das ganze Problem versteckt sich hinter den „Bezugsarten“, es gibt „relative“, „absolute“ und „gemischte“ Bezüge.
A1
$A$1
$A1
A$1
Der erste ist relativ, d. h. wenn die Formel nach unten kopiert wird, so wird die Zeilenzahl „erhöht“. aus A1 wird dann A2, A3 usw.
Kopierst du einen relativen nach links, so wird aus dem Spaltenbuchstaben B1, C1, D1 usw.
Verwendest du wie im zweiten Beispiel einen absoluten Bezug, also Spalte und Zeile werden jeweils mit nem Dollar-Zeichen „festgehalten“, dann kannst du hinkopieren, wo du willst - es bleibt IMMER $A$1
Bei dem ersten „gemischten“ Bezug, bleibt die Spalte immer erhalten, aber die Zeilenzahl wird „erhört“.
Beim zweiten „gemischten“, ist es umgekehrt, der Spaltenbuchstabe kann sich verändern, aber die Zeilenzahl bleibt immer gleich.
Ich hoffe, es war verständlich genug, sonst frag nochmal.
Ein Tipp noch zu den Dollarzeichen: Du musst die gar nicht händisch eingeben. F4 drücken ergibt dasselbe. Wenn du 1x drückst, sind Spalte und Zeile fixiert ($A$1), 2x drücken fixiert die Spalte ($A1), 3x drücken die Zeile (A$1).
Ich kenne schon die Funktion/bedeutung der Dollarzeichen genau.
D.h. bei der Entwicklung einer Formel benutze ich die manchmal schon, je nach Lust und laune durch manuelle Eingabe oder F4.
Aber, gar nicht so selten, lasse ich sie erstmal komplett weg.
Dann kopiere ich die Formel, egal nach unten oben link rechts, dann schau ich mir die entstandenen Formeln an.
Je nach Ergebnis gehe ich zurück zur Ausgangsformel und setze gezielt die Dollarzeichen. dann wiederhole ich den Kopiervorgang.
Weil, F4 hin oder her, ich finde die Dollarzeichensetzerei in langen Formeln nicht schwierig aber irgendwie mühselig.
Deshalb setze ich sie nur dann wenn ich sie unbedingt brauche. Das hat ja auch schon der andere Antworter angedeutet, daß du ggfs. gar keine Dollarzeichen brauchst.
Das sehe ich genauso.