Hallo,
ich wollte mal fragen: darf ich meine ehemalige Arbeitsstelle in Lebenslauf überhaupt nicht eingeben? Ich wurde nach 4 Monate während der Probezeit gekündigt weil ich betrunken zur Arbeit kam und jetzt bin ich arbeitslos. Ich würde am Besten diese Stelle nicht erwähnen, aber ich habe Angst dass der potenzieller Arbeitgeber es irgendwie rausfindet (wo ich früher gearbeitet habe) oder ist es nicht möglich???
HILFE, Hilfe!!
Vielen Dank
Hallo,
ich wollte mal fragen: darf ich meine ehemalige Arbeitsstelle
in Lebenslauf überhaupt nicht eingeben?
Man kann in den Lebenslauf schreiben, was man will. Mit den Folgen/Konsequenzen, die dann entstehen, wenn der AG rausfindet, dass es gelogen ist, muss man dann halt leben.
Ich wurde nach 4
Monate während der Probezeit gekündigt
Wann endete das Arbeitsverhältnis?
aber ich habe Angst dass der
potenzieller Arbeitgeber es irgendwie rausfindet (wo ich
früher gearbeitet habe) oder ist es nicht möglich???
Da wären möglicherweise Bruder Zufall oder Schwester man-kennt-sich-untereinander-in der-Branche.
Also so ganz unmöglich ist es nicht wie du siehst.
Existiert ein Arbeitszeugnis für die Arbeitsstelle, wo du gekündigt wurdest?
MfG
Hi, vielen Dank für die prompte Antwort.
Kündigung zum 12. März.
Mit dem Zeugnis: sie haben mir gesagt-gerne erstellen wir Ihnen ein Zeugnis, schliesslich waren wir mit Ihrer Arbeit sehr zufrieden, aber der Grund warum wir Sie kündigen-naja, das können wir noch diskutieren. Das war an dem schwarzen Tag wo ich die Kündigung bekommen habe, also über Zeugnis habe ich überhaup nicht nachgedacht. Soll ich ein verlangen? Wird es irgendwo registriert? Ich dachte noch vielleicht als Arbeitgeber, man hat REcht irgendwo bei Arbeitsamt die Info holen wo und als was hat bestimmte Person gearbeitet?
Kündigung zum 12. März.
Soweit ich weiß wird im laufenden Jahr die Steuerkarte nicht neu ausgestellt. Die nimmt man dann mit zum neuen AG.
Soll ich ein verlangen?
Ja.
Wird es
irgendwo registriert?
Was wird irgendwo registriert?
Ich dachte noch vielleicht als
Arbeitgeber, man hat REcht irgendwo bei Arbeitsamt die Info
holen wo und als was hat bestimmte Person gearbeitet?
Keine Ahnung, ob die da Auskunft geben. Aber vermutlich eher nicht.
War das mit dem betrunken sein ein Ausrutscher oder hattest du schon mal Probleme damit bei einem (anderen) AG?
war purer Ausrutscher, dumme Geschichte…
Mit dem Zeugnis habe ich überhaupt keine Erfahrung: was schreibt man da überhaupt? und wie bekomme ich zurück meine Lohnsteuerkarte? vielleicht nach der letzte Zahlung/Abbrechnung schicken Sie mir sie selber?
Was würden Sie mir empfehlen als Grund für Kündigung eintragen? Der Arbeitgeber meinte diesen Punkt können wir diskutieren…
vielleicht nach der letzte
Zahlung/Abbrechnung schicken Sie mir sie selber?
Meist wird das alles zusammen geschickt. Also erst mal abwarten.
Was würden Sie mir empfehlen als Grund für Kündigung
eintragen?
Eintragen wo?
Hallo Masha,
ein Zeugnis solltest Du in jedem Fall verlangen. Schon alleine, um Deinen Berufsweg zu dokumentieren, und seis nur für die Rente. (gg)
Insbesondere dann, wenn - wie Du schreibst - der Arbeitgeber im Großen und Ganzen mit Deiner Arbeit zufrieden war.
Unabhängig davon, darf der AG den wahren Grund gar nicht im Zeugnis aufführen. Da gibt es dann die „betriebsbedingte Kündigung“. Dann kannst Du Dir in aller Ruhe überlegen, was Du einem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber dazu erzählen möchtest. Ist natürlich etwas heikel, weil gelogen!
Dabei solltest Du bedenken, dass Dein zukünftiger AG durch das Zeugnis die Daten von Deinen ehemaligen AG hat, dort anrufen und nach dem wirklichen Kündigungsgrund fragen kann. Dein ehemaliger AG darf dann Auskunft geben.
Also, es ist eine Frage Deines Gewissens. Eine wirklich blöde Situation.
Viel Glück!
Andrea
Eintragen wo?
ins Zeugnis…
Der Schef meinte wenn er gar nichts schreibt, wird das „verdächtig“ aussehen und die Leute werden ihn bestimmt anrufen und nachfragen. Deswegen, wäre es besser wenn er schon ins Zeugnis was reinschreibt über der Grund der Kündigung. Die Frage ist nur „Formulierung“, hätten Sie da eine Idee? der Schef meint, er sei offen für meine eigene Vorschläge über die Formulierung…
Hey, vielen vielen Dank für den Tipps!!
Die Situation ist unheimlich blöd und peinlich, aber habe selber grösster Fehler meines Lebens gemacht und jetzt muss ich dieses Haufen von Problemen selber lösen, hoffentlich lerne ich auch aus meinen Fehler…
Hi Masha,
bin ja auch für Ehrlichkeit - eigentlich. Aber in Deinem Fall würde ich die Zeit im Lebenslauf als „arbeitslos“ verzeichnen und mir eine Ersatz-Lohnsteuerkarte (wegen Verlust der alten) schicken lassen.
Wenn Du Pech hast, ruft der neue potentielle Arbeitgeber bei dem vorherigen an …
Auf einem Zeugnis würde ich auf jeden Fall bestehen (und es aufbewahren - wer weiß für was es mal gut ist) - es steht Dir gesetzlich zu.
Gruß,
Anja