Extreme Wutanfälle der Partnerin!

Hi,

Ich würde einfach mindestens (!) genauso austicken wie sie!

Und dann?

Wie und dann?
Hab ich doch geschrieben.

Was bitte soll es bringen, zwei Koffer kaputt zu machen? Wem ist damit geholfen?

Habe auch hierbei sinngemäß geschrieben, dass dabei ein
(überschaubarer) Kollateralschaden in Kauf zu nehmen ist:

Ich würde also durchaus in Kauf nehmen, dabei einen gewissen
(aber überschaubaren) Schaden zu verursachen. Dieser Schaden
wäre dann aber als Investition zu sehen. Wenn man das einmal
richtig durchzieht, dann sieht Deine Partnerin schon, wie
bescheuert das ist.

Das habe ich gelesen. Nur erkenne ich den Sinn nicht. Das, was der UP beschreibt, klingt nicht nach einem „normalen“ Wutausbruch, sondern eher nach Jähzorn oder ähnliches.

Jemand, der beispielsweise jähzornig ist, weiß in diesem
Moment manchmal nicht was er tut, er kann seinen Ausbruch
nicht kontrollieren. Ergo wird er auch nicht sehen, wie
lächerlich sein Verhalten ist.

Zu meinen Spitzenzeiten hätte sich der Ausbruch vermutlich so
aufgeschaukelt, das ich nicht sagen könnte, ob ich in so einem
Fall nicht mich oder die andere Person verletzt hätte.

Man denkt in einem Wutanfall nicht rational. Hilfreich wäre
eher aus der Situation zu gehen, den Raum oder gar die Wohnung
zu verlassen.

Heute habe ich gelernt mit meinem Jähzorn umzugehen,
Wutausbrüche gibt es so gut wie keine mehr und wenn ich merke,
ich komme doch an einen Punkt wo es zu kippen droht, gehe ich
aus der Situation, bis ich mich beruhigt habe. Siutationen, in
denen ich etwas gegen die Wand gepfeffert habe oder mich
selbst verletzt habe, gab es Gott sei dank schon lange nicht
mehr.

An wen richtet sich denn der Rat, die Situation zu verlassen?
An Stevens Partnerin???

Nein, es sollte Dir aufzeigen, daß jemanden, der sich so krankhaft in seine Wut steigert, die Lächerlichkeit des Verhaltens nicht bewusst wird und Dein Vorschlag gegebenenfalls nach hinten losgehen kann.

Die stellt hier nicht die Anfrage, sondern Steven selbst.
Seine Partnerin hat offenbar kein Problem mit ihrem Verhalten.

Das wissen wir nicht. Vielleicht weiß sie schlicht nicht, wie sie es ändern kann.

Gruß
Tina

Hi

Was bitte soll es bringen, zwei Koffer kaputt zu machen? Wem
ist damit geholfen?

Na Stevens Partnerin:

Wenn man das einmal
richtig durchzieht, dann sieht Deine Partnerin schon, wie
bescheuert das ist.

Ist das so schwer?

Habe auch hierbei sinngemäß geschrieben, dass dabei ein
(überschaubarer) Kollateralschaden in Kauf zu nehmen ist:

Das habe ich gelesen. Nur erkenne ich den Sinn nicht. Das, was
der UP beschreibt, klingt nicht nach einem „normalen“
Wutausbruch, sondern eher nach Jähzorn oder ähnliches.

Wenn dem so ist, dann muss eine Einweisung in eine Klinik erfolgen. Allein schon zum Eigenschutz und zum Schutz der sie umgebenden Personen. Vor allem zum Schutz der Kinder. Kann denn nicht einmal jemand an die Kinder denken?

An wen richtet sich denn der Rat, die Situation zu verlassen?
An Stevens Partnerin???

Nein, es sollte Dir aufzeigen, daß jemanden, der sich so
krankhaft in seine Wut steigert, die Lächerlichkeit des
Verhaltens nicht bewusst wird und Dein Vorschlag
gegebenenfalls nach hinten losgehen kann.

Erstens, siehe oben.
Zweitens, nach hinten losgehen? In wie fern?

Das wissen wir nicht. Vielleicht weiß sie schlicht nicht, wie
sie es ändern kann.

Siehe oben.

Gruß
Tina

Hi,

Was bitte soll es bringen, zwei Koffer kaputt zu machen? Wem
ist damit geholfen?

Na Stevens Partnerin:

Wenn man das einmal
richtig durchzieht, dann sieht Deine Partnerin schon, wie
bescheuert das ist.

Ist das so schwer?

Ja, denn bei einem krankhaften Zorn sieht man nicht die Lächerlichkeit des Verhaltens. Im Gegenteil kann sich der Zorn noch weiter aufschaukeln, so daß es nicht bei zwei kaputten Koffern bleibt.

Das habe ich gelesen. Nur erkenne ich den Sinn nicht. Das, was
der UP beschreibt, klingt nicht nach einem „normalen“
Wutausbruch, sondern eher nach Jähzorn oder ähnliches.

Wenn dem so ist, dann muss eine Einweisung in eine Klinik
erfolgen. Allein schon zum Eigenschutz und zum Schutz der sie
umgebenden Personen.

Auf welcher Grundlage? Weil ein Koffer kaputt ging?

Vor allem zum Schutz der Kinder. Kann
denn nicht einmal jemand an die Kinder denken?

Welcher Kinder? Ich habe nichts von Kindern gelesen.

Ich bin jähzornig. Weder habe ich Kinder, noch andere Personen verletzt. Auch die Verletzungen, die ich mir selbst zugezogen habe, wenn ich beispielsweise irgendwo gegengetreten habe, waren nicht behandlungswürdig.

An wen richtet sich denn der Rat, die Situation zu verlassen?
An Stevens Partnerin???

Nein, es sollte Dir aufzeigen, daß jemanden, der sich so
krankhaft in seine Wut steigert, die Lächerlichkeit des
Verhaltens nicht bewusst wird und Dein Vorschlag
gegebenenfalls nach hinten losgehen kann.

Erstens, siehe oben.
Zweitens, nach hinten losgehen? In wie fern?

Jemanden, der in einem solch massiven Zorn gefangen ist, können solche Dinge dazu verleiten, das genau dann etwas passiert, der Zornige eben dann auf die Person losgeht, die ihn provoziert.

Jemand der krankhaft zornig ist, betrachtet die Situation nicht rational, ihn in so einer Situation zu reizen kann gefährlich werden.

Gruß
Tina

off topic
Wenn ich mich freue, sieht das anders aus,

Angelika

Hi,

so wie Du das schilderst, könnte es sich um Jähzorn, also keine „normale“ Form von Wut handeln. Wenn dem so wäre, hätte ich folgenden Rat:

Blöderweise sehen die Betroffenen ihr Problem oft nicht, im Gegenteil sie sehen das Jähzorn funktioniert und die Umgebung kuscht. Tut sie das nicht, kann die Gewalt excesiv werden.

Vielleicht kannst Du ihr in einer ruhigen Minute vorschlagen, eine ambulante Therapie zu machen.

Im Zuge einer psych. Therapie, die ich aufgrund meiner Kindheit gemacht habe, habe ich auch den Jähzorn bekämpft.

Ich habe gelernt meinen Zorn zu beherschen. Den Jähzorn trage ich immer noch in mir, aber ich kann mich beherrschen. Komme ich an einen Punkt, an dem ich merke, das es zu kippen droht, nehme ich mir eine Auszeit und gehe aus der Situation.

Wenn ich mich beruhigt habe, kann ich auch die Argumente meines Gegenübers annehmen.

Aber wie gesagt, die Schwierigkeit liegt darin, daß der Betroffene nicht erkennt, daß ein Problem existiert.

Ob hier wirklich eine Form von Jähzorn o. ä. vorliegt, kann ich nicht beurteilen, aber es wäre eine Möglichkeit.

Gruß
Tina

Hi,

Was bitte soll es bringen, zwei Koffer kaputt zu machen? Wem
ist damit geholfen?

Na Stevens Partnerin:

Wenn man das einmal
richtig durchzieht, dann sieht Deine Partnerin schon, wie
bescheuert das ist.

Ist das so schwer?

Ja, denn bei einem krankhaften Zorn sieht man nicht die
Lächerlichkeit des Verhaltens. Im Gegenteil kann sich der Zorn
noch weiter aufschaukeln, so daß es nicht bei zwei kaputten
Koffern bleibt.

Ich sehe schon, die Koffer bereiten Dir große Sorgen.

Das habe ich gelesen. Nur erkenne ich den Sinn nicht. Das, was
der UP beschreibt, klingt nicht nach einem „normalen“
Wutausbruch, sondern eher nach Jähzorn oder ähnliches.

Wenn dem so ist, dann muss eine Einweisung in eine Klinik
erfolgen. Allein schon zum Eigenschutz und zum Schutz der sie
umgebenden Personen.

Auf welcher Grundlage? Weil ein Koffer kaputt ging?

Nein, sondern:

Jemanden, der in einem solch massiven Zorn gefangen ist,
können solche Dinge dazu verleiten, das genau dann etwas
passiert, der Zornige eben dann auf die Person losgeht, die
ihn provoziert.

Jemand der krankhaft zornig ist, betrachtet die Situation
nicht rational, ihn in so einer Situation zu reizen kann
gefährlich werden.

Herzlichen Glückwunsch
Tomm

Hi,

Ja, denn bei einem krankhaften Zorn sieht man nicht die
Lächerlichkeit des Verhaltens. Im Gegenteil kann sich der Zorn
noch weiter aufschaukeln, so daß es nicht bei zwei kaputten
Koffern bleibt.

Ich sehe schon, die Koffer bereiten Dir große Sorgen.

Nein, ich sehe nur keinen Sinn darin, etwas kaputt zu machen, nur weil es der andere auch tut. Das hat für mich etwas von der Brücke hinterherspringen…

Auf welcher Grundlage? Weil ein Koffer kaputt ging?

Nein, sondern:

Jemanden, der in einem solch massiven Zorn gefangen ist,
können solche Dinge dazu verleiten, das genau dann etwas
passiert, der Zornige eben dann auf die Person losgeht, die
ihn provoziert.

Es war ein Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man jemanden provoziert, der gerade einen Wutanfall hat.

Jähzorn alleine ist keine Grund für eine Zwangseinweisung.

Jemand der krankhaft zornig ist, betrachtet die Situation
nicht rational, ihn in so einer Situation zu reizen kann
gefährlich werden.

Herzlichen Glückwunsch

Wofür? Mein Opa ist jähzornig und das wesentlich extremer, als ich es jeh war. Meine Mutter ist auch jähzornig, aber nicht ganz so extrem wie mein Opa.

Ich kann mich an Szenen erinnern, an der meine Oma an den Haaren durch die ganze Wohnung gezogen wurde, weil ein Schub nicht so aufgeräumt war, wie er es gerne gehabt hätte.

Hin und wieder war auch die Polizei bei meinen Großeltern, mitgenommen und zwangseingewiesen wurde er noch nie.

Ich weiß also, von was ich Rede.

Dein Rat war sicherlich gut gemeint, kann aber nach „hinten losgehen“. Das wollte ich damit sagen, nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
Tina

Hi,

Nein, ich sehe nur keinen Sinn darin, etwas kaputt zu machen,
nur weil es der andere auch tut.

Der Koffer wird in diesem Beispiel auch nicht kaputt gemacht, mit der Begründung, der andere tue dies doch auch. Die Zerstörung des Koffers wird also nicht der Zerstörung des Koffers wegen in Kauf genommen. Vielmehr geht es darum, dem anderen hautnah sein eigenes Verhalten vor Augen zu führen. Um dem Gegenüber dabei die Gelegenheit zu geben, das von ihm wahrgenommene auch zu realisieren und einzuordnenn wird hierbei gut und gerne übertrieben bzw. extra noch eins draufgesetzt. Im weitesten Sinne handelt es hierbei um eine sog. paradoxe Intervention.

Herzlichen Glückwunsch

Wofür?

Naja, hierfür zum Beispiel:

Mein Opa ist jähzornig und das wesentlich extremer, als
ich es jeh war. Meine Mutter ist auch jähzornig, aber nicht
ganz so extrem wie mein Opa.

Es muss wohl in Deiner Familie liegen, oder wie soll das verstanden werden?

Ich kann mich an Szenen erinnern, an der meine Oma an den
Haaren durch die ganze Wohnung gezogen wurde, weil ein Schub
nicht so aufgeräumt war, wie er es gerne gehabt hätte.

Deine Oma tut mir leid. Dein Opa nicht - obwohl er ein Würstchen ist. Ich komm noch darauf zu sprechen…

Hin und wieder war auch die Polizei bei meinen Großeltern,
mitgenommen und zwangseingewiesen wurde er noch nie.

Kein normal denkender Mensch kann das gut heißen. Muss Dein Opa erst jemanden umbringen?

Ich weiß also, von was ich Rede.

Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Du hast Gewalt innerhalb der Familie erlebt. Und?

Dein Rat war sicherlich gut gemeint, kann aber nach „hinten
losgehen“. Das wollte ich damit sagen, nicht mehr und nicht
weniger.

Wenn das alles ist, was Du sagen wolltest, könnten wir uns die Diskussion eigentlich sparen. Jedoch glaube ich Dir nicht so ganz.

Vielmehr kommt es mir so vor, als würdest Du versuchen, hochgradig asoziales Verhalten zu rechtfertigen. Dies womöglich nur, weil sowohl Dir nahestende Familienangehörige als auch Du selbst von Zeit zu Zeit derart asoziales Verhalten an den Tag legten und womöglich noch immer legen. Dies wird dann Deinerseits unter den Deckmantel des meines Erachtens doch recht schwammigen Begriffs ‚Jähzorn‘ platziert. Getreu dem Motto:„Ich kann nix dafür. Bin halt jähzornig.“ Statt Jähzorn wäre eine geringe Frustrationstoleranz wohl eine geeignetere Begrifflichkeit, oder?

Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich jemanden, dessen Mutter ebenso wie er selbst in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Sein Vater hingegen hat seine Kindheit von Geburt an in der Türkei verbracht. Der Bekannte ist also so gesehen halb deutsch, halb türkisch. Andererseits spricht mein Bekannter nur die deutsche Sprache (Muttersprache) und kein Wort türkisch. Er besitzt ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft und sieht sich selbst auch als Deutschen. Bis hier hin ist sicherlich alles völlig in Ordnung und nichts dagegen einzuwenden. Einzig und allein trinkt er des Öfteren einen über den Durst. Auch dies wäre noch OK, wenn er bei solchen Gelegenheiten nicht immer wieder versuchen würde, wildfremden Leuten völlig grundlos das Gesicht zu zertrümmern. Er ist zwar schon einschlägig vorbestraft, sieht aber trotzdem nicht von solchen Verhaltensmustern ab. Immer nach einer derartigen Aktion rechtfertigt er sich folgendermaßen (Achtung! Zitat!):„Da kam halt der Türke in mir durch.“ Toll, oder?

Ich will hier auf keinen Fall falsch verstanden werden. Nicht, dass jemand mit der Nazikeule um sich schwingt. Ich will in keinster Weise behaupten, dass Türken oder türkischstämmige Menschen in irgendeiner Form von Grund auf aggressiver sind als andere. Vielmehr ist es ja mein türkischstämmiger Bekannte, der sein Fehlverhalten mit seiner halben türkischen Abstammung zu rechtfertigen versucht. In der Tat benötigt er seine türkischstämmige Abstammung ausschließlich für derartige Rechtfertigungen. Ich nenne hier nur ein mir real bekanntes Beispiel.

Aber was soll das denn?

Kann ich denn auch wann immer mir es passt total austicken und jemanden eins auf die Mütze hauen, nur weil ich mich über irgendetwas ärgere? Kann ich dies dann rechtfertigen mit „bin halt jähzornig“, „bin halt halber Türke“ oder „hab halt einen Dachschaden“?
Nein, das kann ich wohl nicht. Wenn ich mich in dieser Hinsicht nicht unter Kontrolle habe, dann habe ich ein Problem. Dieses Problem weitet sich allerdings auch noch auf andere aus, wenn man - wie Du sagst - „gefährlich“ sein kann.

Alles Versändnis dürfte ausgeschöpft sein, wenn man von so jemanden sagt, er wäre ein Fall für den Arzt. Wenn letzteres nicht zutrifft, ist er ein Fall für den Staatsanwalt.

Nun zurück zu Deinem Opa:
Deine Oma an den Haaren durch die Wohnung ziehen mag er sich ja trauen. Willst Du ernsthaft erzählen, dass Dein Opa seinen Jähzorn im Angesicht eines zwei Meter großen Hünen nicht urplötzlich doch im Griff hätte? Also ich messe keine zwei Meter, aber für den Fall, dass ich mit dem Aufräumen einer Schublade beauftragt wäre, wäre die Unzufriedenheit Deines Opas höchstens für ihn selbst gefährlich.

Grüße
Tomm

P.S. Hat es eigentich einen bestimmten Grund, dass Du Dich hier im Forum trotz Deiner „Jähzorn“ und deiner von Dir selbst erwähnten potentiellen Gefährlichkeit unter dem Nick „Engelchen“, und dies auch noch mit einem Ausrufezeichen versehen, zu erkennen gibst?

Hi,

Nein, ich sehe nur keinen Sinn darin, etwas kaputt zu machen,
nur weil es der andere auch tut.

Der Koffer wird in diesem Beispiel auch nicht kaputt gemacht,
mit der Begründung, der andere tue dies doch auch. Die
Zerstörung des Koffers wird also nicht der Zerstörung des
Koffers wegen in Kauf genommen. Vielmehr geht es darum, dem
anderen hautnah sein eigenes Verhalten vor Augen zu führen. Um
dem Gegenüber dabei die Gelegenheit zu geben, das von ihm
wahrgenommene auch zu realisieren und einzuordnenn wird
hierbei gut und gerne übertrieben bzw. extra noch eins
draufgesetzt. Im weitesten Sinne handelt es hierbei um eine
sog. paradoxe Intervention.

Nochmal: Ist jemand so in seiner Wut gefangen, wie es die Freundin des UP zu sein scheint, dann nimmt er das geschehene nicht so wahr, wie Du Dir das vorstellst. Die Gefahr, das er sich noch mehr in seine Wut hineinsteigert ist hoch.

Und der Koffer kann auch nichts dafür.

Ich glaube, Du hast noch nie jemanden erlebt, der sich richtig in seinen Zorn hineingesteigert hat.

Wofür?

Naja, hierfür zum Beispiel:

Mein Opa ist jähzornig und das wesentlich extremer, als
ich es jeh war. Meine Mutter ist auch jähzornig, aber nicht
ganz so extrem wie mein Opa.

Es muss wohl in Deiner Familie liegen, oder wie soll das
verstanden werden?

Natürlich könnte man das als Ausrede nehmen. Natürlich kann es durch solche Vorfälle auch zu einer psychischen Störung im Kindesalter kommen, die sich wiederum im Jähzorn des Kindes entladen.

Ich kann mich an Szenen erinnern, an der meine Oma an den
Haaren durch die ganze Wohnung gezogen wurde, weil ein Schub
nicht so aufgeräumt war, wie er es gerne gehabt hätte.

Deine Oma tut mir leid. Dein Opa nicht - obwohl er ein
Würstchen ist. Ich komm noch darauf zu sprechen…

Du verstehst nichts, rein gar nichts. Jähzorn ist wie eine Krankheit. Mit der Aussage „armes Würstchen“ macht man es sich zu einfach. Mein Opa war mit 17 im Krieg in Russland, vermutlich resultiert der Zorn aus dem, was er dort erlebt hat.

Kein normal denkender Mensch kann das gut heißen. Muss Dein
Opa erst jemanden umbringen?

Wenn man ihn nicht anzeigt, ist es eben so.

Ich weiß also, von was ich Rede.

Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Du hast Gewalt
innerhalb der Familie erlebt. Und?

Wie gesagt, Jährzorn könnte Krankheitsbedingt sein und ist es bei meinem Opa auch:

http://www.enjoyliving.at/gesund-und-fit-magazin/ges…

Dein Rat war sicherlich gut gemeint, kann aber nach „hinten
losgehen“. Das wollte ich damit sagen, nicht mehr und nicht
weniger.

Wenn das alles ist, was Du sagen wolltest, könnten wir uns die
Diskussion eigentlich sparen. Jedoch glaube ich Dir nicht so
ganz.

Weil Du keine Ahnung hast, so einfach ist das.

Vielmehr kommt es mir so vor, als würdest Du versuchen,
hochgradig asoziales Verhalten zu rechtfertigen. Dies
womöglich nur, weil sowohl Dir nahestende Familienangehörige
als auch Du selbst von Zeit zu Zeit derart asoziales Verhalten
an den Tag legten und womöglich noch immer legen. Dies wird
dann Deinerseits unter den Deckmantel des meines Erachtens
doch recht schwammigen Begriffs ‚Jähzorn‘ platziert.

Das zeigt nur, das Du keine Ahung hast.

Im übrigen habe ich etwas gegen meinen Jähzorn getan, was Du wüsstest, wenn Du meinen Beitrag gelesen hättest.

Getreu
dem Motto:„Ich kann nix dafür. Bin halt jähzornig.“ Statt
Jähzorn wäre eine geringe Frustrationstoleranz wohl eine
geeignetere Begrifflichkeit, oder?

Nein, google nach Jähzorn. Es kann ein Wesenzug sein, ist es in unserer Familie aber nicht, wie auch mein Psych. bestätigte.

Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich jemanden, dessen Mutter
ebenso wie er selbst in Deutschland geboren und aufgewachsen
ist. Sein Vater hingegen hat seine Kindheit von Geburt an in
der Türkei verbracht. Der Bekannte ist also so gesehen halb
deutsch, halb türkisch. Andererseits spricht mein Bekannter
nur die deutsche Sprache (Muttersprache) und kein Wort
türkisch. Er besitzt ausschließlich die deutsche
Staatsbürgerschaft und sieht sich selbst auch als Deutschen.
Bis hier hin ist sicherlich alles völlig in Ordnung und nichts
dagegen einzuwenden. Einzig und allein trinkt er des Öfteren
einen über den Durst. Auch dies wäre noch OK, wenn er bei
solchen Gelegenheiten nicht immer wieder versuchen würde,
wildfremden Leuten völlig grundlos das Gesicht zu zertrümmern.
Er ist zwar schon einschlägig vorbestraft, sieht aber trotzdem
nicht von solchen Verhaltensmustern ab. Immer nach einer
derartigen Aktion rechtfertigt er sich folgendermaßen
(Achtung! Zitat!):„Da kam halt der Türke in mir durch.“ Toll,
oder?

Auch Alkoholismus ist eine Krankheit und kann Jähzorn hervorrufen.

Ich will hier auf keinen Fall falsch verstanden werden. Nicht,
dass jemand mit der Nazikeule um sich schwingt. Ich will in
keinster Weise behaupten, dass Türken oder türkischstämmige
Menschen in irgendeiner Form von Grund auf aggressiver sind
als andere. Vielmehr ist es ja mein türkischstämmiger
Bekannte, der sein Fehlverhalten mit seiner halben türkischen
Abstammung zu rechtfertigen versucht. In der Tat benötigt er
seine türkischstämmige Abstammung ausschließlich für derartige
Rechtfertigungen. Ich nenne hier nur ein mir real bekanntes
Beispiel.

Solange Du Dir nicht klar machst, das Jähzorn krankheitsbedingt sein kann, wirst Du es auch nicht verstehen.

Aber was soll das denn?

Kann ich denn auch wann immer mir es passt total austicken und
jemanden eins auf die Mütze hauen, nur weil ich mich über
irgendetwas ärgere? Kann ich dies dann rechtfertigen mit „bin
halt jähzornig“, „bin halt halber Türke“ oder „hab halt einen
Dachschaden“?

Es ist eine Krankheit, mach Dir das klar.

Nun zurück zu Deinem Opa:
Deine Oma an den Haaren durch die Wohnung ziehen mag er sich
ja trauen. Willst Du ernsthaft erzählen, dass Dein Opa seinen
Jähzorn im Angesicht eines zwei Meter großen Hünen nicht
urplötzlich doch im Griff hätte?

Ja, so ist es. Es ist vollkommen unerheblich wer vor einem steht. Aber Deine Aussage zeigt mir, das Du eben keine Ahnung hast. Du verwechselst gewalttätige Menschen, die ihr Gegenüber erniedringen wollen, mit Jähzorn.

Also ich messe keine zwei
Meter, aber für den Fall, dass ich mit dem Aufräumen einer
Schublade beauftragt wäre, wäre die Unzufriedenheit Deines
Opas höchstens für ihn selbst gefährlich.

Und das ist jetzt besser?

P.S. Hat es eigentich einen bestimmten Grund, dass Du Dich
hier im Forum trotz Deiner „Jähzorn“ und deiner von Dir selbst
erwähnten potentiellen Gefährlichkeit unter dem Nick
„Engelchen“, und dies auch noch mit einem Ausrufezeichen
versehen, zu erkennen gibst?

Welche Gefährlichkeit? Statt beleidigend zu werden, hättest Du Dir das von mir geschriebene durchlesen sollen.

Gruß
Tina

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article139…

Hi,

Du hast einen hierfür relevanten Satz von mir nicht mitzitiert:

Alles Versändnis dürfte ausgeschöpft sein, wenn man von so jemanden sagt, er wäre ein Fall für den Arzt. Wenn letzteres nicht zutrifft, ist er ein Fall für den Staatsanwalt.

Also:

Solange Du Dir nicht klar machst, das Jähzorn
krankheitsbedingt sein kann, wirst Du es auch nicht verstehen.

Siehe oben!

Du verstehst nichts, rein gar nichts. Jähzorn ist wie eine
Krankheit.

Siehe oben!

Auch Alkoholismus ist eine Krankheit und kann Jähzorn
hervorrufen.

Siehe oben!

Solange Du Dir nicht klar machst, das Jähzorn
krankheitsbedingt sein kann, wirst Du es auch nicht verstehen.

Siehe oben.

Im meinem ersten Satz ist von einem Arzt die Rede! Da besteht bereits eine Relation zu einer Erkrankung. Ein nicht von der Hand zu weisender Zusammenhang, oder nicht?

Nochmal: Ist jemand so in seiner Wut gefangen, wie es die
Freundin des UP zu sein scheint, dann nimmt er das geschehene
nicht so wahr, wie Du Dir das vorstellst. Die Gefahr, das er
sich noch mehr in seine Wut hineinsteigert ist hoch.

Dieses Risiko gehe ich ein.

Und der Koffer kann auch nichts dafür.

Stimmt, aber es ist auch nur ein Koffer. Den kann man zur Not auch mal opfern. Bei Deiner an den Haaren herumgezogene Oma würde ich das in der Tat nicht so sehen.
Sollte außerdem auch nur die Chance bestehen, ein regelmäßig austickender Mensch könnte sein Verhalten bewusst reflektieren, indem man ihm den Spiegel vorhält, spricht nichts dagegen, zu versuchen, diese Chance zu nutzen.

Ich glaube, Du hast noch nie jemanden erlebt, der sich richtig
in seinen Zorn hineingesteigert hat.

Ich weiß nicht. Ich war z.B. mal bei einem Zwischenfall auf einem Volksfest dabei, bei dem der von mir genannte Bekannte in Aktion getreten ist. Er ist dabei sogar auf seine Kumpels losgegangen. Vieleicht war das ja eine Interaktion eines jähzornigen Menschen in Deinem Sinne. Aber welche Rolle spielt es überhaupt, ob ich das jetzt mal erlebt habe oder nicht?

Aber ich weiß:

Weil Du keine Ahnung hast, so einfach ist das.

Das zeigt nur, das Du keine Ahung hast.

Jähzorn ist wie eine
Krankheit. Mit der Aussage „armes Würstchen“ macht man es sich
zu einfach. Mein Opa war mit 17 im Krieg in Russland,
vermutlich resultiert der Zorn aus dem, was er dort erlebt
hat.

Und Du machst es Dir nicht zu einfach? Mein Opa war auch im Krieg. Später hatte er Depressionen. Ob zwischen seinem Kriegseinsatz und seinen Depressionen ein zwingender Zusammenhang bestehen muss, weiß ich nicht. Du hingegen verwendest den Kriegseinsatz Deines Opas aber erneut zumindest latent als eine Art Entschuldigung für seine Jähzornigkeit. Hast Du auch eine Entschuldiung für Dich und Deine Jähzornigkeit? Warst Du im Krieg?

Ich zitiere vorweg:

Im übrigen habe ich etwas gegen meinen Jähzorn getan,

Wenn dem so ist: Sehr gut!

Hat das Dein Opa auch? Wenn nicht: Würstchen.

Mein Opa hat sich auch in medizinische Behandlung begeben. Zurecht.

Was hat also die Depression meines Opas mit der Jähzornigkeit Deines Opas zu tun, wirst Du sicherlich gleich fragen.

Tja, zunächst mal nicht viel. Aber mit einer Depression ist es so, dass man sich Hilfe mindestens holen SOLLTE. Bei Jähzornigkeit ist es eher so, dass man sie sich beschaffen MUSS. Sonst geht womöglich irgendwann die Oma drauf!

In dem von Dir nachgelieferten Link steht: „Doch oft gehen zuerst diejenigen zum Therapeuten, die unter den jähzornigen Menschen leiden.“

Ein Missstand, oder?

Kein normal denkender Mensch kann das gut heißen. Muss Dein
Opa erst jemanden umbringen?

Wenn man ihn nicht anzeigt, ist es eben so.

Da hast Du ohne Zweifel leider Recht.

Ich weiß also, von was ich Rede.

Wer nicht?

Also ich messe keine zwei
Meter, aber für den Fall, dass ich mit dem Aufräumen einer
Schublade beauftragt wäre, wäre die Unzufriedenheit Deines
Opas höchstens für ihn selbst gefährlich.

Und das ist jetzt besser?

Ja. Für mich. Ich tu Deinem Opa nichts. Aber wenn mich Dein Opa tätlich angeht, werde ich mich zur Wehr setzen. Mir ist dabei vollkommen egal, ob er das krankheitsbedingt, aus einer krminellen Energie heraus oder aus sonst welchen Gründen macht. Ich lass mich nicht an den Haaren durch die Wohnung ziehen. Ob Dir das passt oder nicht.

Nun zurück zu Deinem Opa:
Deine Oma an den Haaren durch die Wohnung ziehen mag er sich
ja trauen. Willst Du ernsthaft erzählen, dass Dein Opa seinen
Jähzorn im Angesicht eines zwei Meter großen Hünen nicht
urplötzlich doch im Griff hätte?

Ja, so ist es. Es ist vollkommen unerheblich wer vor einem steht.

Ein Grund mehr, sein Verhalten aktiv zu ändern. Irgendwann trifft er auf den Falschen. Nur dass er sich hierbei selbst in Gefahr befindet und ausnahmsweise mal nicht Deine Oma.

P.S. Hat es eigentich einen bestimmten Grund, dass Du Dich
hier im Forum trotz Deiner „Jähzorn“ und deiner von Dir selbst
erwähnten potentiellen Gefährlichkeit unter dem Nick
„Engelchen“, und dies auch noch mit einem Ausrufezeichen
versehen, zu erkennen gibst?

Du schreibst:

Welche Gefährlichkeit? Statt beleidigend zu werden, hättest Du
Dir das von mir geschriebene durchlesen sollen.

Du schreibst ferner:

Jemand der krankhaft zornig ist, betrachtet die Situation
nicht rational, ihn in so einer Situation zu reizen kann
gefährlich werden.

Nein, es sollte Dir aufzeigen, daß jemanden, der sich so
krankhaft in seine Wut steigert, die Lächerlichkeit des
Verhaltens nicht bewusst wird und Dein Vorschlag
gegebenenfalls nach hinten losgehen kann.

Mal abgesehen davon, dass einiges schon fast wie eine Drohung klingt, ist es also völlig in Ordnung, dass ein jähzorniger Mensch noch krasser austickt, wenn man ihn in seiner Sicht der Dinge provoziert, weil es halt eine Krankheit ist?
Wenn ich hingegen aber von einer Gefährlichkeit rede, ist das eine Beleidigung?
Liest Du das, was Du schreibst eigentlich selber?

Grüße
Tomm

Hi,

Du hast einen hierfür relevanten Satz von mir nicht
mitzitiert:

warum sollte dieser Satz relevant sein? Er spiegelt doch nur Deine Meinung wieder, nicht mehr und nicht weniger.

Alles Versändnis dürfte ausgeschöpft sein, wenn man von so jemanden sagt, er wäre ein Fall für den Arzt. Wenn letzteres nicht zutrifft, ist er ein Fall für den Staatsanwalt.

Solange Du Dir nicht klar machst, das Jähzorn
krankheitsbedingt sein kann, wirst Du es auch nicht verstehen.

Nur tust Du das nicht.

Im meinem ersten Satz ist von einem Arzt die Rede! Da besteht
bereits eine Relation zu einer Erkrankung. Ein nicht von der
Hand zu weisender Zusammenhang, oder nicht?

Nein, den der Zusammenhang simmt nicht, Du redest von Verständnis das ausgeschöpft ist, wenn man so jemandem sagt, er wäre ein Fall für den Arzt.

Aber was bringt das? Glaubst Du die Einsicht kommt, wenn man diesen Satz sagt? Glaubst Du ein Alkoholiker hört mit dem Trinken auf, wenn man ihm sagt er ist Alkoholiker?

Der Weg zur Erkenntnis das etwas nicht „normal“ ist dauert in der Regel länger.

Nochmal: Ist jemand so in seiner Wut gefangen, wie es die
Freundin des UP zu sein scheint, dann nimmt er das geschehene
nicht so wahr, wie Du Dir das vorstellst. Die Gefahr, das er
sich noch mehr in seine Wut hineinsteigert ist hoch.

Dieses Risiko gehe ich ein.

Das kannst Du für Dich gerne tun, das ist Deine eigene Entscheidung. Du gibst aber einer Dir vollkommen fremden Person diesen Rat. Bist Du Dir sicher, daß auch er dieses Risiko eingehen möchte?

Stimmt, aber es ist auch nur ein Koffer. Den kann man zur Not
auch mal opfern. Bei Deiner an den Haaren herumgezogene Oma
würde ich das in der Tat nicht so sehen.
Sollte außerdem auch nur die Chance bestehen, ein regelmäßig
austickender Mensch könnte sein Verhalten bewusst
reflektieren, indem man ihm den Spiegel vorhält, spricht
nichts dagegen, zu versuchen, diese Chance zu nutzen.

Diese Chance besteht bei einem Wutausbruch in dieser Form nicht. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Man hat keine Kontrolle über sich, was nützt es jemanden, der sich nicht kontrollieren kann, den Spiegel vorzuhalten?

Ich glaube, Du hast noch nie jemanden erlebt, der sich richtig
in seinen Zorn hineingesteigert hat.

Ich weiß nicht. Ich war z.B. mal bei einem Zwischenfall auf
einem Volksfest dabei, bei dem der von mir genannte Bekannte
in Aktion getreten ist. Er ist dabei sogar auf seine Kumpels
losgegangen. Vieleicht war das ja eine Interaktion eines
jähzornigen Menschen in Deinem Sinne. Aber welche Rolle spielt
es überhaupt, ob ich das jetzt mal erlebt habe oder nicht?

Weil Du über etwas sprichst, über dessen Konsequenzen Du Dir nicht klar bist und einen Rat gibst, der für den Befolgenden Konsequenzen haben könnte.

Jähzorn ist wie eine
Krankheit. Mit der Aussage „armes Würstchen“ macht man es sich
zu einfach. Mein Opa war mit 17 im Krieg in Russland,
vermutlich resultiert der Zorn aus dem, was er dort erlebt
hat.

Und Du machst es Dir nicht zu einfach?

Nein.

Mein Opa war auch im
Krieg. Später hatte er Depressionen. Ob zwischen seinem
Kriegseinsatz und seinen Depressionen ein zwingender
Zusammenhang bestehen muss, weiß ich nicht. Du hingegen
verwendest den Kriegseinsatz Deines Opas aber erneut zumindest
latent als eine Art Entschuldigung für seine Jähzornigkeit.

Schon mal hiervon gehört:

http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belast…

Hast Du auch eine Entschuldiung für Dich und Deine
Jähzornigkeit? Warst Du im Krieg?

Einen besseren Beweis für Deine Ahnungslosigkeit hättest Du fast nicht liefern können.

Laut meinem Psych. ist es so:

Kinder, die das Jähzornige Verhalten eines Elternteiles miterlebt haben, neigen in vielen Fällen dazu, selbst auch Jähzornig zu werden.

Ich zitiere vorweg:

Im übrigen habe ich etwas gegen meinen Jähzorn getan,

Wenn dem so ist: Sehr gut!

Hat das Dein Opa auch? Wenn nicht: Würstchen.

Ok und Du bist ein Held.

Mein Opa hat sich auch in medizinische Behandlung begeben.
Zurecht.

Alle Menschen sind gleich. Eine Depression ist nicht mit Jähzorn zu vergleichen.

Was hat also die Depression meines Opas mit der Jähzornigkeit
Deines Opas zu tun, wirst Du sicherlich gleich fragen.

Tja, zunächst mal nicht viel. Aber mit einer Depression ist es
so, dass man sich Hilfe mindestens holen SOLLTE. Bei
Jähzornigkeit ist es eher so, dass man sie sich beschaffen
MUSS. Sonst geht womöglich irgendwann die Oma drauf!

Niemand kann zu einer Behandlung gezwungen werden. Die Hürden sind hier sehr hoch gelegt. Eine Zwangseinweisung hat es nie gegeben, eine Anzeige gegen ihn auch nicht.

Ein Missstand, oder?

Richtig. Aber was willst Du tun, wenn der Betroffene nicht zum Arzt geht?

Kein normal denkender Mensch kann das gut heißen. Muss Dein
Opa erst jemanden umbringen?

Mein Opa ist fast 90 Jahre alt, er ist schon rein körperlich nicht mehr in der Lage auch nur einer Fliege etwas zu leide zu tun. Es geht hier auch nicht um meinen Opa, da ist ohne Zweifel viel falsch gelaufen. Es geht hier allein um die Tatsache, daß sich ein Jähzorniger nicht unter Kontrolle hat und sich im Moment des Wutausbruches nicht steuern kann.

Also ich messe keine zwei
Meter, aber für den Fall, dass ich mit dem Aufräumen einer
Schublade beauftragt wäre, wäre die Unzufriedenheit Deines
Opas höchstens für ihn selbst gefährlich.

Und das ist jetzt besser?

Ja. Für mich. Ich tu Deinem Opa nichts. Aber wenn mich Dein
Opa tätlich angeht, werde ich mich zur Wehr setzen.

Das klang oben anders.

Mir ist
dabei vollkommen egal, ob er das krankheitsbedingt, aus einer
krminellen Energie heraus oder aus sonst welchen Gründen
macht. Ich lass mich nicht an den Haaren durch die Wohnung
ziehen. Ob Dir das passt oder nicht.

Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen, aber es bringt nichts zurückzuschlagen, man muß die Situation verlassen.

Welche Gefährlichkeit? Statt beleidigend zu werden, hättest Du
Dir das von mir geschriebene durchlesen sollen.

Du schreibst ferner:

Jemand der krankhaft zornig ist, betrachtet die Situation
nicht rational, ihn in so einer Situation zu reizen kann
gefährlich werden.

Nein, es sollte Dir aufzeigen, daß jemanden, der sich so
krankhaft in seine Wut steigert, die Lächerlichkeit des
Verhaltens nicht bewusst wird und Dein Vorschlag
gegebenenfalls nach hinten losgehen kann.

Mal abgesehen davon, dass einiges schon fast wie eine Drohung
klingt, ist es also völlig in Ordnung, dass ein jähzorniger
Mensch noch krasser austickt, wenn man ihn in seiner Sicht der
Dinge provoziert, weil es halt eine Krankheit ist?

Nein ist es nicht. Aber er ist steuerungsunfähig. Das ist wie bei jemanden der unter Drogen steht: er weiß nicht was er tut. Von in Ordnung sein habe ich nie irgendetwas geschrieben.

Wenn ich hingegen aber von einer Gefährlichkeit rede, ist das
eine Beleidigung?
Liest Du das, was Du schreibst eigentlich selber?

Du hast mich beleidigt ider wie soll ich das verstehen?

Hat es eigentich einen bestimmten Grund, dass Du Dich
hier im Forum trotz Deiner „Jähzorn“ und deiner von Dir selbst
erwähnten potentiellen Gefährlichkeit unter dem Nick
„Engelchen“, und dies auch noch mit einem Ausrufezeichen
versehen, zu erkennen gibst?

Muß ich jetzt meinen Namen in Jährzorn ändern, nur weil ich es sein kann?

Im übrigen hieß ich hier nicht immer so.

Gruß
Tina

Hi,

Du hast einen hierfür relevanten Satz von mir nicht
mitzitiert:

warum sollte dieser Satz relevant sein? Er spiegelt doch nur
Deine Meinung wieder, nicht mehr und nicht weniger.

Er ist deshalb relevant, weil er den von Dir so wehement geforderten Kontext von jähzornigem Verhalten und einer Krankeit (Du weißt schon, Krankheit -> Arzt und so) herstellt, auch wenn diese Bezugnahme von mir Deinerseits ebenso wehement bestritten oder ignoriert wird. Du verdrehst hier die Tatsachen. Wahrscheinlich gefällt Dir der Sachverhalt nicht, dass ich quasi im selben Atemzug auch eine mögliche strafrechtliche Begebenheit (Staatsanwalt) einwerfe.

Alles Versändnis dürfte ausgeschöpft sein, wenn man von so jemanden sagt, er wäre ein Fall für den Arzt. Wenn letzteres nicht zutrifft, ist er ein Fall für den Staatsanwalt.

Solange Du Dir nicht klar machst, das Jähzorn
krankheitsbedingt sein kann, wirst Du es auch nicht verstehen.

Nur tust Du das nicht.

Tu ich schon. Habe ich schon mehrfach erklärt. Du verdrehst erneut die Tatsachen.

Im meinem ersten Satz ist von einem Arzt die Rede! Da besteht
bereits eine Relation zu einer Erkrankung. Ein nicht von der
Hand zu weisender Zusammenhang, oder nicht?

Nein, den der Zusammenhang simmt nicht, Du redest von
Verständnis das ausgeschöpft ist, wenn man so jemandem sagt,
er wäre ein Fall für den Arzt.

Doch. Wie kann Person A dulden, dass sie von Person B auf die Zwölf gehauen bekommt oder an den Haaren durch die Wohnung gezerrt wird? Doch höchstens indem Person B das Geschehen als Symptom einer Krankheit akzeptiert. Dies kann Person A tun, muss sie aber nicht. In jedem Fall dürfte aber das Maximum an Akzeptanz ausgereizt sein.

Aber was bringt das? Glaubst Du die Einsicht kommt, wenn man
diesen Satz sagt? Glaubst Du ein Alkoholiker hört mit dem
Trinken auf, wenn man ihm sagt er ist Alkoholiker?

Ich sag es IHM ja nicht. In meinem Satz befindet sich ein das Wort ‚von‘. Dieses ist sinnveränderlichend. Bitte genau lesen! Andernfalls verdrehst Du erneut die Tatsachen.

Der Weg zur Erkenntnis das etwas nicht „normal“ ist dauert in
der Regel länger.

Mag sein. Wer sagt, dass es nicht auch sofort gehen kann?

Nochmal: Ist jemand so in seiner Wut gefangen, wie es die
Freundin des UP zu sein scheint, dann nimmt er das geschehene
nicht so wahr, wie Du Dir das vorstellst. Die Gefahr, das er
sich noch mehr in seine Wut hineinsteigert ist hoch.

Dieses Risiko gehe ich ein.

Das kannst Du für Dich gerne tun, das ist Deine eigene
Entscheidung. Du gibst aber einer Dir vollkommen fremden
Person diesen Rat. Bist Du Dir sicher, daß auch er dieses
Risiko eingehen möchte?

Ich habe in meinem Antwortposting ausdrücklich geschrieben:

Ohne zu beanspruchen, dass es sich hierbei um einen medizinischen Rat handelt, kann ich Dir mal mitteilen, was ich (persönlich) in so einer Situation tun würde, wenn sie wieder auftritt: …

Somit verdrehst Du die Tatsachen.

Stimmt, aber es ist auch nur ein Koffer. Den kann man zur Not
auch mal opfern. Bei Deiner an den Haaren herumgezogene Oma
würde ich das in der Tat nicht so sehen.
Sollte außerdem auch nur die Chance bestehen, ein regelmäßig
austickender Mensch könnte sein Verhalten bewusst
reflektieren, indem man ihm den Spiegel vorhält, spricht
nichts dagegen, zu versuchen, diese Chance zu nutzen.

Diese Chance besteht bei einem Wutausbruch in dieser Form
nicht. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Man hat keine
Kontrolle über sich, was nützt es jemanden, der sich nicht
kontrollieren kann, den Spiegel vorzuhalten?

Es ist eine Behauptung von Dir, dass es nie und niemalsnie gehen kann.

Ich glaube, Du hast noch nie jemanden erlebt, der sich richtig
in seinen Zorn hineingesteigert hat.

Ich weiß nicht. Ich war z.B. mal bei einem Zwischenfall auf
einem Volksfest dabei, bei dem der von mir genannte Bekannte
in Aktion getreten ist. Er ist dabei sogar auf seine Kumpels
losgegangen. Vieleicht war das ja eine Interaktion eines
jähzornigen Menschen in Deinem Sinne. Aber welche Rolle spielt
es überhaupt, ob ich das jetzt mal erlebt habe oder nicht?

Weil Du über etwas sprichst, über dessen Konsequenzen Du Dir
nicht klar bist und einen Rat gibst, der für den Befolgenden
Konsequenzen haben könnte.

Jähzorn ist wie eine
Krankheit. Mit der Aussage „armes Würstchen“ macht man es sich
zu einfach. Mein Opa war mit 17 im Krieg in Russland,
vermutlich resultiert der Zorn aus dem, was er dort erlebt
hat.

Und Du machst es Dir nicht zu einfach?

Nein.

Mein Opa war auch im
Krieg. Später hatte er Depressionen. Ob zwischen seinem
Kriegseinsatz und seinen Depressionen ein zwingender
Zusammenhang bestehen muss, weiß ich nicht. Du hingegen
verwendest den Kriegseinsatz Deines Opas aber erneut zumindest
latent als eine Art Entschuldigung für seine Jähzornigkeit.

Schon mal hiervon gehört:

http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belast…

Ja. Und?

Hast Du auch eine Entschuldiung für Dich und Deine
Jähzornigkeit? Warst Du im Krieg?

Einen besseren Beweis für Deine Ahnungslosigkeit hättest Du
fast nicht liefern können.

Laut meinem Psych. ist es so:

Kinder, die das Jähzornige Verhalten eines Elternteiles
miterlebt haben, neigen in vielen Fällen dazu, selbst auch
Jähzornig zu werden.

Jetzt verstehe ich. Dein Opa ist jähzornig wegen dem Krieg, Deine Mutter wegen Deinem Opa und Du wegen Deiner Mutter. Das hättest Du aber wirklich auch gleich sagen können.

Ich zitiere vorweg:

Im übrigen habe ich etwas gegen meinen Jähzorn getan,

Wenn dem so ist: Sehr gut!

Hat das Dein Opa auch? Wenn nicht: Würstchen.

Ok und Du bist ein Held.

Danke. Aber warum?

Alle Menschen sind gleich.

Nein. Sicher nicht. Eine derart gesicherte Tatsache bedarf nun wirklich keiner Erklärung.

Eine Depression ist nicht mit
Jähzorn zu vergleichen.

Ich weiß. Ich habe die Unterschiede bezüglich dem Behandlungsbedarf in einem zwischenmenschnlichen Kontext angesprochen - wenn auch sicherlich nicht abschließend dargelegt, wohl aber von Dir ignoriert.

Was hat also die Depression meines Opas mit der Jähzornigkeit
Deines Opas zu tun, wirst Du sicherlich gleich fragen.

Tja, zunächst mal nicht viel. Aber mit einer Depression ist es
so, dass man sich Hilfe mindestens holen SOLLTE. Bei
Jähzornigkeit ist es eher so, dass man sie sich beschaffen
MUSS. Sonst geht womöglich irgendwann die Oma drauf!

Niemand kann zu einer Behandlung gezwungen werden.

Verstehe. Die Belegung einer geschlossenen Abteilung ist wohl höchstfreiwillig da.

Die Hürden
sind hier sehr hoch gelegt.

Mag sein.

Eine Zwangseinweisung hat es nie
gegeben, eine Anzeige gegen ihn auch nicht.

Dein Opa hatte Glück. Sein zwischenmenschliches Umfeld unter Umständen weniger.

Ein Missstand, oder?

Richtig. Aber was willst Du tun, wenn der Betroffene nicht zum
Arzt geht?

Ich habe bereits erklärt, was ich tun würde.

Kein normal denkender Mensch kann das gut heißen. Muss Dein
Opa erst jemanden umbringen?

Mein Opa ist fast 90 Jahre alt, er ist schon rein körperlich
nicht mehr in der Lage auch nur einer Fliege etwas zu leide zu
tun.

Ist das die Lösung? Einfach warten, bis tickende Zeitbomben zu alt sind um irgendetwas anzustellen?

Es geht hier auch nicht um meinen Opa, da ist ohne
Zweifel viel falsch gelaufen. Es geht hier allein um die
Tatsache, daß sich ein Jähzorniger nicht unter Kontrolle hat
und sich im Moment des Wutausbruches nicht steuern kann.

Also ich messe keine zwei
Meter, aber für den Fall, dass ich mit dem Aufräumen einer
Schublade beauftragt wäre, wäre die Unzufriedenheit Deines
Opas höchstens für ihn selbst gefährlich.

Und das ist jetzt besser?

Ja. Für mich. Ich tu Deinem Opa nichts. Aber wenn mich Dein
Opa tätlich angeht, werde ich mich zur Wehr setzen.

Das klang oben anders.

Aha.

Mir ist
dabei vollkommen egal, ob er das krankheitsbedingt, aus einer
krminellen Energie heraus oder aus sonst welchen Gründen
macht. Ich lass mich nicht an den Haaren durch die Wohnung
ziehen. Ob Dir das passt oder nicht.

Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen, aber es bringt
nichts zurückzuschlagen, man muß die Situation verlassen.

So wie Deine Oma die Situation ganz einfach hätte verlassen sollen, als sie an den Haaren durch die Wohung gezerrt wurde?

Welche Gefährlichkeit? Statt beleidigend zu werden, hättest Du
Dir das von mir geschriebene durchlesen sollen.

Du schreibst ferner:

Jemand der krankhaft zornig ist, betrachtet die Situation
nicht rational, ihn in so einer Situation zu reizen kann
gefährlich werden.

Nein, es sollte Dir aufzeigen, daß jemanden, der sich so
krankhaft in seine Wut steigert, die Lächerlichkeit des
Verhaltens nicht bewusst wird und Dein Vorschlag
gegebenenfalls nach hinten losgehen kann.

Mal abgesehen davon, dass einiges schon fast wie eine Drohung
klingt, ist es also völlig in Ordnung, dass ein jähzorniger
Mensch noch krasser austickt, wenn man ihn in seiner Sicht der
Dinge provoziert, weil es halt eine Krankheit ist?

Nein ist es nicht. Aber er ist steuerungsunfähig. Das ist wie
bei jemanden der unter Drogen steht: er weiß nicht was er tut.
Von in Ordnung sein habe ich nie irgendetwas geschrieben.

Wenn ich hingegen aber von einer Gefährlichkeit rede, ist das
eine Beleidigung?
Liest Du das, was Du schreibst eigentlich selber?

Du hast mich beleidigt ider wie soll ich das verstehen?

Du schriebst:

Welche Gefährlichkeit? Statt beleidigend zu werden, hättest Du
Dir das von mir geschriebene durchlesen sollen.

und hast mir damit vorgeworfen, beleidigend geworden zu sein.

Hat es eigentich einen bestimmten Grund, dass Du Dich
hier im Forum trotz Deiner „Jähzorn“ und deiner von Dir selbst
erwähnten potentiellen Gefährlichkeit unter dem Nick
„Engelchen“, und dies auch noch mit einem Ausrufezeichen
versehen, zu erkennen gibst?

Muß ich jetzt meinen Namen in Jährzorn ändern, nur weil ich es
sein kann?

Im übrigen hieß ich hier nicht immer so.

Dissoziative Identitätsstörung?
:wink: Nein, nur Spaß!

Gruß
Tomm

Hi,

Er ist deshalb relevant, weil er den von Dir so wehement
geforderten Kontext von jähzornigem Verhalten und einer
Krankeit (Du weißt schon, Krankheit -> Arzt und so) herstellt,
auch wenn diese Bezugnahme von mir Deinerseits ebenso wehement
bestritten oder ignoriert wird.

Wo?

Du verdrehst hier die
Tatsachen. Wahrscheinlich gefällt Dir der Sachverhalt nicht,
dass ich quasi im selben Atemzug auch eine mögliche
strafrechtliche Begebenheit (Staatsanwalt) einwerfe.

Jähzorn ist nicht strafbar. Es ist auch nicht strafbar in einem Wutanfall Sachen zu zerstören, sofern es sich nicht um fremdes Eigentum handelt. Glaubst Du ein Staatsanwalt interessiert sich dafür wenn ich vor Wut mein Geschirr kaputt schlage?

Ein Fall für den Staatsanwalt wird es erst dann, wenn ich andere gefährde und selbst dann muß erst eine Anzeige gemacht werden. Wird das Verhalten nicht angezeigt, wird auch kein Staatsanwalt tätig.

Nur tust Du das nicht.

Tu ich schon. Habe ich schon mehrfach erklärt. Du verdrehst
erneut die Tatsachen.

Nein, tue ich nicht, was Du wüsstest, würdest Du die verlinkten Artikel lesen.

Doch. Wie kann Person A dulden, dass sie von Person B auf die
Zwölf gehauen bekommt oder an den Haaren durch die Wohnung
gezerrt wird?

Dafür kann es die verschiedensten Gründe geben. Aber Du setzt häusliche Gewalt, in der es dem schlagenden Partner darum geht Macht auszuüben, mit Jähzorn gleich. Beides ist Gewalt, beides ist falsch und beides ist nicht entschuldbar.

Aber im Gegensatz zur häuslichen Gewalt, die regelmäßig stattfindet, ist es bei Jähzorn nicht so. Zornausbrüche finden nicht regelmäßig statt und sie finden in unterschiedlichen Dimensionen statt. Wutausbrüche meines Opas gab es weder täglich, noch monatlich, noch jährlich. Handgreiflich wurde er „nur“ 2 oder 3 x. Auch das ist unentschuldbar deswegen nur in „“.

Und meine Großeltern sind eine andere Generation, in dieser GEneration war und ist es unüblich sich zu trennen.

Doch höchstens indem Person B das Geschehen als
Symptom einer Krankheit akzeptiert.

Vielleicht wußte sie schlicht nicht wohin, mit 3 kleinen Kindern? Vielleicht hat sie ihren Mann trotzdem geliebt und ist bei ihm geblieben. Wer sagt Dir, das sie es akzepiert hat, weil sie es als Symptom einer Krankheit gesehen hat?

Dies kann Person A tun,
muss sie aber nicht. In jedem Fall dürfte aber das Maximum an
Akzeptanz ausgereizt sein.

Bei Dir, bei mir vermutlich auch, bei ihr aber scheinbar nicht.

Ich sag es IHM ja nicht.

Warum ihm nicht? Wem sonst? Wer außer ihm sollte etwas gegen seine Krankheit tun?

In meinem Satz befindet sich ein das

Wort ‚von‘. Dieses ist sinnveränderlichend. Bitte genau lesen!
Andernfalls verdrehst Du erneut die Tatsachen.

Nein tue ich nicht.

Der Weg zur Erkenntnis das etwas nicht „normal“ ist dauert in
der Regel länger.

Mag sein. Wer sagt, dass es nicht auch sofort gehen kann?

Dir ist die Bedeutung von „in der Regel“ bekannt? Es mag Fälle geben, wo es sofort gehen kann, das der Betroffene die Erkenntnis erlangt sein Verhalten wäre Behandlungsbedürftig. Hättest Du die Links gelesen, wüsstest Du aber, daß dem in den meisten Fällen aber nicht so ist.

Ich habe in meinem Antwortposting ausdrücklich geschrieben:

Ohne zu beanspruchen, dass es sich hierbei um einen medizinischen Rat handelt, kann ich Dir mal mitteilen, was ich (persönlich) in so einer Situation tun würde, wenn sie wieder auftritt: …

Somit verdrehst Du die Tatsachen.

Das möchtest Du vermutlich so sehen, weil Du Deinen Rat nicht überdacht hast und Dir etwaige Konsequenzen nicht klar sind.

Wie ich schon schrieb, ich finde Deinen Rat falsch und habe auch begründet warum.

Diese Chance besteht bei einem Wutausbruch in dieser Form
nicht. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Man hat keine
Kontrolle über sich, was nützt es jemanden, der sich nicht
kontrollieren kann, den Spiegel vorzuhalten?

Es ist eine Behauptung von Dir, dass es nie und niemalsnie
gehen kann.

Um den „Spiegel“ erkennen zu können, muß man in der Lage sein, ein gspiegeltes Verhalten zu erkennen. In einem extremen Wutausbruch, wie er vom UP beschrieben wurde, kann man das aber nicht:

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptom…

Man hat keine Kontrolle über sich selbst, man ist nicht herr seiner Sinne, wie soll ich da erkennen können, das mir jemand einen Spiegel vorhält?

Das wäre dann möglich, wenn es sich um einen „leichteren“ Wutanfall handelt, aber nicht in Extremsituationen.

Schon mal hiervon gehört:

http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belast…

Ja. Und?

Ja und was? Du sagst ich verwende es als „Entschuldigung“. Das tue ich nicht. Mittleweile gilt es als bewiesen, das solche Erlebnisse eine post. Belastunsstörung hervorrufen können. Heute werden Soldaten, sofern sie dazu bereit sind, behandelt. Früher gab es das nicht. Das hat nichts mit Ausrede zu tun, es ist so.

Kinder, die das Jähzornige Verhalten eines Elternteiles
miterlebt haben, neigen in vielen Fällen dazu, selbst auch
Jähzornig zu werden.

Jetzt verstehe ich. Dein Opa ist jähzornig wegen dem Krieg,
Deine Mutter wegen Deinem Opa und Du wegen Deiner Mutter. Das
hättest Du aber wirklich auch gleich sagen können.

Das sage nicht ich, das sagen Menschen, die sich beruflich mit diesen Aspekten auseinandersetzen. Ob Dir das passt oder nicht, ist dabei völlig unerheblich.

Ok und Du bist ein Held.

Danke. Aber warum?

Weil Du groß im Worte schwingen bist.

Alle Menschen sind gleich.

Nein. Sicher nicht. Eine derart gesicherte Tatsache bedarf nun
wirklich keiner Erklärung.

Ach und warum gestehtst Du dann Deinem Opa zu aufgrund seiner Erlebnisse eine Krankheit namens Depression bekommen zu haben, während Du meinem Opa die Krankheit post. Belastungsstörung aberkennst. Meinst Du jeder, der schreckliches erlebt hat muß eine Depression bekommen oder können durch diese Erlebnisse nicht auch unterschiedliche Erkrankungen hervorgerufen werden?

Tja, zunächst mal nicht viel. Aber mit einer Depression ist es
so, dass man sich Hilfe mindestens holen SOLLTE. Bei
Jähzornigkeit ist es eher so, dass man sie sich beschaffen
MUSS. Sonst geht womöglich irgendwann die Oma drauf!

Niemand kann zu einer Behandlung gezwungen werden.

Verstehe. Die Belegung einer geschlossenen Abteilung ist wohl
höchstfreiwillig da.

Es gibt durchaus Patienten, die sich freiwillig in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen. Dann gibt es auch die Zwangseinweisung, diese setzt voraus, das die Einzuweisende Person sich oder andere gefährdet. Die Zwangseinweisung kann, soweit ich mich erinnere, bei Gefahr im Verzug sofort veranlasst werden, es muß aber innerhalb von 24 h ein Richter über die Zwangseinweisung entscheiden.

Das alles setzt aber wiederum voraus, das es jemanden gibt, der das Verhalten anzeigt.

Möchtest du hierzu näheres Wissen, müsstest Du im Rechtsbrett posten.

Fakt ist, das Nachbarn im Fall meines Großvaters auch mal die Polizei riefen, Fakt ist auch, daß er nie zwangseingewiesen wurde.

Richtig. Aber was willst Du tun, wenn der Betroffene nicht zum
Arzt geht?

Ich habe bereits erklärt, was ich tun würde.

Auf welcher Grundlage?

Mein Opa ist fast 90 Jahre alt, er ist schon rein körperlich
nicht mehr in der Lage auch nur einer Fliege etwas zu leide zu
tun.

Ist das die Lösung? Einfach warten, bis tickende Zeitbomben zu
alt sind um irgendetwas anzustellen?

Bist Du immer unfehlbar? Ich liebe meinen Opa, auch wenn er manchmal nicht einfach war. Aber dafür war er in anderen Situationen immer für uns da. Glaubst Du jemand der Jähzornig ist hat nur schlechte Seiten und ist nicht liebenswert?

Mir ist
dabei vollkommen egal, ob er das krankheitsbedingt, aus einer
krminellen Energie heraus oder aus sonst welchen Gründen
macht. Ich lass mich nicht an den Haaren durch die Wohnung
ziehen. Ob Dir das passt oder nicht.

Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen, aber es bringt
nichts zurückzuschlagen, man muß die Situation verlassen.

So wie Deine Oma die Situation ganz einfach hätte verlassen
sollen, als sie an den Haaren durch die Wohung gezerrt wurde?

Ein Zornausbruch schaukelt sich auf. Es hätte ihr geholfen, wenn sie die Situation gleich zu Beginn verlassen hätte, aber das wußte sie ja nicht.

Du hast mich beleidigt ider wie soll ich das verstehen?

Du schriebst:

Welche Gefährlichkeit? Statt beleidigend zu werden, hättest Du
Dir das von mir geschriebene durchlesen sollen.

und hast mir damit vorgeworfen, beleidigend geworden zu sein.

Als Beleidigung habe ich das markierte aufgefasst:

Hat es eigentich einen bestimmten Grund, dass Du Dich
hier im Forum trotz Deiner „Jähzorn“ und deiner von Dir selbst
erwähnten potentiellen Gefährlichkeit unter dem Nick
„Engelchen“,
und dies auch noch mit einem Ausrufezeichen
versehen, zu erkennen gibst?

Wie kommst Du darauf, ich wäre potentiell Gefährlich? Noch nie hat sich meine Wut gegen Menschen gerichtet, noch nie habe ich einen Menschen verletzt.

Wut an sich ist etwas völlig normales. Jähzorn passiert dann, wenn der Betroffene unter großer Anspannung steht, dann ist der Zorn ein Ventil um „Dampf“ abzulassen. Auch das ist an für sich nichts verkehrtes, nur ist das Wutpotential eben größer als bei einer normalen Wut. In meinem Fall ist es eben so gewesen, das ich Türen geschlagen, mal einen Teller o. ä. auf den Boden geschmissen, Besen zerschlagen oder mit der Faust gegen die Wand geschlagen oder mit dem Fuß gegen die Wand getreten zu haben.

Heute ist es so, daß wenn ich an einen gewissen Punkt komme, bei dem ich weiß, es könnte jetzt gefährlich werden, die Situation verlasse und anderweitig „Dampf“ ablasse. Ich lasse Dampf ab, indem ich mich körperlich betätige, also im schnellen Tempo ums Dorf gehe, bis ich ausgepowert bin.

Momentan bin ich aber jähzorn frei. D. h. ich habe seit ca. 4 Jahren keinen derartigen Anfall mehr gehabt.

Dissoziative Identitätsstörung?
:wink: Nein, nur Spaß!

Wie witzig. Nenn Dich doch um in Komiker.

Gruß
Tina

Abschließend möchte ich Dir noch folgenden Auszug aus dem nachfolgend verlinktem Artikel ans Herz legen:

_Tipps für Jähzorn-Opfer

Einer der wichtigsten Tipps für Opfer von Jähzorn-Ausbrüchen ist aber sicher jener, nicht der Versuchung zu erliegen „Feuer mit Feuer zu bekämpfen“ : Opfer von Jähzorn sollten nach Möglichkeit versuchen, die Situation zu beruhigen. „Diskussionen kann man später führen, wenn die Atmosphäre sich beruhigt hat“, meint Itten. Dem ist wohl hinzuzufügen: Im schlimmsten Fall nicht zögern, Hilfe zu holen. „Hilfe von Experten kann Leidtragenden auch das oft quälende Gefühl nehmen, selbst schuld am Aggressionsausbruch zu sein“, ergänzt Gross.

„Jähzorn – Psychotherapeutische Antworten auf ein unberechenbares Gefühl“, Springer Verlag, 193 Seiten, 24,95 €._

http://diepresse.com/home/gesundheit/412258/Jaehzorn…