Existenzgründung ganz klein ;-)

Moin Moin

Bitte erzähle mir mal einer, was ich wo als erstes machen muss, damit ich grundsätzlich meine kleine Existenz aufbauen kann.

Infos:

  1. Übe Hauptberuf aus,
  2. gehe nebenbei zur Schule. (Abi)
  3. möchte zusätzlich Auftragsarbeiten (kreativer Bereich) ausführen!

Gewerbeschein?..wo wie wan??..bitte heeeelft :wink:

MfG Peter Merbitz

Hi Peter

vorab: die Infos hier können (und wollen) keine Existenzgründungsberatung ersetzen - also sicherheitshalber zur IHK oder mal ein Seminar „Existenzgründung“ bei der VHS oder so besuchen!

Sofern Du nicht ausschließlich „beratend“ tätig bist, sondern tatsächlich ein Gewerbe betreibst, MUSST Du VORHER zu Deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung und dort das Gewerbe anmelden - kostet ca. DM 50,-. Das wars!

Dann bekommst Du automatisch Post von Deinem Finanzamt: die wollen Dich als Mitglied in ihrem Verein. Den Fragebogen würde ich nur mit einem absolut Steuerkundigen ausfüllen, sonst kannst Du heftige Überraschungen erleben. Die zuständige Berufsgenossenschaft wird sich ebenso wie die zuständige IHK vertrauensvoll an Dich wenden - richtig, es geht um (Dein) Geld!

Überlegen solltest Du noch, ob Du Dich gegen Pannen versicherst - U. U. macht Dich ein Auftraggeber haftbar oder Du beschädigst was oder jemand durch Deine Arbeit.

Ansonsten: alle Belege im Zusammenhang mit Deinem Gewerbe sammeln, aufbewahren und schön Einnahme-/Überschußrechnung machen (das wollen die vom FA so).

Viel Erfolg

P. S.: Laß´ Dich nicht von all den Hürden „erschlagen“, geh´ Deinen Weg, aber versuch durch vorherige Information das Risiko so gering wie möglich zu halten.

DAs ist eben das Problem
Hallo,

vorab: die Infos hier können (und wollen)
keine Existenzgründungsberatung ersetzen

  • also sicherheitshalber zur IHK oder mal
    ein Seminar „Existenzgründung“ bei der
    VHS oder so besuchen!

Das ist eben das Problem, das man als kleiner Selbstständiger, Freiberufler, etc. wirklich ganz alleine dasteht. Bei der IHK wie auch bei den Existenzgründerseminaren wird immer von Bankkrediten, Fuhrpark, GMBH’s, etc. geredet, also wenn man eben wirklich das ganze groß aufziehen will. Der Steuerberater ist auch unterfordert und das Finanzamt sagt (gehen Sie zum Steuerberater …".
In den Existenzgründerbüchern steht auch immer nur ca. eine Seite etwas über Freiberufler oder uns sog. Kleinstgewerbetreibende, also wohin ?

Sofern Du nicht ausschließlich „beratend“
tätig bist, sondern tatsächlich ein
Gewerbe betreibst, MUSST Du VORHER zu
Deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung und
dort das Gewerbe anmelden - kostet ca. DM
50,-. Das wars!

Fast, wenn man das als Freiberufler machen kann, also einen sog. Katalogberuf ausübt, der Beratend, Künstlerisch oder Heilberuflich ist, dann stimmts genau :wink:
Gestalterische Arbeiten fallen oft darunter. Genaues am besten kurz bei einem Steuerberater nachfragen.

Gruß
H.Heigl

Hallo H.,

ich glaube, dass Du in Bezug auf Informationen für Kleinstgewerbe Recht hast: das können und wollen E-gründungsseminare auch in der Regel nicht vermitteln. Vermutlich wirst Du einen Unternehmensberater odgl. engagieren müssen, der Dich dann individuelle für Deine Plnungen berät.

Einfach:

  1. Rechnen: Soll und Haben
  2. Ziel verfolgen
  3. Andere überzeugen.
    Dir rate ich: mach zuerst einen guten schulischen Abschluß!
    Mfg heinz

Lass Dich nicht verrückt machen und ruf doch einfach mal das Existenzgründerinstitut in Berlin an. Die sind extra dafür da, dass Du auch mit „dummen“ Fragen kommen kannst. Von einem externen Berater kann ich nur abraten - Du bezahlst nur massig Geld für Infos, die Du auch an vielen Stellen kostenlos bekommen kannst.
Leider bin ich jetzt an einem Ort, wo ich Dir keine konkreten Tel.-Nummern geben kann - aber wenn Du Interesse hast, dann mail mich an und ich besorge Dir zum nächsten Tag ein paar gute Ansprechpartner (die kostenlos beraten).
Tschaui
Jana

Einspruch Jana, auch bezahlte Hilfe kann sich lohnen! Ich hatte mal eine Mandantin, die bei mir einen VHS-Kurs besuchte (Existenzgründung). Ich besorgte ihr den Laden, die Finanzierung, half beim harten Kampf mit den Banken, die aus Wettbewerbsgründen - keine Konkurrenz im Ort - ablehnten, machte eine 800 km Tour zu einem späteren Hauptlieferanten - mein Honorar? grob gerechnet: 50 Pf. Stundenlohn (ich habe noch einen anderen Hauptberuf!). Und was noch zu beachten ist! Nicht einmal ein Verhältnis hatte ich mir ihr - könnte man ja unterstellen!

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Idealisten an die Macht !!!
Hallo Klaus,

es gibt sie also tatsächlich noch, die Idealisten !!!

Spaß bei Seite, auch ich hatte schon mal eine low-cost-Beratung gemacht. Nachdem ich mich selbst lange genug mit dem Thema beschäftigt hatte, wollte ich auch mal in der Praxis was bewirken (ich kann mich leider z.Zt. aus hauptberuflichen Gründen nicht selbstständig machen).

Fazit: Die Rückmeldung, dass man es also tatsächlich auch in der Praxis kann, ist Lohn genug !!!

Leider kann man davon aber nicht leben…

Trotzdem würde ich jedem Existenzgründer raten, zuerst selbst Infos zu suchen (billig, aber zeitaufwendig) und (!)sich anschließend noch beraten zu lassen.

Grüsse

Sven

Unternehmensberater?
Hallo,

ich glaube, dass Du in Bezug auf
Informationen für Kleinstgewerbe Recht
hast: das können und wollen
E-gründungsseminare auch in der Regel
nicht vermitteln. Vermutlich wirst Du
einen Unternehmensberater odgl.
engagieren müssen, der Dich dann
individuelle für Deine Plnungen berät.

Du willst also sagen, das jemand, der als wie es so schön heißt KLEINSTgewerbetreibender eben auch nur sehr geringe Umsätze macht einen Unternehmensberater für mehrere hundert oder sogar tausend Mark engagieren soll, damit ich einfache Antworten erhalte, die EIGENTLICH das Finanzamt, die IHK oder der Steuerberater aus dem Ärmel schütteln kann aber dies nicht tun, da es anscheinend zu mickrig ist ???

Gruß
H.Heigl

jetzt muß ich mal WErbung für meinen (Neben-) Job machen. Die Unternehmensberatung eines Existenzgründers ist teilweise unumgänglich, denn die Banken spenden nur dann Geld, wenn ein tragfähiges Konzept vorliegt und dies machen idR die Unternehmensberater. Bei mir sind bis zu 90 % aller Kandidaten rausgeflogen, weil der Traum vom Porsche überwältigend war - wo das Geld herkommen soll, war (fast) Nebensache. In den Kursen habe ich teilweise ebenfalls unausgegorene Konzepte und Einstellungen erlebt. Ich rede hier auch nicht dumm daher, denn ich bin selbst mal Angestellter gewesen und habe dann mal den Schritt in die Selbständigkeit genommen. Wenn ich nicht vorher mir selbst einige Kenntnisse erworben hätte, die man auch als Abteilungsleiter in einem Konzern nicht erfährt, ist man aufgeschmissen. Im Übrigen, Existenzgründerberatung wird idR vom Staat bezuschußt, sodaß die finanzielle Belastung nicht so hoch ist. Und noch etwas, wenn man sich selbständig macht, über 3 - 5 TDM mault, die der UB bekommen soll, dann kann man gleich einen Freifahrtsschein zum Konkursrichter buchen. Meine Kollegen und ich haben, wenn sie seriös arbeiten, soviele Tips drauf, die locker mehr wert sind als das Honorar!

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Hallo Klaus,

prinzipiell hast Du recht, es ist manchmal schon erschreckend, mit wie wenig Wissen Existenzgründer manchmal an den Start gehen.

Von einem Existenzgründer erwarte ich aber, dass er strukturiert vorgehen kann, denn sonst kann er es gleich bleiben lassen (von der Gründung direkt in die Pleite).

Daher erwarte ich von einem Existenzgründer auch, dass er sich vorher informiert, was in Zeiten von Internet & Co wohl ziemlich einfach ist. Recht schnell wird man dabei auf Hinweise zu Business-Plänen kommen und jeder, der mitdenkt wird beim Durchlesen sehr schnell merken, welche Info’s usw. ihm fehlen.

Fragen zu Spezialthemen kann man dann entweder an Leute stellen, die bereits eine Existenzgründung (erfolgreich natürlich) hinter sich gebracht hatten und nur bei ganz speziellen Themen würde ich einen Unternehmensberater einschalten. Aber niemals bei einem Kleinstgewerbe, sofern man nicht davon als einzigste Einnnahmequelle leben will (aber dann ist es auch kein Kleinstgewerbe mehr…)

Natürlich hat ein Unternehmensberater sehr viele Tipps drauf. Aber nur Idealisten (siehe Posting weiter oben) geben die auch (finanziell tragbar) weiter. Den meisten geht’s doch nur ums eigene Geld (sprich: Honorar), denn schließlich müssen sie auch davon leben können !

Grüsse

Sven

Hallo Peter, ich arbeite seit 5 Jahren freiberuflich im Hauptberuf. Was ich zuerst gemacht habe? Auch neben Studium und festem Halbtagsjob mein Können zur Verfügung gestellt und dafür gesort, dass ich Firmen kennen lerne, die meine Leistung auch beanspruchen. Es gibt eine Reihe von Berufen, bei denen man keinen Gewerbeschein braucht, vor allem im kreativen Bereich. Die Versteuerung wird dann etwas umfangreicher, aber - ob du’s glaubst oder nicht - da helfen am Anfang auch die zuständigen Finanzbeamten.
Viel Erfolg!
Elisabeth

geht etwas zu weit :wink:
Hallo Klaus,
Hallo Sven,

es ging aber ursprünglich glaube ich um KLEINSTgewerbetreibende bzw. Freiberufler!
DAFÜR hilft nach meinen Erfahrungen eben nicht Finazamt, Internet, etc. und Unternehmensberatung, Bankberater, etc. sind nun mal für diese sagen wir mal Zielgruppe wirklich etwas zu viel. Also noch einmal die Frage: wo bekommt man als Freiberufler/Francise/KLEINSTgewerbetreibender (mit oder ohne Gewerbeschein sei mal dahingestellt …) Informationen?

prinzipiell hast Du recht, es ist
manchmal schon erschreckend, mit wie
wenig Wissen Existenzgründer manchmal an
den Start gehen.

Wir reden glaube ich auch hier eben NICHT vom typischen Existenzgründer, der ein Büro, Auto, Kapital, etc. benötigt!

Gruß
H.Heigl

Re: geht etwas zu weit :wink:
Hallo,

es ging aber ursprünglich glaube ich um
KLEINSTgewerbetreibende bzw.
Freiberufler!

Ich würde aber sagen, dass auch für Freiberufler bzw. Kleinstgewerbetreibende grundsätzlich das Gleiche gilt wie für andere Einzelunternehmer. Natürlich hält sich die finanzielle Investition eher in Grenzen (dennoch muß evtl. Material vorfinanziert werden ?) und die Existenzbedrohung ist auch nicht so groß (wenn man nicht zufällig davon leben muß !).

DAFÜR hilft nach meinen Erfahrungen eben
nicht Finazamt, Internet, etc. und
Unternehmensberatung, Bankberater, etc.

Also, dass man nicht unbedingt einen Unternehmensberater braucht, habe ich weiter oben schon geschrieben. Und Internet ist nun mal eine sehr gute Informationsquelle.

sind nun mal für diese sagen wir mal
Zielgruppe wirklich etwas zu viel. Also
noch einmal die Frage: wo bekommt man als
Freiberufler/Francise/KLEINSTgewerbetreibender
(mit oder ohne Gewerbeschein sei mal
dahingestellt …) Informationen?

Wo klemmt denn der Schuh eigentlich ???
Übrigens: Patentrezepte gibt’s nicht !!

Da fällt mir noch ein: Bei der Handwerkskammer gibt es eine Broschüre (kostenlos natürlich) mit Namen „Existenzgründung im Nebenberuf“. Ist es vielleicht das, was Ihr sucht ?

Wir reden glaube ich auch hier eben NICHT
vom typischen Existenzgründer, der ein
Büro, Auto, Kapital, etc. benötigt!

Na, wenn man Büro, Auto und Kapital (wobei ich nicht mal glaube, dass es ganz ohne Kapital geht) mal weglässt, dann gelten für alle anderen Dinge die gleichen Regeln (Ausnahme evtl. MwSt. und Steuerrecht).

Ich glaube das Problem ist, dass Kleinstgewerbetreibende oftmals meinen: „Hilfe, klingt das aufwendig, ich will aber doch nur ein KLEINSTgewerbe anfangen“.

Genau da ist aber der Haken !!! Denn rein rechtlich z.B. gelten für KLEINST-Unternehmer die gleichen Regeln, sie sind nur steuerlich etwas besser dran, vor allem dann wenn sie unter ca. 14.000 DM (Grenze weiss ich jetzt auch nicht auswendig) Gewinn (inkl. Einkommen als Angestellter) bleiben, denn dann entfällt die Steuer.

wäre jetzt übrigens mal interessant von Peter zu hören, mit welchen Teilgebieten er Probleme hat.

Grüsse

Sven

P.S.: unter www.focus.de ist 'ne ganze Menge zum Thema gesehen. Ansonsten gibt’s noch www.gruenderstadt.de usw.

Re: Existenzgründung ganz klein :wink:
Hi Peter,
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