Hallo,
Meine Mutter leidet seit Jahren unter extremen Rückenschmerzen
im Lendenwirbelbereich. Sie treten plötzlich durch unbedachte
Bewegungen auf, verstärkt aber zur Zeit ihrer Periode.
Sie hat dann Schwierigkeiten, die Beine nach vorn anzuheben,
kann also nur langsam rückwärts gehen. Lähmungserscheinungen
hatte sie allerdings nie dabei.
Mittlerweile ist sie damit ca. 5 Mal im Krankenhaus gelandet.
Jahrelang vermutete man Bandscheibenvorwölbungen und
behandelte diese mit Cortison und Diclofenac (welches sie fast
schon in Dauermedikation einnimmt).
Bandscheibenvorwölbungen kann man mit Cortison und Diclofenac nicht beheben, hier wird mal wieder nur das Symptom Schmerz behandelt, aber nicht die Ursache.
Anfang des Jahres (am
Muttertag…) kam sie wieder mit denselben Beschwerden ins KH.
Das KH hat ein neues MRT-Gerät, durch das sie sie dann
geschoben haben. Nun kam heraus, dass die Nerven an den
Austrittsstellen an den Wirbeln entzündet sind.
Wenn die Nerven an den Wurzeln entzündet sind, gibt es da eine Störung, wahrscheinlich werden sie eingeklemmt, gereizt und entzünden sich dann. Diese Entzündung bzw. dieses Symptom kann man lindern. Dazu nimmt man 20g Magnesium-Chlorid, löst es in einem Liter Wasser auf und trinkt davon im akuten Stadium 4x täglich 50ml. Magnesium-Chlorid wirkt entzündungshemmend, regt die Leukozyten an und bewirkt noch so manches gesundende mehr im Körper.
Vor 2,5 Wochen hatte sie dann eine minimalinvasive Denervation und das
Problem sollte für immer erledigt sein.
Seit gestern liegt sie wieder flach, mit den gleichen
Symptomen und Schmerzen wie immer. Ihr (neuer) Hausarzt
meinte, es würde wohl an den Sakralgelenken liegen, weil sie
auch Probleme hat, Urin zu lassen…
Wenn Probleme beim Wasserlassen auftreten, liegt der Verdacht auf Lähmungserscheinungen nahe. Das Sakralgelenk, wenn es denn die Ursache ist, kann osteopatisch sehr gut und schonend behandelt werden!!! Hier sofort etwas unternehmen.
Mann, da das nicht so weiter gehen kann, hier nun meine Frage:
Ist das etwas, womit sich ein Osteopath beschäftigt? Oder zu
was für Spezialisten könnte man sie noch „schleifen“? (sie ist
bereit alles gegen die Schmerzen zu tun, denn sie leidet
wirklich extrem seit Jahren)
Es gibt auch bei uns inzwischen Ärzte und Physiotherapeuten die schon lange unter der Hand und nun endlich auch legal die Osteopathie anwenden können. In meinem Beitrag unten ist die Webseite genannt. Heute stehen sie auch in den Gelben Seiten.
Bin dankbar für alle Tipps, möchte ihr wirklich gern helfen
(auch nicht ganz uneigennützig, denn ich hoffe, dass ich das
nicht geerbt habe… Mein Vater hat auch ständig
Rückenprobleme…)
Die erbt man wohl weniger als daß man sie erwirbt, durch falsche Haltungen, ständiges Sitze oder Stehen, schweres Heben, Stürze bei denen die WS einen Schlag weg bekommt, was sich dann erst viel später auswirkt, schlechte Ernährung usw.
Hier noch Stichworte zur Websuche: Still, Sutherland, Upledger - die Ärzte, die die Osteopathie entwickelten, lehrten, Osteopathy, Cranio-Sacral-Therapy, Muscle Energy. Allerdings sollte man auf UK-, FR- und US-Seiten suchen, da bei uns fast alles verteufelt wird, was vorgeblich nicht medizinisch anerkannt ist, deshalb ist auch Wikipedia.de nicht zu empfehlen.
Viel Erfolg und gute Besserung für deine Mutter,
Cantate