Existenzgründerberater+ Ausbildung

Hallo,

mich würde mal interessieren, wie ma Existenzgründerberater wird. Wie sind die Voraussetzungen, wo kann man dieses Wissen erlernen, wie lange dauert dies oder gibt es auch ein Fernstudium/Weiterbildung?

Vielen Dank.

Grüße

Lara

Hi Lara,

mich würde mal interessieren, wie ma Existenzgründerberater
wird.

Ganz einfach: Du sagst, ich bin das und gut ist. Das ist meines Wissens nach keine geschützte Berufsbezeichnung, ebenso wie Unternehmensberater.

mfg Ulrich

Ganz einfach: Du sagst, ich bin das und gut ist.

Bezweifle stark, daß das „gut“ ist :frowning:

Das ist meines Wissens nach keine geschützte Berufsbezeichnung, ebenso wie
Unternehmensberater.

Stimmt, leider.

Drei Beispiele aus meiner Lebenserfahrung:

1972 lehnte ein Berater des Arbeitsamts meinen Förderantrag auf Ausbildung zum IT-Fachmann ab mit der Begründung, da sei nichts zu verdienen. Die Ausbildung hätte 4 Jahre gedauert. 1977 begann der IT-Boom.

1986 kam ich günstig an ein Patent für einen Dieselmotor. Ein Existenzgründungsberater empfahl mir seinen Bruder als angehenden Professor für Meßwesen, für ein Gutachten zum Wirkungsgrad des Motors. Heute lehrt der Prof. Meßwesen, sein Bruder hat eine Beratungsfirma. Beide haben ihr Honorar in Höhe fast 50000 DM nicht erhalten, weil sich vor Gericht herausstellte, daß der Prof. die Meßgeräte falsch bedient hatte und der Berater gar kein Dipl.-Betriebswirt war. Das Patent habe ich unter Preis verkauft, heute läuft der Motor weltweit bei der Ölförderung, Stückpreis 180.000 Euro.

Derzeit feile ich an einer Geschäftsidee für meine Tochter. Ein von der Hausbank oktruierter Existenzgründungberater torpedierte durch völlig falsche Rechtsauskünfte das Biz, sodaß 4 Monate der Konatkt zur KfW verlorenging. Er will immer noch 3.300 Euro von mir.

@Lara:
Es heißt eigentlich bzw. hat sich eingebürgert „Existenzgründungsberater“. Weil die Berufsbezeichnung aber nicht geschützt ist, kannst Du Dich natürlich auch Existenzgründerberater(in) nennen, wenn Du meinst.
Tipp: Schließ’ eine gute Berufshaftpflichtversicherung ab (und achte dabei auf die Ausschlußklauseln), auch wenn die sehr teuer ist.

Servus
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