Eure Lieblings-Buch-Cover

Hallo,
ich trage mich mit dem Gedanken, eine Arbeit zum Thema „Das Buch und sein Umschlag“ zu schreiben. Ihr kennt das sicher auch von Flohmärkten und aus Antiquariaten, wie sehr sich das Layout von Büchern im Laufe z.T. recht kurzer Zeit ändert.
Was sind Eure all time favorites in Sachen Buchumschlag? Welche aktuellen Entwürfe gefallen Euch, welche alten Schinken findet ihr immer noch attraktiv?
Besten Dank
Andre

Hallo Andre,

ich bin Bücherwurm, und dabei ist das Cover für mich schon auch wichtig (mehr aber natürlich der Inhalt). Bei Reihen finde ich eine einheitliche Gestaltung der Cover ganz wichtig; ich habe z. B. einen US-Roman in neun Bänden, und es stört mich, dass jeweils drei Bände einen jeweils anderen Designer hatten. Tolles Beispiel für Konsistenz sind dagegen für mich die Karl-May-Klassiker - erkennbar auf den ersten Blick wie ein CI. Bei Frauenromanen haben sich in letzter Zeit (englische Ausgaben, ich weiß nicht, ob die deutschen auch so sind) poppige Basisfarben, Hochglanz-Präge-Buchstaben, Accessoires und Körper-Teilfotos durchgesetzt; man kann also auch hier zielsicher zugreifen.
Was ich nicht mag, sind Cover, die von vorne herein düster-apokalyptischgraphisch sind; da ziehe ich ein stimmungsvolles, abgesoftetes Foto vor.
Wahnsinnig toll finde ich das Cover des TB von Franz Werfels „Die 40 Tage des Musa Dagh“ mit einem Gemälde von John Sargent Singer - da hat jemand sich wirklich Mühe gemacht und das Passende gesucht.

Liebe Grüße,

Susanne

Hi André,

die Ausgaben der Bibliothek Suhrkamp finde ich in ihrer Schlichtheit sehr schön.

Schön sind in ihrer Gestaltung in meinen Augen auch die schmalen Bändchen der Insel-Bücherei. Von der Gesamtgestaltung her gefallen mir ebenso die frühen Bände der Reihe Die Andere Bibliothek von Greno.

Viele Grüße
Diana

Hi André,
bei der Büchergilde Gutenberg gibt es so viele herausragende Cover, dass ich kaum in der Lage bin, das „Beste“ oder „Schönste“ zu nennen…

Nicht umsonst werden immer wieder Bücher der Büchergilde in ihrer Gesamtausstattung bei der jährlichen Auslobung „Die schönsten Bücher des Jahres“ der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet.

Freue mich, dass Du Freude daran hast - ich auch:
Anja

Nachtrag…
http://www.Stiftung-Buchkunst.de
(die Seite funzt auf meinem PC leider nicht…)
Anja

Huhu!

Also, ich hasse diese typisch englischen Cover!
Glänzend in 3D mit Glitzer und uaaahhh… *schüttel*

Witzig fand ich in letzter Zeit die Cover von Walther Moers, z.B. vom
Blaubären.

Generell finde ich es immer schön, wenn Reihen auch gleich als solche zu
erkennen sind.

Bye, Vanessa

Danke schon mal für Eure Meinungen. Auch ich finde die englischen/amerikanischen Cover (meist auch das Buchformat) ziemlich gruselig und befürworte Reihen/Verlage mit einem erkennbaren, zeitlosen Design (Suhrkamp, Insel, Diogenes). Im Sachbuchbereich gefallen mir zur Zeit am besten die Titel vom „transcript Verlag“. Bin auf weitere Hinweise gespannt.
Gruß Andre

Hallo Andre,

die Buchausgaben der Süddeutschen Zeitung, die jetzt neu auf den Markt gekommen sind. Zeitlos und klassisch sehen die Bände aus. Ich glaube mittlerweile kennt sie jeder! Wenn dann noch der Inhalt gut ist…:smile:

Gruß Diana

Mein Frühstücks-Ei …
… liebe Susanne,

Tolles Beispiel für Konsistenz sind dagegen für mich
die Karl-May-Klassiker - erkennbar auf den ersten Blick wie
ein CI.

hat - wenn ich Glück habe - die richtige Konsistenz: nicht zu hart und nicht zu weich!

Bei der „Bücher-Optik“ würde ich eher Kontinuität schätzen.

Gruß Gudrun

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