Ich nehme an, der „Groschen“ wird nicht aussterben. Vom Wert her müsste ja eigentlich die 5-Cent-Münze so heissen, aber vermutlich wird die 10-Cent-Münze so genannt werden.
Was meint Ihr?
Gruß, Frank
Ich nehme an, der „Groschen“ wird nicht aussterben. Vom Wert her müsste ja eigentlich die 5-Cent-Münze so heissen, aber vermutlich wird die 10-Cent-Münze so genannt werden.
Was meint Ihr?
Gruß, Frank
Hi Frank,
da pflichte ich dir bei… und Groschen bleibt Groschen.
Aber er hat ja schon heute nicht mehr die ursprüngliche Bedeutung 
Groschen [lat. grossus »dick«] der, 1) ehem. dt. Silbermünze, später Scheidemünze (= 1/24 Taler in Preußen, der Silber-G. im 19. Jh. = 1/30 Taler zu 12 Pfennig). 2) in Österreich 1924 bis 1938 und wieder ab 1945 die kleinste Münze = Schilling.
Quelle: Der Brockhaus in einem Band
Gro|schen, der; -s, - [älter: grosch(e), mhd. grosse (scherzh.) wenig Geld (als Besitz, Einnahme): seine [paar] G. zusammenhalten; er verdient sich ein paar G. dazu. 3. (hist.) alte europäische Silbermünze;
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Gro|schen|blatt, das (abwertend): sensationell aufgemachte, anspruchslose, billige Zeitung;
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Und ich denke, wir werden den Zehner auch künftig Groschen nennen und den 5er entweder „5erle“ oder „Sechser“ 
Gruß
Marco
Also in Bayern ist es da einfacher,
das „zehnerl“ ist eben das 10 cent Stück
dann gibts noch das „fünferl“ = 5 cent, und endlich auch das schon lange von mir verwendete „zwanzgerl“ = 20 cent, den „fünfer“ also das frühere 5 DM Stück gibts halt jetzt nur noch in Papierform, heißt aber immer noch „fünfer“.
dafür ist der „zwickel“, also das frühere 2 DM Stück noch als 2 Euro Stück erhalten. Nur eben mit dem „Makl, Markl,…“ = 1 DM Stück, gibts jetzt ein kleines Problem.
gerhard
Hai
das Pfund, früher für zwanzich Maaak, ist hier in Berlin schon gängige Bezeichnung für 20 Euro; der schöne Begriff „Sechser“ scheint noch ein bischen in der Luft zu hängen, ist aber offenbar dabei, sich als Name für’s 5-Cent-Stück breitzumachen.
Ich bin neugierig, ob sich der „Fuffi“, früher auch gerne mal „halber Adler“ genannt, wieder durchsetzt; für nicht-Berliner besonders reizvolle Äußerung: „Hier hast 'n halben Adler, hol mal 'n halben Adler…“ (DM 50,-, ein halbes Huhn, gegrillt, zu kaufen)
Gruß
Sibylle
den „fünfer“ also das frühere 5 DM Stück gibts halt jetzt nur noch
in Papierform, heißt aber immer noch „fünfer“.
Bei uns im Rheinland heist (hies) das Fünfmarkstück „Heiermann“. Frag mich aber jetzt bitte nicht woher die Bezeichnug kommt.
dafür ist der „zwickel“, also das frühere 2 DM Stück noch als
2 Euro Stück erhalten.
Der Zwickel heist bei und auch Zwickel 
Gandalf
huhu sybille,
sicherlich früher im westlichen teil(oder janz jenau:nur bei richtjet jeld).
bei mia hieß dit:„laß ma n engels rübawachsen“ oder „n rota“.
auf dem fünfzig-mark-schein war friedrich engels abgebildet, und wer nicht farbenblind war, wusste, daß ein roter 50er gemeint war.also nicht politisch gemeint.
zum 5-mark-stück sagt der norddeutsche wohl heiermann, aber das hatten wir schon mal, glaub ich.
als berlina konnte man "fännich sagen, der sachse wohl „fänsch“, aber cent klingt überall gleich.
cu
strubbel
huhu sybille,
selba huhu
))
da ha’ick mia wohl als West-Bealiena jeautet…
Der Fuffzjia war aber grenzübergreifend, oder? Ich hab zwar noch 'n paar Alu-Chips (eben keen „richtiges“ Geld
) ), aber nicht mehr den ganzen Satz…
greetz
Sibylle
Und der Tacken?
Hallo,
nachdem hier unter „Groschen“ auch ganz andere Münzen bis hin zum „Heiermann“ behandelt wurden, darf ich wohl auch nach dem Tacken fragen, ohne deshalb einen neuen Thread aufmachen zu müssen.
Einen Teil meiner Kindheit habe ich in Dortmund verbracht. Dort gab’s den Heiermann (ist also nicht nur rheinisch), aber auch den „Tacken“. Ich glaube das waren 10 Pfennig, also ein anderes Wort für Groschen, bin mir aber nicht sicher.
Ist’s jemand anders?
Gruß
Lothar
Tacken
Hallo Lothar,
ich bin in Münster aufgewachsen, kenne den „Tacken“ auch und bin mir über den Wert auch unsicher. Nach meiner Erinnerung sagte man „Gib mir mal’n Tacken“ und überließ es dem Geber, wieviel das dann war; oder „Da haste’n Tacken“, das war dann Geld für den Send (=Kirmes in MS) oder so.
Ob’s jemand besser weiß? Vielleicht eine Frage für „Dialekte und Mundarten“.
Gruß,
Pietro