Eure Meinung ist gefragt:-)

Hallo Liebe Leute,

ich sympathisiere mit einem Erasmus - Auslandsjahr! Meine Favoritenländer sind hierbei England (London), Frankreich (Paris) oder Rumänien (Cluj).
Die Ersteren finde ich gut, da ich beide Metropolen faszinierend finde. Rumänien reizt mich, da ich das Land gut kenne und es im Gegensatz zu England oder Frankreich „exotischer“ ist, was Studienaufhalte angeht.

Es wäre schon eure Meinungen zuhören in Bezug auf Vor- und Nachteile der Länder. (In erster Linie natürlich bezogen aufs Studium).
Wenn ihr Arbeitgeber wärt (vielleicht seid ihr es ja), was würde euch in meinem Lebenslauf besser gefallen?

Über ein paar Kommentare würde ich mich freuen,
liebe Grüße, Yvonne (mit Entscheidungsschwierigkeiten:smile:)

Hallo Yvonne,
als zukünftiger Arbeitgeber komme ich nicht in Betracht, aber ganz spontan empfehle ich dir einen Aufenthalt in dem Land, dessen Sprache Du am wenigsten gut sprichst. Nach einem Jahr wirst Du diese Sprache (fast) perfekt beherrschen, und Kenntnisse in Fremdsprachen werden anscheinend immer wichtiger.

Gruß
gargas

Hallo,
danke für die rasche Antwort!
Am wenigsten beherrsche ich französisch. Mein rumänisch ist aber auch recht schlecht.
Würdest du sagen, dass französisch mir später im Beruf mehr bringt, als rumänisch? Dazu muss ich sagen, dass ich mir vorstelle später europapolitisch tätig zu sein. (ich weiß: sehr unkonkret)
Französisch zu können, eine der „Amtssprachen“ Europas, ist sicherlich hilfreich. Andererseits rumänisch perfekt zu beherrschen, jetzt, da Rumänien frisches EU-Mitglied ist, ist sicherlich auch gut…

hmmm…

gruß, Yvonne

Tja,

Würdest du sagen, dass französisch mir später im Beruf mehr
bringt, als rumänisch?

wieder meine ganz persönliche, unbewiesene Meinung: Je „exotischer“ die Sprache ist, in der Du gut bist, um so weniger Konkurrenz und bessere Chancen hast Du. Es gibt bestimmt sehr viel mehr Leute mit sehr guten Kenntnissen in Deutsch/Englisch/Französisch als solche, bei denen in einer Kombination Rumänisch auftaucht.
Es wird sicher wenig Stellenangebote geben, für die Rumänisch verlangt wird, aber die Relation Angebote/Bewerber dürfte für dich günstiger ausfallen als bei den anderen Sprachen.
Ein Beispiel aus meinem Lebenslauf, auch wenn es nicht um Arbeit geht: als ich Anfang der 70er Spanisch studierte, war das ein „Exotenfach“ und es gab zwar wenige Stipendien für Spanien, aber mehr als Bewerber. Und so konnte ich zwei Stipendien nacheinander „absahnen“.

Alles Gute
gargas

Hi

wenn ich meine bescheidene Meinung anbringen darf: Evtl. ist Rumänien sogar wesentlich günstiger. Wie es in Frankreich außerhalb Paris aussieht, weiß ich nicht, aber ich weiß das ein längerer Aufenthalt in England verdammt teuer sein kann >.

Hallo,

vieles wurde schon treffend gesagt. An sich hängt dies aber von deinem späteren Arbeitgeber ab und welche Funktion du dann auch hast. Bei uns hättest du mit rumänich eine größere Chance, denn unsere französischen Kunden sprechen alle englisch und wir mit einem rumänischen Institut zur Zeit ein Symposium planen. Und da du jetzt noch nicht weiß, wohin dich dein berufliches Leben führt, ist dir darauf keine verlässliche Antwort zu geben. Ich würde dir empfehlen auch immer mitzubedenken - wie du auch schon sagtest - wie exotisch ein Land ist, denn dort ein Jahr zu verbringen, wird dir kulturell eine größere Bereicherung sein und dir für deinen Beruf ein entsprechendes Verständnis ermöglichen. Wenn du also kulturell Frankreich und Rumänien vergleichst, würde ich das Land wählen, von dem du glaubst, dass es dein kulturellen Verständnis und deine Erfahrungen am stärksten bereichern kann, weil es dir noch am meisten fremd ist. Du bist noch jung und wer sagt dir, dass du danach nicht noch ein Praktikum in Frankreich absolvieren kannst oder ein weiteres Erasmusjahr oder Austauschprogramm oder oder oder. Ansonsten gibt es tolle Sprachprogramme - aber Kultur erlebt man besser noch vor Ort.

Viel Erfolg und Spaß wünscht dir Kim

Hallo Yvonne,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung :wink: Egal wo Du nun hingehst: sowas ist immer gut.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es essentiell ist, dass Du englisch fliessend kannst. Das heisst, Du solltest jeden x-beliebigen Spielfilm* auf englisch sicher verstehen können (und nicht anhand der Bilder und einzelner Satzfetzen die Handlung erraten). Wenn Dein englisch dazu nicht reicht: geh nach London oder sonstwohin wo man englisch redet.

Ist das mit den Spielfilmen auf englisch kein Problem, würde ich Rumänien bevorzugen. Erstens ist das „exotischer“ und hebt Dich sicherlich von anderen Bewerbern ab (englisch/französisch kann „jeder“).
Und französisch kannst Du „notfalls“ immer noch lernen, an rumänisch wirst nach dem Studium wohl nimmer so leicht kommen. Ausserdem habe ich mir mal sagen lassen, dass wenn man rumänisch kann französisch kein Problem mehr ist, aber das weisst Du sicherlich besser als ich :wink:

*wink*

Petzi

*Disclaimer: hier ist nicht gemeint, dass ich Yvonne unterestellen wollte, sie müsste/wollte in ihrem späteren Job Spielfilme angucken :wink: Das nur als Beispiel wie gut ihre englischen Sprachkenntnisse sein müssen, um damit im Firmenalltag problemlos überleben zu können. Nix lästiger, als bei jedem zweiten Wort in nem dringenden Mail nach USA leo befragen zu müssen…