Eure Meinung zu meiner Idee

Hallo,

vielleicht kennt jemand den „Home-Jumper“. Eine Firma welche
bundesweit mit PC-VorOrt-Service wirbt und über eine einheitliche Rufnummer buchbar ist. So wie ich gehört habe,
soll dieses System inzwischen recht gut laufen.

Meine Idee (eigentlich die vom HomeJumper) ist halt in einem anderen Servicebereich solch eine Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Auf Franchisebasis, d.h. ich vermittel die Aufträge an entsprechende Fachhändler gegen Provision. Möchte den angeschlossenen Dienstleistern im Gegenzug auch die Berechnung und das Mahnwesen abnehmen. Durch gute Kontakte in dieser Branche, welche ich jetzt nicht genau benennen möchte, hätte
ich gute Chanchen entsprechende Franchisenehmer zu finden.

Da es sich um eine ziehmlich verrufene Branche handelt (zu teuer, unzuverläßlich, Halsabschneider) hätten man mit einer
dem Kunden gegenüber klaren Preisgestaltung und einer guten
telefonischen Betreuung und Reklamationsabwicklung sicherlich
sehr gute Chancen, dieser Bereich wieder marktfähig zu machen.

Eure Meinung hierzu würde ich jetzt gerne mal hören.
Kapital ist vorhanden.

Gruss
Peter

hi,
ohne die branche zu kennen, ist das ziemlich schwierig.
ob homejumper gut läuft, wird sich erst zeigen.

auf dem gebiet der haushandwerker (installateure)
ist das (als franchise) schon mehrmals mit großem
aufwand versucht worden und kläglich gescheitert.
ein grund war, daß kleine gewerbebetriebe die leistungen
des franchisegebers nicht bezahlen wollen, weil sie
seit jeher dessen nebenleistungen selbst zu erbringen
gewohnt sind. also schlagen sie dessen verdienst auf die
preise auf.

dein franchisemodell hätte imho nur chancen, wenn über
den gemeinsamen einkauf was verdient wird.

cu
scope

Hallo Peter,

verschiedene in Verruf geratene Branchen haben gemeinsam, daß sie Notsituationen ausnutzen. Beispiele sind Abschlepphaie oder Schloßnotdienste. Wer dort etwas Seriöses aufziehen will, sollte sich aber fragen, ob das Internet das richtige Medium ist. Wer auf der Autobahn eine Panne hat, verfügt in den seltensten Fällen über einen Internetzugang, während er auf dem Seitenstreifen steht. Ähnlich geht es dem, der vor der eigenen, aber verschlossenen Haustür steht.

Aber ich weiß natürlich nicht, um welche Branche es geht. Nehmen wir also an, daß das Internet doch das geeignete Medium ist. Dann kann ich mir unter bestimmten Voraussetzungen durchaus vorstellen, mit branchenunüblichem, also sauberem Geschäftsgebaren, zum Erfolg zu kommen. Diese Voraussetzungen wären:

  1. Du brauchst einen langen Atem (sprich: viel Kapital)
  2. Du brauchst harte Konsequenz (sprich: wer querschießt, unsauber/unqualifiziert arbeitet oder überhöht abrechnet, fliegt auf der Stelle aus dem Verbund).

Es gibt etliche Beispiele in ordinären Allerweltsbranchen, in denen Franchiseketten durch ein immer gleiches Erscheinungsbild und absolut verläßliche, stets gleichbleibende Qualität zum Erfolg gekommen sind. Zwei Beispiele von vielen wären Mc Donalds und Etap-Hotels. Es nicht das billigste und auch nicht das beste Angebot am Markt, aber absolut verläßlich und ohne Überraschungen weiß jeder Kunde genau, was ihn erwartet.

Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben!

Gruß
Wolfgang

Wer hat was von Internet gesagt ??? (O.T.)
???

Stimmt!
Dann denke Dir das Internet eben weg. Der Rest des Postings paßt - so denke ich - trotzdem.

Gruß
Wolfgang

Ich weiß nicht, ob Franchise das richtige System ist. Wenn Du mal einen Blick in die entsprechende Fachliteratur wirfst, siehst Du, welch unglaublich riesigen Aufwand ein Franchise-Geber zu betreiben hat. Allein das Franchise-Handbuch muß so detailliert sein, daß man ohne weiteres auf einige Tausen Seiten kommt…
Ist auch kein Provisionsmodell, wie Du es beschrieben hast…
Grüße!
David

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Ich weiß nicht, ob Franchise das richtige System ist. Wenn Du
mal einen Blick in die entsprechende Fachliteratur wirfst,
siehst Du, welch unglaublich riesigen Aufwand ein
Franchise-Geber zu betreiben hat. Allein das
Franchise-Handbuch muß so detailliert sein, daß man ohne
weiteres auf einige Tausen Seiten kommt…
Ist auch kein Provisionsmodell, wie Du es beschrieben hast…
Grüße!
David

hi,
da ist was wahres dran. das hatte ich überlesen. franchise und
provisionsmodell vertragen sich kaum. eher solltest du eine win-win-situation schaffen.
homejumper macht keins von beiden - die aussendienstcrew ist
angestellt, es sind also arbeitnehmer. imho geht’s nur so,
wenn überhaupt.
cu
scope

Hallo,
leider bin ich selbst in die Lage versetzt worden einmal Home Jumper zu beauftragen. Bei 3 Std. Arbeit am PC mit Material, war ich 500 DM los. Hinter Home Jumper steckt auf eine große Telekom. Firma, also viel Kapital. Eine chance sehe ich nur, bei besonderer Leistung und entsprechenden Preis. Die Std. berechnet Home Junper mit DM 99.

Viel Erfolg.

Gruß
Hans

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Hallo Peter,

wir bieten solche Dienstleistungen an.
Zu Beachten sind hier eigebtlich dann nur noch folgende Punkte:

  1. Klare Berechnung zu Fachhändler
  2. Unbedingt Dienstleistungsverträge schließen…

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