Existenzgründung während des Erziehungsurlaubs

Hallo,

ich beabsichtige eine Existenzgründung während meines Erziehungsurlaubs. Vor meinem Erziehungsurlaubs befand ich mich in keinem Beschäftigungsverhältnis - ich war Student.

Es ist davon auszugehen, dass ich nicht mehr als 400,00 Euro im Monat verdienen werde, mehr als 30 Stunden werde ich pro Woche auch nicht tätig sein.

Ich habe mich bereits auch beim Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft informiert - dort heißt es, dass der Anspruch auf die „Elternzeit“ bestehen bleibt, bei den genannten Voraussetzungen.

Ist das wirklich so korrekt? Würde mir mein Erziehungsgeld bei einem Verdienst von 400,00 Euro/Monat nicht gekürzt?

Wie schaut es mit meiner Krankenversicherung aus?
Ich bin selbst versichert, also nicht Familienversichert über meinen Mann. Muss ich bei meiner Krankenversicherung dann selbst Beiträge zahlen? (immer vorausgesetzt, dass ich nicht mehr als 400,00 einnehmen werde).

Ich bedanke mich im Voraus für Eure Hilfe!

Sabrina

Hallo,

… Existenzgründung während Erziehungsurlaub …
… ich war Student.

Es ist davon auszugehen, dass ich nicht mehr als 400,00 Euro
im Monat verdienen werde, mehr als 30 Stunden werde ich pro
Woche auch nicht tätig sein.

Ich habe mich bereits auch beim Bundesministerium für Arbeit
und Wirtschaft informiert - dort heißt es, dass der Anspruch
auf die „Elternzeit“ bestehen bleibt, bei den genannten
Voraussetzungen.

Prima, dann weißt Du ja schon Einiges.

Ist das wirklich so korrekt? Würde mir mein Erziehungsgeld bei
einem Verdienst von 400,00 Euro/Monat nicht gekürzt?

Zur Sicherheit kannst Du Dich ja noch bei der Stelle erkundigen, von der Du Dein EG bekommst. Je nach Bundesland bei der Landeskreditbank, der Familienkasse, beim Versorgungsamt bei Bezirksamt oder beim Amt für Familie und Soziales.
Lass Dir sagen wo im www oder einer aktuellen Broschüre Du das nachlesen kannst.

Wie schaut es mit meiner Krankenversicherung aus?
Ich bin selbst versichert, also nicht familienversichert über
meinen Mann. Muss ich bei meiner Krankenversicherung dann
selbst Beiträge zahlen?

Da solltest Du mal Deine KK fragen. Frag Dich so lange durch, bis Du jemanden dran hast, der sich wirklich auskennt, und der Dir die Auskunft auch schriftlich erteilen bzw. was zum Nachlesen nennen kann. Schließlich geht es hier um höhere Beträge.

Für Familienversicherte habe ich ausaktuellem Anlass (nach längerem Fragen / zuerst war jemand mit NullAhnung an der Hotline-Leitung) folgendes herausgefunden:
http://www.klicktipps.de/gewerbe2.htm#krankenkasse
Es gibt bei der KK also eine 345EUR-Grenze.

Für nicht-Familienversicherte sollte es etwas ähnliches geben, damit man nicht auf abwegig hohe KrankenkassenBeiträge kommt.

Gruß, JoKu