Hallo,
ich habe eine Eumex Telefon-Anlage und möchte die analogen TAE-Anschlüsse mit einem Patchpanel (CAT7 Netzwerk im Haus mit Datendosen 2 RJ 45 Ports UP Class E) verbinden, um letztlich in anderen Räumen via Datenbdose mit analogen Telefonen telefonieren zu können. Meine Frage:
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Welche Bezeichnung trägt das Kabel, welches ich mit der Telefonanlage und dem Patchpanel verbinden muss?
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Mit welchem Kabel muss ich dann in Folge das Telefon mit der RJ45 Datendose verbinden.
Wäre für eine Antwort sehr dankbar, denn die Materie ist absolutes Neuland für mich.
Viele Dank für Eure Bemühungen!
Hallo,
aus deine Frage werde ich nicht ganz schlau.
Außerdem fehlt die genaue Eumex-Bezeichnung. Um wieviele Telefon- und (interne) ISDN-Anschlüsse geht es?
Willst du die Telefonports der Eumex auf das Patchpanel legen und von dort auf die Datendosen patchen?
Für diese Verbindung brauchst du Telefon-Installationskabel, man kann aber auch LAN-(Installations)-Kabel (ab CAT3 verwenden). Für jeden analogen Telefonport brauchst du ein Adernpaar (2 Adern) und für jeden ISDN-Bus zwei Adernpaare (4 Adern). Um die Telefonbuchsen am Patchpanel mit den „Datenbuchsen“ zu verbinden nimmst du die gleichen Patchkabel wie für reine Daten zu Daten Verbindungen.
Ich würde an der Eumex nicht die TAE6-Buchsen sondern die Klemmen auf dem Board verwenden.
Grüsse max
Hallo,
ich habe eine Eumex Telefon-Anlage und möchte die analogen
TAE-Anschlüsse mit einem Patchpanel (CAT7 Netzwerk im Haus mit
Datendosen 2 RJ 45 Ports UP Class E) verbinden, um letztlich
in anderen Räumen via Datenbdose mit analogen Telefonen
telefonieren zu können. Meine Frage:
- Welche Bezeichnung trägt das Kabel, welches ich mit der
Telefonanlage und dem Patchpanel verbinden muss?
Wenn die Telefonanlage Klemmen hat, dann nimmt man (am saubersten!) ein preiswertes Cat3 Patchfeld für die „Einspeisung“ am Netzwerkschrank. Dort belegt man die Klemmen 4-5 mit dem analogen Telefonport. Dann patcht man ganz normal mit Patchleitungen vom Telefonpatchfeld auf das Netzwerkpatchfeld. Am Telefon selber schneidet man den TAE Stecker ab und crimpt einen RJ45 Stecker auf die Leitung. Man kann auch RJ45-TAE Adapter benutzen, aber die sind dick, häßlich und eine Fehlerquelle.
Hat die Anlage keine Klemmleisten, dann muss man halt von TAE auf RJ45 kommen. Dazu nehme ich dann preiswerte TAE Anschlussleitungen oder Verlängerungen, schneide das „falsche“ Ende ab und crimpe nen RJ45 Stecker4 drauf.
- Mit welchem Kabel muss ich dann in Folge das Telefon mit der
RJ45 Datendose verbinden.
Immer mit dem beiliegenden. Nur, dass man halt nen RJ45er draufcrimpt. Wenn die Leitung nur 2 Adern hat, auf 4-5. Wenn es mehr sind, muss der alte TAE Stecker durchgemessen werden.
Hallo,
- Welche Bezeichnung trägt das Kabel, welches ich mit der
Telefonanlage und dem Patchpanel verbinden muss?
Einfache Telefonkabel F, der RJ11 Teil wird dann mittig in das Patchpannel gesteckt.
- Mit welchem Kabel muss ich dann in Folge das Telefon mit der
RJ45 Datendose verbinden.
Telefonkabel/Modemkabel 2 x RJ11 (vorausgesetzt dass die Telefone einen RJ11 Anschluss haben)
Diese Angaben setzen ein Patchpannel und entsprechende CAT-Dosen voraus. Wenn die TK-Anlage selbst einen Festverdrahtungsanschluss hat, könnte man auch ein weiteres Patchpannel anbauen und die Anlage entsprechend zur Umverteilung mit Standard-ISDN Kabel verbinden. Das macht aber nur Sinn, wenn vielleicht eine zukünftige Rufnummern/Zimmer umverlegung möglich sein sollten.
Gruß aus Hamburg
Knud Schiffmann
http://schiffmann.com
Hallo,
- Welche Bezeichnung trägt das Kabel, welches ich mit der
Telefonanlage und dem Patchpanel verbinden muss?
Einfache Telefonkabel F, der RJ11 Teil wird dann mittig in das
Patchpannel gesteckt.
Nein, bitte nicht. Bei fast allen Buchsen führt dies zur Überdehnung der Kontakte 1 und 8. Einige wenige Hersteller bieten mittlerweile auch extra Buchsen an, die das aushalten (sollen).
- Mit welchem Kabel muss ich dann in Folge das Telefon mit der
RJ45 Datendose verbinden.
Telefonkabel/Modemkabel 2 x RJ11 (vorausgesetzt dass die
Telefone einen RJ11 Anschluss haben)
Und vorausgesetzt, dass die Belegung stimmt. Mittlerweile hat sicgh 4-5 für analoge Telefonie durchgesetzt, aber man findet immer noch Exoten. Probleme mit unpassenden Anschlussschnüren schlagen doch auch in diesem Forum ständig auf.
Diese Angaben setzen ein Patchpannel und entsprechende
CAT-Dosen voraus. Wenn die TK-Anlage selbst einen
Festverdrahtungsanschluss hat, könnte man auch ein weiteres
Patchpannel anbauen und die Anlage entsprechend zur
Umverteilung mit Standard-ISDN Kabel verbinden. Das macht aber
nur Sinn, wenn vielleicht eine zukünftige Rufnummern/Zimmer
umverlegung möglich sein sollten.
WArum? Auch bei „TAE auf RJ45“ Leitungen ist man flexibel bim Umpatchen. Egal wie er es macht, durch die strukturierte Verkabelung hat er immer die Möglichkeit, die Anschlüsse umzuverlegen.
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Hallo,
WArum? Auch bei „TAE auf RJ45“ Leitungen ist man flexibel bim
Umpatchen.
Wo bekommt man im „normalen“ Handel denn ein TAE auf RJ45 Kabel her? Als Normal würde ich bezeichnen, Telefonläden, Einkaufszentren, Baumärkte … wo normal sterblicher halt hingeht …
Im Telefonladen könnte man mal Glück haben, zahlt dann aber für ein Kabel wohl mehr als wenn er nach div. Jahren einfach die Dosen wegwirft, weil ggf. 1 und 8 überdehnt sind, wo bei das natürlich auch nicht wirklich ein Problem sein dürfte.
Gruß aus Hamburg
Knud Schiffmann
http://schiffmann.com
Hallo,
WArum? Auch bei „TAE auf RJ45“ Leitungen ist man flexibel bim
Umpatchen.
Wo bekommt man im „normalen“ Handel denn ein TAE auf RJ45
Kabel her? Als Normal würde ich bezeichnen, Telefonläden,
Einkaufszentren, Baumärkte … wo normal sterblicher halt
hingeht …
In meiner ursprünglichen Antwort schrieb ich schon: Selbst crimpen.
Eie einfache, aber brauchbare Crimpznage für RJ11, 12 und 45 gibt es für weniger als 9€ bei Reichelt. Ist somit preiswerter, als eine verhunzte Netzwerkdose.
Das Problem mit den überdehnte Pins bei RJ11 in RJ45 habe ich selber noch nicht gehabt, soll wohl aber wirklich real sein.
Im Telefonladen könnte man mal Glück haben, zahlt dann aber
für ein Kabel wohl mehr als wenn er nach div. Jahren einfach
die Dosen wegwirft, weil ggf. 1 und 8 überdehnt sind, wo bei
das natürlich auch nicht wirklich ein Problem sein dürfte.
Im Zweifelsfall wirft man dann aber ein Patchfeld weg.
Zusammen mit der Arbeit des Neuauflegens sicher teurer als 10 Stecker und eine Zange. Bei Dosen wird es haarig, je nach Intelligenz und Faulheit des Installateurs sind die Leitungen nicht in Rohren verlegt, da kann ein Neuanschluss einer Netzwerkdose problematisch bis unmöglich sein.
Und ohne Klemme 1 geht Ethernet nicht, ist also sehr wohl problematisch.