Hallo,
der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands verbietet sich
in seiner friedensethischen Zwischenbilanz einfache Antworten
auf die Frage, ob militärische Gewalt ein geeignetes Mittel im
Kampf gegen den Terrorismus sein kann. Der Rat lehnt
militärische Gewalt nicht grundsätzlich ab, betont aber
nachdrücklich den Vorrang politischer Lösungen. Gewalt sei
bestenfalls eine „ultima ratio“ und nur als Teil eines
Gesamtkonzepts zu rechtfertigen, das politische und
diplomatische Maßnahmen ebenso umfasst wie Bemühungen um eine
gerechtere Weltwirtschaftsordnung und die Lösung von
Regionalkonflikten wie beispielsweise zwischen Israel und
Palästina. Damit stellt sich die Frage nach Kriterien, die den Einsatz militärischer Gewalt rechtfertigen und eben auch begrenzen.
Schade, dass uns die EKD eine Antwort auf diese Frage schuldig bleibt!!!
Gruß mic
http://www.mibor.de
und hier der Text
Hallo,
hier ist der Text, auf den sich Mibor bezieht:
Eine Zwischenbilanz
zu:
Schritte auf dem Weg des Friedens.
Orientierungspunkte für Friedensethik und Friedenspolitik.
[bezieht sich auf Schritte auf dem Weg des Friedens
Ein Beitrag des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 48, 1994 (3. erweiterte Auflage 2001)
Friedensethik in der Bewährung]
vom 30. Juni 2001 - also vor dm 11. 9…:
http://www.ekd.de/EKD-Texte/2110_6334.html
der gesamte Text von 1994 (entstanden im Zuge des Jugoslawien-Krieges:
http://www.ekd.de/EKD-Texte/2110_frieden_1994_welcom…
Einfache Antworten gibt es nicht, Mibor. Auch nicht für Menschen, die sich einer Kirche zugehörig fühlen, ja, gerade für sie nicht.
Liebe Grüße,
barbara
nicht gestern, HEUTE
Hallo Barbara,
dies war die am 17.10.01 vorgestellten Zwischenbilanz der friedensethischen Grundpositionen des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland.
Gruß mic
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