Hallo !
Ich brauche einen Rat. Habe eine Tätigkeit als Vertragsvermittlerin für eine Agentur angeboten bekommen. Da ich momentan arbeitslos bin und meine Arbeitssuche bisher erfolglos verlief, will ich es nun als Selbstständige versuchen.
Ich bin gelernte Kauffrau und war schon Mal 10 Jahre selbstständig und kenne mich mit Buchführung, Geschäftsführung etc. ganz gut aus.
Bei dieser Tätigkeit soll ich nun mit gewerblichen Kunden in einem Umkreis von ca. 100 km Verträge abschliessen, die ich z.T. aus einer vorhandenen Datenbank oder aus eigener Rechereche bekomme und bekomme dafür eine Provision. Auch für eine Verlängerung des Vertrages bekomme ich Provision. Ein Storno fällt nicht an. Die durchschnittliche Abschlussquote liegt bei ca. 50 %.
Was mich allerdings etwas stutzig macht ist die Höhe der Provision. Der Kunde zahlt z.B. für einen 12-Monatsvertrag ca. 1500 Euro netto und ich bekomme dafür ca. 75 Euro Provision. Für die Verlängerung dann ca. 50 Euro. (zzgl. Mwst.)
Kosten die für mich anfallen sind: Fahrzeugkosten, Arbeitszimmer, Telefon, Büromaterial, Gebühren für Steuerberater, IHK etc.
und ich muss mich, sobald meine Einkünfte 400 Euro monatlich übersteigen, bei der Krankenkasse meines Mannes freiwillig versichern. (Bei einer Tätigkeit von unter 18 h/Woche und einem Gewinn von bis zu 840 Euro wären das 146 Euro für die KV)
Ich vermute, dass die Agentur sich auch noch ordentlich was einstreicht von der Provision.
Sind das handelsübliche Konditionen? Könnte sich das für mich rechnen? Soll ich es mal für eine Zeit lang ausprobieren? Oder klingt das eher nach Ausbeutung?
Die Firma (eine AG) für die die Verträge abgeschlossen werden ist übrigens sehr seriös und bekannt.
Für hilfreiche Ratschläge bedanke ich mich im Vorraus.
VG Sandra