Extremer Haarausfall-- Seriöse Hilfe?

Hallo Experten,

meine Freundin hat innerhalb von 2 Wochen ca. die Hälfte ihrer Haare
verloren. Für ihre psychologische Verfassung ein Desaster.

Der Hausarzt hat mittels Blutbild Hormone, Enzyme und tralala
untersucht- ist wohl alles ok.
Der Facharzt (Dermatologe) soll jetzt als nächstes einen Haarstatus
erstellen. Da es ein „kosmetisches“ (???) Thema sein soll, sind EUR
50 fällig.
Es geht nicht um das Geld, aber das als kosmetisch zu deklarieren,
finde ich, ist eine Unverschämtheit. Das ist m.E. ein
gesundheitliches Problem.

Aber ok. Was ich jetzt suche ist eine seriöse Möglichkeit zur Klärung
und evtl. Heilung.
Wenn man ins Internet schaut, findet man fast nur kommerzielle Links-
selbst getarnt als „…ich habe Probleme und bin nicht
kommerziell…“.
Der allgemeine Schwerpunkt ist: „Unser Mittelchen richtet es“.

Kennt jemand eine Stelle, die sich seriös mit schweren Haarproblemen
beschäftigt?
Billig muß es nicht sein- wenn es helfen kann, dann zahlt man auch
gerne etwas privat.
Oder kennt jemand Foren über dieses Thema, die nicht kommerziell
sind?

Bin gespannt auf Eure Antworten.

Gruß Andy.

Hallo,

meine Freundin hat innerhalb von 2 Wochen ca. die Hälfte ihrer
Haare
verloren. Für ihre psychologische Verfassung ein Desaster.

Warum? hatte Sie vorher schon Probleme? Stress? Ein Bekannteer hatte Haarausfall, der dann auf eine Stressituation zurückgeführt wurde. Wurde sowas bei deiner Freundinn in Betracht gezogen?
LG Backs

Hallo Backs,

danke für Deine Antwort.
Stress kann eine Ursache sein- scheidet aber hier aus.
Vorher waren auch nie so extreme Probleme aufgetreten.

Gruß Andy.

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Hallo Andy!

Deine Frage nach einer seriösen Auskunft kann ich dir leider nicht beantworten, möchte aber trotzdem Folgendes anmerken:

Wenn jemand innerhalb kürzester Zeit die Hälfte seiner Haare verliert ist das definitiv kein rein kosmetisches Problem, sondern kann einen ernsthaften medizinischen Grund haben.

Zu einem Dermatologen zu gehen ist der richtige Schritt, denn er ist hierfür der Fachmann. Sollte er das Problem nicht ernst nehmen, dann unbedingt einen anderen Dermatologen aufsuchen.

Wenn die medizinische Ursache geklärt ist, müsste es möglich sein bei der Krankenkasse die Kosten für den Haarstatus einzufordern.

Viel Glück!

Gruß, ChrisTine

Hallo Chris Tine,

danke für Deine Antwort.
Stimme Dir zu- so wollen wir auch erst 'mal weitermachen.
Aber ich hoffe, daß es noch Betroffene gibt, die Tipps geben können, wenn es nichts bringt.

Gruß Andy.

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Innerhalb so kurzer Zeit?

Ich erinnere mich an eine Kollegin die verlor auch relativ zackig die Hälfte ihrer Haare…bei ihr stellte sich eine Unverträglichkeit gegen ein zuvor eingenommenes Medikament heraus. nach einer Entgiftung wuchsen auch ihre Haare wieder.

Ein anderer Kollege hat alle paar Jahre sämtliche Körperbehaarung verloren…nach langen Untersuchungsreihen (zuerst tippte man auf Amalgamvergiftung) kam man zu dem Schluß, dass es eine Autoimmunerkrankung sei…

Will sagen man muß den Grund der Alopezie hearausfinden um überhaupt behandeln zu können.

Dazu wird ein zB. Trichogramm angefertigt, dass die gesetzlichen Krankenkassen anscheinen nicht mehr tragen (ich meine mich erinnern zu können damals nichts bezahlt zu haben…)

Suchworte wären zB. „diffuser Haarausfall“, „Alopezie“, „Alopecia“, „Trichogramm“, „Haarwurzelanalyse“, „Haaranalyse“…wenn Du weiter suchen willst

Welche Blutwerte hat denn der Arzt getestet? Schilddrüse ok?
Beim Gynäkologen können Frauen einen Hormonstatus machen lassen, aber auch der wird nicht von den Kassen getragen.

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/haar/haarausfall…
http://www.onmeda.de/suche/index.html?q=Alopezie&nam…
http://www.haarerkrankungen.de/expertenrat/index.php4
http://debeka.gesundheitsportal-privat.de/de/lexikon…
http://www.hairberlin.com/info_trichogramm.htm

Gruß
Maja

Hallo,

das Trichogramm kannst Du Dir sparen, es sagt Dir lediglich wie viele Haare ausfallen und welche sich in der Telogenphase, Anagenphase oder Katagenphase befinden.
Ist Deine Freundin evtl. im Wechsel oder nimmt sie Kontrazeptiva? Im Klimakterium verlieren viele Frauen Haare, bedingt durch die Hormonumstellung. Mit den Mittelchen würde ich warten, es kann sich relativ schnell wieder beruhigen.
Welche Blutdruckwerte hat Deine Freundin?

LG
Michael

Hallo,

an einigen Unikliniken gibt es „Haarsprechstunden“, vllt schaut ihr mal danach. Ansonsten… ich habe nach einer zu fettarmen (fast fettfreien) Phase mit hohem Gewichtsverlust plötzlich innerhlab weniger Wochen ein Drittel meiner Haare verloren. Hörte sofort auf, nachdem ich darauf geachtet habe, Öl auf meinen Speiseplan zu setzen.

Viel Erfolg bei Finden der Ursache
Xelya

Hallo Mikhael,

danke für Deinen Beitrag.

Trichogramm ist schon erstellt- man weiß ja als Laie nicht so genau, was getan werden muß, um die Ursache zu finden.

Nicht im Wechsel, Kontrazeptiva negativ, Blutdruck mit ca. 65/115 eher niedrig.
Die meisten Blutwerte sind ok, ein besonderer Eisenwert ist leicht niedrig. Blutwerte werden nochmals gezielter untersucht.

Mittelchen sind noch keine verschrieben.

Gruß Andy.

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Hallo Maja,

danke für Deinen Antwort.
Vieles von den geäußerten Gründen ist auszuschließen.
Schilddrüse ist ok, Blutwerte ok, außer einem speziellen Eisenwert. Das wird nochmals überprüft.

Werde die u.a. Links mal abklappern.

Gruß Andy.

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Hallo Xelya,

danke für Deinen Beitrag- werde mal an der Uni nachfragen.

Eine Öltinktur wurde als erstes von der Hausärztin zum Auftragen verschrieben. Vielleicht hilft es in nächster Zeit?

Gruß Andy.

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Hallo Andy,

ich hab ja schon öfter mal auf so eine Frage hier geantwortet (Du kannst also die Suchfunktion benutzen:wink:, weil das gerade für eine Frau ja etwas sehr unangenehmes ist. Und mir ist vor 8 Jahren genau das gleiche passiert.

meine Freundin hat innerhalb von 2 Wochen ca. die Hälfte ihrer
Haare
verloren. Für ihre psychologische Verfassung ein Desaster.

So war’s auch bei mir, 2 Wochen, mindestens 50% fehlte, die Haare fielen büschelweise aus, ich traute mich nicht mehr zu duschen, war ein Drama, und das Kopfkissen war übersäht mit Haaren.

Der Hausarzt hat mittels Blutbild Hormone, Enzyme und tralala
untersucht- ist wohl alles ok.

Ich war damals beim Dermatologen, den einzigen den ich im Berliner Telefonbuch finden konnte (Spandau), der auf Haarprobleme spezialisiert war. Der war total überfordert und verdutzt als er wirklich mal an einem Büschel zog und es dann in der Hand hatte (tsss, so etwas nennt sich Arzt!).

Bin dann zum Gynäkologen der Blutbild, Hormone etc. untersucht hat. o.B.

Dann in die Hautklinik, Dermatologie, die mich später intern an die Umweltmedizin weiterverwies. Dort wurde nochmal Blut untersucht, rein umwelttechnisch gesehen. Also abchecken auf Gifte, Schwermetalle usw. o.B. - na ja, so gesehen war’s interessant wieviele Schwermetalle wir im Körper haben, waren aber alles Durchschnittswerte.

Das war’s dann auch schon mit den Ärzten. Bei mir das alles Entscheidende war die Frage: was ist ca. 3 Monate vor Beginn des Haarausfalls passiert? Der Körper, speziell in diesem Fall die Haare, reagieren auf gewisse Ereignisse wie z. B. einen schweren operativen Eingriff, ein traumatisches Erlebnis, eine psychische oder physische Extremsituation etc.

Bei mir draufzukommen hat etwas länger gedauert, da ich ca. 21/2 Monate vorher im Ausland extrem viel Sushi täglich verschlungen habe und somit erstmal alle auf Vergiftung tippten.

Einen Beweis gibt es nicht, aber dann stellte sich heraus, daß ich ziemlich genau 3 Monate vorher 21 Tage Heilfasten nach Buchinger gemacht hatte (übrigens vorschriftsmäßig:wink:)). Gewichtsabnahme war, glaub ich 9kg - aber deswegen hatte ich’s ja nicht gemacht. Kurzum, mein Körper bzw. die Haare sind damit nicht zurecht gekommen.

Das zu mir. Dann erzähl ich immer mal wieder gerne die Geschichte eines 9jährigen Mädchens, welches gute 4 Jahre eine Glatze hatte. 4 Jahre hatten die Ärzte gesucht, dann fanden sie heraus, daß das Lieblingsgericht des Kindes Thunfischpizza war. Da wären wir wieder beim Thema Schwermetalle. Kurze Zeit nach der Pizzaabstinenz wuchsen die Haare wieder ganz normal.

Bei mir dauerte der extreme Haarausfall vielleicht 2, 3 oder 4 Monate. So genau kann man das gar nicht sagen. Aber es wurde langsam weniger, denn ich verlor tatsächlich nicht ALLE Haare, auch wenn es anfangs danach ausschaute.

Schön ist es übrigens wieder wenn die Haare nachwachsen. Die wirken dann dichter und mehr als vorher:wink:

So, ich hoffe Du bzw. Deine Freundin kann damit was anfangen. Sie soll mal die letzten Monate durchgehen und überlegen. Ich hoffe für sie, daß es nur vorübergehend ist und wünsche nicht gute Besserung, sondern schnellen Haarwuchs!

Liebe Grüße,
Christiane

Hallo Christiane,

danke für Deinen Artikel.
Meiner Freundin hat er richtig gut getan- das war die Geschichte einer Leidensgenossin.
Es zeigt sich, daß das Thema sehr kompliziert und weitgehend unerforscht zu sein scheint.
Wir werden jetzt 'mal versuchen in die Vergangenheit zu gehen und Ursachenforschung machen.

Auch vielen Dank für Deinen netten Abschluß (…schneller Haarwuchs).

Gruß Andy.

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hallo, es gibt viele fragen…was ist seit der zeit anders-medikamente, nahrungsmittelunverträglichkeit, …für was oder wen läßt sie haare…dienstlich/ privat…hormone können eine ursache sein…lt. chin. medizin …nieren untersuchen lassen gruß konstanze

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Hallo Konstanze,

danke für Deine Antwort.
Wir sind die letzten Monate nach möglichen Ursachen durchgegangen: nichts auffälliges.
Das ist ja das Schlimme.
U.a. war meine Freundin noch vor 3 Monaten beim Nephrologen zum Check: oB.

TCM ist noch ein Ansatz, wenn die Schulmedizin nicht weiter hilft.

Gruß Andy.

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[MOD]: überflüssiges Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!

da deine freundin sehr darunter leidet, geht in psychatrische behandlung und versucht es über die psychologische schiene abzurechnen; was ist mit schwangerschaft