Da ich selbst gemachte Mayonnaise verkaufen will falle ich
ja unter das Lebensmittel gesetz was muss ich da beachten?
Ich schlage vor, das du dich bei der IHK vorstellst. Dort wirst du an einem Lehrgang (Seminar) teilnehmen, der dir viele Fragen beantwortet. (Dort musst du sowieso hin.)
Hallo, na denn hast du offenbar zumindest die Gründungsberatung in Anspruch genommen, das ist doch schon mal was. Dann solltest du dir nun das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz zur Hand nehmen und schauen, worauf du achten musst. Insbes. hinsichtlich Qualitätskotrollen (diverse Analysen), manches ist auch in DIN-oder ISO-Normen zu finden (Beuth-Verlag-homepage mal nach Lebensmittelproduktion absuchen) und den notwenigen hygienischen Einrichtungen.
Kannst auch beim Gewerbeaufsichtsamt nachfragen, die sind sicher auchhilfreich.
Mayo ist ziemlich riskant, da Salmonellengefahr besteht (rohe Eier).
Drum bin ich da nicht so sicher, ob sich die von der IHK wirklich sicher waren bei der Beurteilung. Du wirst einen lebensmittelchemiker oä. für die Qualikontrollen beauftragen müssen, das kann teuer werden. Für eine frisch vom Bauernhof-Produktion nicht grad lohnend.
Weiß ja nicht welchen Umfang dein Laden haben soll.
Drum hört sich deine Frage ziemlich trollig an, sollte dem nicht so sein, solltest dus mit Humor nehmen und evtl fachlich spezifischere Foren (Lebensmittelbranche) suchen, evtl gibts auf Xing ein passendes…
Gruß Susanne
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Drum bin ich da nicht so sicher, ob sich die von der IHK
wirklich sicher waren bei der Beurteilung.
Die IHK mag sicher breitbandige Informationen anbieten, aber für solche Dinge sind die garantiert nicht zuständig. Wenn, dann denkt die IHK über eine wirtschaftliche Tragfähigkeit nach. Was genau wie unter welchen Umständen man so herstellt/vertreibt, ist nicht Gegenstand einer solchen Beurteilung.
Drum hört sich deine Frage ziemlich trollig an,
Nein, warum? All die Hersteller von Lebensmitteln sind den gleichen Problemen unterworfen, wenngleich auch in einem oft größeren Maßstab.
Gruß Ulrich
Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit. (Dieter Hildebrandt)
Dies war auch nicht hinsichtlich lebensmittelaufsicht gemeint, sondern, hinsichtlich Zitat aus meinen Post „hygienischer Einrichtungen“, mancherorten gehört nämlich auch der Verbraucherschutz zu deren aufgaben (also zB. notwenige Einrichtungen des Betriebs um Arbeiter und konsumenten zu schützen, zB. sterilisierbare Oberflächen, Waschbecken mit Desinfektionslösung etc. also wie muss der Betrieb aussehen).
Und auch die Gesundheitsämter/Lebensmittelkontrolleure, aber das ist dann Schritt 2, mir ging es erstmal um notwenige investitionen die zur Einrichtung des Betriebs nicht übersehen werden sollten!
Drum bin ich da nicht so sicher, ob sich die von der IHK
wirklich sicher waren bei der Beurteilung.
Die IHK mag sicher breitbandige Informationen anbieten, aber
für solche Dinge sind die garantiert nicht zuständig. Wenn,
dann denkt die IHK über eine wirtschaftliche Tragfähigkeit
nach. Was genau wie unter welchen Umständen man so
herstellt/vertreibt, ist nicht Gegenstand einer solchen
Beurteilung.
Sag ich doch, Drum auch mein Hinweis, dass bei der IHK-Prüfung evtl nicht alle notwendigen Kosten miteinkalkuliert waren.
Drum hört sich deine Frage ziemlich trollig an,
Nein, warum? All die Hersteller von Lebensmitteln sind den
gleichen Problemen unterworfen, wenngleich auch in einem oft
größeren Maßstab.
Na aber muss es denn gleich Mayo sein, da ist ein Hochrisikoprodukt und ist ähnlich problematisch in der Produktion wie Hackfleisch (für das es immerhin eine eigene Verordnung gibt)
Na aber muss es denn gleich Mayo sein, da ist ein
Hochrisikoprodukt und ist ähnlich problematisch in der
Produktion wie Hackfleisch (für das es immerhin eine eigene
Verordnung gibt)
Dann reicht es doch aus, den Fragenden auf diesen Umstand hinzuweisen, der ihm möglicherweise sogar bekannt ist. Daß Eierspeisen nicht ungefährlich sind, ist IMHO kein Staatsgeheimnis:wink:
Deine Anmerkung
Drum hört sich deine Frage ziemlich trollig an
kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Denn der OP schrieb:
Da ich selbst gemachte Mayonnaise verkaufen will falle ich
ja unter das Lebensmittel gesetz was muss ich da beachten?
Was genau daran soll irgendwie trollig sein?
Gruß Ulrich
Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit. (Dieter Hildebrandt)
hallo,
ich habe mich vor kurzem auch selbstständig gemacht und hatte nach dem gewerbeschein eigentlich keine weiteren ämter besucht…habe nur beim arbeitsamt den gründungszuschuss beantragt und beim finanzamt wegen einem steuerberater gefragt ob ich einen brauche oder nicht…
danach kam eigentlich nichts mehr dazu…die entsprechende kammer ihk oder hwk meldet sich wegen der evtl. beiträge von allein wurde mir gesagt. da ich aber über dieses mindesteinkommen im jahr nicht rüberkomme wurde mir gesagt, dass ich weder kammerbeiträge noch gewerbesteuern zahlen muss…
wegen dem lebensmittelgesetz hab ich keine ahnung…einfach mal schlau machen und fragen…
nun bin ich ein wenig verwirrt. Meines Wissens ist ein
IHK-Kurs nicht Pflicht zur erfolgreichen Existenzgründung.
Darum geht es auch nicht.
Der gute Mensch will mit Lebensmitteln hantieren. Bei der IHK macht er dafür eine Pflicht-Schulung über mehrere Stunden. (Frikadellen-Diplom) In dieser Zeit wird er über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln informiert.
Da der Fragesteller auch nicht geschrieben hat, in welchen Räumlichkeiten seine Majo-Produktion stattfinden soll, war meine Antwort kurz und knapp. Die notwendigen Antworten hört er dann in der Schulung. Ansonsten wird die Liste hier zu lang, wenn man alle Voraussetzungen erahnen will.
Ehrlich gesagt, sollte er selber ein bischen mehr aktiver werden und wenigstens das Gewerbeamt aufsuchen. Dann würde er zumindest die nötigsten Sachen wissen.
vielleicht hab ich einfach auch nur schon zuviele Hinterhof-Produktionen nach dem Motto „ich mach mein Hobby zum Beruf“ kennengelernt…
Mayo erschien mir da als die Krönung neben:
hab gestern gewerbe auf Badeölproduktion angemeldet, die ich bei Ebay verkauf und will nun auch noch Kekse dazunehmen (lässt sich ja auch gut verschicken)…
Creme herstellen (ist ja in größeren Mengen viel einfacher als immer nur für sich selbst, sonst verfällt ja so leicht das MHD der Rohstoffpackungen) und verkaufen nach Hobbythekrezepten, gibts da Probleme mit dem Urheberrecht
hab Omas Marmeladenrezepte geerbt und danach eingekocht, war auf dem Schulbazar meiner kleinen der renner, was muss ich nun tun, wenn ich die bei Ebay verkaufen will.
-will Mofatuningteile günstig beim Großhändler einkaufen und ohne gewinn an Kunpels verticken, gibts da ein problem weil ich noch nicht 18 bin
Da krieg ich nunmal echt die Krise, wenn die Leutchen nicht mal die einfachsten Infos (IHK -seiten helfen bei den meisten dieser Fragen schon weiter, dann gibts noch allerlei Seiten aus diversen ministerien, je nach Bundesland etc. Lebensmittel und Verbraucherschutz liegen da nah beieinander) ergooglen können und ganz überrascht sind, wenn man vor allem anderen erst mal drauf hinweist, dass der Lebensmittelkontolleur die Hinterhof/ äh heimische Küchenproduktion vielleicht nicht so prickelnd findet.
selten fragt sich so ein Hinterhofproduzent ob er selbst eine irgendwo in Privatküche zusammengerührte Geschichte kaufen würde (ich mein jetzt nicht in der eigenen, „die ist ja immer sauber“, sondern in eben irgendeiner)
Meist hat sich das ganze dann ganz schnell erledigt.
Bin in Mayo nicht so fit wie in Kosmetik und Arzneimitteln, aber an und für sich sind die Anforderungen ähnlich. Das lebensmittelgesetz ist nicht das allein glücklichmachende, die diversen Normen + Zusatzverordnungen muss man sich eben für den eigenen Bedarf zusammensuchen (wenn man hier nichts weiter zu seinen Produktionsbedingungen erzählt, aus verständlichen Gründen, hellsehen ist schwer) oder man muss den Qualitätsmenschen von Thomy oder so mal kidnappen und ausquetschen. Das ist aber dann was fürs Rechtsbrett und kann ebenso gehörig in die Hose gehen
hab vor kurzem für sagenhafte 149,00 EURO eine Ltd. online gegründet. Wie geht es denn nun weiter?
selten fragt sich so ein Hinterhofproduzent ob er selbst eine
irgendwo in Privatküche zusammengerührte Geschichte kaufen
würde (ich mein jetzt nicht in der eigenen, „die ist ja immer
sauber“, sondern in eben irgendeiner)
FULL ACK!
Genau so sollte sich auch jeder, der einen Online Shop aufziehen möchte, fragen, warum er wo welches Produkt gekauft hat. Dann - hoffentlich - relativiert sich die Sicht auf das eigene Vorhaben.
Ja, ich kann dich jetzt sehr gut verstehen.
Gruß Ulrich, Sternchen hervorkramend
Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit. (Dieter Hildebrandt)