Hallo liebe Experten,
meine liegen nämlich schon ca. 20 Jährchen zurück. Ich bin wie durch ein Wunder in den Besitz eines total abgefahrenen Designermantels in meiner Größe gelangt. Was bei einer Körperlänge von 1,88m nicht eben selbstverständlich ist.
Dieses Prachtstück ist aus einer Art sehr robusten, jeansartigen Baumwolle, ohne jeden Firlefanz und ich sähe im Prinzip absolut umwerfend aus darin. So ne Art Staubmantel wie die finsteren Bösewichter in „Mad Max“, die auch die cooleren Moppeds gefahren haben.
Wenn das Ding nicht in so einer Art Kreuzung aus hellem Aubergine oder Brombeer oder was weiss ich und schweinchenrosa eingefärbt wäre.
Dunnemals habe ich einfach alles mittels dieser Heitmanns-Suppe eingeschwärzt, in etwa so etwas schwöbe mir eben auch jetzt vor.
Bloss meine ich mich zu erinnern, dass nämliche Prozedur irgendwie ne unglaubliche Sauerei verursachte. Denn nur die Handwaschfärbemittel versahen ihren Dienst adäquat und so mußte ich erst in einem Bottich die Klamotten lange einwirken lassen, um die tintenschwarz triefende Chose hernach zum Ausspülen in die Waschmaschine zu befördern, mindestens 60°.
Was natürlich an der WaMa einige Spuren hinterließ. War ja meine eigene, also halb so wild.
Ich besitze leider momentan keine, wird auch noch einige Zeit dauern, bis ich mir wieder eine leisten kann.
Gut, momentan kann ich normalerweise an meinem Arbeitsplatz das allernötigste waschen, aber einer meinem Arbeitgeber eigenen Maschine eine Dröhnung Schwarzfärbung wage ich nur ungern zuzumuten.
Nun gab es seinerzeit zwar schon Maschinenfärbekram (auch von Heitmanns), aber mit stets sehr kläglichen Farbergebnissen. Bestenfalls mittelgrau. Vollkommen indiskutabel.
Nun meine Frage: Hat sich das mittlerweile zum Besseren gewendet und krieg ich mein Mäntelchen schön schwarz, ohne fremde Waschautomaten bis getno einzusauen?
Oder muss ich das gute Stück doch eher professionell schwärzen lassen, um nicht rumlaufen zu müssen wie La Grande Marzipana?
Auf eure Antworten freut sich
Awful Annie
