***
Hallo!
nein „verwechselt“ (im Sinne von nicht Wissen, wovon ich rede)
habe ich es nicht. Ich habe in dem Moment, als ich das über
die IBAN geschrieben habe, an den BIC gedacht und schon isses
passiert.
So isses eben, wenn man auf die 40 zugeht… 
Du machst mir Angst 
Und ich hab mich immer vorm 30er gefürchtet *duckundweg* 
Vielleicht kann ich mich mit dieser Theorie retten :
Grenzüberschreitend müssten in den Zahlungssystemen dann alle
IBANs 22-stellig sein, um für alle Länder kompatibel zu sein.
Die „kürzeren“ werden dann mit Blanks aufgefüllt. Weiss ich
aber auch nicht.
Um für alle Länder kompatibel zu sein, so wie du es hier beschreibst, müsste man sich dann aber nicht nach Deutschland, sondern nach Ungarn und Polen richten, denn deren IBAN ist jeweils 28stellig.
Die kürzeste IBAN hat übrigens Norwegen mit 15 Stellen.
Von diversen (Online-)Formularen österreichischer Banken weiss ich, dass IBAN mit eingegebenen Blanks nicht akzeptiert werden. Es ist wie bei der Eingabe „normaler“ Kontonummern - die Länge wird hier nicht durch Nullen oder Blanks „verlängert“ sondern die Zahlen ohne Abstand eingegeben.
LG;
Doris
Um für alle Länder kompatibel zu sein, so wie du es hier
beschreibst, müsste man sich dann aber nicht nach Deutschland,
sondern nach Ungarn und Polen richten, denn deren IBAN ist
jeweils 28stellig.
Die kürzeste IBAN hat übrigens Norwegen mit 15 Stellen.
Ich hab schon gemerkt, ich bin hier an einen Profi geraten… Aber die neue EU-Standardüberweisung ist ja für Ungarn und Polen noch nicht offen.
Von diversen (Online-)Formularen österreichischer Banken weiss
ich, dass IBAN mit eingegebenen Blanks nicht akzeptiert
werden. Es ist wie bei der Eingabe „normaler“ Kontonummern -
die Länge wird hier nicht durch Nullen oder Blanks
„verlängert“ sondern die Zahlen ohne Abstand eingegeben.
Nee, das ist schon klar… aber ihr müsst doch in euren Formularen auch den Platz haben, eine 22-stellige IBAN für D einzugeben, oder ?
Mit der Länge meine ich, dass ja jede Zahlung ein Datensatz ist, der zwischen den Banken ausgetausch wird. Das Feld für IBAN müsste daher immer 22-stellig sein, um einen immer gleichen Satzaufbau zu haben.
(Oder, wenn man fortschrittlich gedacht hat, vielleicht schon 28.)
Bei einer Zahlung nach Norwegen werden aber nur 15 verwendet.
Gruss Hans-Jürgen
***
Hallo,
Ich hab schon gemerkt, ich bin hier an einen Profi geraten…
Na, so arg is no ned 
Aber die neue EU-Standardüberweisung ist ja für Ungarn und
Polen noch nicht offen.
Dann nimmst halt Griechenland, die haben 27 Stellen
*duckundweg*
Nee, das ist schon klar… aber ihr müsst doch in euren
Formularen auch den Platz haben, eine 22-stellige IBAN für D
einzugeben, oder ?
Natürlich. Sonst könnten wir ja nach Italien (27stellig) nix überweisen.
Mit der Länge meine ich, dass ja jede Zahlung ein Datensatz
ist, der zwischen den Banken ausgetausch wird. Das Feld für
IBAN müsste daher immer 22-stellig sein, um einen immer
gleichen Satzaufbau zu haben.
(Oder, wenn man fortschrittlich gedacht hat, vielleicht schon
28.)
Ich dachte zwar nicht, dass es einen Standardfeldsatz gibt aber bei der Bank Austria, der PSK und der Erste Bank endet die Eingabemöglichkeit jeweils bei der 34. Stelle.
Die Möglichkeit je nach Land die kürzeren oder längeren IBANs einzugeben ist damit auf jeden Fall gegeben.
LG,
Doris
Danke, auch wenn ich fast nix kapiert hab…
dann doch immerhin soviel, dass sich anhand der Daten, die ich zur Verfügung hatte, doch wohl schon eine eindeutige Zurordnung vornehmen lässt.
Mit dieser Info habe ich bei meiner Bank nachgefragt, die sagte, ja, besonders gut für NL und haben mir dann den entsprechenden BIC Code genannt, und ich konnte überweisen.
Besten Dank also für die Hilfe…
Hallo Jeanny,
alle IBAN in NL enthalten einen identischen Teil des BIC
z.B. wie du schreibst NLxxRABOxxxxxxx…!
Da NL ein bischen kleiner ist wie D kann ich dir auswendig sagen dass es für die RABOBANK generell nur einen BIC gibt: RABO NL 2U.
Gruß Ivo