Hallo,
mal angenommen, Firma X, Sitz vermutlich in Frankreich, hat ein Spiel hergestellt.
Dieses Spiel eignet sich hervorragend, es für Blinde „umzubauen“.
Wie müßte man vorgehen, dass man das umgebaute Spiel offiziell vertreiben darf?
Welche Schritte in welcher Reihenfolge müsste man machen, dass z.B. der Hersteller durch die vorgeschlagene Idee nicht selbst den „Umbau“ macht und das Spiel dann vertreibt?
Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,
da braucht man wohl zunächst ein kleines bißchen grundsätzliches Vertrauen und das deutsche Urheberrecht gibt einem doch schon eine ganze Menge Rückendeckung.
Wenn man Angst hat, dass der eventuelle Geschäftspartner einem gleich die ganze Idee klaut, wird das nie etwas.
Ist diese Angst da, erzählt man so vielen Leuten wie möglich von der Idee und zeigt Arbeiten vor. So man denn nicht fürchtet, die könnten einem ebenfalls die Idee klauen…
Gruß!
Horst
Was also bedeutet:
man würde den Hersteller anschreiben und die Idee kund tun? Fragen, ob man das Spiel dazu verwenden darf?
Mal angenommen, es klappt:
Ich denke, dass es dann einen schriftlichen Vertrag gäbe. Was wäre wichtig, darin festzuhalten?!
Gabi
Zuerst mal würden die vermutlich einfach sagen: Dann mach mal! Hat man bereits Referenzen, sollte man die in den Topf schmeißen.
Wie bereits gesagt: Das Urheberrecht gibt uns in Deutschland schon eine ganze Menge Rückendeckung.
Der Vertrag ist letztendlich eine ganz andere Sache. Natürlich sollte klar daraus hervorgehen, wer der Urheber ist. Die Details sind Verhandlungssache und können durchaus auch von dem Einreicher der Idee beeinflußt werden.
Gruß!
Horst