Hallo,
ein guter Freund von mir leidet sehr darunter, dass er immer bei
Kontakt mit Menschen, wenn er nervös ist unkontrollierbare
Schwitzattacken hat.
Er schwitzt dabei nicht unter den Achseln sondern nur am Kopf, dann
läuft ihm das Wasser aber in Strömen runter. Mittlerweile ist er
beherrscht von einer Angst vor dem Schwitzen, er steigert sich also
schon vor einer belastenden Situation total rein, dass er ja nicht
schwitzen darf usw. und das macht das ganze natürlich nur noch
schlimmer.
Aktuell hat er grade wieder ein großes Problem damit, weil er den Job
wechselt und jetzt schon im Vorfeld panikt, dass er wieder schwitzt,
wenn ihm die neuen Kollegen vorgestellt werden.
Er hat sich vom Arzt bereits Dociton (Beta-Blocker) und Vagantin
(oder so ähnlich) verschreiben lassen, beides bringt bis jetzt aber
noch nicht den gewünschten Erfolg.
Kennt jemand vielleicht das Problem aus eigener Erfahrung und weiß,
wie man mit sowas umgeht? Immer Medikamente zu schlucken ist ja auch
keine Dauer-Lösung. Würde vielleicht autogenes Training helfen, denn
ich nehme mal an, dass es sich (auch ) um ein psychisches Problem
(Soziale Phobie?)handelt?
Ich habe gestern einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo
Extremschwitzern die Schweißdrüsen unter den Achseln entfernt bzw.
mit Botox lahmgelegt wurden, was super funktioniert hat; das wird
aber wohl am Kopf nicht funktionieren?
Salbeitee-Trinken o.ä. Hausmittel werden in diesem Fall mit
Sicherheit nichs bringen.
Vielen Dank und viele Grüße
Birgit