Hallo zusammen,
ich fahre Excel 2000 unter Win XP Prof SP2 auf einem HP Compaq dc7700 Convertible, Intel Core2 CPU mit 1,86 GHz, 2 GB RAM.
Von Anfang an habe ich auf diesem Rechner merkwürdige Abstürze bei Excel. Sie treten überwiegend dann auf, wenn ich gerade NICHT in Excel arbeite, sondern bei folgenden Vorgängen:
- Schließen von Excel (häufig)
- Schließen einer anderen Anwendung wie z.B. Firefox (häufig)
- Wechsel von Excel zu einer anderen Anwendung oder umgekehrt (weniger häufig)
- Ich mache gerade gar nichts am Rechner (weniger häufig)
In jedem Fall kommt die Meldung, dass Excel beendet werden musste (mit der Frage, ob Problembericht senden oder nicht), manchmal stürzt Excel dann komplett ab (Prozess ist anschließend weg), manchmal hängt es auch nur und muss via Task Manager oder Process Explorer abgeschossen werden.
Folgndes habe ich schon ohne Erfolg unternommen:
- Ausführlicher Test des gesamten RAMs
- Zuordnung nur der CPU 0 für Excel
- Zuordnung nur der CPU 0 für Excel und andere Anwendungen, die beim Schließen einen Excel-Crash verursachen (damit diese sich nicht gegenseitig „überholen“)
- Verschiedene andere Anwendungen, die bei mir normalerweise laufen, nicht gestartet, um festzustellen, ob es eine Unverträglichkeit zwischen zwei bestimmten Anwendungen ist.
Ich habe den Eindruck, dass Excel seltener abschmiert, wenn es nur einer CPU zugeordnet ist, aber es tritt trotzdem auf.
Andererseits habe ich auch schon mehrere Stunden in Excel gearbeitet und es wirklich exzessiv genutzt, ohne dass etwas passiert ist.
Hat jemand eine Idee, wo ich da forschen soll?
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, XP zu veranlassen, für alle Programme nur einen der beiden CPU-Kerne zu nutzen? Damit könnte man feststellen, ob es etwas mit der Doppel-CPU zu tun hat (Anwendungen, die auf unterschiedlichen CPU-Kernen laufen und sich mangels sauberer Synchronisation in’s Gehege kommen).
Grüße
Sebastian