Hallo,
wir sollen im biounterricht den Zusammenhang zwischen Evolution, Mutation und den Umweltfaktoren herausarbeiten!
Ich habe mir gedacht, dass das die sympatrische und allopatrische Artbildung sein könnte, weiß es aber nicht. Kann jemand helfen und mir sagen, ob ich auf der richtigen Spur bin!???
Ich habe mir gedacht, dass das die sympatrische und
allopatrische Artbildung sein könnte, weiß es aber nicht.
Ich weiß zwar nicht was das ist. Aber es besteht ein Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren und Mutation. Also zum Beispiel der Birkenspanner und der Industriemelanismus. Und die Evolution hängt/ hing ja auch von Umweltfaktoren ab. Aussterben von Dinos und solche Sachen, unterschiedliche Hautfarbe/Harrfarbe bei Mensch und Fell bei Tieren.
Ich habe dieses Thema geliebt, ist ja auch spannend.
Hallo!
ich würde eher sagen, es gibt Faktoren, die die Eolution beeinflussen und das sind z. B. Mutationen und Rekombinationen, also Veränderungen des Genpools von Populationen und Veränderungen der beziehungen der Populationen untereinander bzw. der Umweltbedingungen, wie z. B. Selektion, Isolation und genetischer Drift.
Sympatrisch sind phylogenetisch nah verwandte Taxa mit gleichem Verbreitungsgebiet (Areal) oder solche, deren Areale sich überlappen.
Allopatrisch sind phylogenetisch nah verwandte Taxa mit unterschiedlichen Verbreitungsgebieten (Arealen).
Sicherlich hat das auch mit Evolution zu tun, aber wichtig sind erstmal Veränderungen im Genpool durch Mutationen und Rekombinationen und die genannten äußeren Bedingungen. Wer am besten an die äußeren bedingungen angepaßt ist und sich genetisch zum Vorteil entwickeln kann, wird erfolgreich sein, andere Arten werden aussterben, wenn sie es nicht schaffen, sich anzupassen.
ich hoffe, es hilft dir!
Grüße C.
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Hallo,
ich will mal ein Beispiel geben. Nehmen wir an, du hast eine Schachtel mit farbigen Kugel. Die Kugeln stehen für Individuen, die Farben für eine Art. Stark unterschiedliche Farben = unterschiedliche Arten. Nun sagen wir, alle Kugeln seien grünlich, es gibt also nur ein Art.
Einige Kugeln sterben, andere werden geboren.
(1) Es gibt KEINE Mutation.
Jede Kugel, die sich vermehrt, bildet ein Kugel ihrer eigenen Farbe. Weil ihr Genom sich nicht ändert, kann sie auch gar nicht anders.
-> Egal, wie lange du wartest, die Kugeln werden nie ihre Farbe ändern, also es gibt keine Evolution.
(2) Es gibt KEINE Selektion.
Selektion ist die Wirkung der Umweltfaktoren. Die Kugeln können und werden jetzt zufällig ihre Farbe ändern (über die Generationen hinweg). Nach einiger Zeit wird es einen bunten Haufen Kugeln geben, in allen möglichen Farben. Zig- oder hunderte verschiedene Arten mit fließenden Übergängen. Hier haben wir schon sowas wie Evolution. Die Veränderungen sind aber wahllos, es ist keine „Entwicklung“ zu erkennen und es entstehen auch keine Arten im eigentlichen Sinn, sondern eine große Population, innerhalb derer aber die Individuen nicht alle „genetisch kompatibel“ sind.
Evolution ist nur möglich, wenn es sowohl Mutationen als auch eine Selektion gibt. Mutation erzeugt eine zufällige Vielfalt, Selektion sucht sich die „sinnvollen“ Varianten raus bzw. verringert die Zahl „ungünstiger“ Varianten. Die Selektion ergibt sich aus der Summe aller Umweltfaktoren. Das ist im Prinzip der Zusammenhang zwischen Mutation+Selektion und Evolution.
In unserem Beispiel könnte Selektion dadurch wirken, daß du zB alle Kugeln, die nich rötlich sind, aus der Kiste entfernst. Nach und nach werden sich also grünlich-rötliche, dann immer rotere Kugeln in der Kiste ansammeln. Aus der grünen Art ist eine rote geworden. Das war eine transformierende Selektion. Selektion kann auch stabilisierend sein. In diesem Fall hättest du alles rauslegen müssen, was nicht grünlich ist (dann aber ist das eigentlich keine Evolution, weil sich die Art ja nicht ändert). Mit einem weiteren Mitspieler kannst du auch eine aufpaltende Selektion realisieren. Setzt euch an die gegenüberliegenden Enden der Kiste und selektiert unterschiedliche Farben. Dabei ist aber wichtig, daß die Kugeln in der Kiste aber nicht dauern stark durchmischt werden, dann bleibt nämlich nichts übrig. Es ist also wichtig, daß es mehr oder weniger gut getrennte Populationen gibt, die sich eben getrennt (unabhängig) voneinander entwickeln können. Diese Trennung wird auch als Isolation bezeichnet. Die kann auf ganz unterschiedliche Weisen erfolgen: Geographisch, jahreszeitlich, ethologisch, anatomisch, …
Sympatrische und allopatrische Artbildung beschreiben einfach die Möglichkeiten einer Artbildung in Abhängigkeit geografischer Isolation. Betrachtet man eine entstehende geographische Isolation (wie zB. Trennung von Kontinenten, Entstehung von Gebirgsketten, …) als Umweltfaktor, dann haben wir drei Komponenten, die eine Evolution bedingen:
- Mutation
- Selektierende Umweltfaktoren
- Isolierende Umweltfaktoren
Das aber nur, damit du vielleicht deine sympatrische und allopatrische Artbildung einordnen kannst.
Grüße,
Jochen
hi
.zunächst muß man bemerken, was man eigentlich unter Evolution versteht bzw. was das eigentlich ist:
Evolution ist die Entwicklung ein Lebensform zu energieärmeren Stadien. Ferner kann man dazu auch Verbesserungen in den Stoffwechselvorgängen und den damit zusammenhängenden Energieerzeugug und Energieverzehr feststellen.
Kurz gesagt: Evolution = Anpassung, Verbesserung…
.Mutationen, sofert diese auf natürliche Art geschieht, sind ein Werkzeug der Evolution, um eben eine Verbesserung zu erzielen. Die meisten Mutationen, und diese gibt es bei jeder Zellteilung (Mitose), sind kaum der Rede wert und kaum bemerkbar oder schädlich. Ursache für Mutationen sind z.B. Temperaturen, Zellgifte und ähnliches. Neben diesen Mutationen, die im Laufe des Lebens auftreten können, treten Mutationen auch schon bereits vor dem Verschmelzen der Ei-und Samenzelle, nämliche bei der Meiose.
.Weiter gibt es noch Modifikationen. Diese dürfen nicht mit Mutationen verwechselt werden. Als Beispiel könnte man hier einen Löwenzahn anführen: würde man nämlich ein Löwenzahn in den Bergen und einen anderen im Flachland pflanzen, so würde man feststellen, daß sich die Länge der Wurzeln verschieden ausbilden. Der im Gebirge hat lange Wurzeln und der im Flachland eben kurze Wurzeln. Das ist nun keine Mutationen, jedoch eine Anpassung an die gegeben Randbedingungen. Im Gebirge erreicht man das Wasser nämlich nur etwas tiefer, wobei im Flachland das Wasser eben nicht so tief ist. Modifikationen sind somit Bandbreiten für bestimmte Dinge, die genetisch vorprogrammiert sind.
.Ferner gibt es Mutationen, welche durch äußere Einflüsse entstehen: Radioaktivität, Ozonenloch…
bis denn
ali drin
Hallo,
Evolution ist die Entwicklung ein Lebensform zu energieärmeren
Stadien.
Das stimmt nicht.
Ferner kann man dazu auch Verbesserungen in den
Stoffwechselvorgängen und den damit zusammenhängenden
Energieerzeugug und Energieverzehr feststellen.
Nein, nicht notwendigerweise!
Kurz gesagt: Evolution = Anpassung, Verbesserung…
Nicht ganz. Evolution = Anpassung, Veränderun
.Mutationen, sofert diese auf natürliche Art geschieht, sind
ein Werkzeug der Evolution, um eben eine Verbesserung zu
erzielen.
Evolution unterscheidet nicht nach Herkunft von Mutationen. Übrigends verursacht das Wasser in der Zelle jeden Tag in jeder unserer Zellen mehr als einhundertmillionen Veränderungen an der DNA. Die allermeisten werden repariert, bevor sich die Zelle teilt und daher nicht als Mutation manifestiert.
Modifikationen sind somit Bandbreiten für bestimmte Dinge, die
genetisch vorprogrammiert sind.
Richtig. Und schön gesagt.
Gruß
Jochen