ich war heut bei einer zwangsversteigerung.die erste.
da heisst es, mindestgebot ist 50% vom Verkehrswert.also 35000.
zuschlag bei mindestens 70%,also ca.50000 euro.
da höre ich heut, das noch eine bestehende Grundschuld bestehen bleibt.in wert von ca.55000 euro.die der neue erwerber tragen soll.hat keiner drauf geboten.kein gläubiger oder sonst wer da,nur richter.
die meinte das ich nur ca.2000 euro bieten soll das entpricht dann 57000 euro wegen der SCHULD.
nun meine fragen:
warum sagen die dann mindestgebot 35000?
weil morgen ist eine andere versteigerung, wo ich auch kaufen will.nur nicht das ich am ende z.b. mein gebot 55000 plus auf einmal nochmal GRUNDSCHULD auf mich zu kommt.
wer kann mir helfen???das ich wirklich nur 55000 bezahl und nicht mehr
Hallo,
Du hast bei der vergangenen Versteigerung mitbekommen, durch Auskunft seitens des Rechtspflegers, dass eine Grundschuld bestehen bleibt.
Das sollte auch in Zukunft zu schaffen sein.
Gruss Helmut
Du mußt von Anfang an da sein…Vor Beginn der Bietungshalbenstunde liest der Rechtspfleger ganz ausführlich vor, welche und ob Rechte bestehenbleiben. Wenn du dir ganz sicher sein willst, gehst du während der Versteigerung nach vorne und fragst noch mal den Rechtspfleger…
Aber wie schon unten erwähnt, sind bestehen bleibende Rechte das kleinste Problem bei Zwangsversteigerungen.
Daher solltest du dich schon vorher mal ein bißchen mehr informieren, damit du nicht bald eine Zwangsversteigerung aus Schuldnerperspektive kennenlernen mußt.
Gruß n.
…eine Zwangsversteigerung aus Schuldnerperspektive kennenlernen…
Hallo,
das moechte ich zum Lernen jedem empfehlen, als Beobachter die Schuldnerperspektive einnehmen, und dabei nachdenken, was die eigene Verschuldung bewirken koennte. Zum Lernen fuer jeden der einen Hauskredit aufnimmt. Da geht schon mal ein Haus mit 300ooo Schulden weg fuer 200ooo Erloes, bleibt kein Haus fuer den Eigentuemer UND 100ooo Schulden zum erhoehten Zinssatz in der Pleitesituation. Schluss mit lustig fuer die naechsten Jahrzehnte.
Gruss Helmut