Hallo
Ich habe eine Externe Festplatte. Nun weiß ich nicht so recht, wie ich damit „umegehen“ soll. Also mit dem Betrieb.
Ich muß während des normalen PC-Betriebs „ab und zu“ auf die Platte zugreifen: Mal gar nicht - dann bleibt sie natürlich ganz aus - dann wieder an einem Tag mehrmals im Abstand von einer halben Stunde oder mehr.
Sollte man eine Festplatte nach dem benutzen immer „ausschalten“ (bzw. die Stromzufuhr unterbrechen) oder sie für mehrere Stunden an lassen, wenn man einmal pro Stunde oder länger drauf zugreifen muß?
Ich meine eine PC-Festplatte wird ja „heruntergefahren“ und von früher weiß ich das man sagte „Niemals den PC einfach ausschalten, dann kann die Festplatte kaputt gehen“. Aber die Externe wird ja einfach ausgeschaltet…
Vielleicht mag mich darüber jemand mal aufklären, bevor meine Platte einen defekt bekommt
Früher parkte man die Köpfe und schaltete erst dann die Platte aus. Ist heute automatisch. Da ich nicht weiß, welches Betriebssystem Du hast, hier die grundsätzliche Regel:
Platte beim System abmelden (sicher entfernen Rhabarber …)
Ausschalten
Kabel entfernen.
Zweitens: Sowohl der Dauerbetrieb als auch das Hochfahren belasten die Platte. Schalte sie ein, wenn Du sie das erste mal benötigst und schalte sie aus, wenn Du den Rechner runterfährst.
Hallo
Ja, so ändern sich die Zeiten… Wußte ich nicht - auch wenns logisch ist
Betriebssystem ist Windows 7. Einen „Gerät-Entfernen“ Button gibts hier glaube ich gar nicht mehr
Danke für den Hinweis. Mit anderen Worten: Wie du es machst: Es ist verkehrt
Sollte man zwischen den „An und Ausschalten“ irgendwelche Mindestzeiten einhalten? z.B. wenn ich was drauf gesichert habe und denke „Heute brauch ich sie nicht mehr“ und mir dann kurz darauf einfällt „Ach ich muß ja doch noch was davon haben“ und wieder einschalten möchte?
jeder Schaltvorgang belastet ein Gerät unnötig. Festplatten, die längere Zeit nicht benutzt werden, schalten sich autonatisch in den Ruhezustand(Köpfe werden geparkt, Motor bleibt stehen) und verbrauchen kaum noch Energie. Wird eine Festplatte erst mit dem PC eingeschaltet (z.B. über eine Master-Slave-Leiste), kann das zu einer System-Startverzögerung und unnnötigen Fehlermeldungen (z.B. Fehler 51) in der Ereignisanzeige führen (Erfahrungen mit VISTA).
Ich lasse also die externen Festplatten immer an. Die „Energieverschwendung“ von ca. 2-5 Watt nehme ich gern in Kauf, zumal sich ja die Heizenergie gerade jetzt im gleichen Maße verringert.
Meine Vorredner haben eignetlich schon alles nötige gesagt. Ich wollte nur mal hinzufügen, dass eine normale Festplatte mindestens 30.000 Start/Stop Zyklen aushalten soll. Kannst ja selber ausrechnen, dass wenn du sie jeden Tag 10x aus- und einschaltest sie trotzdem für mindestens 10 Jahre keine Probleme damit haben wird.
Falls du die Platte laufen lassen möchtest und der Stromverbrauch dich nicht stört, sieht es noch besser aus. MTBF bei normalen Platten liegt etwa bei 1.200.000 Stunden und ein Ausfall in den nächsten 10 Jahren wird also wohl kaum auf die gelaufende Zeit zurückzuführen sein.
Meine „erste“ Externe Festplatte (die ich aus einer gebrauchten und einem Gehäuse zusammengebaut hatte) hat irgendwie eine Woche gehalten, dann waren alle Daten weg. Seitdem hatte ich vor einer „Neuanschaffung“ irgendwie Angst…Oder sagen wir mal lieber „verunsichert“…
im Prinzip gebe ich dir ja recht. allerdings ist die MTBF ein Rechenansatz. Faktisch kann man davon ausgehen, daß rund 2/3 aller Laufwerke bei erreichen der MTFB ausgefallen sind. Hierbei spielen eine Reihe von Faktoren wie z.b. auch die Temperatur eine große rolle. Nicht umsonst kosten 24/7-Serverplatten immer noch fast doppelt so viel, wie ihre Brüder und Schwestern für den Massenmarkt.
im Prinzip gebe ich dir ja recht. allerdings ist die MTBF ein
Rechenansatz. Faktisch kann man davon ausgehen, daß rund 2/3
aller Laufwerke bei erreichen der MTFB ausgefallen sind.
Bei 137 Jahren MTBF (1.200.000 Std) ist es auch durchaus verständlich. Also wenn mir einer eine heile Platte, die 137 Jahre alt ist, zeigt, wäre ich überrascht
Rein rechnerisch kommt nach 10 Jahren aber eine Ausfallwahrscheinlichkeit von etwa 7% raus. Zwar recht hoch, aber für privaten Sektor annehmbar.
Hierbei spielen eine Reihe von Faktoren wie z.b. auch die
Temperatur eine große rolle.
Darum sagte ich ja, dass ein Ausfall in den ersten 10 Jahren vermutlich nicht darauf zurückzuführen ist, dass die Lebenserwartung erreicht ist. Sondern vor allem auf die Temperatur und Erschütterungen, bei externen Platten im kleinen Gehäuse die ständig bewegt werden, wird das vermutlich der Hauptgrund sein.
mfg, tf (MTBF schon erreicht)
Mein MTBF liegt auch schon einige Stunden zurück. Aber dafür ist es ja ein „Mean Time“
Gruß,
Andreas
Meine „erste“ Externe Festplatte (die ich aus einer
gebrauchten und einem Gehäuse zusammengebaut hatte) hat
irgendwie eine Woche gehalten, dann waren alle Daten weg.
Und ich prophezeie dir, das sowas in der Art früher oder später wieder passieren wird.
Externe Platten (besonders an der USB-Schnittstelle) sind effektiv nicht zum Arbeiten gedacht. Es sind BackUp-Laufwerke. Die USB-Schnittstelle ist einfach zu instabil, um damit andauernde Datentransfers durchzuführen. Einmal kurz den Kontakt verloren, schon glaubt Windows, das die Platte fort wäre, der Schreibpuffer wird gelöscht, schon gibt es Inkonsistenzen auf deiner USB-Platte.
Tu dir einen Gefallen und kauf dir eine größere Platte, die du fest in deinem Rechner installierst und mit der du arbeitest. Die USB-Platte schließt du nur alle paar Wochen mal kurz an den Rechner an und ziehst dann ein BackUp von deinen Daten, und dann sofort wieder ab in den Schrank damit.
Alles andere wirst du früher oder später teuer bezahlen!
Hallo
Also die Platte ist nicht im „Dauerbetrieb“. Also es sind keine Programme drauf installiert oder so. Sie dient in erster Linie als Backup, hauptsächlich für Mediendaten, zum Beispiel Home-Videos, Musik und Bilder und Windows-Backups.
Aber ab und zu schaue ich mir eben auch mal ein Video von der Platte aus an, oder greife anderweitig darauf zu. Ich sage mal pro Tag einmal.
Also die Platte ist nicht im „Dauerbetrieb“. Also es sind keine Programme drauf installiert oder so.
Mit Dauerbetrieb meinte ich nicht, das dauernd dadrauf zugegriffen wird. Nur, das sie dauernd mit dem Rechner verbunden ist und die meiste Zeit unter Strom steht.
Sie dient in erster Linie als Backup
Und mit Backup-Medien arbeitet man nicht!
Aber ab und zu schaue ich mir eben auch mal ein Video von der Platte aus an, oder greife anderweitig darauf zu. Ich sage mal pro Tag einmal.
Und wenn während der Zeit irgend ein Unfug schiefgeht, stehen die Chancen auf totalen Datenverlust wirklich gut. Dafür reicht im simpelsten Fall schon mal ein Stromverlust, weil der Staubsauger mal die Sicherung rausgehauen hat.
Warum legst du die Daten, die du ab und an mal brauchst, nicht auf die/eine interne Platte? Glaub mir, das ist sicherer für dein Backup - ich hab’s oft genug erlebt.
Hmmm… In dem Fall ist eine Externe Platte doch so oder so totaler Blödsinn…
Denn wenn ich ein Backup aufspiele wird ja auch drauf zugegriffen. Und da kann ja auch mal „irgendwas passieren“…
Hmm…
Ich hatte kürzlich z.B. ein Windows-Backup machen wollen und da bei der Planung die Externe Platte als „Sicherungsmedium“ ausgewählt. Dieses Backup hat mehrere Stunden gedauert und die Festplatte war dabei ja auch ständig im Betrieb. Könnte ja wie gesagt auch was passieren…
Kommen diese Fehler denn auch bei Windows 7 noch vor? Oder gibts da nicht mittlerweile schon Lösungen? Das eine Externe als solches erkannt wird und auch bei Unterbrechung nichts passiert.
Ansonsten kann ich die Platte höchstens noch aus dem Gehäuse reissen und in den Rechner einbauen. Dann wäre sie allerdings wieder im „Dauerbetrieb“ und ich wäre genauso weit wie vorher
Hmmm… In dem Fall ist eine Externe Platte doch so oder so totaler Blödsinn… Denn wenn ich ein Backup aufspiele wird ja auch drauf zugegriffen. Und da kann ja auch mal „irgendwas passieren“…
Da hast du zwar nicht ganz unrecht - aber überleg mal, wie sich die Zeiten verteilen. Meine Backup-Platten liegen unten im Keller im Safe und werden nur alle 4 bis 6 Wochen mal für eine Stunde oder so an den Rechner angschlossen.
Ich hatte kürzlich z.B. ein Windows-Backup machen wollen und da bei der Planung die Externe Platte als „Sicherungsmedium“ ausgewählt. Dieses Backup hat mehrere Stunden gedauert und die Festplatte war dabei ja auch ständig im Betrieb. Könnte ja wie gesagt auch was passieren…
Richtig - und darum macht man das Windows-Backup (ich vermute mal, du meinst damit ein Systemimage von deinem Laufwerk C:smile: auch nicht auf die externe Platte, sondern auf eine andere interne bzw. auf eine andere Partition.
Und wenn das Backup fertig ist, kopiert man das TIB-File (oder was dein Image so anlegt) in wenigen Minuten auf die externe Platte rüber und legt die anschließend wieder in den Schrank.
Kommen diese Fehler denn auch bei Windows 7 noch vor? Oder gibts da nicht mittlerweile schon Lösungen? Das eine Externe als solches erkannt wird und auch bei Unterbrechung nichts passiert.
Nicht, das ich wüsste - was soll Windows auch machen, wenn der Strom ausfällt?
Ansonsten kann ich die Platte höchstens noch aus dem Gehäuse reissen und in den Rechner einbauen. Dann wäre sie allerdings wieder im „Dauerbetrieb“ und ich wäre genauso weit wie vorher
Dann würde ich dir zu einer weiteren Platte raten.
Was hast du denn da überhaupt? /intern & extern