Euro-GmbH =Limited seriös?

Hallo!

bei vielen internatauktonen werden dokumente für die gruendung einer Euro-GmbH =Limited Angeboten.da ich nicht von der Seriösität des Angebotes überzeugt bin würde ich gerne mal nachfragen was so eine euro-GmbH=Limited genau ist,was sie einem für vorteile gibt,und was für pflichten??*auch eintragung ins Handelsregister?*

bei google.de findet man absolut nichts dazu!

vielen Dank!

Viele Grüsse
Sven.

Hallo!

bei vielen internatauktonen werden dokumente für die gruendung
einer Euro-GmbH =Limited Angeboten.da ich nicht von der
Seriösität des Angebotes überzeugt bin würde ich gerne mal
nachfragen was so eine euro-GmbH=Limited genau ist,was sie
einem für vorteile gibt,und was für pflichten??*auch
eintragung ins Handelsregister?*

bei google.de findet man absolut nichts dazu!

vielen Dank!

kurz gesagt:

es werden laufend Ltd.´s angeboten oft speziell für leute ohne bonität.

effekt, es werden gründungskosten abgeschöpft für firmenmäntel, die in deutschland nicht zu gebrauchen sind.

Man kann zwar eine firma damit betreiben, aber wenn du irgendwo „name Ltd.“ hinschreibst, sagt JEDER, ich meine wirklich jeder: orsicht, pleitegeier

Viele Grüsse
winkel

Alles klar, Antwort reicht mir schon.(owt)
dan verzichtet man auf sowas doch gern :smile:

danke!

grüsse
Sven.

Hallo Sven,

wie bei der Nullnummer der britischen Ltd. (eine seriöse Ltd. wird mit Kapital gegründet) kann man auch eine GmbH mit lauter Sacheinlagen (ein Auto, ein paar Büromöbel und etwas Plunder drumherum) gründen. Das ist etwas für Leute, die nicht begriffen haben, daß sie Eigenkapital brauchen; die BWL erstes Semester, Einführungsvorlesung (Arbeit, Kapital, Boden) nachholen sollten. Solche Buden gehen durch schlichtes Nichtstun, nur durch die Abschreibungen, pleite. Das sind dann die „Firmen“, die nur aus einem Schreibtisch bestehend, ein hohes, „krummes“ Stammkapital aufweisen, z. B. 226.751 DM oder so. Der „Geschäftsführer“ hat da nämlich jeden Monat Geld aus dem Verkäuferinneneinkommen seiner Ehefrau mitgebracht, damit er die Büromiete und die Leasingraten zahlen konnte. Und der Schlaufuchs von Steuerberater hatte keinen besseren Einfall, als dieses vom Himmel gefallene Geld in der Bilanz dem Stammkapital zuzuschlagen.

Nur auf die einzig vernünftige Idee, so ein Geldgrab gar nicht erst zu eröffnen und wenn es denn doch da ist, umgehend zu liquidieren, kommen die Leute nicht und murksen sich irgendwie durch. Wer von Ebay oder aus dem Inseratenteil der Zeitung unter „Kapitalmarkt und Beteiligungen“ eine Ltd. oder einen GmbH-Mantel erwirbt, geht den beschriebenen Hungerweg.

Immer die Absicht seriöser Arbeit vorausgesetzt, ist eine Kapitalgesellschaft, in der der geschäftsführende Alleingesellschafter das nicht vorhandene Kapital hält, die denkbar sinnloseste Konfiguration.

Es wird sich mir nie erschließen, weshalb es immer wieder Leute gibt, die eigentlich keine Betrugsabsichten haben, aber dennoch Geld für wertlose Firmenmäntel ausgeben. Das Leben kann so unkompliziert sein: Ein paar Mark sparen, nebenbei einen Buchhaltungskursus und allen Beratern eine lange Nase machen, Gewerbeanmeldung für 30 Mark besorgen und loslegen. Mehr braucht man neben Sachkunde und Einsatzwillen nicht. Wenn man sich dann auch noch Leute vom Hals hält, die vom Steuern sparen und Anlagemodellen reden (das Geld gehört immer zuerst ins eigene Unternehmen und nicht in anderer Leute Hände) und zusieht, daß man in eigener Immobilie sitzt (die einem persönlich oder der Partnerin und nicht der eigenen Firma und schon überhaupt nicht Dritten gehört), kann man ein Leben lang unabhängig wirtschaften.

Gruß
Wolfgang

Deine Tipps für eine Gründung in Ehren, aber die sollte man soo nicht befolgen.

Jede seriös gegründete firma würde mit deinen tipps ins chaos rennen. Fehler vieler existenzgründer sind ja eben neben fehlendem eigenkapital auch die fehlende beratung und die falsche wahl der rechtsform.

Dein Tipp keine rechtsform, keine beratung ist gefährlicher als ne firma mit 2 blauen augen zu gründen.

winkel

Dein Tipp keine rechtsform, keine beratung ist gefährlicher
als ne firma mit 2 blauen augen zu gründen.

Hallo,

zunächst einmal hat jede Selbständigkeit eine Rechtsform. Die Einzelunternehmung, manchmal als „keine richtige Firma“ geschmäht, ist sogar die Urform jeder selbständigen Tätigkeit und in vielen, wenn nicht gar in den meisten Fällen die angepaßteste Rechtsform für einen Existenzgründer. Als Alternative fällt den Leuten oft die GmbH ein. Dann wird etwas von beschränkter Haftung gebrummelt, ohne zu wissen, daß dies die auf seinen GmbH-Anteil beschränkte Haftung des Gesellschafters ist. Für sein Tun ist der GF voll verantwortlich, GmbH hin oder her. Weil i. d. R. Banken die (Fremd-)Kapitalgeber sind und diese sich stets eine persönliche Bürgschaft und/oder sonstige Sicherung geben lassen, ist die Haftungsbeschränkung gegenüber dem Hauptgläubiger ausgehebelt.

Sieh Dir an, wieviele geschäftsführende Alleingesellschafter mit nur ein paar hunderttausend Euro Jahresumsatz und persönlich verbürgten Krediten für das Minigeschäft herumlaufen. Das sind in jeder Hinsicht völlig blödsinnige Konstruktionen. Wer das sieht, weiß auch, was ich meine.

Thema Beratung: Ein Steuerberater scheint für viele Existenzgründer etwas unglaublich Wichtiges zu sein. Dabei wären die meisten Gründer froh, in den ersten vielen Jahren überhaupt Steuern in nennenswerter Höhe zahlen zu müssen, dann würden sie nämlich Gewinn machen. Deshalb geht es beim Steuerberater in solchen Fällen überhaupt nur am Rande um Steuern. Vielmehr beherrschen viele Gründer das elementare kaufmännische Handwerkszeug nicht, nämlich die Buchhaltung. Wer dieses simple Handwerk gelernt und begriffen hat, durchschaut plötzlich, was Abschreibungen bewirken, weiß, welche Gestaltungsmöglichkeiten der Inventurbestand und dessen Bewertung ihm gibt usw… Oft geht es also nur um das Aufschreiben der Geschäftsvorfälle und wer das selbst kann, braucht einen Steuerberater nur noch selten und dann mit ganz konkreten Fragen.

Das von Dir beschworene Chaos entsteht genau dann, wenn ein Gründer externen Beratern glaubt, ohne die Folgen des eigenen Tuns selbst beurteilen zu können.

Merke: Um einen Berater optimal nutzen zu können, braucht man eigenes Wissen und eigene Urteilskraft. Wenn man einen Berater konsultiert, macht sich ein guter Berater in absehbarer Zeit selbst überflüssig. Hat ein Gründer auf einem Gebiet permanenten Beratungsbedarf, ist irgendwo der Wurm drin und dem Gründer fehlen für seine Tätigkeit elementare Voraussetzungen.

Gruß
Wolfgang

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Hallo,

zunächst einmal hat jede Selbständigkeit eine Rechtsform.

schon klar, ich korrigiere dahingehend, daß grundsätzlich ein gesellschaftsvertrag und wenns nur ne GbR ist erstellt wird.

Die

Einzelunternehmung, manchmal als „keine richtige Firma“
geschmäht, ist sogar die Urform jeder selbständigen Tätigkeit
und in vielen, wenn nicht gar in den meisten Fällen die
angepaßteste Rechtsform für einen Existenzgründer.

ja, weil er mit diesem procedere gleich seinen gesamte existenz aufs spiel setzt. der einzige vorteil ist, daß es die schnellst und gunstigste art ist eine firma zu gründen.

Als

Alternative fällt den Leuten oft die GmbH ein. Dann wird etwas
von beschränkter Haftung gebrummelt, ohne zu wissen, daß dies
die auf seinen GmbH-Anteil beschränkte Haftung des
Gesellschafters ist. Für sein Tun ist der GF voll
verantwortlich, GmbH hin oder her. Weil i. d. R. Banken die
(Fremd-)Kapitalgeber sind und diese sich stets eine
persönliche Bürgschaft und/oder sonstige Sicherung geben
lassen, ist die Haftungsbeschränkung gegenüber dem
Hauptgläubiger ausgehebelt.

Es ist im Falle des scheiterns aber einfacher sich mit 1 oder 2 banken zu einigen, als mit 60 gläubigern, und darum allein geht es ja.

Sieh Dir an, wieviele geschäftsführende Alleingesellschafter
mit nur ein paar hunderttausend Euro Jahresumsatz und
persönlich verbürgten Krediten für das Minigeschäft
herumlaufen. Das sind in jeder Hinsicht völlig blödsinnige
Konstruktionen. Wer das sieht, weiß auch, was ich meine.

auf jedenfall haben diese im falle des scheiterns die möglichkeit eine neue existenz zu gründen, bei einzelfirmen ist man (ich) total am boden, weil du noch nicht mal mehr bei quelle was auf rechnung kaufen kannst und per nachnahme auch nicht.

Thema Beratung: Ein Steuerberater scheint für viele
Existenzgründer etwas unglaublich Wichtiges zu sein. Dabei
wären die meisten Gründer froh, in den ersten vielen Jahren
überhaupt Steuern in nennenswerter Höhe zahlen zu müssen, dann
würden sie nämlich Gewinn machen.

wer als firma zur doppelten buchführung verpflichtet ist und keinen eigenen buchalter/in einstellen kann/will kommt um eine datev-buchhaltung überhaupt nicht herum. und die gibt es halt beim steuerberater.

ich meinen mit beratern rechtsanwälte für alles vertragliche und existenzgründungsberater der IHK´s oder der berufsverbände.

Deshalb geht es beim

Steuerberater in solchen Fällen überhaupt nur am Rande um
Steuern. Vielmehr beherrschen viele Gründer das elementare
kaufmännische Handwerkszeug nicht, nämlich die Buchhaltung.

die kann man ja wie oben gesagt außer haus geben und sich dann vom steuerberater die betriebswirtschaftlichen auswirkungen erklären lassen. es ist immer besser die meinung eines weiteren zu hören, als gerade hier nur im eigenen saft zu kochen.

Das von Dir beschworene Chaos entsteht genau dann, wenn ein
Gründer externen Beratern glaubt, ohne die Folgen des eigenen
Tuns selbst beurteilen zu können.

Er soll ihm ja nur glauben, bis er das beurteilen kann. würde man deinen thesen folgen, hätte bill gates nie anfangen dürfen mit ibm zu verhandeln, da er dafür ja nun keinen ausbildung hatte.

Merke: Um einen Berater optimal nutzen zu können, braucht man
eigenes Wissen und eigene Urteilskraft. Wenn man einen Berater
konsultiert, macht sich ein guter Berater in absehbarer Zeit
selbst überflüssig.

wie ich oben sagte

Hat ein Gründer auf einem Gebiet

permanenten Beratungsbedarf, ist irgendwo der Wurm drin und
dem Gründer fehlen für seine Tätigkeit elementare
Voraussetzungen.

so also darf ein hochintelligenter ingineur keine firma starten, weil er keine rechts- und buchhaltungskenntnisse hat?

winkel

so also darf ein hochintelligenter ingineur keine firma
starten, weil er keine rechts- und buchhaltungskenntnisse hat?

Hallo,

genau so! Jeder Selbständige hat kaufmännisches Verhalten an den Tag zu legen, sonst muß er scheitern. Dafür reicht es eben nicht, nur Ingenieur zu sein oder Tischler oder Arzt… elementare kaufmännische Kenntnisse sind absolut unverzichtbar. Der Selbständige muß in der Lage sein, seine eigenen Geschäftsvorfälle zu Papier, bzw zu PC zu bringen. Absoluter Quatsch mit dem Datev-Zeuchs. Jede Buchhaltungssoftware, die den Namen verdient, hat 'ne Datev-Schnittstelle. Um zu wissen, wie sich das mit der Eröffnungsbilanz verhält, was ein Kontenrahmen, was Konten sind und welche Konten es gibt, was eine Inventur bewirken soll und wie ein Buchungssatz aussieht, braucht man ein Vierteljahr in 2 VHS-Abendkursen. Dann aber passiert es nicht mehr, um ein einfaches Beispiel zu nehmen, daß jemand beim Tanken einen Riegel Mars und Zigaretten kauft und sich über den Gesamtbetrag eine Quittung ausstellen läßt.

Und elementare Rechtskenntnisse braucht jeder Selbständige auch. Er sollte wissen, wann ein Vertrag zustande gekommen ist und welche Folgen das hat. Er sollte wissen, wie man jemanden in Verzug setzt, wie man Forderungen durchsetzt und sich selbst vor unberechtigten Forderungen schützt, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wenn ein noch so tüchtiger und fähiger Ingenieur dafür keine Ader und kein Interesse hat, das alles für nebensächlich oder unter seiner Würde hält, dann darf er sich nicht wundern, wenn er trotz aller fachlichen Qualitäten Schiffbruch erleidet. Schließlich nützen fachliche Qualitäten wenig, wenn sie nicht ordentlich vermarktet werden. Dort und an etlichen weiteren Stellen, die mit dem Fach nichts zu tun haben, muß ein Selbständiger elementare Fertigkeiten besitzen. Sind diese Fertigkeiten nicht vorhanden, muß wenigstens das Wissen um diese Lücken da sein und durch einen Partner eingebracht werden. Wer für jeden noch so piffeligen Vertrag einen Rechtsanwalt und für jede Buchung einen Steuerberater braucht, ist auf die Dauer einfach nur ein armes Schwein, mit dem andere Schlitten fahren.
Niemand käme auf die Idee, jemanden für fahrtüchtig zu halten, der ganz prächtig fahren kann, aber nur bei Tage, nur vorwärts und Ampeln dürfen wegen rot/grün-Blindheit auch nicht vorkommen. Aus mir unerfindlichen Gründen glauben aber einige Leute, als Kaufmann bestehen zu können, ohne kaufmännisches Wissen zu besitzen. Ein Selbständiger ist nun einmal u. a. ein Kaufmann.

Den Rest Deiner Einwendungen z. B. mit Bill Gates, finde ich flach. Bist Du Bill Gates? Die meisten selbständigen Existenzen führen eben nicht zum Leben als Milliardär. Der Normalfall ist ein ganz normales Leben voller Arbeit, sofern man sein kaufmännisches und fachliches Handwerk beherrscht. Gibts an einem der Punkte zu große Defizite, scheitert das Vorhaben.

Gruß
Wolfgang

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nun misch ich mich auch mal ein…
hi ihr zwei,

genau so! Jeder Selbständige hat kaufmännisches Verhalten an
den Tag zu legen, sonst muß er scheitern. Dafür reicht es eben
nicht, nur Ingenieur zu sein oder Tischler oder Arzt…

da hast du recht, man muss rechnen können, verstehen, das man als unternehmer mit nettopreisen rechnet und das gefälligst jd. monat etwas mehr geld in der kasse ist vor privatentnahmen.
das nennt sich dann m.E. geschäftssinn. was nützt die tollste idee eines selbst., wenn er keine idee zur vermarktung, vertrieb und nachfrage hat… völlig richtig!

elementare kaufmännische Kenntnisse sind absolut
unverzichtbar. Der Selbständige muß in der Lage sein, seine
eigenen Geschäftsvorfälle zu Papier, bzw zu PC zu bringen.

das ist nun wieder nicht meiner meinung. es sollte genügen den überblick zu behalten. ich kenne ne menge handwerker, die bringen ihre gesammelten belege im schuhkarton zur buchhaltung, sagen mir aber schon vorweg, das sie ca. x.000 DM ust zahlen müssen und einen gewinn von ca. x.000 DM gemacht haben. dazu muss man nicht kontieren können.

im übrigen besteht buchführung nicht nur aus kontieren, sondern auch einer menge phantasie und auch steuerlichem hintergrund. meist reicht dem selbständigen eine eigene kostenrechnung und eine vernünftige kalkulation aus, eine buchführung für jahresabschluss muss er nicht beherschen!

Absoluter Quatsch mit dem Datev-Zeuchs. Jede
Buchhaltungssoftware, die den Namen verdient, hat 'ne
Datev-Schnittstelle. Um zu wissen, wie sich das mit der
Eröffnungsbilanz verhält, was ein Kontenrahmen, was Konten
sind und welche Konten es gibt, was eine Inventur bewirken
soll und wie ein Buchungssatz aussieht, braucht man ein
Vierteljahr in 2 VHS-Abendkursen.

in der zeit sollte er vielleicht lieber arbeiten? also, lieber einen berater oder eine buchhaltungsbüro zur erstellung der UStVA und ein lohnbüro ggf. dazu. den rest machen ein paar exceltabellen. einen vorbereitungskurs in marketing und kosten-leistungsrechnung finde ich wichtiger als einen buchhaltungskurs!

ob inventur wichtig ist, das klärt vorab die gewinnermittlungsart und bei den meisten gruendern ist dies eine kleiner 4/3 rechnung. da kommts auf zahlungszeitpunkte an und nicht auf zurechnungen… wer zur buchführung verpflichtet ist sollte damit wirklich jd. aufsuchen, der sich damit auskennt. die meisten sind mit div. AfA-varianten, rückstellungen, abgrenzungen etc. vollends überfordert und da kann man auch eine menge falsch machen.

ich will sagen, um eine bilanz zu erstellen, bedarf es MEHR als nur ein vierteljahr nebenher einen VHS kurs zu belegen. wenn nicht wette ich drauf, das aus diese bilanzen min. an einer ecke oder kannte noch was rauszuholen ist. das das FA dem gewinn entspricht sagt noch lange nichts über das guenstigste ergebnis aus!

Dann aber passiert es nicht
mehr, um ein einfaches Beispiel zu nehmen, daß jemand beim
Tanken einen Riegel Mars und Zigaretten kauft und sich über
den Gesamtbetrag eine Quittung ausstellen läßt.

na und? als einzelunternehmer ist das wohl egal. und jeder sollte ersteinmal als einzelunternehmer oder GbR (wenn mehrere sind) anfangen, man kann ja nach der anlaufphase immernoch den ganzen salat in eine kapitalgesellschaft einbringen.

für kaugummis, zigaretten etc. hat normalerweise jeder gesellschafter-GF ein verrechnungskonto das irgendwann wieder ausgeglichen wird. der einzelunternehmer macht eben eine privatentnahme!

Und elementare Rechtskenntnisse braucht jeder Selbständige
auch. Er sollte wissen, wann ein Vertrag zustande gekommen ist
und welche Folgen das hat. Er sollte wissen, wie man jemanden
in Verzug setzt, wie man Forderungen durchsetzt und sich
selbst vor unberechtigten Forderungen schützt, um nur ein paar
Beispiele zu nennen.

nun ja, mahnungen erübrigen sich nach neuem recht eigentlich, wnen man min. 30 tage nach fälligkeit warten kann. einen mahnbescheid selber ausfüllen sollte sich nicht gleich jeder zutrauen, ist der mangelhaft ausgefüllt kommt er zurück und die kosten sind nochmals zu berappen. meist macht sich hier ein anwalt doch günstiger, die kosten traegt der gegner.

Wenn ein noch so tüchtiger und fähiger Ingenieur dafür keine
Ader und kein Interesse hat, das alles für nebensächlich oder
unter seiner Würde hält, dann darf er sich nicht wundern, wenn
er trotz aller fachlichen Qualitäten Schiffbruch erleidet.

genau, geschäftsinn muss sein. buchhaltung und jahresabschluss bedürfen etwas mehr!

Schließlich nützen fachliche Qualitäten wenig, wenn sie nicht
ordentlich vermarktet werden. Dort und an etlichen weiteren
Stellen, die mit dem Fach nichts zu tun haben, muß ein
Selbständiger elementare Fertigkeiten besitzen. Sind diese
Fertigkeiten nicht vorhanden, muß wenigstens das Wissen um
diese Lücken da sein und durch einen Partner eingebracht
werden. Wer für jeden noch so piffeligen Vertrag einen
Rechtsanwalt und für jede Buchung einen Steuerberater braucht,
ist auf die Dauer einfach nur ein armes Schwein, mit dem
andere Schlitten fahren.

nein, das ist differenziert zu beachten. sei ehrlich, wie lange sitzt du monatlich an der buchführung, an der erstellung der UStVA und ggf. am mahnwesen? rechnet sich das wirklich? vielleicht haettest du in der zeit auch xmal soviel geld verdienen können?!

okay, genug getippt…

gruss vom

showbee