Existenzgründung mit einem Buchhaltungsbüro

Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken mich mit einem Buchhaltungbüro bzw. Schreibbüro selbständig zu machen.
Mein Erziehungsurlaub endet in einigen Monaten. Ich bin Steuerfachangestellte mit fast 10 Jahren Berufserfahrung in einem Steuerberatungsbüro. Wer hat Ahnung worauf ich achten sollte ?
Wie kommt man an die Auftraggeber ?
Was muß man anschaffen ?
Welche Lehrgänge sollte man evtl. noch besuchen ?

Für Eure Antworten danke ich im voraus !!

Hallo Gabi,

Buchhalterey? - derzeit gaanz wichtig: Auf den Markt achten! Die letzten dreißig Jahre gab es keine arbeitslosen Buchhalter. Ich bin nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit mittlerweile dabei, mich für 28 KEUR zu verramschen, bislang ohne Erfolg… Und aus der Selbständigkeit gibts nicht so viele Wege zurück.

Schöne Grüße

MM

Hallo Gabi,
schau doch mal unter:
http://www.bbh.de/
Da dein Beruf auch einen Haftungsanspruch hat, solltest du dich genau erkundigen.

Zum Thema Kundenaufbau solltest du dich entscheiden welche Berufsgruppe du gerne Beraten würdest.

Schau dir weiterhin auch mal HP’s von Mitbewerbern an und deren Preisliste.

Die Kostenstrukturen die entstehen können, werden abhängig von deinem Geschäftsziel sein. Hast du bestehende Kunden/Unternehmen/Empfehlungen, so wirst du weniger haben. Aber bei einem kompletten Aufbau einer neuen Verbindung wirts du schon etwas investieren müssen.

Weitere Kosten sind Krankenversicherung, Haftpflicht für Steuerberater, Rechtschutzversicherung, PC und Administartionskosten, PC Programme, Telefon, etc, etc.

Als Buchhalterin sollte es dir nicht schwerfallen eine entsprechende Kosten-Nutzenanalyse aufzubauen und dir dadurch dein Umsatzziel zu verdeutlichen.

Wie sieht denn der Wettbewerb in deiner Nähe aus??

Bei Frage einfach melden.

Gruß

Martin

Hi Gabi,

ich schlage Dir folgendes vor:
Der Grund für Deine Frage nach einer Selbständigkeit liegt gewiss darin, dass Du eine Tätigkeit suchst, die von zu Hause aus erledigt werden kann, wegen Deinem Kind.

Prüfe lieber ab, ob Dein bisheriger Arbeitgeber (StB/WP vermutlich ) nicht die Möglichkeit anbietet, Dir einen Telearbeitsplatz zu organisieren.
Die technischen Voraussetzungen sind weder teuer noch kompliziert.

Wieso also in´s kalte Wasser als „selbständige Buchhalterin“ springen?
Bis Du Dein altes Einkommen auf selbständiger Basis ankratzt, werden wohl viele, viele Jahre vergehen.

Und ohne am Puls der Kanzlei zu liegen, wirst Du früher oder später wohl schon wieder Mandanten verlieren, weil sich diese eben nicht nur mit ´ner monatlichen BWA zufrieden geben werden, sondern die Allroundbetreuung wünschen.
Hier liegt das eins von vielen Problemen: Schon der Knopfdruck zum Erstellen der UStVA verstösst gegen das Steuerberatungsgesetz. Bei zwei, drei Mandanten mag das ja nicht weiter auffallen.
Von zwei, drei kannst Du aber auch nicht leben, also musst Du schon in die Vollen gehen und Mandanten einsammeln.
Wenn Du micht fragst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Du mit Detailfragen von seiten der Finanzverwaltung oder der Steuerberaterkammer konfrontiert wirst.

Eine Ex-Kollegin hat´s auf der Schiene „Telearbeitsplatz“ gemacht. Wäre ich eines Tages im Erziehungsurlaub ( … ), würde ich diese Variante wohl auch wählen…

Und überhaupt: Die Vergütungen in StB-/WP-Kanzleien sind doch im Grunde recht gut? ( www.gehaltscheck.de ).

Björn

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ich spiele mit dem Gedanken mich mit einem Buchhaltungbüro
bzw. Schreibbüro selbständig zu machen.
Mein Erziehungsurlaub endet in einigen Monaten. Ich bin
Steuerfachangestellte mit fast 10 Jahren Berufserfahrung in
einem Steuerberatungsbüro. Wer hat Ahnung worauf ich achten
sollte ?
Wie kommt man an die Auftraggeber ?
Was muß man anschaffen ?
Welche Lehrgänge sollte man evtl. noch besuchen ?

Für Eure Antworten danke ich im voraus !!