Existenzgründerzuschuss oder Überbrückungsgeld?

Hallo. Ich stehe vor der Problematik mich für die ICH AG oder das Überbrückungsgeld zu entscheinde. DA ich lediglich 350 Euro Arbeitslosengeld bekomme, möchte ich eben nachrechnen, womit ich im Endeffekt mehr habe.

Ausrechnen kann ich das ja, aber was muss ich von den Beträgen abziehen. Wo muss ich mich bei welcher Fördermethode verpflichtend anmelden und dafür Beiträge in welcher Höhe zahlen ?
(Rentenversicherung, Krankenversicherung usw usw.)

Kann mir da jemand paar Informationen geben ?

Bei der ICH AG bekäme ich über die gesammte Förderzeit 27.000,00 €
und beim Überbrückungsgeld 3.538,50 €.

Nun noch die Abzüge… aber in welcher Höhe ??

Während des halben Jahres, für das Du Überbrückungsgeld beziehst, musst Du Dich selbst kranken- und pflegeversichern - Du allein musst den vollen Beitrag zahlen. Gegen Arbeitslosigkeit kannst Du Dich nicht versichern und musst Du auch nicht: meldest Du Dich innerhalb der nächsten Jahre wieder arbeitslos, lebt der alte Anspruch (noch) wieder auf. Bezüglich der Altersvorsorge lass Dich beraten - bei der gesetzlichen Rente kannst Du einige Zeit aussetzen.

Fazit: nimm´ Überbrückungsgeld

Hallo Marco,

die Ich-A schreit geradezu nach FAQs:smile:.

Also: Wenn du eine Ich-AG anmeldest, bist du Rentenversicherungspflichtig!

Siehe auch hier: http://www.arbeitsamt.de/bielefeld/inhalt/arbeitnehm…

Eine Krankenversicherung musst du sowohl bei Ich-AG als auch bei Überbrückungsgeld abschließen. Ob bei einer privaten oder gesetzlichen KV ist dir überlassen. Wie bist du auf diese Summe gekommen? 3.538,50 Überbrückungsgeld besteht aus deinem momentanen Arbeitslosengeld + ein Pauschalbetrag zur KV, ist dieser Betrag darin schon enthalten?

Bei der ICH AG bekäme ich über die gesammte Förderzeit
27.000,00 €

Aber nur, wenn du nicht mehr als 25.000 EURO im Jahr verdienst.

Hier findest du eine Menge Informationen zur Ich-AG und vor allem einen Ich-Ag/Überbrückungsgeld-Rechner:
http://www.bmwi.de/bmwa/Navigation/Existenzgruender/…

grüße
barbara

Hallo. Ich stehe vor der Problematik mich für die ICH AG oder
das Überbrückungsgeld zu entscheinde. DA ich lediglich 350
Euro Arbeitslosengeld bekomme, möchte ich eben nachrechnen,
womit ich im Endeffekt mehr habe.

Hallo Marco,

generell gilt: Wer wenig Arbeitslosengeld bekommt, der nehme den
Existenzgründungszuschuss

Ausrechnen kann ich das ja,

das sehe ich anders

aber was muss ich von den Beträgen
abziehen. Wo muss ich mich bei welcher Fördermethode
verpflichtend anmelden und dafür Beiträge in welcher Höhe
zahlen ?
(Rentenversicherung, Krankenversicherung usw usw.)

Kann mir da jemand paar Informationen geben ?

Bei der ICH AG bekäme ich über die gesammte Förderzeit
27.000,00 €

bitte? Was ergibt die Summes aus den Produkten 12*600, 12*360, 12*240?

und beim Überbrückungsgeld 3.538,50 €.

richtig gerechnet:smile:

Nun noch die Abzüge… aber in welcher Höhe ??

Bei der ICH-Ag bist zu Zwangsmitglied in der RV, zahlst aber i.d.R. weniger KV-Beiträge als beim Ü-Geld.

Ich rate die zur ICH-AG, aber es sind nicht 27.000 Euro.
Monetäre Gesichtspunkte sollten nicht nur zählen. Was nützt es Dir zu wissen, dass Du im 3.Jahr 240 Euro bekommen wirst, wenn Du nach einem Jahr zahlungsunfähig bist.

Stimmen die 350 Euro? Das müsste eine Bruttoverdienst von ca. 750 Euro sein. Wo verdienst man denn 4,46 Euro in der Stunde brutto?

Grüße, Markus

Ich dachte man bekommt zum Arbeitslosengeld den Zuschuss dazu bei der ICH AG? Ist das nicht der Fall ?
350 Euro bekomme ich weil ich vorher in Ausbildung war. Bemessungsgrundsatz waren 1500 davon glaub ich dann 50 und davon 60% = 350 Euro.

Ja, der Betrag ist mein ALG + 68,7% davon oben drauf (Prozentzahl habe ich jetzt geraten, weil ich jetzt nicht nachkcuken möchte)

Ich dachte man bekommt zum Arbeitslosengeld den Zuschuss dazu
bei der ICH AG? Ist das nicht der Fall ?

Nein, definitiv nicht:smile:.

du kannst also im ersten Jahr mit den angesprochenen 600 Euro rechnen, wovon die KV und die RV abgeht.

Allerdings willst du ja Geld verdienen - und der Ich-Ag-Zuschuss ist einfach eine Starthilfe, damit du am Anfang auch in einem schlechten Monat wenigstens die Versicherungen zahlen kannst.

Den Rest musst du verdienen.

Grüße,

Barbara