Externen Monitor testen - bin völlig ahnungslos!

Hallo Wissende,

vor einiger Zeit habe ich mir mal einen externen Monitor auf eBay gekauft, weil ich vom Laptop auf einen Desktop-PC umsteigen wollte. Das habe ich dann doch nicht gemacht, und werde es auch nicht mehr tun. Daher soll der Monitor wieder verkauft werden, und dazu möchte ich ihn gerne erst einmal testen.

Monitor :
Belinea, Flachbildschirm 4:3 entspiegelt, dann gibt’s da auf der Rückseite noch eine Modell-Nummer: 10 15 70. Die genaue Typenbezeichnung kenne ich nicht. Der Monitor wird mir diesem kleinen viereckigen Stecker am PC angeschlossen.

PC-System :
IBM Thinkpad T41, Windows XP, SP3

Vorgehensweise :
Systemsteuerung, Anzeige, Einstellungen.
Hier erscheinen zwei Monitore, 1 und 2. Als Grafikkarte wird ATI Mobility Radeon 7500 angezeigt.

Man kann beim Monitor 2 ankreuzen, „Windows-Desktop auf diesen Monitor erweitern“, das habe ich gemacht. Dann ist mein persönliches Desktop-Bild, aber ohne Icons, in ganz schlechter Qualität auf dem externen Monitor erschienen. Das war so verpixelt und in falschen Farben, wie wenn die Auflösung falsch eingestellt ist.

Ich habe daher für beide Monitore die Auflösung auf „beste Qualität“ gestellt. Jetzt erscheint beim externen Monitor nur noch ein blaues Bild. Auch, wenn ich die Auflösung des externen Monitors wieder heruntersetze.

Ich glaube nicht, dass mein externer Monitor nicht fähig ist, das Bild anzuzeigen. Das könnte ja sogar ein alter Kathodenstrahlmonitor, und das hier ist immerhin schon ein Flachbildschirm-Monitor, der muss das auch können.

Aber warum funktioniert es nicht? Was muss ich machen, um den Monitor testen zu können? Und lohnt sich die ganze Sache überhaupt, d.h. wie viel kann ich auf eBay noch für so ein Teil erwarten? Wenn’s keiner kauft, spende ich den Monitor gleich dem Roten Kreuz … aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

Schöne Grüße

Petra

Hi,
Da gehen Fehlbedienung und Bugs ?) Hand in Hand bei Dir.

Typenbezeichnung kenne ich nicht. Der Monitor wird mir diesem
kleinen viereckigen Stecker am PC angeschlossen.

Wir ennen ihn „VGA (analog)“ Stecker. Im Gegensatz zu den heute aktuellen (digitalen) DVI und HDMI Anschlüssen zu sehen.

Hier erscheinen zwei Monitore, 1 und 2. Als Grafikkarte wird
ATI Mobility Radeon 7500 angezeigt.

Gut, also wurde der onitor erkannt.

Man kann beim Monitor 2 ankreuzen, „Windows-Desktop auf
diesen Monitor erweitern“, das habe ich gemacht. Dann ist mein
persönliches Desktop-Bild, aber ohne Icons, in ganz schlechter
Qualität auf dem externen Monitor erschienen. Das war so
verpixelt und in falschen Farben, wie wenn die Auflösung
falsch eingestellt ist.

Du kannst vermutlich die Maus rechts oder links aus dem eingebauten Bildschirm hinaus auf den anderen Monitor schieben? Taskleiste und Bildschirmsymbole bleiben auf dem Laptop-Schirm, auf dem anderen Schirm bekommst Du erst mal nur das Hintergrundbild. Du kannst dann Fenster vom Laptop-Schirm auf den externen Schirm verschieben und dann mit beiden Schirmen arbeiten. So funktioniert das nun mal bei Windows. Es gibt auch Grafikkarten, die den Bildschirm über zwei Bilfschirme ausdehnen können (dann geht die Taskleiste unten durch, und ein Hintergrundbild wird quer über beide Schirme gedehnt, aber das macht bei baulich so munterschiedlichen Schirmen keinen Sinn, und ist außerdem soweit ichw eiß - eine Funktion der Grafikkarte bzw. ihres Trebers, Windows hat da nichts mitzureden).

Ich glaube nicht, dass mein externer Monitor nicht fähig ist,
das Bild anzuzeigen.

Ich glaube, dass die Grafikkarte nicht in der Lage ist, den externen Monitor vernünftig anzusteuern. Das kommt bei Laptops sehr häufig auf Grund von Treiberfehlern vor. Ich hatte auch schon einen Schmalspur-HP Laptop auf der Wrkbank der schlicht am externen Monitor nur maximal das liefern konnte, was das eingebaute LCD konnte, also ca. 1024x768. Um einen Beamer anzusteuern reicht das, für einen externen 19" Flachschirm ist das viel zu wenig --> das Bild wirkt aufgeblasen und verpixelt.

Aber warum funktioniert es nicht? Was muss ich machen, um den
Monitor testen zu können?

Erst einmal brauchst Du seine technischen Daten, vor allem die native Auflösung des Paneels im externen Schirm. Sowas wie 1064x758 oder 1600x1200. Das ist das Ziel das zu erreichen ist, wenn der Computer andere Auflösung schickt wird das Bild grottenschlecht oder es verschwindet sogar ganz.

Such nach jeder Nummer die Du finden kannst - es gibt alles irgendwo im Netz. glaub mir.

Dann brauchst Du weiters die info, was der Computer *tatsächlich* schickt. Windows ist da wenig hilfreich. Für *normale* Grafikkarten (nicht Laptop) hat man meistens ein Einstelltool vom Hersteller, das weit mehr Infos anzeigt als WIndows, mit dem man vernünftig arbeiten kann.

Bei Dir dürfte das fehlen, filze sorgfältig das On-Scrren Menü am bildschirm, das Du vermutlich irgendwo mit einem Tastendruck herzaubern kannst. Wenn es halbwegs vernünftig gemacht ist findest Du rigendwo eine ANgabe, welche Auflösung (…x…, z.B. 1024x768 Pixel) gerade vom Computer geschickt wird, und welche Bildwiderholrate (irgendwas mit xx Hz, z.B. 60Hz oder 70Hz). Für einen LCD der älteren Generation brauchst Du hier 60Hz. Also in Kurz: die Pixel müssen idealer Weise identisch sein mit der nativen Auflösung des LCD aus den technichen Daten, und die Bildwiederholrate gehört auf 60Hz).

Dann so lange mit den Einstellungen am Computer fummeln bis exakt das aus ihm rauskommt, udn Du müsstest einperfektes Bild haben und kannst den Monitor beruhigt verkaufen.

Und lohnt sich die ganze Sache
überhaupt, d.h. wie viel kann ich auf eBay noch für so ein
Teil erwarten? Wenn’s keiner kauft, spende ich den Monitor
gleich dem Roten Kreuz … aber vielleicht könnt ihr mir ja
helfen.

Ohne technische Daten kannst Du ihn nur verschenken, niemand wird die Katze im Sack kaufen. Sobald Du die technischen Daten hast, suchst Du Dir ein paar ähnliche Schirme auf Ebay und schaust mit der „beobachten“ Funktion,w as sie für verkaufspreise erzielen. Ohne technische Daten kann Dir das keiner sagen - Belinea Monitor ist so wie wenn Du sagst "ich habe einen roten Golf, Baujahr und Motordaten kenne ich nicht, was ist der noch wert?

Armin

Hallo Armin,

danke für die Erläuterungen.

Wir ennen ihn „VGA (analog)“ Stecker. Im Gegensatz zu den
heute aktuellen (digitalen) DVI und HDMI Anschlüssen zu sehen.

Aha, habe ich mir fast gedacht, dass es da wieder was Neues gibt!

Ich glaube, dass die Grafikkarte nicht in der Lage ist, den
externen Monitor vernünftig anzusteuern.

Das glaube ich auch langsam. Ich habe den Monitor nun aber noch an einem Desktop-PC testen können, und da funktioniert er.

Habe außerdem einen Testbericht gefunden (Fazit: braucht viel Strom und ist ansonsten nix besonderes), und eine eBay-Auktion (1 1/2 Tage Restlaufzeit, Startpreis 1 Euro, noch kein Gebot). Die Auktion ist auf Beobachten. Aber große Wunder erwarte ich mir da nicht mehr, was den Preis angeht.

Erst einmal brauchst Du seine technischen Daten …

Die habe ich jetzt doch noch im Internet gefunden. Aber ich fürchte eh, dass ein Verkauf nicht mehr wirklich sinnvoll ist.

Bei Dir dürfte das fehlen, filze sorgfältig das On-Scrren
Menü am bildschirm, das Du vermutlich irgendwo mit einem
Tastendruck herzaubern kannst. Wenn es halbwegs vernünftig
gemacht ist findest Du rigendwo eine ANgabe, welche Auflösung
(…x…, z.B. 1024x768 Pixel) gerade vom Computer geschickt
wird, und welche Bildwiderholrate (irgendwas mit xx Hz, z.B.
60Hz oder 70Hz).

Online-Menü habe ich gefunden; so etwas stand da aber nicht drin.

Na, danke jedenfalls für die Hilfe. Ich seh schon, den Monitor wird wohl wahrscheinlich das Rote Kreuz bekommen. Da gibt’s keine Reklamationen. :wink:

Schöne Grüße

Petra