Externe Festplatte - Tip

Ich beabsichtige, ca. 5.000 Dias zu digitalisieren.
Ich denke, dass dies am besten mit einer externen Festplatte zu
bewerkstelligen ist.
Leider weiss ich nicht, was für eine Gerät hierzu am geeignesten ist.
Man sagte mir, ich solle darauf achten dass

  • es ein 3,5-Zoll-Gerät sein soll
  • der Lüfter leise sein soll
  • ich auf einen großen Speicher achten soll und dass
  • ein hohes Arbeitstempo wichtig ist.
    Für mich stellt sich noch zusätzlich die Frage, ob es wichtig ist
    ob die Stromversorgung über den PC oder über ein Netzteil geeigneter
    ist.

Wer hat Erfahrung und kann mir ein entsprechendes Gerät empfehlen.

Vielen Dank!

Teilantwort

  • es ein 3,5-Zoll-Gerät sein soll

Wird es wohl für gewisse Speichergrößen sein müssen.

  • der Lüfter leise sein soll

oder gar kein Lüfter?

  • ich auf einen großen Speicher achten soll und dass

Sind 640 GB genug

  • ein hohes Arbeitstempo wichtig ist.

Hmm. Die hat sowohl USB 2.0 als auch eSATA

ob die Stromversorgung über den PC oder über ein Netzteil geeigneter

ist.

In der Kategorie ist die Stromversorgung immer mit Netzteil nötig.

Vorschlag: http://www.aldi-sued.de/de/html/offers/2827_9251.htm

Ich habe sie mir gleich auf NTFS umformatiert. Ist sicherer.

Gruß

Stefan

Hallo!

Ich beabsichtige, ca. 5.000 Dias zu digitalisieren.

Bevor du dir irgendwelche weiteren Gedanken machst, würde ich dir nahelegen, erst mal eine handvoll von denen zu digitalisieren und zu schauen, wieviel Speicherplatz du denn wirklich brauchst.

Denn:

Man sagte mir, ich solle darauf achten dass

  • es ein 3,5-Zoll-Gerät sein soll

Das seh ich aber ganz anders!

2,5-Zöllige Platten (= Notebookplatten) sind
a) wesentlich handlicher
b) wesentlich „stabiler“ (sind halt für den rauhen unterwegs-Betrieb gebaut)
c) können so gut wie immer ohne Netzteil betrieben werden
d) ich hab noch nie eine mit Lüfter gesehen

Nachteile dafür:
a) Häppchen teurer
b) nicht in Größen wie Desktop-Platten erhältlich (zur Zeit: 3,5 Zoll bis 1,5 TB, 2,5 Zoll „nur“ bis 500 GB)
c) ein bischen langsamer

Ich persönlich finde die Nachteile nicht so gravierend. Der Geschwindigkeitsunterschied ist zwar mess- aber nur selten spürbar. Der Größenunterschied dürfte bei dir auch nicht zählen: Wenn es wirklich „nur“ um 5000 Dias geht, dann dürften diese bei einer 500 GB-Notebook-Platte jeweils 100 MB groß sein . . . was ich für verdammt groß halten würde. Normalerweise würde ich hier einstellige MB-Zahlen erwarten. Hängt natürlich von Format und Auflösung ab.

Also, ich würd mir keine 3,5-Zoll-Platte ans Bein binden . . .

lg, mabuse

Hallo Stefan,

Vorschlag:
http://www.aldi-sued.de/de/html/offers/2827_9251.htm

bitte empfehle hier doch kein Produkt aus dem Supermarkt. Tevion, Medion, Targa Produkte haben sich noch nie durch besondere Zuverlässigkeit ausgezeichnet. Und dann erst recht nicht bei einer Festplatte.
Alleine wenn ich den Aldi Klick anklicke, da steht doch nichts drin. Nicht von wem die Platte ist, keine Details bzgl. Cache der Platte.

Ich habe sie mir gleich auf NTFS umformatiert. Ist sicherer.

hm - sobald das Tevionprodukt über den Jordan geht, hat die NTFS Formatierung auch nichts gebracht.
Bei Festplatten darauf achten, dass eine Seagate/Samsung/Hitachi/Toshiba Platte eingebaut ist

Gruß
Pefi

Hallo,

Man sagte mir, ich solle darauf achten dass

  • es ein 3,5-Zoll-Gerät sein soll
  • der Lüfter leise sein soll
  • ich auf einen großen Speicher achten soll und dass
  • ein hohes Arbeitstempo wichtig ist.

ich wüsste zwar nicht, weshalb ein hohes Arbeitstempo wichtig sein sollte, denn du willst diese Platte ja nur als Speichermedium für deine gescannten DIAs verwenden und das Speichern geht auf der lahmsten USB-Platte schneller, als das Scannen. :smiley:

Ansonsten sind auch die meisten 3,5"-Geräte passiv gekühlt, sie geben die Wärme über ihr Metallgehäuse effektiv genug ab. Auf einen Lüfter lässt es sich also eigentlich ganz verzichten.

Externe USB-Festplatten sind meist recht langsam, sie schaffen so 10 - 25 MB/s im Schnitt, mehr meist nicht. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist schon stark durch die USB-Anschlüsse des Computers limitiert, mehr als 25 MB/s kriegst du über die meisten OnBoard-Controller nicht drüber.
Wenn eine externe Platte wirklich schnell sein soll, musst du sie via eSATA anschließen. Voraussetzung: eSATA-Anschluss an Festplatte (teuer) und PC vorhanden. Mit guten eSATA-Platten sind 60 - 80 MB/s möglich. Aber um ein paar Bilder rumzuschicken, reichen 10 MB/s locker, selbst wenn du deine DIAs in halbstündiger Arbeit zu 100 MB-Dateien scannst, hast du sie da in 5 s auf der Platte.

Speicherplatz musst du halt einmal vorkalkulieren, was du so brauchst. Selbst bei höchster Auflösung und Qualität wirst du doch wohl kaum auf 10 MB pro Bild kommen? D.h. auf 500 GB kriegst du eine halbe Million DIAs.

Für mich stellt sich noch zusätzlich die Frage, ob es wichtig
ist ob die Stromversorgung über den PC oder über ein Netzteil
geeigneter ist.

Externe 3,5"- USB-Festplatten haben immer eine separate Stromversorgung über ein Netzteil (im Stecker pder Festplattengehäuse), sie ziehen deutlich mehr Strom, als über den USB-Anschluss des PCs zur Verfügung steht. Sie sind mit größeren Speicherkapazitäten verfügbar, als externe 2,5"-Platten und kosten weniger Geld pro Speicherplatz.
Ansonsten haben sie gegenüber externen 2,5"-Platten nur Nachteile: Sie sind eben auf eine externe Stromversorgung angewiesen, sind lauter, heißer, nicht transportabel, mit USB-Anschluss auch nicht deutlich schneller, aber deutlich weniger robust (man sollte sie im Betrieb nicht knuffen oder runterwerfen).

LG, Jesse

Hallo,
für 5000 Dias brauchst du eigentlich keine Festplatte, die kannst sie auf eine DVD brennen. Bei einer brauchbaren Auflösung von 1200 dpi benötigst du je Dia ca. 300 kB, d.h. auf eine Scheibe passen ca. 15.000 Dias.
Die Übertragungsrade 12 x entspricht 16 MB/s = 55 Dias/s, bei USB-2-Festplatten werden in der Praxis diese Werte auch in etwa erreicht (in der Werbung allerdings um ein vielfaches überschritten).

Mache Dir ggf. von Deiner DVD mindestens eine Sicherungskopie, die du sicher im Dunkeln verwahrst.

Speichersticks oder SD-Karten sind wegen mangelnder Verlässlichkeit zur Datensicherung keine Empfehlung, andererseits sind sie völlig lautlos, etwa genauso schnell und bei zusätzlicher Sicherung auf DVD durchaus eine brauchbare Altertnative zui einer Arbeits-DVD.

Grüße Culles

Hi!

bitte empfehle hier doch kein Produkt aus dem Supermarkt.
Tevion, Medion, Targa Produkte haben sich noch nie durch
besondere Zuverlässigkeit ausgezeichnet.

Und bitte schön woher beziehst Deine Weisheiten??

Bei Festplatten darauf achten, dass eine
Seagate/Samsung/Hitachi/Toshiba Platte eingebaut ist

Und seit wann bieten diese wesentlich mehr Sicherheit, Support und Garantie?

Ich habe (beruflich) schon wesentlich mehr Seagate- und Samsung-Platten von Client-PCs auf den Müll geworfen (glücklicherweise gibt’s halt schweineteure CarePacks) als (private) Medions (von denen habe ich noch keine Einzige entsorgen müssen).

Grüße,
Tomh

Tach auch.

Tevion, Medion, Targa Produkte haben sich noch nie durch
besondere Zuverlässigkeit ausgezeichnet.

Prinzipiell stimme ich mit dir überein, aber . . .

Und dann erst recht nicht bei einer Festplatte.

. . . aber da möchte ich dir widersprechen.
Es gibt noch genau 4 (i.W.: vier!) Hersteller von Festplatten.
Medion stöpselt die einfach nur in ein Gehäuse aus Taiwan, genauso wie jeder andere Anbieter auch. Bei solchen Produkten kann man von einem Qualitätsunterschied zwischen Medion oder einer „Marke“ wirklich nicht ausgehen.

Alleine wenn ich den Aldi Klick anklicke, da steht doch nichts
drin. Nicht von wem die Platte ist, keine Details bzgl. Cache der Platte.

Weil’s letztlich vollkommen uninteressant ist.
Vergleichbar große Platten der vier Hersteller bringen unterm Strich auch vergleichbare Leistungen. Die Unterschiede in der Zugriffszeit oder dem Cache sehen in der Graphik im großen Vergleich in der Computerbild vieleicht toll aus - wirklich merken wird man davon bei der täglichen Arbeit an seinem Rechner herzhaft wenig bis gar nix.

Und bei ner USB-Platte schon mal gar nicht.

Seagate/Samsung/Hitachi/Toshiba Platte eingebaut ist

Toshiba baut keine Platten.
Wenn du dafür Western Digital in deine Liste mit aufnimmst, hast du alle noch existierenden Hersteller genannt.

Es ist wirklich vollkommen wurst. Ne USB-Platte kann man auch bedenkenlos bei Feinkost Albrecht kaufen. Wenn die mal kaputt geht, wird die von Medion genauso zum Hersteller geschickt, wie von Trekstor, Iomega, Plextor, Fujitsu etc. Geschwindigkeitsunterschiede sind vieleicht mess- aber nicht spürbar. Und bei ner USB-Platte sowieso unwichtig, da hier i.A. die USB-Schnittstelle der begrenzende Faktor ist.

lg, mabuse

Hallo,

Ich habe (beruflich) schon wesentlich mehr Seagate- und
Samsung-Platten von Client-PCs auf den Müll geworfen
(glücklicherweise gibt’s halt schweineteure CarePacks) als
(private) Medions (von denen habe ich noch keine Einzige
entsorgen müssen).

woraus du jetzt schließt, dass Aldi-Produkte immer von erster Qualität sind, die niemals nicht ausfallen.

Hey Mabuse

Es gibt noch genau 4 (i.W.: vier!) Hersteller von Festplatten.
Medion stöpselt die einfach nur in ein Gehäuse aus Taiwan,
genauso wie jeder andere Anbieter auch. Bei solchen Produkten
kann man von einem Qualitätsunterschied zwischen Medion oder
einer „Marke“ wirklich nicht ausgehen.

Hm, aber statt einem dicken Kunststoffgehäuse, das hauptsache billig ist von Marke Medion ist es doch vielleicht sinnvoller, etwas mehr Geld auszugeben, ein Gehäuse mit zumindest genügend Lüftungsschlitzen bekommen, ein USB Interface, das nicht mehr bremst als unbedingt notwendig.

Alleine wenn ich den Aldi Klick anklicke, da steht doch nichts
drin. Nicht von wem die Platte ist, keine Details bzgl. Cache der Platte.

Weil’s letztlich vollkommen uninteressant ist.

Weils interessant wäre, zu wissen, was für ne Platte drin ist. Ich bin schon der Ansicht, dass es Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Herstellern gibt.
Wer garantiert dir, dass da keine excelstor platte drin ist?

Bei ienme Notebook interessiert mich auch der Hersteller - es reicht nicht, anzugeben: 2GHz, 250 GB Platte, 2 GB Ram. Bei einem Produkt wie einer Festplatte würde ich auch gerne wissen, was ich wirklich bekomme.

Seagate/Samsung/Hitachi/Toshiba Platte eingebaut ist

Toshiba baut keine Platten.

Dann muss ich spätestens hier kurz nachfragen:
http://www.chip.de/news/Festplatten-Toshiba-schrumpf…
http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/…
http://www.chip.de/news/250-GByte-auf-1-8-Zoll-Toshi…

Das ist doch Toshiba Inovation auf dem Fesplattensektor - bist Du Dir sicher, dass die keine mehr bauen? Das würde mich angesichts dieser Meldungen doch verwundern. Oder anders gefragt: Mit wem kooperieren die dann?

Was ist mit Excelstor? Die werfen auch Festplatten auf den Markt - von denen auch abzuraten ist.

Wenn du dafür Western Digital in deine Liste mit aufnimmst,
hast du alle noch existierenden Hersteller genannt.

Ja, wobei ich WD Platten eher zu denen zähle, mit denen ich weniger gute Erfahrungen gemacht habe.

gruß und schönes wochenende
pefi

Moin!

Hm, aber statt einem dicken Kunststoffgehäuse, das hauptsache
billig ist von Marke Medion ist es doch vielleicht sinnvoller,
etwas mehr Geld auszugeben, ein Gehäuse mit zumindest genügend
Lüftungsschlitzen bekommen,

Ist bei 2,5-Zöllern wurscht.
Bei 3,5 Zöllern magst du recht haben, aber wie gesagt, von denen rate ich eh ab.

ein USB Interface, das nicht mehr bremst als unbedingt notwendig.

Da hast du recht. Allerdings hab ich bisher noch nie ein USB-Teil gesehen, das eine (Notebook-)Platte ausgebrmst hätte. Da scheint die Entwicklung schon weiter zu sein.

Ich bin schon der Ansicht, dass es Qualitätsunterschiede
zwischen den einzelnen Herstellern gibt.

Ja, aber ich behaupte jetzt mal, das von uns niemand in der Lage ist, dies zu beurteilen. Zumal dies von Serie zu Serie unterschiedlich sein kann, jeder der Hersteller hat schon mal Mist gebaut.

Wer garantiert dir, dass da keine excelstor platte drin ist?

Excelstor gibt’s nicht mehr. War die Billig-Varainte von IBM, das wird jetzt alles von Hitachi gemacht.

Bei ienme Notebook interessiert mich auch der Hersteller - es
reicht nicht, anzugeben: 2GHz, 250 GB Platte, 2 GB Ram.

Da gibt’s ja auch rasante Unterschiede.
Aber eine 250 GB-Festplatte von Seagte wird sich von der Samsung, der Hitachi oder der von WD maximal um 10% Geschwindigkeit unterscheiden - und die wird von uns im laufenden Betrieb niemand merken. Bestenfalls, wenn er mit der Stoppuhr nebem dem Rechner sitzt.

Seagate/Samsung/Hitachi/Toshiba Platte eingebaut ist

Toshiba baut keine Platten.

Dann muss ich spätestens hier kurz nachfragen:
http://www.chip.de/news/Festplatten-Toshiba-schrumpf…
http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/…
http://www.chip.de/news/250-GByte-auf-1-8-Zoll-Toshi…

Die 1,8er sind Ausnahmen, weil die sonst keiner anpackt (noch kein richtiger Markt). Ansonsten baut Toshiba nach meinen Informationen keine Platten, sondern kauft von anderen auf und pappt seinen Aufkleber drauf. Und wenn ich mir die Bilder der Toshiba-Platten so ansehe, dann würde ich auf Seagate tippen. Die sichtbare Doppelprägung auf der oberen Hülle haben meine Seagates auch . . .

Ich hab auch seit Ewigkeiten keine Toshiba-Platten mehr irgendwo gesehen.
Also, reine Festplatten, nicht irgendwas mit einer Toshiba-gelabelten Hülle drumherum.

Was ist mit Excelstor? Die werfen auch Festplatten auf den
Markt - von denen auch abzuraten ist.

Auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.

Ja, wobei ich WD Platten eher zu denen zähle, mit denen ich
weniger gute Erfahrungen gemacht habe.

Me, too. Die Dinger wurden mir immer viel zu heiss.
WD-Platte im Webserver konnte ich nach 20 Minuten nicht mehr ohne Brandblase anfassen, Maxtor-Platte dadrin war selbst nach zwei Tagen Dauerbetrieb gerade mal Handwarm. Aber auch das kann sich von Baureihe zu Baureihe ändern, Pauschalurteile auf diesem Markt sind wirklich nicht sinnvoll . . .

lg, mabuse