gibt es Möglichkeiten, bei geringer geschäftlicher Nutzung (z.B. 20%, wenn der „Unternehmer“ sein Gewerbe nebenberuflich betreibt) einen Pkw sinnvoll als Geschäftswagen laufen zu lassen? Oder übersteigt die zu versteuernde Privatnutzung die abzuschreibenden Kosten dann immer?
Und, da die Pauschale für den Arbeitsweg eines Arbeitnehmers drastisch gekürzt wurde, was wäre, wenn ein ganz Schlauer nicht jeden Tag den Arbeitsweg ins Fahrtenbuch schreibt, sondern fast täglich in den Computerladen daneben geht und ein Kabel oder Rohlinge etc. als Wareneinkauf für sein Gewerbe kauft? Dann wäre die Fahrt doch steuerlich mit Hin- und Rückfahrt mit 30Ct. pro km absetzbar…oder nicht?
Und reicht es evtl., statt Fahrtenbuch nur die gewerblichen Fahrten mit Abfahrt, Ziel und Zweck notiert und die km zusammenrechnet? Wäre sowetwas bei geringer Summe (3-4 Tkm im Jahr) möglicherweise ausreichend?
gibt es Möglichkeiten, bei geringer geschäftlicher Nutzung
(z.B. 20%, wenn der „Unternehmer“ sein Gewerbe nebenberuflich
betreibt) einen Pkw sinnvoll als Geschäftswagen laufen zu
lassen? Oder übersteigt die zu versteuernde Privatnutzung die
abzuschreibenden Kosten dann immer?
Hallo,
bei 20% Betriebsnutzung ist es wirtschaftlicher den Wagen im Privatvermögen zu lassen und die beruflich gefahrenen km mit 0,30 € abzurechnen. Es ist zwar möglich den Pkw als gewillkürtes Vermögen zu behandeln, dann kommt aber der Stress mit der Privatnutzung. Diese darf zwar nicht höher sein als die Pkw-Kosten, es kann aber sein, dass sich diese total ausgleichen und man ausser Rechenakrobatik (und möglicherweise Steuerberaterkosten) nichts davon hat. Also ein Nullsummen-Spiel.
Und, da die Pauschale für den Arbeitsweg eines Arbeitnehmers
drastisch gekürzt wurde, was wäre, wenn ein ganz Schlauer
nicht jeden Tag den Arbeitsweg ins Fahrtenbuch schreibt,
sondern fast täglich in den Computerladen daneben geht und ein
Kabel oder Rohlinge etc. als Wareneinkauf für sein Gewerbe
kauft? Dann wäre die Fahrt doch steuerlich mit Hin- und
Rückfahrt mit 30Ct. pro km absetzbar…oder nicht?
Gratulation, das wären dann Dienstfahren und voll absetzbar.
Und reicht es evtl., statt Fahrtenbuch nur die gewerblichen
Fahrten mit Abfahrt, Ziel und Zweck notiert und die km
zusammenrechnet? Wäre sowetwas bei geringer Summe (3-4 Tkm im
Jahr) möglicherweise ausreichend?
Ja das reicht völlig aus, das Finanzamt fordert den Nachweis nur wenn ungewöhnlich hohe und für einen beruf untypische Fahrtkosten angesetzt werden. Sollange alles im Rahmen bleibt, kommt kein Mucks vom Finanzamt.