Existenz von AD(H)S, Psyche von Föten, Neurologie

Hallo an alle Experten!

Die Frage ist, ob es überhaupt machbar ist zu zeigen, dass AD(H)S existiert und nicht einfach eine Sammelbezeichnung verschiedener mehr oder weniger genetisch bedingter andersartiger Persönlichkeits- oder Entwicklungsstörungen, die eine Ablenkbarkeit als Schnittmenge haben.

Ich meine, zu zeigen, dass im Gehirn ein Dopaminmangel vorliegt ist ja kein Beweis dafür, denn Korrelation ist schließlich kein Kausalitätsbeweis. Der Mangel könnte schließlich auch einfach ein gemeinsames Symptom andersartiger Störungen sein und damit kein AD(H)S als Ursache haben, bzw wird der Mangel einfach ADHS genannt auch wenn das Fehlen von Dopamin andere Ursachen hätte und selbst wenn es immer die gleiche Ursache hat, was später AD(H)S genannt wird muss das Fehlen von Dopamin nicht zwangsläufig der Anfang einer Kausalitätskette sein.

Viele mögliche Symptome des AD(H)S sind einander sehr widersprüchlich und der Begriff „AD(H)S“ klingt ja netter als „Störung“ und was Menschen so (auch komomorbid) als AD(H)S diagnostiziert wird, das scheint oft auch in Richtung Affektstörungen, Histronische PS, Soziopathien, Borderline PS, Aspergersyndrom und Schizorichtungen zu gehen.
Oder irre ich da?

Deshalb die Frage, ob und welche (sichereren) Testmethoden man angewand hat, um AD(H)S auf seine Existenz zu überprüfen.

Auch scheint mir dabei interessant, wie Schwangerschaften bei späterem AD(H)S verlaufen und auch wie stark die Kinder schon „im Bauch“ geprägt werden.

Das hier soll bitte kein Schlachtfeld werden, denn das ist mir echt zu doof. Es scheint mir persönlich bis jetzt so, als ob man eine Verquickung von umweltlabilen und -stabilen Ursachen gibt und ich wollte mal verschiedene Aspekte hören. Ich könnte mir dabei einerseits vorstellen, die Anlage zu AD(H)S existiere und die Ausprägung wird dann durch Umweltfaktoren in eine Richtung gelenkt oder aber es sind eben „nur“ Anlagen für bestimmte Formen von Persönlichkeitsstörungen vorhanden und unter den herrschenden Umständen (die vielleicht auch garnicht zu ändern sind) entsteht dann etwas, was eine PS ist, aber als AD(H)S diagnostiziert wird, weil eben eine relativ kleine Schnittmenge von Symptomen oft als diagnostisch „beweiskräftig“ angesehen wird.

Hier ist ja wichtig, dass auch viele Persönlichkeitsstörungen wie Schizophrenie entscheidend von der Genetik mitbeeinflusst werden, wie man früher fälschlicherweise ablehnte.
Deswegen ist ja die Abgrenzung von Persönlichkeitsstörungen, deren Ursache früh in der Entwicklung (1. Lebensjahr) zu suchen ist, schwierig.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch, wie sich das adulte Gehirn (meins) noch verändern kann. Gibt es neben der Veränderung der Synapsenverknüpfungsanzahl und „Adressierung“ auch eine Veränderung der Qualität und Quantität der Transmitter, also jetzt sowohl, ob durch einen fundamentalen Wechsel des Expressionsmuster des Neurons die Qualität des Transmitters geändert werden kann (was ich „intuitiv“ für nahezu unmöglich halte) und ob die Quantität der Depolarsierung der postsynapischen Zelle durch ein AP einem synaptischen Endknöpfchen geändert werden kann.

Ja, wen’s interessiert, ich bin test-hochbegabt und mir wurde ADHS diagnostiziert was in schizoide Richtung oder die des Aspergersyndroms geht.

Eine letzte Frage, die mir dazu noch einfällt ist die, dass ja die Geschichte vom zum Leben zu doofen Hochbegabten (wie zB Einstein, Gödel, Kafka usw) eher eine Legende ist und Hochbegabte problemfreier leben. Aber ich vermute, dass hier die Merkmalsausprägung des Merkmals „Problembehaftung des Lebens“ viel stärker streut als bei nicht hochbegabten Menschen. Ist meine Vermutung richtig? Die Studie, die dazu.

Das war jetzt verdammt lang, weshalb es wohl sinnig wäre, wenn man seine Antwort auf Einzelpunkte beschränkt :wink:

VG, Stefan

huiuiui
Hallo!

Meiner Meinung nach (und ich will wieder mal betonen, das ist nur meine Meinung) sind das alles nur verallgemeinernde Gedankenkonstrukte, die dazu dienen, dass man sich leichter drüber unterhalten kann. Nicht mehr, nicht weniger.

Es gibt kein AD(H)S, genauso wenig wie’s ein Borderline gibt (wobei es bei Letzterem noch viel deutlicher sein dürfte, was ich meine) - das alles ist ein multikausal bedingtes Gewirr von unzureichend definierten Eigenschaften, das an allen Ecken und Enden ineinander übergehen oder einfach ins Nichts führen.

Persönlichkeitsstörungen sind im Allgemeinen ein Stück weiter „von der Existenz entfernt“, als z.B. ADS oder Schizophrenie - was aber auch am heutigen Forschungsstand liegen könnte.

Wenn man das ganze Zeug weit genug verallgemeinert hat kommt man zu solchen Aussagen wie: „Dopanminüberschuss begünstigt Schizophrenie, Dopaminmangel begünstigt Parkinson“ und da wir nun einen Lösungsansatz haben, der bei einige Betroffenen sogar dazu beiträgt diesen das Leben zu erleichtern, haben die Begriffe ihren Zweck erfüllt.

Ich glaub, solche Gedanken sollte man einfach nicht zu weit verfolgen wenn man nicht grad besonderen Spaß am Grübeln selbst findet; da verwirrt man sich nur unnötig selbst und beraubt sich vielleicht noch eines der grössten Vorteile solcher Worte: Dem Gefühl, dass man „an einer Krankheit leidet“ und nicht „eine Krankheit ist“.

Hallo, Stefan,

AD(H)D ist eine Art Sammelbezeichnung für Verhaltens- und Erlebensmuster, die vermutlich eine mehr oder weniger genetische Basis und Ablenkbarkeit als ein Hauptmerkmal haben. Die Diagnose von AD(H)D erfolgt, wenn festgestellt wird, daß bestimmte Kriterien erfüllt sind, nicht aber deshalb, weil eine bestimmte Krankheitsursache festgestellt wird. Daher ist für die Definition und die Diagnose von AD(H)D (zur Zeit) irrelevant, ob der Dopaminhaushalt verändert ist oder nicht oder welche anderen möglichen Ursachen vorliegen, solange durch sie keine Diagnose einer anderen Störung / Erkrankung notwendig wird.

Die Dopaminhypothese ist lediglich eine Hypothese über die Ursache von AD(H)D und keine Gewißheit. Es ist auch nicht so, daß angenommen wird, ein veränderter Dopaminhaushalt führe zu und nur zu AD(H)D. Weder ist es nachgewiesen, daß ein veränderter Dopaminhaushalt notwendig oder hinreichend für das Entstehen von AD(H)D ist, noch daß andere Störungen nicht mit einem veränderten Dopaminhaushalt zusammenhängen können.

Wie AD(H)D ist „Persönlichkeitsstörung“ auch eine Bezeichnung für eine von Medizinern und klinischen Psychologen definierte Kategorie von Verhaltens- und Erlebensmustern, die gewisse Gemeinsamkeiten haben und deren Zuordnung aufgrund von Kriterien erfolgt. Man kann daher nicht sagen: „Eigentlich (im Kern) ist etwas eine Persönlichkeitsstörung, aber es wird wegen der Kriterien als AD(H)D bezeichnet.“ Ein Verhaltens- und Erlebensmuster wird als das eine oder das andere bezeichnet, weil sich Mediziner und klinische Psychologen darauf geeinigt haben, daß es als das eine oder das andere bezeichnet wird, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind.

Es läßt sich aber darüber diskutieren, ob man AD(H)D in Zukunft besser zur Gruppe der Persönlichkeitsstörungen zählt, d.h. die Kategorie AD(H)D in Zukunft besser als Subkategorie der Kategorie Persönlichkeitsstörungen auffaßt, oder ob die Verhaltens- und Erlebensmuster, die wir mit dem Namen AD(H)D belegen, im Kindes- und Jugendalter eine Vorform einer bereits definierten Persönlichkeitsstörung bilden, die sich im Erwachsenenalter zeigt.

Grüße,

Oliver Walter

Teilzustimmung

Es gibt kein AD(H)S, genauso wenig wie’s ein Borderline gibt
(wobei es bei Letzterem noch viel deutlicher sein dürfte, was
ich meine) - das alles ist ein multikausal bedingtes Gewirr
von unzureichend definierten Eigenschaften, das an allen Ecken
und Enden ineinander übergehen oder einfach ins Nichts führen.

Wenn ich Deine Aussage als etwas aphoristisch überspitzt nehmen, kann ich dem ersten Teil durchaus zustimmen: AD(H)S ist (wie Oliver Walter auch schon sagt, nur würde ich es nicht so positiv formulieren wie er und nicht ganz so negativ wie Du) wirklich NUR eine Zusammenfassung bestimmter „Schwächen“ bzw. „Störungen“ und kein echtes „neues“ oder neu gefundenes Krankheitsbild oder gar Krankheit.
Bei der borderline-Persönlichkeitsstörung wäre ich da etwas vorsichtiger, weil sie doch aus meiner Sicht eine weitaus größere Spezifität besitzt, wenngleich ich Dir auch hier vorsichtig zustimmen möchte, im dem Sinne, dass sie sich im Übergang der Persönlichkeitsstörungen relativ unspezifisch ausnimmt.
Gruß,
Branden

Hallo Stefan,

vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter.

http://www.adhs.ch/add/hochbegabung.htm

Viele Grüße
Dagmar

Hallo, Branden,

(wie Oliver Walter auch schon sagt, nur würde ich es nicht
so positiv formulieren wie er

was meinst Du mit „so positiv formulieren“? Was ist in meinem Posting aus Deiner Sicht „so positiv“ formuliert?

Bei der borderline-Persönlichkeitsstörung wäre ich da etwas
vorsichtiger,

Gerade der Begriff „Borderline“ ist ein Beispiel unter vielen, welche unterschiedlichen Bedeutungen Fachbegriffe in der Psychiatrie und Psychotherapie haben können und welchen Bedeutungsveränderungen sie im Laufe der Zeit unterliegen.

Grüße,

Oliver Walter

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was meinst Du mit „so positiv formulieren“? Was ist in meinem
Posting aus Deiner Sicht „so positiv“ formuliert?

Sagen wir mal so: Ich verstehe sowohl Deine als auch Martys Ansicht über die Begriffe ADHS und borderline und liege in etwa dazwischen. Ich könnte auch sagen, ich teile großenteils Eure beiden unterschiedlich gewichteten Bedenken hinsichtlich der Relevanz oder Tiefe dieser Diagnosen.
Gruß,
Branden

Verknüpfung von AD(H)D und Hochbegabung:
Hallo Dagmar!

Ich weiss, wie diesen Artikel gibt es im Netz vieles, aber AD(H)D und wenn Du willst auch das Aspergersyndrom und Hochbegabung haben offenbar weniger miteinander zu tun, als manchmal intuitiv gesagt wird.

Aber es stimmt, das dies auch der eigentliche Ansatz für meine Gedanken war:

Ist es wahrscheinlich, oder kann es sein, dass ich hochbegabt (bei Test-Hochbegabung da diese Tests ja auch erstmal eben messen, was sie messen und da solche Intelligenzaussagen immer etwas schwierig sind) bin und dazu ADHD (mit schizoider bzw. autistischer Ausrichtung) haben kann und wie sind da die zeitlichen und kausalen Zusammenhänge zu sehen

Oliver hat ja schon klargestellt, dass ADHD eine Symptomdiagnose ist und daher nicht ohne weiteres als kausale Ursache der Symptome, sondern erstmal mehr als deren Klassierung angesehen werden muss.

Da fehlt mir eben die Info, aber was ich weiss, ist, dass es ein Märchen ist, dass Hochbegabte immer „nen Schuss weg haben“

Wie gesagt könnte ich mir vorstellen, dass die Merkmalsausprägung bei Hochbegabten stärker streut.

Und um weiter zu gehen:
Es ist ein selbstzerstörerischer Ansatz nach seiner Schuld in vergangen Handlungen zu suchen um der Wahrheit Willen (erinnert mich gerade stark an die Handlung von König Ödipus (Sokrates))

Aber ich tus! Und es muss ja nicht nur Schuld bei herauskommen sondern eine differenzierte Betrachtung der Kausalzusammenhänge

Aber eben nochmal:

Genau weil Hochbegabung eher mit „einfachem Leben“ verbunden sein sollte, frage ich mich (intressehalber) wie grundsätzlich das ins Wanken geraten kann und woher dann diese (mutmaßliche) Häufung von AD(H)D und Hochbegabung zu Stande kommt…

VG, Stefan

1 „Gefällt mir“

Hallo Stefan

Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch, wie sich das
adulte Gehirn (meins) noch verändern kann. Gibt es neben der
Veränderung der Synapsenverknüpfungsanzahl und „Adressierung“
auch eine Veränderung der Qualität und Quantität der
Transmitter, also jetzt sowohl, ob durch einen fundamentalen
Wechsel des Expressionsmuster des Neurons die Qualität des
Transmitters geändert werden kann (was ich „intuitiv“ für
nahezu unmöglich halte) und ob die Quantität der
Depolarsierung der postsynapischen Zelle durch ein AP einem
synaptischen Endknöpfchen geändert werden kann.

Die Antwort ist imho: ‚Gewohnheit‘.

Ein ‚adultes Gehirn‘ lässt sich nicht ‚umprogrammieren‘,
es lässt sich höchstens ‚teilzerstören‘ und reagiert dann
‚anders als vorher‘.

Die Frage ist nun vielmehr in erster Linie: Gäbe es eine
denkbare Welt, in der deine Eigenschaften und Wesenszüge
das ‚non plus ultra‘ darstellen würden - oder liegt eine
fundamentale interpersonale Kommunikationsstörung vor,
die Dir auch in anderen Welten keine besondere Freude
bereiten würde.

Mein Blick in die Glaskugel sagt:

  • Kandidat hat ADS, also zwei Minuspunkte,
  • Kandidat ist hochbegabt, also zwei Pluspunkte,
  • Kandidat wird also als ‚normal‘ eingestuft.

OK, Spass beiseite. Wenn Du wirklich fürchtest,
durch eine ‚charakterliche Auffälligkeit‘ ins
soziale Abseits zu geraten (‚im Leben nicht
klarzukommen‘) - ohne das zu merken oder etwas
dagegen tun zu können, dann wäre vielleicht
die ideale Lösung, sich in guten Zeiten eine
Schutzwand in Form einer ausgesprochen hohen
Expertise auf einem eingegrenzten Gebiet zu
schaffen, welches Dir eine soziale Anbindung
mehr oder weniger garantiert, unabhängig von
Deinen sonstigen Schwächen.

Siehe auch Deine Beispiele zu ‚lebensuntauglichen‘
Genies. Der kleine Mann rümpft seine Nase über
das irre Genie, aber der Sohn des kleinen Mannes
gibt das Geld des kleinen Mannes begeistert für
die Bücher des vermeintlich ‚irren Genies‘ aus :wink:

Ich denke, Du wirst auf Deinem Wege durch
die akademische Welt selbst noch genug solcher
‚Expertenburgen‘ persönlich vorfinden und
sofort verstehen …

Nun ja, Du wolltest ja nix konkretes zu Deinen
tatsächlichen problemen sagen :wink:

Grüße

CMБ

Hallo Semjon

Danke erstmal für deine Bemühungen.

" Nun ja, Du wolltest ja nix konkretes zu Deinen
tatsächlichen problemen sagen :wink:"

Ähm, so kann man das nicht sagen. Es hatte nix mit meinem Willen zu tun.
Ich habe das nicht geschrieben, weil ich es für deplatziert und für andere höchst langweilig halte. Außerdem habe ich nicht nach Handlungsratschlägen gesucht (obwohl ich gern bereit bin, mich den selbigen zu öffnen, wenn sie dennoch angeboten werden).

Ich habe nicht nach Handlungsratschlägen gesucht, weil die Mehrzahl vielversprechender Handlungstipps offensichtlich ist und hier kaum die Möglichkeit besteht, eine entsprechende Vielschichtigkeit ausreichend darzustellen

So ist zum Beispiel dein Beispiel der Fachexpertise irgendwie etwas merkwürdig, wenn man es auf mich anwenden wollte. Ich war an der Schule die letzten Jahre immer der beste Schüler in Mathematik, Chemie und Biologie.

Das ist aber nichts, was mich im Leben an anderer Stelle viel voran gebracht hat.
Das Gegenteil ist der Fall, es hat mir geschadet so gut zu sein, aber das führt einfach zu weit. Wenn es Dich interessiert, dann frag und ich werde es auch gern schreiben, auch damit andere vielleicht erfahren, was geschehen kann, wenn eben nicht alles so nach Standardmaß verläuft.

Ich weiss, was ich tun sollte :smile: und ich fühle mich sowohl mehr und mehr bereit dazu als auch bereitwillig diese Schritte zu gehen.

Aber ich bin eben ein interessierter Mensch und will sowohl verstehen können, was in der Vergangenheit mit mir passiert sein könnte, als auch was die Zukunft bringen könnte und das will ich eben auch zellulär wissen :wink:

VG, Stefan

Hallo Stefan

Ich habe nicht nach Handlungsratschlägen gesucht, weil die
Mehrzahl vielversprechender Handlungstipps offensichtlich ist
und hier kaum die Möglichkeit besteht, eine entsprechende
Vielschichtigkeit ausreichend darzustellen

Ich denke, ich hatte das schon so verstanden.

Mein Punkt: Du kannst zwar ADS, Plattfüsse,
Mundgeruch, Mitleid oder ICD N48.3 haben,
aber wichtig ist, was Du im Grunde vor allem
bist.

Meine Beobachtung: gerade der akademische Bereich
ist bei uns ein „sicherer Rückzugsraum“ für Menschen,
die eine starke Teilbegabung haben - aber kaum eine
Chance hätten, die üblichen sozialen Selbstbehauptungen
„unter freiem Himmel“ (in der freien Wirtschaft), aus
welchen Gründen auch immer, zu überstehen.
Diese Sicherheit kann dann auch die Führung eines
einigermassen „normalen Lebens“ ermöglichen,
was sonst kaum denkbar wäre.

Zu Deinen Ängsten, ob ‚Hochbegabte‘ nicht vielleicht
doch ‚gut‘ im Leben zurechtkommen könnnen, möchte ich
nur anmerken, dass es sich ja auch um eine:
„Hochbegabung darin - mit dem Leben gut zurechtzukommen“
im weitesten Sinne handeln könnte :wink:

Oder es handelt sich um das, was in der englisch-
sprachigen Literatur als ‚nerd‘ bezeichnet wird.
Da muss man dann eben sehen …

Und nun mach daraus, was Du möchtest :wink:

Grüße

CMБ