ich habe ca. 10.000 Messwerte einer Schwingung aufgenommen. Die Messwerte liegen in der Form „4.013455“ vor und besitzen einen Sinusverlauf. Diese sind alle in Excel eingelesen. Ist es möglich mit Excel die durchschnittliche Amplitude der Schwingung aus den Messwerten zu errechnen? Vielen Dank für eure Antwort.
Hmmm, ohne Daten wird das etwas schwierig, fürchte ich…
Aber Du könntest jedes Minima/Maxima in einer zweiten Spalte ermitteln lassen und diese dann gegeneinander verrechnen - das ergibt dir die ‚Höhen‘ der einzelnen Amplituden.
Daraus kannst Du dann den Mittelwert bilden.
Warum denn?
Die Maxima/Minima können ja auch oberhalb/unterhalb einer
Null-Linie liegen.
Grüezi Thomas,
eieiei, das geht bei mir schwer ans eingemachte halbvergessene Wissen im Mathe und Physik:smile:
Mir ist grad unklar ob mittlere Amplitudenhöhe der effektiven Spannung einer Sinusspannung entspricht.
Die wechselt ja wohl von plus 3xx Volt zu minus 3xx Volt hin und her, der Effektivwert ist dann 230 Volt.
Irgednwas mit Wurzel 2 oder Wurzel 3 als Faktor, gut das könnte ich ja anchlesen. Aber wie o.g. ist das dann die mittlere Amplituedenhöhe, ist mir noch unklar.
Soweit ich noch weiß wird da jeder Wert erstmal quadriert, damit die Negativwerte positiv werden, dann wieder die Wurzel gezogen.
Und das über alle Werte, irgendwie mit Integral, also ein Klacks für jeden Mathematiker.
Jetzt hast du natürlich sehr Recht, die Nulllinie muß ja gar nicht innerhalb der Sinuskurve liegen. Könnte ja auch, um bei Strom zu bleiben eine durch Wechselstrom überlagerter Gleichsstrom sein.
Ich muß das nochmal durchdenken *glaub*
Für mich wäre erstmal interessant wie ich mit Excel die Schwellenwerte (Maxima und Minima) herauslesen kann.
Momentan kann ich mir jeweils nur der maximalen bzw. minimalen wert der Messreihe anzeigen lassen.
also Amplitude ist der Wert von Spitze zur Nulllinie:
Hmmm,ist die Amplitude denn nicht die komplette Schwinunng
vom ‚Tal‘ zum ‚Berg‘?
Wie ich mich eben kundig gemacht habe, ist meine Annahme falsch - was ich hier als ‚Amplitude‘ Bezeichnet ist der sog. Spitze-Tal-Wert’.
Für mich wäre erstmal interessant wie ich mit Excel die
Schwellenwerte (Maxima und Minima) herauslesen kann.
Diese Formeln hast Du ja schon mal - lass also die aus Spalte E weg.
Wie legst Du denn deine Null-Linie fest?
Du könntest eine Trendlinie in die Daten legen und diese dann als Null-Linie verwenden und die weiteren Daten basierend darauf berechnen.
also Amplitude ist der Wert von Spitze zur Nulllinie:
Hmmm,ist die Amplitude denn nicht die komplette Schwingung
vom ‚Tal‘ zum ‚Berg‘?
das freut mich gewissermaßen. Erstens daß du hier wieder schreibst aber auch daß du unsicher wirst )
So im Jahre 1700 nochwas hätte ich dir exakt sagen können was richtig ist, aber damalige Hirnzellen sind wohl nicht mehr da.
Weil grad beim Thema effektiver Wert einer Spannung, quasi einer Sinuswelle, hat sich der damalige Lehrer sehr genau ausgelassen, naja, lang her.
Gute Tabellenausschnittsdarstellung.
Was ich nie im Leben begreifen werde, hab ich Mundgeruch oder sonstwas, warum benutzt die sonst keiner außer dir?
Genauso wie http://www.wer-weiss-was.de/article/6298565
*seufz*
Bin ich hier Don Quichote oder wie der hieß? Ich verstehe die Windmühlen echt nicht
…
Die Messwerte liegen in der Form „4.013455“ vor und besitzen
einen Sinusverlauf. Diese sind alle in Excel eingelesen. Ist
…
Hallo pehla,
wenn man es genau nimmt, besitzen die Messwerte bzw. die Schwingung KEINEN echten Sinusverlauf. Das wäre ja auch zu einfach.
Das sieht eher aus wie eine Überlagerung mehrerer Sinusartiger Frequenzen bzw. wie eine Modulation.
Dadurch wiederum ergibt sich die Frage, welche der beteiligten „Sinusse“ zu untersuchen sind bezüglich Mittelwert, Effektivwert und mittlerer Amplitudenhöhe.
Erst wenn bekannt ist, welche Frequenz betrachtet werden soll, kann das geeignete Zeitfenster gewählt werden. Das tückische an SinusSchwingungen ist ja gerade, dass der Mittelwert IMMER =0 ist, wenn ich das Intervall entsprechend wähle ( vielfaches der jeweiligen Periodendauer ).
Vielleicht sind sogar Frequenzen enthalten, die Du durch die Länge des AbtastIntervalls beim Messen zufällig nicht erwischt hast. Aber das ist nun sehr spekulativ.
–> Es fehlen noch ein paar Details