Hallo Andy,
ich hab ja schon öfter mal auf so eine Frage hier geantwortet (Du kannst also die Suchfunktion benutzen:wink:, weil das gerade für eine Frau ja etwas sehr unangenehmes ist. Und mir ist vor 8 Jahren genau das gleiche passiert.
meine Freundin hat innerhalb von 2 Wochen ca. die Hälfte ihrer
Haare
verloren. Für ihre psychologische Verfassung ein Desaster.
So war’s auch bei mir, 2 Wochen, mindestens 50% fehlte, die Haare fielen büschelweise aus, ich traute mich nicht mehr zu duschen, war ein Drama, und das Kopfkissen war übersäht mit Haaren.
Der Hausarzt hat mittels Blutbild Hormone, Enzyme und tralala
untersucht- ist wohl alles ok.
Ich war damals beim Dermatologen, den einzigen den ich im Berliner Telefonbuch finden konnte (Spandau), der auf Haarprobleme spezialisiert war. Der war total überfordert und verdutzt als er wirklich mal an einem Büschel zog und es dann in der Hand hatte (tsss, so etwas nennt sich Arzt!).
Bin dann zum Gynäkologen der Blutbild, Hormone etc. untersucht hat. o.B.
Dann in die Hautklinik, Dermatologie, die mich später intern an die Umweltmedizin weiterverwies. Dort wurde nochmal Blut untersucht, rein umwelttechnisch gesehen. Also abchecken auf Gifte, Schwermetalle usw. o.B. - na ja, so gesehen war’s interessant wieviele Schwermetalle wir im Körper haben, waren aber alles Durchschnittswerte.
Das war’s dann auch schon mit den Ärzten. Bei mir das alles Entscheidende war die Frage: was ist ca. 3 Monate vor Beginn des Haarausfalls passiert? Der Körper, speziell in diesem Fall die Haare, reagieren auf gewisse Ereignisse wie z. B. einen schweren operativen Eingriff, ein traumatisches Erlebnis, eine psychische oder physische Extremsituation etc.
Bei mir draufzukommen hat etwas länger gedauert, da ich ca. 21/2 Monate vorher im Ausland extrem viel Sushi täglich verschlungen habe und somit erstmal alle auf Vergiftung tippten.
Einen Beweis gibt es nicht, aber dann stellte sich heraus, daß ich ziemlich genau 3 Monate vorher 21 Tage Heilfasten nach Buchinger gemacht hatte (übrigens vorschriftsmäßig:wink:)). Gewichtsabnahme war, glaub ich 9kg - aber deswegen hatte ich’s ja nicht gemacht. Kurzum, mein Körper bzw. die Haare sind damit nicht zurecht gekommen.
Das zu mir. Dann erzähl ich immer mal wieder gerne die Geschichte eines 9jährigen Mädchens, welches gute 4 Jahre eine Glatze hatte. 4 Jahre hatten die Ärzte gesucht, dann fanden sie heraus, daß das Lieblingsgericht des Kindes Thunfischpizza war. Da wären wir wieder beim Thema Schwermetalle. Kurze Zeit nach der Pizzaabstinenz wuchsen die Haare wieder ganz normal.
Bei mir dauerte der extreme Haarausfall vielleicht 2, 3 oder 4 Monate. So genau kann man das gar nicht sagen. Aber es wurde langsam weniger, denn ich verlor tatsächlich nicht ALLE Haare, auch wenn es anfangs danach ausschaute.
Schön ist es übrigens wieder wenn die Haare nachwachsen. Die wirken dann dichter und mehr als vorher:wink:
So, ich hoffe Du bzw. Deine Freundin kann damit was anfangen. Sie soll mal die letzten Monate durchgehen und überlegen. Ich hoffe für sie, daß es nur vorübergehend ist und wünsche nicht gute Besserung, sondern schnellen Haarwuchs!
Liebe Grüße,
Christiane