Hallo Forengemeinde!
Wir sanieren gerade unser Zweifamilienhaus und funktionieren es zu einem Mehrgenerationenhaus um.
Um zukünftig die Stromkosten im Griff zu behalten und auch etwas für unser gutes Gewissen zu tun denken wir aktuell über eine PV anlage für den Eigenverbrauch nach. Wir haben diverse Angebote, eins ist mit dem Storagesystem ENGION von Varta. Sagt uns erst einmal zu, nur ist das mit den Marketingprospekten immer so eine Sache!!!
Hat eventuell schon jemand Erfahrung mit diesem System gesammelt oder kann mehr Hintergrundwissen liefern?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Hallo!
Batteriespeicher für Photovoltaik in Privathaushalten sind recht neu.
Da wird es kaum langjährige Erfahrungen geben. Trotzdem kann man sich ja Nutzer nennen lassen, wo dieses System eingebaut wurde und dort könnte man um Erfahrungswerte bitten.
Grundsätzlich gibt’s mehrere(viele?) Anbieter von Batteriespeichern.
Oft in 2 Versionen und damit 2 Kostenfaktoren, klassisch Blei-Akkus(aber speziell für diese Zwecke, keine Starterakkus!) ,das ist noch recht günstig.
Oder die moderneren Li-Ionen-Akkus (klein, leicht, teuer).
Noch wichtiger als der Akkus selbst ist die Ladetechnik und das Lade/Entlademanagement, das ist das Innovative daran.
MfG
duck313
Ich schließe mich Duck weitestgehend an.
Von dieser Lithium- Ionen- Technologie für den sprichwörtlichen Hausgebrauch halte ich gar nichts. Diese Akkus sind klein und leicht und gehören deshalb in Handys, Laptops und Elektrofahrzeuge.
Wenn man nicht unbedingt ein schickes, kompaktes Schrankgehäuse haben muss, spricht eigentlich alles gegen Lithium- Ionen- Akkus und für die preiswerten, robusten Bleigel- Akkus. Ich persönlich würde mir keinen gigantischen Lion- Akku in den Keller stellen, bei einem Kurzschluss könnte er zur Bombe werden.
Laderegler und Akkus würde ich immer als getrennte Aggregate haben wollen, damit ich nicht wie bei diesem kompakten Lithium- System von der Akku- Bauform eines Herstellers abhängig bin und dort auch immer nachkaufen muss (sofern es die Firma dann noch gibt).
Den Laderegler etwas größer zu dimensionieren um später das System mit zusätzlichen Akkus erweitern zu können, schadet bestimmt nicht.
Viel Erfolg bei der Beratung und eine gute Entscheidung wünsche ich Dir!
Hallo Rold,
Wenn ich Li gegen Pb Akkus vergleiche - in Werbeprospekten - dann hat Li deutlich mehr Speichervermögen und doppelt so viele Ladezyklen als Pb, was den Preisunterschied mehr als ausgleicht.
Wird da übertrieben?
Ich dachte nämlich bis zu Deinem Beitrag, dass Li der bessere Kandidat wäre, nur eben auch immernoch sehr teuer pro kW und Lebenserwartung.
Gruß
M.
Hallo Rold,
Wenn ich Li gegen Pb Akkus vergleiche - in Werbeprospekten - dann hat Li deutlich mehr Speichervermögen
Größe und Gewicht spielen im Keller wohl eine untergeordnete Rolle. Der Preis pro gespeicherte kWh auf die Lebensdauer gerechnet, ist entscheidend.
:und doppelt so viele Ladezyklen als Pb
das kenne ich aber bei den Notebook Akkus ganz anders!
Der Lithium Akku hat weniger Selbstentladung.
Was unter idealen Bedingungen zählt:
http://www.akku-abc.de/akku-lebensdauer.php
was den Preisunterschied mehr als ausgleicht. Wird da übertrieben?
Ich kenne keinen Akku, der nach zwanzig Jahren noch wirklich gut funktioniert.
Ich dachte nämlich bis zu Deinem Beitrag, dass Li der bessere Kandidat wäre, nur eben auch immernoch sehr teuer pro kW und Lebenserwartung.
Da müssten sich die Lithium Akkus aber entscheidend verbessern.
Sagen wir mal so, ich hätte nichts dagegen, wenn der Bau von Elektrofahrzeugen, die zumindest vom Anschaffungspreis punkten können, in greifbare Nähe rückt.