Meine Schwester hat morgen Mathe-Matura und hat mich bei foldendem Problem um Hilfe gebeten, doch leider weiß ich auch keine passende Lösung. Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen…
Die Angabe lautet:
Die Höhe einer Pflanze (in Meter) zur Zeit t (in Wochen seit dem Beginn der Beobachtung) soll zunächst eine Funktion h_1 mit h_1(t) = 0,02 . e^{k.t} sein. Wie hoch ist die Pflanze zu Beginn der Beobachtung? Bestimme k, wenn die Höhe der Pflanze in den ersten 6 Wochen der Beobachtung um 0,48m zugenommen hat. Leite die Gültigkeit der Gleichung für das „natürliche“ Wachstum h(t) = h_0 . e^{k.t} aus der Annahme, dass die Wachstumsgeschwindigkeit proportional zur gerade vorliegenden Höhe der Pflanze ist, her. Zeichne den Graf von h_1. Wie hoch müsste demnach die Pflanze 8 Wochen nach dem Beginn der Beobachtung sein?
Sie ist nach 8 Wochen tatsächlich aber nur 1,04m hoch. Die Höhe wird deshalb für t >= 6 durch eine Funktion h_2(t) = a - b . e^{-0,5.t} beschrieben. Bestimme a und b aus den beobachteten Höhen nach 6 und 8 Wochen, zeichne den Graf von h_2, erkläre die Bedeutung des Wertes a in der Funktionsgleichung und gib an, wann die Pflanze nach diesem Modell 1,25 m hoch sein wird.
Laut Lösungsblatt sollen folgende Werte herauskommen:
k = 0,5364793; ln h = k.t+c; h(8) = 1,46m; a = 1,354; b = 17,158; t = 10,2W
Diese Lösungen kommen mir (uns) auch alle heraus, bis auf die Lösung der theoretischen Frage, da hängen wir…
Wie kann ich die Gültigkeit der Gleichung
h(t) = h_0 . e^{k.t}
aus der Annahme, dass die Wachstumsgeschwindigkeit proportional zur gerade vorliegenden Höhe der Pflanze ist, herleiten?
Die Wachstumsgeschwindigkeit ist wohl die Ableitung, also
h’(t) = h_0 . e^{k.t} . k
Klar, die beiden unterscheiden sich nur durch die Konstante k, doch wie geht es weiter? Wie komme ich auf die angegebene Lösung? Kann mir (uns) jemand helfen?!
Merci,
Mone.