Hallo!
Ich würde gerne wissen, inwieweit die teuren extra dünnen Markenbrillengläser beim Optiker für den Durchschnittskunden wirklich einen Mehrwert haben?
Bei Fielmann zB bekommt man im Verkaufsgespräch dicke Lupen gezeigt, und wird gewarnt, dass die Brille so aussehen könnte, wenn man nicht die teuren extra dünnen Gläser nimmt. Das Lupengläser-Vorführmodell hatte mindestens 3dpt ! Dass sich da extra dünne teurere Gläser lohnen leuchtet mir ja ein. Aber wie dick wären meine Gläser mit -1,25 Dioptrien denn nun, wenn ich die „billigen“ Fielmann Standard Gläser genommen hätte? => Billiger Verkaufstrick oder gute Beratung?
Herzlichen Dank für eine fachliche Einschätzung im Voraus,
Sebastian
hallo sebastian,
bei ihren werten von -1,25 dpt machen extra dünne gläser wirklich keinen sinn. entscheidend ist aber auch, für welche fassung sie sich entscheiden. suchen sie sich z.b. eine vollrandbrille aus kunststoff aus, reichen gläser mit dem „index 1,5“ ganz sicher. bei einen randlosen brille, bei der die gläser gebohrt werden müssen, sollten sie immer auf den „index 1,6“ zurückgreifen, da die gläser durch die bohrungen anderen mechanischen einflüssen ausgesetzt sind. geben sie lieber mehr geld für eine wirklich gute beschichtung aus. im übrigen sind sie bei ihrem fachhändler in aller regel besser aufgehoben, auch beim preis. 
beste grüße
Hallo Christine,
super, viele Dank für die Antwort. Das hatte ich mir schon gedacht, deshalb wollte ich vorm Kauf der nächsten Brille lieber mal etwas Klarheit schaffen. Bei mir ist es eine Vollrandbrille aus dickem Kunststoff, die extra teuren und dünnen Gläser hätte ich mir also wirklich sparen können.
Dass die „Großen“ wie Fielmann, Apollo und Co. meistens nicht unbedingt groß in der Leistung, sondern vor allem groß in der Werbung sind, habe ich auch bereits gemerkt
Das nächste Mal geht’s zum Händler um die Ecke.
Viele Grüße